Durch Druckluft betriebene Zerstäubevorricbtung für flüssige Suspensionen. Die Erfindung betrifft eine Zerstäubevor- richtung für flüssige Suspensionen, bei der die zu zerstäubende Flüssigkeit aus einem ge schlossenen Druckbehälter mittels Druckluft den Zerstäuberdüsen zugeführt wird und das Absetzen der dispersen Phase ohne Anwen dung von mechanisch angetriebenen Rührwer ken derart verhindert wird, dass stets eine gleichmässige Suspension zum Zerstäuben ge langt.
Bei der erfindungsgemässen Zerstäubevor- richtung kommt es darauf an, dass die von der Flüssigkeitsabfuhr getrennte Ausströmungs- mündung der Druekluftzufuhrleitung in der Nähe des Bodens des Druckbehälters liegt und über dem zulässigen höchsten Flüssigkeits stand ein bei Überschreitung des Zerstäu- bungsdruckes sieh.
öffnendes Luftablassventil vorgesehen ist, so dass nur ein Teil der dem Druckbehälter zugeführten Druckluft zum Verdrängen der Flüssigkeit verwendet wird, während der Ü'berschuss der Druckluft durch das Druckbegrenzungsventil entweicht und da durch die Suspension ständig durchwirbelt. Der Druckbehälter ist zweckmässig in der Ge stalt. eines aufrechten Zylinders, zweckmässig mit nach unten kegelig verjüngtem Boden, ausgeführt und die Drucklufteinführungsdüse tangential angeordnet, so dass der einströ mende Luftstrahl eine kreisende Bewegung der Flüssigkeit erzeugt.
Ist die innere Phase besonders schwierig in Suspension zu halten, so kann die Einblasedüse als Injektor ausge führt werden, der den umgebenden Schlamm ansaugt und strahlförmig in die Flüssigkeit schleudert. Das Abführen der Suspension aus dem Druckbehälter erfolgt zweckmässig jeweils etwas unterhalb des sinkenden Flüssigkeits spiegels, weshalb sich die Eintrittsmündung des Austrittsrohres zweckmässig an einem Schwimmer befindet und mittels eines bieg samen Schlauches, zweckmässig an der Höhen mitte des Druckbehälters, mit dem Leitungs- anschluss verbunden ist.
Der Zerstäuber kann mit einer Vorrich tung zur selbsttätigen Entnahme von Proben der zur Verspritzung gelangenden Suspension ausgerüstet sein, um die richtige Zusammen setzung derselben nachträglich prüfen zu können.
Die Zeichnung zeigt schematisch ein Aus führungsbeispiel der erfindungsgemässen Zer- stäubevorrichtung, und zwar ist Fig.1 ein lotrechter Schnitt des Druck- Behälters und Fig.2 dessen waagrechter Schnitt gemäss der Linie 2-2 der Fig.1.
Fig. 3 ist ein Längsschnitt der als Injektor ausgeführten Einblasedüse.
Fig.4 ist der lotrechte Längsschnitt der Probeentnahmevor richtung, Fig.5 deren waagrechter Schnitt gemäss der Linie 5-5 der Fig. 4 und Fig.6 ein Schnitt gemäss der Linie 6-6 der Fig. 5.
Wie aus Fig.l und 2 ersichtlich, besteht der zur Aufnahme der zu zerstäubenden Sus pension dienende Druckbehälter aus einem
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zylindrischen <SEP> Gefäss <SEP> 1 <SEP> mit <SEP> aufrechter <SEP> Achse,
<tb> dessen <SEP> Boden <SEP> 2 <SEP> nach <SEP> unten <SEP> kegelig <SEP> verjüngt
<tb> ist <SEP> und <SEP> dessen <SEP> Decke <SEP> 3 <SEP> einen <SEP> luftdicht <SEP> ver schliessbaren <SEP> Deckel <SEP> 4 <SEP> aufweist.
