CH280482A - Verfahren zur Herstellung eines gerbend wirkenden Kondensationsproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines gerbend wirkenden Kondensationsproduktes.

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CH280482A
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    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14CCHEMICAL TREATMENT OF HIDES, SKINS OR LEATHER, e.g. TANNING, IMPREGNATING, FINISHING; APPARATUS THEREFOR; COMPOSITIONS FOR TANNING
    • C14C3/00Tanning; Compositions for tanning
    • C14C3/02Chemical tanning
    • C14C3/08Chemical tanning by organic agents
    • C14C3/18Chemical tanning by organic agents using polycondensation products or precursors thereof
    • C14C3/20Chemical tanning by organic agents using polycondensation products or precursors thereof sulfonated

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines gerbend wirkenden Kondensationsproduktes.    Die vorliegende Erfindung bezweckt die       Herstellung    von neuen Kondensationsproduk  ten, die den vegetabilischen Gerbstoffen ähn  liche     ;-erberisehe    Eigenschaften besitzen und       ebenso    weiches, gefülltes Leder liefern, das  sich jedoch durch seinen vollkommen weissen       .lspekt,    vor     vegetabilisch    gegerbtem Leder aus  zeichnet und überdies eine sehr gute Licht  echtheit aufweist.  



  Die vegetabilischen Gerbstoffe, beispiels  weise diejenigen aus der Gruppe der     Tannine,     liefern infolge der guten Bindungsfähigkeit  des Gerbstoffes an die     Hautsubstanz    Leder  Von     (grosser    Fülle, die sich überdies durch ihre        eichheit    auszeichnen.

   Da vegetabilische  Gerbstoffe ihre     Wasserlöslichkeit    der An  wesenheit einer Vielzahl von     Hydroxylgrup-          pen    im höhenmolekularen     Gerbstoffmoleküle          Verdanken,    liefern sie     wässrige    Lösungen von  sehr niederer     Acidität,    so     da.ss    bei ihrer Ver  wendung zum Gerben von Häuten     Lederschä-          (ligun,-    durch Säureeinwirkung     vollständig          ausgeschlossen    ist.

   Dagegen liefern diese tech  nischen     Gerbstoffextrakte    vegetabilischer Her  kunft nie rein weisse, sondern immer mehr  oder weniger braune Leder.  



  Es war zufolge der aufgezählten Vorzüge       der    vegetabilischen Gerbstoffe seit je das Be  streben der chemischen Industrie, synthetische  Gerbstoffe von möglichst ähnlichen Eigen  sehaften herzustellen, die überdies weisse  Leder von guter Lichtechtheit liefern sollten,  welche wegen ihrer Verwendbarkeit für Spe  zialzwecke wertvoller sind. Als synthetische         CTerbstoffe    kommen höhenmolekulare, wasser  lösliche organische Verbindungen in Frage,  die proteinfällende Wirkung besitzen.

   Vor  allem sind es harzartige     Formaldehydkonden-          sationsprodukte    von leicht zugänglichen orga  nischen Verbindungen, wie höher kondensier  ten aromatischen     Kohlenwasserstoffen,        Pheno-          len        iisw.,    die     zur    Herstellung von     synthet.i-          schen    Gerbstoffen herangezogen worden sind.

    Da. jedoch diese Grundkörper wasserunlös  liche     Formalharze    liefern wurden ihre     Sul-          fonsäuren    verwendet, unter anderem     beispiels-          weise    die     Formaldehy        dkondensationsprodukte     von Phenol- und     1\        aphthalinsulfonsäure.    Die  stark saure     Sulfonsäuregruppe    verleiht.

   jedoch  solchen höhenmolekularen, kondensierten aro  matischen     Sulfonsäuren    eine so starke     Aci-          ditä.t,    dass deren     wässrige    Lösungen bei der  Behandlung von Häuten ohne besondere Vor  sichtsmassnahmen zu Lederschädigung infolge  Säureeinwirkung führen. Zudem ist die     ger-          berische    Wirkung der oben genannten Pro  dukte nur gering, so dass sie heute in die  wenig wertvolle     Klasse    der Hilfsgerbstoffe  eingereiht werden.  



