CH282104A - Verfahren und Maschine zum Einhängen von Broschüren oder Büchern. - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Einhängen von Broschüren oder Büchern.

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CH282104A
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Gmbh Prakma Maschinenfabrik
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Gmbh Prakma Maschinenfabrik
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C11/00Casing-in
    • B42C11/04Machines or equipment for casing-in or applying covers to books

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)

Description


  Verfahren und Maschine zum Einhängen von Broschüren oder Büchern.    Die Erfindung bezieht sieh auf ein Ver  fahren sowie auf eine Maschine zum Einhän  gen von Broschüren oder Büchern, bei wel  chem Verfahren die Blätterblöcke von Klemm  backen und die auf einem Anlagetisch     befind-          liehen    Umsehläge oder Deckel von einer  Transportvorrichtung in die Einhängevor  richtung gefördert, durch Anschläge ausge  richtet, eingehängt und gestapelt werden.  



  Man kennt Einhängemaschinen, die dazu  dienen, geheftete Bücher mit Deckeln zu ver  sehen. Diese Masehinen sind mit einer end  losen Transportgliederkette versehen, die  einen schrittweisen Transport mit regelmässi  gen Stillstandspausen ausführen. Auf beiden  Seiten der endlosen Transportgliederkette  können gleichzeitig zwei Bücher bearbeitet  werden, die     verschiedene    Abmessungen von  einander haben     können.    Diese Maschinen sind  die Vorläufer der heutigen Buch- bzw.  Broselhüreneinhängemasehinen. Die     Buchein-          hängemasehinen    hängen die Blätterblöcke in  feste Deckel ein, während die Broschüren  einhängemaschinen sie in flexible Umschläge  einhängen.  



  Die weitere Entwicklung der     Brosehüren-          einhängemasehinen    ging dahin, dass die     Blät-          terblöeke    in Klemmvorrichtungen einer Re  volvereinrichtung eingespannt wurden, wäh  rend die von einer Anlagev orriehtung v     orge-          schobenen    und durch eine Rill- und Leimvor  richtung geführten Umschläge mittels zweier  an den Seiten einer federnden Platte ange  ordneter     Walzen    oder Zangen um den Rücken    der mit Leim versehenen Bogen herumgelegt  und angepresst wurden, worauf die Revolver  einrichtung den Blätterblock freigab und die  Einhängevorrichtung mit der festgehaltenen  Broschüre nach unten ging,

   um sie auf einen  Stapel zu schieben.  



  An Stelle der Revolvereinrichtung hat  man Blätterblöcke auch bereits durch Grei  fergestänge in die Einhängevorrichtung ge  fördert, wobei die Blätterblöcke von mit An  schlägen versehenen Transportbändern durch       Greiferarme    abgenommen und auf den tiefer  liegenden     Einhängetisch    gestellt wurden.  



  Bei bisher bekannten     Buclieinhängema.schi-          nen    wurden die Deckel bzw. Umschläge durch  Anschläge innerhalb der     Einhängevorrich-          tung    ausgerichtet. Aus diesem Grunde konn  ten zu gleicher Zeit nur ein Deckel bzw. Um  schlag     Lind    ein Blätterblock in der     Einhänge-          vorriehtung    zusammengebracht und einge  hängt werden.  



  Die baulichen Abmessungen der     Blätter-          blockanlage,    der Klemmbacken, der Umschlag  anlage und der     Einhängevorriehtung    müssen  nach den auf der Maschine zu bearbeitenden,  grössten Formaten bemessen sein. Es ist des  halb nachteilig, wenn auf der Maschine halb  grosse oder noch kleinere Formate eingehängt  werden sollen.

   Man hat sieh dadurch zu helfen  versucht, dass man bei halben Formaten  Blätterblöcke und Umschläge doppelter Grösse  verarbeitete und die Broschüren nachträglich       auseinandersehnitt.         Abgesehen davon, dass hierdurch ein wei  terer Arbeitsgang erforderlich war, war es  nicht möglich, auf diese Weise Broschüren  mit Käntchen, das heisst Broschüren, bei  denen der Umschlag allseitig vorsteht, oder  Bücher mit Deckel einzuhängen. Mehrere  voneinander getrennte Buch- oder Broschü  renblöcke gleichzeitig einzuhängen, war bis  her nicht möglich.  