<SEP> In <SEP> den <SEP> Behäl ter <SEP> 1 <SEP> ist <SEP> eine <SEP> Rohrleitung <SEP> 5 <SEP> eingeführt, <SEP> die <SEP> bis
<tb> an <SEP> den <SEP> Boden <SEP> des <SEP> Behälters <SEP> heranreieht, <SEP> so
<tb> dass <SEP> die <SEP> tangential <SEP> zum <SEP> kegeligen <SEP> Bodenteil
<tb> gerichtete <SEP> Ausströmungsdüse <SEP> 6 <SEP> in <SEP> der <SEP> Nähe
<tb> der <SEP> Kegelspitze <SEP> liegt. <SEP> In <SEP> dem <SEP> die <SEP> Decke <SEP> 3
<tb> durchsetzenden, <SEP> durchbrochenen <SEP> Rohrstüek <SEP> 46
<tb> ist. <SEP> ein <SEP> schwimmendes <SEP> Kugelventil <SEP> 47 <SEP> an geordnet, <SEP> das <SEP> in <SEP> seiner <SEP> Hochlage <SEP> die <SEP> Mündung
<tb> des <SEP> Saugrohres <SEP> 48 <SEP> verschliesst.
<SEP> An <SEP> das <SEP> Rohr stück <SEP> 46 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Luftablassventil <SEP> 7 <SEP> angeschlos sen, <SEP> welches <SEP> beim <SEP> Überschreiten <SEP> des <SEP> zum <SEP> Aus treiben <SEP> der <SEP> Flüssigkeit <SEP> bestimmten <SEP> Luftdruk kes <SEP> Luft <SEP> ausblasen <SEP> lässt. <SEP> Die <SEP> Druck- <SEP> und <SEP> die
<tb> Saugseite <SEP> der <SEP> Luftpumpe <SEP> 49 <SEP> kann <SEP> mittels <SEP> des
<tb> Wechselhahnes <SEP> 52 <SEP> wechselweise <SEP> an <SEP> die <SEP> Luft filter <SEP> 51a <SEP> und <SEP> 51b, <SEP> die <SEP> andere <SEP> Seite <SEP> des <SEP> Luft filters <SEP> 51b <SEP> aber <SEP> mittels <SEP> des <SEP> Wechselhahnes <SEP> 50
<tb> wechselweise <SEP> an <SEP> das <SEP> Einblaserohr <SEP> 5 <SEP> oder <SEP> an
<tb> das <SEP> Saugrohr <SEP> 48 <SEP> angeschlossen <SEP> werden.
<SEP> Der
<tb> an <SEP> den <SEP> Behälter <SEP> 1 <SEP> angeschlossene <SEP> Austritts stutzen <SEP> 8 <SEP> für <SEP> die <SEP> hinausgedrückte <SEP> Flüssigkeit
<tb> ist <SEP> mit <SEP> mehreren, <SEP> einzeln <SEP> absperrbaren <SEP> An schlüssen <SEP> 9 <SEP> für <SEP> die <SEP> Spritzschläuche <SEP> ausgerii stet. <SEP> Am <SEP> innern <SEP> Ende <SEP> des <SEP> Austrittsstutzens <SEP> 8
<tb> ist <SEP> ein <SEP> biegsamer <SEP> Schlauch <SEP> 10 <SEP> angeschlossen,
<tb> dessen <SEP> freies <SEP> Ende <SEP> in <SEP> ein <SEP> metallisches <SEP> Schöpf rohr <SEP> 11 <SEP> mit. <SEP> nach <SEP> unten <SEP> gekehrter <SEP> Mündung
<tb> übergeht.