  Zwar wäre die synthetische Herstellung       wasserlöslicher,    gerbend wirkender Kondensa  tionsprodukte, die keine     Sulfonsäuregruppen     enthalten, ausgehend von     Polyphenolen    wohl  möglich. Doch verbietet sich deren Verwen  dung wegen ihres hohen Preises aus wirt  schaftlichen Gründen.

   Man hat. darum später  versucht, die Zahl der     Sulfonsäuregruppen    in  den Kondensationsprodukten     ,herabzusetzen,         beispielsweise durch Mischkondensation von  Naphthalin- oder     Phenol-sulfonsäuren    mit     un-          sulfonierte.n,        vorzugsweise        bifunktionellen    or  ganischen Verbindungen wie Harnstoff oder       Dioxyd1phenylsulfon        und    Formaldehyd.

   Ein  Nachteil dieser brauchbaren synthetischen  Gerbstoffe im Vergleich mit den hoch  wertigen vegetabilischen     Gerbstoffextrakten     ist aber ihr oft hoher Gehalt an Nicht  gerbstoffen, der ans im Herstellungspro  zess anfallenden, nicht     abtrennbaren    anor  ganischen     Salzen    und auch aus nicht ger  bend wirkenden, harzartigen Nebenprodukten  bestehen kann. Dieser Anteil an Nichtgerb  stoffen reichert sich im     Gerbereibetrieb    in den       Gerbbrühen    an und verursacht die Notwen  digkeit eines häufigen Wechsels bzw. Neuan  satzes der     Gerbbrühen    mit allen damit zusam  menhängenden Verlusten an Zeit und Mate  rial.

   Demgegenüber zeichnen sich die neuen,  erfindungsgemässen Kondensationsprodukte  durch einen besonders hohen Anteil an aktiven  Gerbstoffen aus und liefern daher ähnlich  den vegetabilischen Gerbstoffen auch aus     ver-          dünnterer    Lösung gut gefüllte, weiche, voll  wertige und überdies weisse und lichtechte  Leder.  



  Man erhält die erfindungsgemässen, ger  bend     wirkenden        Kondensationsprodukte    durch    Erhitzen     von    gegebenenfalls an der     Hydroxyl-          gruppe        verätherten        Phenolsulfonsäuren,    die  in einer     ortho-    oder der     para-Stellung    zur       phenolisehen        Hydr        oxylgruppe    noch minde  stens ein ersetzbares Wasserstoffatom enthal  ten, gegebenenfalls in Gegenwart von weniger  als der für die Bildung von     4,

  4'-Dioxy-di-          phenyIsulfon    notwendigen Menge von Phenol,  auf Temperaturen von über 150  C unter ver  mindertem Druck und nachträgliche Konden  sation der     Reaktionsprodukte    mit. Formalde  hyd und Harnstoff oder     Thioharnstoff        bzw.     mit Harnstoff- oder     Thioharnstoffvorkonden-          sationsprodukten,    wie     Dimethylol-harnstoff     oder     -thioharnstoff.     



  Es ist zwar bekannt, dass bei der Einwir  kung von     Phenolsulfonsäuren    bei Tempera  turen von 130 bis 180  C unter vermindertem  Druck auf überschüssige Mengen von     Phenolen,     die in     ortho-    oder     para-Stellung        zur        Hy        droxy        1-          gruppe    ersetzbaren Wasserstoff enthalten,  unter Wasserabspaltung     Dioxy        diphenylsulfone     gebildet werden; vorzugsweise wird bei diesem  Verfahren bei einer 150  C nicht. übersteigen  den Temperatur gearbeitet und mit einem  Vielfachen der theoretischen Menge an. Phenol.