  Diese Nachteile werden durch die vorlie  gende Erfindung vermieden. Das Verfahren  besteht darin, dass zwei oder mehrere von  einander getrennte Blätterblöcke sowie zwei  oder mehrere Umschläge oder Deckel ausser  halb der Einhängevorrichtung gegen steuer  bare Anschläge angelegt und von in ihrem  Hub begrenzten. Klemmbacken und Greifern  in der Einhängevorrichtsng aufeinander aus  gerichtet werden.  



  Zweckmässig gelangen die Anschläge für  die Umschläge öder Deckel während der Zu  führung der letzteren nacheinander zur Wir  kung, derart, dass zuerst der der     Einhänge-          vorriehtung    am nächsten liegende Anschlag  auf dem Anlagetisch aufliegt, während die  andern noch abgehoben sind und der erste  Umschlag oder Deckel unter den noch abge  hobenen Anschlägen hindurchgeht sund gegen  den aufliegenden Anschlag zur Anlage  kommt, und dass darauf der zweite und fol  gende Anschlag im Takte der Zuführung der  Umschläge oder Deckel auf dem Anlagetisch  zur Auflage gebracht werden, und alle An  schläge gleichzeitig vom Anlagetisch abge  hoben werden,

       wenn    die auf dem Anlagetisch  ausgerichteten     Umschläge    oder Deckel von  den Greifern erfasst und in die Einhänge  vorrichtung befördert werden. Dabei gehen  die Greifer vorteilhaft an den Umschlägen  oder Deckeln vorbei, bis alle Greifer vor den  ihnen zugeordneten Umschlägen oder Deckeln  stehen.  



  Dies lässt sich in der     zur    Ausübung des  Verfahrens dienenden, ebenfalls Gegenstand  der Erfindung bildenden Maschine dadurch       erreichen,    dass zwei oder mehrere steuerbare  Greifer in einer Schiene angeordnet und ent  sprechend der Höchstzahl der gleichzeitig    einzuhängenden Umschläge oder Deckel und  Blätterblöcke ausserhalb der     Einhängevorrich-          tung    steuerbare höhenbewegliche Anschläge  vorgesehen und die Klemmbacken und Schie  nen in horizontalen Gleitführungen gelagert  und mit hin und her gehende Bewegsungen  ausführenden Lenkergetrieben verbunden  sind, deren Umkehrpunkte so liegen,

   dass die  Klemmbacken und Greifer in der einen     Hub-          endstellung    die gegen ihre Anschläge ausge  richteten Blätterblöcke und Umschläge erfas  sen und in der andern Hubendstellung in der  Einhängevorrichtung zur Deckung bringen.  



  Die Erfindung ermöglicht es, die     Buch-          bzw.    Broschüreneinhängemaschine rationeller  als bisher zu verwenden, weil mehrere Bücher  oder Broschüren innerhalb eines Arbeits  taktes in der Einhängev orrichtung eingehängt  werden können.  



  In der Zeichnung ist als Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes eine     Ein-          hängemaselrine    dargestellt, bei der zwei Bü  cher oder Broschüren miteinander eingehängt  werden können, und zwar zeigen:  Fig.1 die Maschine zum Einhängen von  Broschüren oder Büchern in schematischer  Ansieht,  Fig. 2 bis 7 einzelne Bewegungsphasen  beim Einhängen,       Fig.8    eine Draufsicht auf die     lIaschine     nach     Fig.    1 in schematischer Darstellung,       Fig.    9 einen Greifer mit Hubschiene in  grösserem Massstab und       Fig.    10 einen Schnitt in Richtung     I-I     der     Fig.9.     



  In der     Fig.1    ist der     EHindungsgegen-          stand    an einer     Einhängemasehine    zum gleich  zeitigen Einhängen von zwei voneinander ge  trennten Blätterblöcken und Umschlägen bzw.  Deckeln als Ausführungsbeispiel dargestellt.

    Die in     Fig.l        dargestellte        Einhängemaschine     besteht aus einer Anlagevorrichtung für die  Blätterblöcke,     aus    einer Anlagevorrichtung  für die Umschläge     oder    Deckel und aus der  eigentlichen     Einhängevorrichtung,        die    be  kannt und nicht Gegenstand der     Erfindung     ist. Diese     Einhängevorriehtung    ist. aus Grün  den der Übersichtlichkeit der Zeichnung nicht      dargestellt.