<SEP> Das <SEP> Schöpfrohr <SEP> 11 <SEP> ist <SEP> an <SEP> dem <SEP> tief sten <SEP> Punkt <SEP> eines <SEP> zweckmässig <SEP> aus <SEP> Kork <SEP> be stehenden <SEP> Schwimmers <SEP> 12 <SEP> befestigt, <SEP> der <SEP> um
<tb> die <SEP> Achse <SEP> 13 <SEP> drehbar <SEP> gelagert <SEP> ist, <SEP> die <SEP> vom
<tb> Hebel <SEP> 15 <SEP> getragen <SEP> wird, <SEP> der <SEP> um <SEP> die <SEP> Achse <SEP> 14
<tb> schwingbar <SEP> ist. <SEP> Der <SEP> Schwimmer <SEP> ist. <SEP> in <SEP> seiner
<tb> dem <SEP> mittleren <SEP> Flüssigkeitsstand <SEP> entsprechen den <SEP> Stellung <SEP> mit <SEP> vollen <SEP> Linien <SEP> gezeichnet, <SEP> in
<tb> seiner <SEP> höchsten <SEP> und <SEP> tiefsten <SEP> Stellung <SEP> mit <SEP> ge brochenen <SEP> Linien <SEP> angedeutet.
<SEP> Die <SEP> 'Wirkungs weise <SEP> ist <SEP> die <SEP> folgende
<tb> Befinden <SEP> sich <SEP> die <SEP> Wechselhähne <SEP> in <SEP> der <SEP> ge zeichneten <SEP> Lage, <SEP> so <SEP> saugt <SEP> die <SEP> Luftpumpe <SEP> aus
<tb> dem <SEP> Druckbehälter <SEP> 1 <SEP> durch <SEP> das <SEP> Saugrohr <SEP> 48,
<tb> den <SEP> Hahn <SEP> 50, <SEP> den <SEP> Luftfilter <SEP> 51b <SEP> und <SEP> den
<tb> Hahn <SEP> 52 <SEP> Luft <SEP> ab, <SEP> so <SEP> dass, <SEP> wenn <SEP> ein <SEP> mit <SEP> einem
<tb> der <SEP> Stutzen <SEP> 9 <SEP> verbundener <SEP> Schlauch <SEP> 9a <SEP> in
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einen <SEP> die <SEP> Suspension <SEP> enthaltenden <SEP> Eimer <SEP> oder
<tb> in <SEP> einen <SEP> Brunnen <SEP> getaucht <SEP> wird,
<SEP> die <SEP> Flüssig keit <SEP> durch <SEP> den <SEP> innern <SEP> Schlauch <SEP> 10 <SEP> in <SEP> den
<tb> Behälter <SEP> 1 <SEP> eingesaugt <SEP> wird, <SEP> während <SEP> die <SEP> durch
<tb> die <SEP> Luftpumpe <SEP> geförderte <SEP> Druckluft <SEP> den
<tb> Luftfilter <SEP> 51a <SEP> durchbläst <SEP> und <SEP> reinigt. <SEP> Füllt
<tb> sich <SEP> der <SEP> Behälter <SEP> 1 <SEP> so <SEP> weit.
<SEP> mit <SEP> Flüssigkeit,
<tb> dass <SEP> das <SEP> Kugelventil <SEP> 47 <SEP> geschlossen <SEP> wird, <SEP> so
<tb> werden <SEP> die <SEP> Wechselhähne <SEP> 50 <SEP> und <SEP> 52 <SEP> um <SEP> eine
<tb> Viertelsdrehung <SEP> gedreht, <SEP> so <SEP> dass <SEP> nunmehr <SEP> die
<tb> Pumpe <SEP> die <SEP> Aussenlift <SEP> durch <SEP> den <SEP> Filter <SEP> 51a
<tb> sowie <SEP> den <SEP> Hahn <SEP> 52 <SEP> angesaugt <SEP> und <SEP> durch <SEP> den
<tb> Hahn <SEP> 52 <SEP> und <SEP> den <SEP> Filter <SEP> 51b <SEP> (in <SEP> entgegenge setzter <SEP> Richtung <SEP> wie <SEP> früher) <SEP> sowie <SEP> durch <SEP> den
<tb> Hahn <SEP> 50 <SEP> in <SEP> das <SEP> Blasrohr <SEP> 5 <SEP> bläst, <SEP> so <SEP> da,ss <SEP> nun mehr <SEP> der <SEP> Filter <SEP> 51b <SEP> gereinigt <SEP> wird.