    Demgegenüber wurde nun gefunden, dass bei  der Herabsetzung der     Phenolmenge    auf weni  ger als die nach der Gleichung  
EMI0002.0049     
    für die Bildung von     Dio--diphenylstzlfon    not  wendige theoretische Menge in einem guten  Vakuum -von weniger als 20 mm, vorzugsweise  bei 10 bis 12 mm Quecksilbersäule ebenfalls  fortschreitende Wasserabspaltung eintritt, so  fern die Masse auf einer 150  C übersteigen  den Reaktionstemperatur gehalten wird, das  heisst, dass unter diesen     Reaktionsbedingungen     auch     Phenolsulfonsäuren    unter sich     konden-          sierbar    sind.

   Je niedriger das Vakuum ge  wählt wird, desto rascher ist der Reaktions-    verlauf und um so heller sind die erfindungs  gemässen     phenolisehen    Kondensationsprodukte.  In Abhängigkeit von der Reaktionstemperatur  (die nach oben durch auftretende     Verkohlung     bei etwa 190  C begrenzt. ist) und von der  Reaktionsdauer führt die Kondensation zu  immer höher molekularen und immer schwerer  wasserlöslichen     phenolisehen    Körpern.

   Ohne  Gewähr für die     Richtigkeit    dieser Theorie  kann angenommen     werden,    dass nach     clem     Reaktionsschema  
EMI0002.0061     
           hölrermolekulare        Poly        hy        droxy-polyphenyIsul-          fon-monosulfonsäuren    entstehen.

   Diese höher  molekularen     @1Ionosulfonsäuren    enthalten einer  seits die     erwünschte        Anreicherung    von     pheno-          lisehen        Hydroxylgruppen,    deren saurer Cha  rakter anderseits durch die Vermehrung der  negativen     Sulfonylgruppen    in einer Weise  verstärkt wird, dass eine erhöhte Aufnahme  fähigkeit der erfindungsgemässen Kondensa  tionsprodukte durch die Hautsubstanz erreicht  wird.

   Werden nun diese, in Wasser im Ver  gleich mit beispielsweise     Phenolsulfonsäuren     relativ     schwerlöslichen    erfindungsgemässen       phenolisehen    Kondensationsprodukte, mit       Formaldehyd    bzw. Formaldehyd abgebenden       Mitteln    und Harnstoff oder     Thioharnstoff     weiterkondensiert, so entstehen erstaunlicher  weise gut wasserlösliche Kondensationspro  dukte von aussergewöhnlich guter     Gerbwir-          kung    in schwach saurer wässriger Lösung.

    Diese gute Wasserlöslichkeit der erfindungs  gemässen     Kondensationsprodukte    ist, nicht. vor  aussehbar angesichts der Tatsache, dass sonst  allgemein nur sehr leicht wasserlösliche     Phe-          nolsulfonsäuren    mit Harnstoff und Formalde  hyd     zu    für     Gerbzwecke    genügend wasserlös  lichen     Kondensationsprodiukten    vereinigt wer  den können, die aber im Gegensatz zu den  erfindungsgemässen synthetischen Gerbstoffen  den Nachteil eines niedrigen     Wirkstoffgehal-          tes    aufweisen und auch nur in stärker saurer  wässriger     Lösung    gerben.  



  Zur Herstellung der erfindungsgemäss ver  wendbaren     phenolischen    Kondensationspro  dukte kann man ganz allgemein     Phenolsulfon-          säuren        verwenden,    die im     Benzolring    in einer       ortho-    oder     para-Stellung    zur     phenolisehen          Hydroxylgruppe    noch mindestens ein ersetz  bares Wasserstoffatom enthalten. Besonders  günstig hat sich jedoch die Verwendung der       Phenolsulfonsäure    selbst erwiesen.

   Mit gerin  gerem Erfolg kann man auch o-, m- oder     p-          Kresol-rnonosulfonsäuren    gebrauchen, die man  einzeln oder als technische     Gemische        verwen-          den    kann.

