CH281007A - Lenker für Fahr- und Motorräder. - Google Patents
Lenker für Fahr- und Motorräder.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
- B62K21/00—Steering devices
- B62K21/12—Handlebars; Handlebar stems
- B62K21/14—Handlebars; Handlebar stems having resilient parts therein
- B62K21/145—Handlebars; Handlebar stems having resilient parts therein the handlebar itself being flexible
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Description
Lenker für Fahr- und Motorräder. Die Erfindung betrifft einen Lenker für Fahr- und Motorräder. Derselbe zeichnet sich erfindungsgemäss dadurch aus, dass die Lenk stange durch mindestens eine Blattfeder ge bildet ist, an deren beiden freien Enden je ein Handgriff angebracht und deren Mitte mit einem das Lenkrohr enthaltenden Teil fest verbunden ist, wobei an der Blattfeder vorn mittleren Teil bis zu den beiden Handgriffen je ein nachgiebiger Deckkörper angeordnet ist.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des mit Varianten dargestellt, und zwar zeigen die Fig.1 bis 3 die Ausführungsform. Im einzelnen ist Fig. 1 eine Lenkstange in Draufsicht, Fig.2 der mittlere Lenkerteil im Schnitt nach der Linie III-111 der Fig.1 in grösse rem Massstab, Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie II-11 der Fig. 2.
Fig. 3a eine Variante im Schnitt im Sinne der Linie III-111 der Fig.1 in grösserem Massstab, Fig. 4 einen Querschnitt. einer Variante im Sinne der Linie III-111 der Fig.1; Fig. :5 und 6 sind Schnittvarianten der Lenkstange im Sinne der Fig. 4.
In den Fig. 1 bis 4 ist 1 die Lenkstange des Lenkers, die in üblicher Weise gebogen ist und an den freien Enden je einen Handgriff 2 trägt. Die Lenkstange 1 besteht nun nicht aus einem starren gebogenen Rohrstück, sondern aus einer Blattfeder 1. Diese Blattfeder hat einen rechteckförmigen Querschnitt und ist derart mit einem das Lenkrohr enthaltenden Mittelstück 3 verbunden, dass die beiden län geren Seiten des Querschnittrechteckes in Ebenen liegen, die zur Axe des Lenkrohres mindestens angenähert senkrecht stehen.
Durch diese Anordnung wird erreicht, dass die durch die Unebenheiten der Strassen beding ten Stösse nicht. auf die Handgriffe über tragen werden, da die die Lenkstange bildende Blattfeder in senkrechter Richtung durch federt.
Das Mittelstück 3 ist zweiteilig ausgeführt und besteht aus einem obern mittleren Teil 31 und einem untern mittleren Teil 32. An der Unterseite des letzteren ist, ein in der Höhen richtung verlaufendes Lenkrohr 4 ange schweisst. In den obern Teil des Lenkrohres 4 ist zwecks Erhöhung der Festigkeit eine Ver stärkungshülse 5 eingesetzt. Die beiden Teile 31, 32 weisen je eine Nute 6 bzw.7 auf, in welche die Blattfeder 1 ohne merkbares Spiel hineinpasst. Ausserdem berühren sich die bei den Teile 31, 32 nur an der Stelle B.
Wird die übliche Lenkstangenschraube 9, die an ihrem untern Ende eine konisch geformte Mutter trägt, angezogen, wird einerseits in bekannter Weise die konische Mutter, welche gegen Ver drehen gesichert ist, nach oben gezogen, wo durch das Lenkrohr 4 aufgespreizt und mit einem weiteren nicht dargestellten Steuerrohr des Rahmens, welches mit dem Vorderrad in Verbindung steht., festgeklemmt wird Lind anderseits der obere mittlere Teil 31 gegen den Teil 32 gepresst, wodurch die Blattfeder i zwischen den Teilen 31 und 32 eingeklemmt wird.
Die ini Querschnitt rechteckförmige@ Blatt feder 1 ist oben und unten mit je einem nach giebigen Deckkörper versehen. Die Deck körper bestehen aus zwei im Querschnitt ge sehen kreisabschnittförmigen Teilen. Die Teile 1 und 14 sind so gehalten, dass die Lenk stange im Querschnitt gesehen eine runde Form besitzt, wie dies Fig. 3 darstellt. Sowohl der mittlere Teil 3 als auch die beiden 17land- griffe 2 weisen Vertiefungen auf für die Auf nahme der freien Enden der auf der Blatt feder 1 angeordneten nachgiebigen Deck körper.
In der Fig. 2 sind diese Vertiefungen 15 am mittleren Teil 3 gut sichtbar.