<SEP> Die <SEP> Druck luft <SEP> tritt <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Rohr <SEP> 5 <SEP> bei <SEP> dessen <SEP> Mündung,
<tb> 6 <SEP> in <SEP> den <SEP> Behälter <SEP> 1 <SEP> und <SEP> steigt <SEP> durch <SEP> die <SEP> Flüs sigkeit <SEP> empor. <SEP> Erzeugt, <SEP> der <SEP> Kompressor <SEP> einen
<tb> Druck <SEP> n. <SEP> P <SEP> und <SEP> ist <SEP> das <SEP> Ventil <SEP> 7 <SEP> auf <SEP> einen
<tb> Höchstdruck <SEP> P <SEP> eingestellt., <SEP> so <SEP> wird <SEP> während
<tb> der <SEP> vollen <SEP> Entleerungsdauer <SEP> des <SEP> Behälters <SEP> 1
<tb> mit <SEP> dem <SEP> Druck <SEP> <I>n <SEP> . <SEP> P</I> <SEP> ein <SEP> Luftvolumen <SEP> -in <SEP> <I>. <SEP> V</I>
<tb> in <SEP> den <SEP> Behälter <SEP> gefördert, <SEP> wenn <SEP> der <SEP> Inhalt
<tb> des <SEP> Behälters <SEP> V <SEP> ist.. <SEP> Das <SEP> Volumen <SEP> nt.
<SEP> V <SEP> der
<tb> Luft <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Druck <SEP> n. <SEP> . <SEP> P <SEP> entspricht <SEP> einem
<tb> Volumen <SEP> <I>n <SEP> . <SEP> m. <SEP> . <SEP> V</I> <SEP> der <SEP> auf <SEP> den <SEP> Druck <SEP> P <SEP> ent spannten <SEP> Luft. <SEP> Infolgedessen <SEP> wird <SEP> in <SEP> den
<tb> Druekbehälter <SEP> eine <SEP> n <SEP> . <SEP> m-fache <SEP> Menge <SEP> Luft
<tb> vom <SEP> Druek <SEP> P <SEP> gelangen, <SEP> als <SEP> zum <SEP> vollständigen
<tb> Herausdrücken <SEP> des <SEP> Behälterinhaltes <SEP> erforder lich <SEP> ist. <SEP> Es <SEP> wird <SEP> als <SEP> das <SEP> (n <SEP> . <SEP> nt-1)-fache <SEP> der
<tb> zum <SEP> Hinausdrücken <SEP> der <SEP> Flüssigkeit <SEP> ver brauchten <SEP> Luftmenge <SEP> durch <SEP> das <SEP> Luftablass ventil.
<SEP> 7 <SEP> entweichen, <SEP> indem <SEP> sie <SEP> unter <SEP> Entspan nung <SEP> vom <SEP> Druck <SEP> 7t <SEP> . <SEP> P <SEP> auf <SEP> den <SEP> Druck <SEP> P <SEP> vom
<tb> Boden <SEP> des <SEP> Behälters <SEP> ausgehend <SEP> durch <SEP> die
<tb> ganze <SEP> Höhe <SEP> der <SEP> Flüssigkeitssäule <SEP> hindurch bläst <SEP> und <SEP> diese <SEP> während <SEP> der <SEP> ganzen <SEP> Dauer
<tb> des <SEP> Zerstäubens <SEP> gründlich <SEP> durehwirbelt. <SEP> Das
<tb> vom <SEP> Schwimmer <SEP> getragene <SEP> Sehöpfrohr <SEP> 11 <SEP> ent nimmt <SEP> die <SEP> Flüssigkeit <SEP> bei <SEP> jedem <SEP> Flüssigkeits stand <SEP> in <SEP> einer <SEP> genügenden <SEP> Tiefe <SEP> unterhalb <SEP> des
<tb> Flüssigkeitsspiegels, <SEP> dass <SEP> der <SEP> etwa <SEP> gebildete
<tb> Schaum <SEP> nicht <SEP> angesaugt <SEP> wird.