   Es ist. im erfindungsgemässen Ver  fahren nicht nötig, die     Phenolsulfonsäuren    in  reiner Form zur Anwendung zu bringen, son  dern, es ist vielmehr     vorteilhaft,        -direkt    die aus    technischen     Phenolen    bzw.     Phenolgemischen     mit     Sulfonierungsmitteln    erhältlichen     Massen     der Kondensation im Vakuum bei über     1e0     C  (aber unterhalb 200  C)     zu    unterwerfen.

   Auch  können     verätherte        Phenole,    beispielsweise       Anisol    und     seine    Homologen sulfoniert und  der Kondensation im Vakuum im angege  benen Temperaturbereich     unterworfen    wer  den und liefern dann ebenfalls erfindungs  gemäss verwendbare     phenolische    Konden  sationsprodukte.

   Unter den     Sulfonierungs-          mitteln    eignen sich besonders solche, die  das     Sulfonierungswasser        zu    binden im  stande sind, wie hochgradiges     Oleum    und       Chlorsulfonsäure.    Das     Sulfonierungsmittel     wird vorzugsweise in monomolekularer Menge  im Verhältnis zum Phenol verwendet, doch  sind kleinere Abweichungen von diesem Ver  hältnis durchaus möglich, wobei jedoch ein  wesentlicher Überschuss an     Sulfonierungs-          mittel    zu Endprodukten von geringerer     Gerb-          fähigkeit,

      ein wesentlicher Überschuss von       Phenolkomponente    infolge von     Dioxydiphe-          nyIsulfonbildung    zu Endprodukten von zu  geringer     Wasserlöslichkeit    führt.  



  Die Kondensation der     erfindungsgemässen          phenolischen        Kondensationsprodukte    mit dem  Formaldehyd bzw. Formaldehyd abgebenden  Mitteln und Harnstoff     bzw.        Thioharnstoff     geschieht zweckmässig nach Zugabe von Was  ser und gegebenenfalls nach teilweiser Neutra  lisation, und zwar können Formaldehyd und       Harnstoff    getrennt in beliebiger Reihenfolge  oder gemeinsam,     gegebenenfalls    nach einer       Vorkondensation    zum     Dimethylolharnstoff,     zugegeben werden.

   Zweckmässig     führt    man die       Formaldehydkondensation    von Harnstoff und  erfindungsgemässem     phenolischem        Kondensa-          tionsprodukt    bei 40 bis 80  C durch, doch  kann man auch in einem von Zimmertempera  tur bis     zur    Siedetemperatur begrenzten Tem  peraturbereich kondensieren.

   Die anzuwen  dende     1-larrrstoff-Formalclehydmenge    richtet  sich nach dem Kondensationsgrad der     pheno-          lischen    Komponente, und zwar kann zur Er  reichung der nötigen Wasserlöslichkeit der  Endprodukte die     Ha.rnstoffmenge    um so  kleiner gewählt werden, je höher der Konden-      rationsgrad ist. Die     Pormaldehydmeilge    wird  zur     Harnstoffmenge    zweckmässig im     molaren          Verhältnis    von 2:1 gewählt, ist jedoch in  diesem Verhältnis nicht. streng     begrenzt.     



  Nach der Kondensation der erfindungsge  mässen     phenolischen        Kondensationsprodukte     mit Formaldehyd und Harnstoff     bzw.        Thio-          harnstoff    werden die erhaltenen Produkte mit.  Alkali neutralisiert und hierauf mit organi  schen Säuren schwach sauer gestellt. In dieser  Form stellen die     erfindungsgemässen        Konden-          -.ationsprodukte    synthetische Gerbstoffe von  hoher     Gerbintensität    dar, die schon in gerin  ger Menge ein weiches, volles und gut licht  echtes, weisses Leder liefern.  



  Gegenstand vorliegenden Patentes ist nun  ein     Verfahren    zur Herstellung     eines    gerbend  wirkenden     Kondensationsproduktes.    Das Ver  fahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man       p-Phenolmonosulfonsäure    im Vakuum auf 145  bis 190  erhitzt und anschliessend das erhal  tene     Polysulfon    in saurem Medium mit Harn  stoff und Formaldehyd kondensiert.  