   Die Anlagevorrichtung für die  Blätterblöcke besitzt die Klemmbacken 1, die  an dem Schlitten 2 angeordnet sind, der auf  der horizontalen     Längsführung    3 durch ein  nicht dargestelltes Gestänge hin und her ver  schiebbar ist. Die Klemmbacken stehen über  dem Auflagetisch 4, auf den die Blätterblöcke  5 und 6 mit ihren Rucken gestellt sind. Für  den Blätterblock 5 ist der feste Anschlag 7  und für den Blätterblock 6 der höhenbeweg  liche Anschlag 8 vorhanden. Der Anschlag 8  ist am Ende der Blattfeder 9 angeordnet und  besitzt die Schrägfläche 10 und greift durch  die Öffnung 11 im Auflagetisch 4 hindurch.  Beide Anschläge 7 und 8 sind in der Horizon  t alen durch Schrauben 12 und 13 einstellbar.  



  Die Anlagevorrichtung für die Umschläge  oder Deckel besitzt den Anlagetiseh 14, der  an seinem von der Einhängevorrichtung am       entferntesten    liegenden Ende um die Achse  15 der Transportrolle 16 schwenkbar gelagert  ist. Die Gegenrolle ist mit 17 bezeichnet. An  dem Anlagetisch 14 greift der Hebel 18 von  unten an, der über das Gestänge 19 mit einem  nicht dargestellten, zentralen Antrieb verbun  den ist. In Aussparungen des Anlagetisches  14 liegen zwei endlose Transportbänder 20,  die über die Rollen 16 und 21 laufen. Ober  halb des Anlagetisches sind im Maschinen  gestell die Winkelhebel 22 und 23 drehbar  gelagert. Die vordern Enden dieser Winkel  hebel besitzen Nasen 24 und 25, die als An  schläge für die Umschläge oder Deckel 26  und 2 7 dienen.

   An den andern Enden der  Winkelhebel befinden sich Bolzen 28 und 29,  die mit der Kopplungsstange 30 verbunden  sind. Der Bolzen 28 greift in den Längs  schlitz 31 der Kopplungsstange ein. An dem  Winkelhebel 22 befindet sich die Blattfeder  32, die sich gegen die Kopplungsstange an  legt, so dass der Winkelhebel 22 mit seiner  Nase 24 gegen den Anlagetisch 14 gedrückt  wird. Die Kopplungsstange 30 ist durch den  Lenker 33 mit dem Winkelhebel 34 verbun  den, der durch das Gestänge 35 von dem zen  tralen Antrieb bewegt wird. Oberhalb der  Transportbänder 20 sind die Laufrollen 36  und 37     angeordnet.       Die Greifer 38 und 39 besitzen Zapfen  40 und 41 und zu beiden Seiten dieser Zapfen  Federn 42 und 43, deren     Befestigung    später  beschrieben wird.

   Die Zapfen sind     -unten    mit  Schrägflächen 44 und 46 versehen. Sie be  finden sieh in Bohrungen 46 und 47 der  beiden Schienen 48. Wie aus der     Fig.8    er  sichtlich. ist, sind zwei Schienen 48 mit ihren  Greifern 38 und 39 vorhanden, die zwischen  horizontal liegenden Längsführungen 49 und  50 beweglich sind. Diese Längsführungen 49  und 50     erstrecken    sich von der Einhänge  vorrichtung bis unter die Anschläge in der       Anlagevorrichtung    für die Umschläge oder  Deckel.  



  Die Schienen 48 sind mit. je einem An  schlag 51 versehen. Diese Anschläge wirken  mit der ein- und     ausrüekbaren    Klinke 52 zu  sammen, die an dein Hebel 53 sitzt und durch  die Stange 54 bewegt wird, die mit dem zen  tralen Antrieb in Verbindung steht.  



  . Die Schienen 48 für die Greifer stehen  durch je einen Lenker 55 mit den Hebeln 56  in Verbindung, die von dem zentralen An  trieb hin und her bewegt werden.  



  An der Unterseite der Schienen 48 sind  die Hubschienen 57 angeordnet, die Aus  sparungen 58 und 59 besitzen, welche     säge-          zahnförmig        ausgebildet    und mit Schräg  flächen 60 und 61 versehen sind. Die Hub  schienen 57 sind in Bügeln 62 und 63     (Fig.    9)  längsverschiebbar geführt und mit je einem  Anschlag 64     versehen.    Unterhalb     der.beiden     Hubschienen 57 sind zwei Steuerschienen 65       finit    Anschlägen 66 und 67 angeordnet, welche  an ihrer Unterseite mit locken 68 und 69 in       rastenförmigen        Ausnehmungen    70 und 71 des  Maschinengestelles 72 liegen.