<SEP> Es <SEP> wird <SEP> auch
<tb> kein <SEP> Schlamm <SEP> abgesaugt, <SEP> wenn <SEP> nach <SEP> langer
<tb> Unterbrechung <SEP> des <SEP> Zerstäubens <SEP> sich <SEP> eine
<tb> Schlammansammlung <SEP> vorfindet.
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Bei <SEP> der <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 3 <SEP> gezeigten <SEP> Düse <SEP> liegt. <SEP> die
<tb> Lufteinblasedüse <SEP> 6 <SEP> innerhalb <SEP> einer <SEP> Saugdüse
<tb> 1.6 <SEP> und <SEP> wird <SEP> in <SEP> dieser <SEP> durch <SEP> Rippen <SEP> 6a <SEP> fest gehalten, <SEP> so <SEP> dass <SEP> der <SEP> Luftstrahl <SEP> durch <SEP> diese
<tb> Düse <SEP> den <SEP> Schlamm <SEP> ansaugt <SEP> und <SEP> mit.
<SEP> Luft <SEP> ge mischt <SEP> in <SEP> die <SEP> umgebende <SEP> Flüssigkeit <SEP> schleu dert, <SEP> wodurch <SEP> ein <SEP> wirksames <SEP> Durchmischen
<tb> eintritt.
<tb> Zur <SEP> Kontrolle <SEP> der <SEP> geförderten <SEP> Flüssigkeit
<tb> dient <SEP> zunächst <SEP> ein <SEP> in <SEP> den <SEP> Abführstutzen <SEP> ein gebauter <SEP> Flüssigkeitsmesser <SEP> 17, <SEP> an <SEP> dem <SEP> die <SEP> ver spritzte <SEP> Flüssigkeitsmenge <SEP> abgelesen <SEP> werden
<tb> kann, <SEP> während <SEP> die <SEP> Zusammensetzung <SEP> der <SEP> ver spritzten <SEP> Flüssigkeit <SEP> mittels <SEP> einer <SEP> in <SEP> den
<tb> Fig.4 <SEP> bis <SEP> 8 <SEP> dargestellten <SEP> Probeentnahmevor Achtung <SEP> nachgeprüft <SEP> werden <SEP> kann.
<SEP> Diese <SEP> be steht <SEP> dem <SEP> Wesen <SEP> nach <SEP> aus <SEP> einem <SEP> durch <SEP> die <SEP> im
<tb> Druckbehälter <SEP> stattfindenden <SEP> Druekänderun gen <SEP> gesteuerten <SEP> Flüssigkeitsschöpfer, <SEP> der <SEP> ab wechselnd <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Innenraum <SEP> des <SEP> Druck behälters <SEP> und <SEP> mit <SEP> der <SEP> Aussenluft <SEP> in <SEP> Verbin dung <SEP> gesetzt <SEP> wird, <SEP> sowie <SEP> aus <SEP> einer <SEP> Reihe <SEP> von
<tb> Aufnahmebehältern <SEP> für <SEP> die <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Schöpfer
<tb> abfliessende <SEP> Flüssigkeit,
<SEP> welche <SEP> Behälter <SEP> durch
<tb> die <SEP> Hubbewegung <SEP> des <SEP> Schöpfers <SEP> vor <SEP> dessen
<tb> Ausflussöffnung <SEP> vorbeigeführt <SEP> werden.