  Der erhaltene neue Gerbstoff liefert  weiche, sehr weisse und     lichtechte    Leder.  <I>Beispiel:</I>  500 Teile Phenol werden geschmolzen und       bei        70         langsam        mit        440        Teilen        Oleum        66        %     versetzt.

   Nachdem eine Stunde bei 100  unter  Rühren sulfoniert     wurde,    wird die entstan  dene     p-Phenolsulfonsäure    langsam im Vakuum  von etwa. 11 mm     H-    auf 155 bis 160  erhitzt,  so dass nur wenig Phenol überdestilliert (etwa       -10    Teile) und so lange auf .dieser Temperatur  gehalten,     his    ein Gramm des Kondensations  produktes 3,5 bis 3,7     cm3    1-n Natronlauge  gegen Kongorot neutralisiert. Ein Gramm der  ursprünglichen     Phenolsulfonsäure    verbraucht  5,2 bis 5,4     eins    1-n Natronlauge mit dem glei  chen Indikator. Die Kondensation ist, bei der  angegebenen Temperatur nach etwa 12 Stun  den beendet.  



  100 Teile des obigen Kondensationspro  duktes werden mit 20 Teilen Wasser vermischt  und vorsichtig geschmolzen, durch Zugabe  von     konz:    Ammoniak oder Natronlauge auf    ein     pH    von 2,5 bis 3,5 eingestellt und bei     40      mit einer Lösung von 9 Teilen Harnstoff in       30        Teilen        Formaldehyd        30        %        versetzt.        Die     Kondensation wird so lange (etwa 6 Stunden)  bei 50 bis 60  durchgeführt., bis eine Probe in  Wasser klar löslich ist und sich beim Stehen  nicht mehr trübt.

   Der erhaltene Gerbstoff  wird dann entweder mit     2-1    Teilen     25gewichts-          prozentigem    Ammoniak oder mit. 40 Teilen  30     o/oiger    Natronlauge gegen Kongorot neutra  lisiert und mit 5 Teilen Ameisensäure 85 %  angesäuert.  



  Die angewandte     Harnstoff-Formaldehyd-          menge    kann weitgehend variiert werden, und  zwar von 3 Teilen Harnstoff und 10 Teilen  Formaldehyd 30  /o bis     zii    12 Teilen Harnstoff       und        10        Teilen        Formaldehyd        30        %.        Die        gün-          stigsten        Mengenverhältnisse    liegen     zwischen     6 Teilen Harnstoff und     '?0    Teilen     Formalde-       <RTI  

   ID="0004.0068">   hyd        30        %        bzw.        zwischen    9     Teilen        Harnstoff          und        30        Teilen        Formaldehyd        30        %.     



  Das auf diese Weise erhaltene Kondensa  tionsprodukt     zeichnet    sich durch seinen hohen       Gerbstoffgehalt    ans, es enthält. praktisch keine  anorganischen Nichtgerbstoffe. Mit relativ       kleinen        Gerbstoffmengen,        z.        B.        10        %        des        Trok-          kengerbstoffes    auf     Blössengewicht,    erhält man  schon ein     gLites    weiches, sehr weisses Leder  von hervorragender Lichtechtheit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines ,'erbend wirkenden Kondensationsproduktes, dadurch gekennzeichnet, dass man p-Phenolmonosulfon- säure im Vakuum auf 115 bis<B>1900</B> erhitzt und anschliessend das erhaltene Polysulfon in saurem Medium mit Harnstoff und Formal dehyd kondensiert. Der erhaltene neue Gerbstoff liefert weiche, sehr weisse und lichtechte Leder. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensation mit Harnstoff und Formaldehyd in einem pH-Be- reich von 2,5 bis 3,5 vorgenommen wird.
CH280482D 1949-06-20 1949-06-20 Verfahren zur Herstellung eines gerbend wirkenden Kondensationsproduktes. CH280482A (de)

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