   Zu beiden Sei  ten der     Ausnehmungen    70 und 71 sind hori  zontale Gleitbahnen 73 und 74 für die Nocken  68 und 69 angeordnet. Die Steuerschienen 65  stehen durch die Lenker 75 und Hebel 76  mit dem zentralen Antrieb in Verbindung.  



  Die Greifer 38     -und    39 werden durch die  Zugfedern 42 und 43 nach unten gezogen.  Diese Federn sind an Bolzen 77, 78 und 79  aufgehängt und gehen durch Bohrungen 80  und 81 hindurch, die sich in den Schienen      48 befinden. Die zwischen der Blockanlage  und der Einhängevorrichtung liegende Leim  walze 82 beleimt den Rücken der Blätter  blöcke.  



  Zur Seitenausrichtung der Umschläge bzw.  Deckel 26 und 27 dienen die verstellbaren  Anschlagleisten 83 und 84.  



  An Stelle der zwei Anschlagnasen 24 und  25 können beispielsweise drei steuerbare An  schlagnasen hintereinander liegend angeord  net sein, wenn gleichzeitig drei Bücher oder  Broschüren eingehängt werden sollen. Die die  Anschlagnasen tragenden Winkelhebel sind  in diesem Falle durch die mit dem Antrieb  verbundene     Kopplungsstange    in Richtung von  der Einhängevorrichtung weg mit Schlitzfüh  rungen abnehmender Länge miteinander ver  bunden, so dass sieh zuerst die der Einhänge  vorrichtung am nächsten liegende Anschlag  nase und erst darauf die zweite und dann  die dritte auf den Anlagetisch senken, bis  die drei Umschläge gegen die Anschlagnasen  zur Anlage gekommen sind.  



  Die Winkelhebel 23 mit den Anschlag  nasen 25 können durch Anschläge oder durch  anderweitige Mittel ausgeschaltet werden,  denn auf der Einhängemaschine jeweils nur  ein einziger Blätterblock eingehängt werden  soll.  



  Die Wirkungsweise ist folgende:  Wenn die Broschüren- oder     Bucheinhänge-          maschine    zum gleichzeitigen Einhängen von  zwei Broschüren bzw. Büchern benutzt wer  den soll, werden gleichzeitig zwei Blätter  blöcke 5 und 6 gegen die Anschläge 7 und 8  angelegt und von den Klemmbacken 1 erfasst.  Die Steuerung der Anschläge für die Blätter  blöcke erfolgt dadurch, dass die Anschläge  federnd gelagert sind und in Richtung der  Einhängevorrichtung ansteigende Schräg  flächen aufweisen, die von den Blätterblöcken  bei ihrer Bewegung in die Einhängevorrich  tung beaufsehlagt und selbsttätig niederge  drückt werden.

   Die Umschläge oder Deckel  gelangen aus der Rill- und Leimvorrichtung  kommend zwischen die Transportrollen 16  und 17 und auf die Transportbänder 20 und    werden gegen die Anschläge 24 und 25 be  fördert.  



  In der Fig. 1 ist der Augenblick darge  stellt, in dem der Umschlag 26 gegen die  vordern Anschlagnasen 24 zur Anlage kommt.  Beim Durchgang unter den Anschlagnasen  25 standen die Winkelhebel 23 in der gestri  chelten Stellung. Der zweite Umschlag 27  läuft gerade durch die Transportrollen 16  und 17 hindurch. Die Winkelhebel 23 haben  sich inzwischen in die mit vollen Linien ge  zeichnete     Stellung    gesenkt, in der die An  schlagnasen 25 auf dem Anlagetiseh 14 auf  liegen. Der Anlagetisch ist bereits angehoben.  Die Greifer 38 und 39 befinden sich noch  in ihrer linken Hubendstellung.  



  Die Steuerung der Anschlagnasen für die  Umschläge oder Deckel erfolgt durch das mit  dein Lenkergetriebe verbundene Gestänge 30  mit den Schlitzführungen 31 abnehmender  Länge. Die Steuerung des Anlagetisches 14  erfolgt durch das     Gestänge    18, 19, das den       Anlagetisch    bis über die Greifer 38 und 39  anhebt und ihn erst senkt, wenn die Greifer  vor den ihnen     zugeordneten    Umschlägen oder  Deckeln stellen, wobei die Anschläge dieser       Bewegung    des schwenkbar gelagerten An  lagetisches folgen.  