Wie die Variante Fig. 4 zeigt, könnte der Deckkörper auch ein flexibler Schlauch sein, welcher durch einen schraubenlinienförmig gewundenen Draht gebildet ist. Die Windun gen des Drahtes liegen dabei satt aneinander an. Nach Fig.5 besteht der Deckkörper aus einem Schlauch 13 aus nachgiebigem Material, beispielsweise Gummi, thermoplastischem Ma terial usw. Nach Fig. 6 ist um den auf die Blattfeder schraubenlinienförmig gewundenen Drahtschlauch 12 ein nachgiebiger Schlauch 13 zum Beispiel aus Gummi oder thermo plastischem Material gezogen. Die Fig.3a zeigt als Variante eine Kombination der Aus führungen gemäss den Fig. 1-3 und 4.
Statt der beschriebenen Verbindungsart zwischen Blattfeder 1 und Mittelstück 3 sind natürlich auch andere Verbindungsarten mög lich, wie zum Beispiel Schraubenverbindun- gen. In diesem Fall weist der obere Teil 31 beispielsweise eine öffnung 10 auf, wie dies zum Beispiel in der Fig. 2 durch gestrichelte Linien angedeutet ist, durch welche eine Innensechskantschraube 101 einfuhrbar ist, welche durch eine entsprechende Bohrung 11 in der Mitte der Blattfeder 1 hindurchgr eift und in ein Gewinde im untern Teil 32 ein schraubbar ist,
wodurch die Blattfeder 1 gegen den untern Teil 32 festgepresst werden kann. Die Blattfeder 1 kann aber auch aus zwei symmetrischen Teilen aufgebaut. sein, clie in der Mitte des Teils 3 aneinanderstossen. In diesem Fall kann die Verbindung zwischen den Blattfederteilen und dem mittleren Teil<B>12</B> durch zwei Schrauben in ähnlicher Weise wie oben angegeben erfolgen. In der Fig.2 sind diese Schrauben dann symmetrisch zur Mitte angeordnet..
Claims (1)
- PATENTANSPR.UCII Lenker für Fahr- und Motorräder, da durch gekennzeichnet, dass die Lenkstang;-e durch mindestens eine Blattfeder gebildet ist. an deren beiden freien Enden je ein Hand griff angebracht und deren Mitte mit einem das Lenkrohr enthaltenden Teil fest verbun den ist, wobei an der Blattfeder vom mittleren Teil bis zu den beiden Handgriffen je ein nachgiebiger Deckkörper angeordnet ist. UNTERANSPRC CHE 1. Lenker nach Patentanspruch, dadureli gekennzeichnet, dass der nachgiebige Deck körper einen schraubenlinienförmig schlauch artig gewundenen Draht. aufweist. 2.Lenker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der nachgiebige Deck körper durch einen Gummischlauch gebildet ist. 3. Lenker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der nachgiebige Deck körper durch einen ,Schlauch aus thermo- plastischem Material, gebildet ist. 4. Lenker nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der schlauchartig gewundene Draht mit einem Gummischlauch überzogen ist. 5. Lenker nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der schlauchartig gewundene Draht mit einem Schlauch aus thermoplastischem Material überzogen ist. 6.Lenker nach Patentanspruch, dadurelz gekennzeichnet, dass die Blattfeder auf ihrer obern und ihrer untern Seite mit je einem Körper von kreisabschnittförmigem Quer schnitt versehen ist, derart, dass der Quer schnitt der Lenkstange rundlich ist. 7. Lenker nach Patentansprueh und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass je der Körper auf der Blattfeder festgelegt ist. B. Lenker nach Patentanspruch und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass über die mit. den Körpern versehene Lenkstange ein nachgiebiger Schlauch gezogen ist. 9. Lenker nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch aus thermoplastischem Ma terial besteht. 10.Lenker nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 8, dadurch gekenn zeichnet, dass der nachgiebige Schlauch aus Gummi besteht. 11. Lenker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfeder mit dem das Lenkrohr enthaltenden Teil vermittels Klemmverbindung verbunden ist. 1?. Lenker nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der das Lenkrohr enthaltende Teil zwei teilig ist und beide Teile je eine entsprechende Nute aufweisen, in welche der mittlere Teil der Blattfeder ohne Spiel hineinpasst, derart, dass beim Zusammenpressen der beiden Teile die Blattfeder in ihrer Lage fixiert ist. 13.Lenker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der das Lenkrohr enthaltende Teil als auch die beiden Hand griffe an den Eintrittsstellen der Blattfeder je eine Vertiefung für die Aufnahme der nach giebigen Blattfeder-Deckkörper aufweisen. 14. Lenker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfeder aus zwei symmetrischen Teilen besteht, die am mitt leren Teil mittels Schraubenv erbindung be festigt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH281007T | 1950-01-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH281007A true CH281007A (de) | 1952-02-15 |
Family
ID=4482951
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH281007D CH281007A (de) | 1950-01-14 | 1950-01-14 | Lenker für Fahr- und Motorräder. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH281007A (de) |
-
1950
- 1950-01-14 CH CH281007D patent/CH281007A/de unknown
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