  Die Steuerung der      'reifer    38 und 39 er  folgt durch Hubschienen 57, die voll Steuer  schienen 65     beaufschlagt        werden,    wobei die  Bewegung der die Greifer tragenden Schie  nen kurz vor ihrem in der     Einhängevorrich-          tung    liegenden Hubende durch eine     Klinke     52 gesperrt ist, die ausgehoben wird, sobald  die Steuerschienen die Hubschienen verscho  ben und dadurch die Greifer angehoben ha  ben, so dass sieh die Schienen unter der Wir  kulk' von Federn bis zum Hubende v     erschie-          ben.    Hierdurch wird erreicht, dass die     Grrei-          fer,

      wenn sie sich in der     Einhängevorriehtung     von den Umschlägen oder Deckeln abgehoben  haben, durch seitliche Verschiebung von die  sen frei kommen. Diese     Wirkungsweise    ist  aus den     Fig.2    und folgenden ersichtlich.  



  In der     Fig.    2 liegen beide     Umschläge    ge  gen ihre Anschlagnasen 24 und 25 an. Der      Anlagetisch 14 ist weiter angehoben, so dass  die Greifer 39 den vordersten Umschlag 26  unterfahren haben und beide Greiferpaare  38 und 39 kurz vor den Vorderkanten der  ihnen zugeordneten Umschläge stehen. Die  Hubschienen 57 haben die     Längsbewegung     der Schienen 48, welche die Greifer tragen,  ohne Verschiebung gegenüber diesen Schienen  mit ausgeführt. Die Klinke 52 ist angehoben.  



  In der Fig. 3 hat sieh der Anlagetisch in  die Horizontale gesenkt und die Schienen 48  haben eine weitere Bewegung nach rechts  ausgeführt, so dass die Greifer über den Vor  derkanten der ihnen zugeordneten Umschläge  stehen. In dieser Stellung sind die Steuer  schienen 65 nach     reehts    verschoben und aus  den zugehörigen, rastenförmigen     Ausnehmun-          gen    70 und 71 ausgehoben, so dass die Nocken  68 und 69 auf den Gleitbahnen 73 und 74  stehen. Bei dieser Bewegung haben die An  schläge 67 an den Steuersehienen die An  schläge 64 an den Hubschienen beaufschlagt  und die Hubschienen gegenüber den Schienen  48 nach rechts gedrückt, so dass die Zapfen  der Greifer 38 und 39 unter der Wirkung  der Federn 42 und 43 in die Aussparungen  58 und 59 einfallen.

   Die Greifer haben also  die ihnen zugeordneten Umschläge erfasst.  



  In der Fig.4 sind beide Winkelhebel an  gehoben, und zwar der rechte Winkelhebel 23  entsprechend der Länge des Schlitzes 31 der  Kopplungsstange 30 höher als der Winkel  hebel 22. Die Steuerschienen 65 sind wieder  in die Stellung nach Fig.2 zurückgegangen  und geben, da sie sich gesenkt haben, die  Rückbewegung der Greifer in die Einhänge  vorrichtung frei. In diesem Augenblick setzt  die Bewegung der Klemmbacken zur     Ein-          hängev    orriehtung hin ein.  



  In der Fig. 5 sind die Umschläge und die  Blätterblöcke in der Einhängevorrichtung  zur Deckung gebracht. Die Greifer 38 und  39 fassen noch die Umschläge.  



  In der     Fig.6    haben die Steuerschienen 65  eine nach links gerichtete Bewegung ausge  führt und sind dabei wiederum aus ihren       rastenförinigen        Ausnehmungen    70 und 71  ausgehoben, so dass die Nocken auf den    Gleithahnen 73 und 74 stehen. Die An  schläge 66 der 'Steuerschienen wirken da  bei mit den     Anschlägen    64 der Hub  schienen 57 von der andern Seite zu  sammen und drücken die Hubschienen nach  links, da die Schienen 48 durch die Klinke 52  gesperrt sind. Die Zapfen 40 und 41 werden  dabei durch die     Sehrägfläehen    angehoben.

   Die  Winkelhebel 22 und 23 nehmen die Stellung  ein, in der sieh die Anschlagnasen 24 auf  den Anlagetisch 14 gesenkt haben, während  die Anschlagnasen 25 noch abgehoben sind,  wie es in der     Fig.    1 gestrichelt dargestellt ist.  Der nächste Umschlag steht kurz vor den  Transportrollen 16 und 17.  



  In der     Fig.7    ist die Klinke 52 ausge  hoben und befindet sieh in der gleichen Stel  lung wie in der     Fig.    1. Sie sperrt daher nicht  mehr die Bewegung der Schienen 48 nach       'Links,    die     -unter    Wirkung einer nicht gezeich  neten, gespannten Feder eine zusätzliche Be  wegung bis in die linke     Hubendstellung    aus  führen. Hierdurch kommen die Greifer 38 und  39 von den Umschlägen frei. Die Broschüren  oder Bücher werden nach unten gezogen und  gestapelt, und zwar durch Mittel, die an       Einhängeinaschinen    bekannt sind. Der nächst  folgende Umschlag hat bereits die vordern  Anschlagnasen erreicht.

   Die Klemmbacken  gehen wieder in ihre in     Fig.1    dargestellte  Ausgangsstellung zurück, und die folgenden  Blätterblöcke werden wieder gegen ihre An  schläge angelegt, worauf sich der Vorgang  wiederholt. Es ist selbstverständlich, dass im  Rahmen des erfindungsgemässen Verfahrens  die     Einhängemaschine    bei entsprechender  Ausbildung auch     beispielsweise    mit drei  gleichzeitig einzuhängenden Broschüren oder  Büchern beschickt werden kann.  



  Um alle     Bewegungen    zum Einhängen in       Übereinstimmung    miteinander zu bringen, er  folgen die Bewegungen des Anlagetisches, die  Steuerung der Anschläge, die Längsbewegung  der Greifer und Klemmbacken sowie der An  trieb der Rill- und Leimvorrichtung von  einem zentralen Antrieb aus.  



  Die Zuführung der Blätterblöcke kann  entweder     maschinell    oder auch von Hand ge-      schehen, was bei zwei Blätterblöcken noch  ohne weiteres möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Einhängen von Broschü ren und Büchern, bei dem die Blätterblöcke von Klemmbacken und die auf einem Anlage tisch befindlichen Umschläge oder Deckel von einer Transportvorrichtung in die Einhänge vorrichtung gefördert, durch Anschläge aus gerichtet, eingehängt und gestapelt werden, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder meh rere, voneinander getrennte Blätterblöcke sowie zwei oder mehrere Umschläge oder Deckel ausserhalb der Einhängevorrichtung gegen steuerbare Anschläge angelegt und von in ihrem Hub begrenzten Klemmbacken und Greifern in der Einhängevorrichtung aufein ander ausgerichtet werden. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren zum Einhängen von Bro schüren oder Büchern nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge für die Umschläge oder Deckel während der Zuführung der letzteren nacheinander zur Wirkung gelangen, derart, dass zuerst der der Einhängevorriehtung am nächsten lie gende Anschlag auf dem Anlagetiseh aufliegt, während die andern noch abgehoben sind und der erste Umschlag oder Deckel unter den noch abgehobenen Anschlägen hindurchgeht und gegen den aufliegenden Anschlag zur Anlage kommt, und dass darauf der zweite und folgende Anschlag im Takte der Zufüh rung der Umschläge oder Deckel auf dem An lagetisch zur Auflage gebracht werden und alle Anschläge gleichzeitig vom Anlagetisch abgehoben werden,
    wenn die auf dem Anlage tisch ausgerichteten Umschläge oder Deckel von den Greifern erfasst und in die Ein hängevorrichtung befördert werden. 2. Verfahren zum Einhängen von Bro schüren oder Büchern nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Greifer an den Umschlägen oder Deckeln vorbeigehen, bis alle Greifer vor den ihnen zugeordneten Umschlägen oder Deckeln stehen.
    PATENTANSPRUCH- II: Maschine zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch 1 und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere, steuerbare Greifer (38 und 39) in einer Schiene (48) angeordnet und ent sprechend der Höchstzahl der gleichzeitig ein- zuhäugenden Umschläge oder Deckel und Blätterblöcke ausserhalb der Einhängev orrich- tung steuerbare, höhenbewegliche Ansehläge (24, 25) vorgesehen und die Klemmbacken (1) und Schienen (48) in horizontalen Gleit- führungen (3 und 49, 50) gelagert und mit hin und her gehende Bewegungen ausfüh renden Lenkergetrieben verbunden sind,
    deren Umkehrpunkte so liegen, dass die Klemmbacken (1) und Greifer (38 und 39) in der einen Hubendstelhung die gegen ihre Anschläge (7 und 8 bzw. 24 und 25) ausge richteten Blätterblöcke und Umschläge er fassen und in der andern Hubendstellung in der Einhängevorrichtung zur Deckung bringen.
    UNTERAN SPRUCHE 3. Masehine nach Patentansprueh II, da durch gekennzeiehnet, dass die über dem mit Transportbändern (20) versehenen Anlage tiseh (14) für die Umsehlä ge oder Deckel angeordneten, höhenbeweglichen Anschläge als drehbar gelagerte Winkelhebel (22 und 23) mit am vordern Ende befindliehen Nasen (24 und 25) ausgebildet und dur eh eine mit dem Antrieb verbundene Kopplungsstange (30) mit Sehlitzführungen (31),
    welehe in Riehtung von der Einhängevorrichtung weg Längsschlitze abnehmender Länge aufweisen, miteinander verbunden sind. 4. Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlagetisch (14) mit einem Gestänge (18, 19) verbunden ist, das den Anlagetisch bis über die Greifer (38 und 39) anhebt und ihn erst senkt, wenn die Greifer (38 und 39) vor den ihnen zugeordneten Umschlägen oder Deckeln stehen, wobei die Anschläge (24 und 25) dieser Bewegung des Anlagetisches (14) Folgen. 5.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekenn- zeichniet, dass der Anlagetisch (l4) an seinem von der Einhängevorrichtung am entfernte sten liebenden Ende um die Achse (15) der Transportrollen (16) der in dem Anlagetisch liegenden, endlosen Transportbänder (20) schwenkbar gelagert ist. 6.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3, 4 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass an den die Greifer (38 und 39) tragenden Schienen (48) längsbewegliche Hubschienen (57) mit mit Schrägflächen (60 und 61) versehenen Aussparungen (58 und 59) für die durch die Schienen (48) hindurch gehenden Zapfen (40 und 41) der Greifer angeordnet sind, welche Zapfen bei Verschie bung äer Hubschienen entgegen der Wirkung von Zugfedern (42 und 43) durch die Schräg flächen angehoben und beim Einfallen in die Aussparungen (58 und 59) gesenkt werden, wobei unterhalb der Hubschienen verschieb bare Steuerschienen (65) mit Anschlägen (66 und 67) angeordnet sind, welche in den Hub- endstellungen mit den an der Unterseite der Hubschienen (57)
    befindlichen Anschlägen (64) zusammenwirken. 7. Maschine nach Patentanspruch II und U nteransprüchen 3 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Steuerschienen (65) mit Nocken (68 und 69) in rastenförmigen Aus- nehmungen (70 und 71) des Maschinen- gestelles liegen und durch Verschieben aus diesen rastenförmigen Ausnehmungen auf Gleitbahnen (73 und 74) angehoben werden und mit den Anschlägen (64) der Hubschie nen (57) zusammenwirken. B.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bewegung der die Greifer (38 und 39) tragenden Schienen (48) vor ihrem in der Einhängevorrichtung liegenden Hubende durch eine Klinke (52) gesperrt ist, die auLsgehoben wird, sobald die Steuerschie nen (65) die Hubschienen (57) verschoben und dadurch die Greifer angehoben haben, so dass sieh die Schienen (48) unter der Wir kung von Federn bis zum Hubende verschie ben. 9.
    Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass von den Anschlä gen (7 und 8) für die Blätterblöcke der von der Einhängevorrichtung am entferntesten liegende Anschlag (7) fest und die andern Anschläge (8) federnd gelagert und mit in Richtung der Einhängevorrieht.tmg ansteigen den Schrägflächen (10) versehen sind. 10.
    Maschine nach Patentanspruich II und Unteransprüchen 3 bis 9, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bewegung des Anlagetisches, die Steuerung der Anschläge, die Längsbewe- gung der Greifer und der Klemmbacken sowie der Antrieb der Rill- und Leimvorrichtung von einem zentralen Antrieb aus erfolgen.
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