<tb> Gemäss <SEP> Fig.4 <SEP> bis <SEP> 6 <SEP> ist <SEP> am <SEP> Druckbehälter
<tb> ein <SEP> die <SEP> Wandung <SEP> desselben <SEP> in <SEP> tangentialer
<tb> Richtung <SEP> durchsetzender <SEP> Zylinder <SEP> 18 <SEP> be festigt, <SEP> in <SEP> dem <SEP> sich <SEP> zwei <SEP> Kolben <SEP> 19 <SEP> und <SEP> 20
<tb> befinden, <SEP> die <SEP> durch <SEP> die <SEP> Stange <SEP> 21 <SEP> miteinander
<tb> gekuppelt <SEP> sind. <SEP> Der <SEP> Hub <SEP> dieses <SEP> Kolbenpaares
<tb> ist <SEP> durch <SEP> die <SEP> Anschläge <SEP> 22, <SEP> 23 <SEP> begrenzt. <SEP> Eine
<tb> Feder <SEP> 24 <SEP> drückt <SEP> das <SEP> Kolbenpaar <SEP> gegen <SEP> den
<tb> Anschlag <SEP> 23.
<SEP> Die <SEP> Kolbenstange <SEP> 21 <SEP> trägt <SEP> einen
<tb> U-förmigen <SEP> Bügel <SEP> 25, <SEP> welcher <SEP> den <SEP> einen <SEP> Len ker <SEP> 15 <SEP> des <SEP> Schwimmers <SEP> 12 <SEP> umgreift <SEP> und <SEP> da durch <SEP> das <SEP> Hineindrücken <SEP> des <SEP> Kolbenpaares <SEP> in
<tb> den <SEP> Zylinder <SEP> 18 <SEP> verhindert, <SEP> solange <SEP> sich <SEP> der
<tb> Schwimmer <SEP> über <SEP> einer <SEP> gewissen <SEP> Höhenlage
<tb> befindet. <SEP> Das <SEP> Bodenende <SEP> des <SEP> Zylinders <SEP> 18
<tb> stellt <SEP> durch <SEP> die <SEP> Öffnung <SEP> 27 <SEP> mit <SEP> der <SEP> freien
<tb> Luft <SEP> in <SEP> Verbindung.
<SEP> Die <SEP> hintere <SEP> Stützscheibe
<tb> 28 <SEP> des <SEP> innern <SEP> Kolbens <SEP> 20 <SEP> trägt <SEP> eine <SEP> Zunge <SEP> 29,
<tb> die <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Längsschlitz <SEP> des <SEP> Zylinders <SEP> 18
<tb> hindurchragt <SEP> und <SEP> eine <SEP> federnde <SEP> Schaltklinke
<tb> 30 <SEP> trägt, <SEP> welche <SEP> in <SEP> das <SEP> Schaltrad <SEP> 31 <SEP> eingreift.
<tb> Dieses <SEP> ist <SEP> uin <SEP> einen <SEP> Bolzen <SEP> 32 <SEP> drehbar, <SEP> der
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an <SEP> der <SEP> Decke <SEP> des <SEP> die <SEP> Probeentnahmevorrich tung <SEP> umschliessenden <SEP> Kastens <SEP> 33 <SEP> befestigt <SEP> ist.
<tb> Eine <SEP> in <SEP> das <SEP> Schaltrad <SEP> 31 <SEP> greifende <SEP> Sperr klinke <SEP> 34 <SEP> sichert <SEP> das <SEP> Schaltrad <SEP> in <SEP> seiner <SEP> jewei ligen <SEP> Stellung.
<SEP> Der <SEP> im <SEP> Innern <SEP> des <SEP> Druekbehäl ters <SEP> 1 <SEP> liegende <SEP> Abschnitt <SEP> des <SEP> Zylinders <SEP> 18
<tb> besitzt <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> beiden <SEP> Kolben <SEP> eine <SEP> obere
<tb> und <SEP> eine <SEP> untere <SEP> Öffnung <SEP> 35 <SEP> bzw. <SEP> 36. <SEP> Ähnliche
<tb> Durchbrechungen <SEP> 37 <SEP> und <SEP> 38 <SEP> befindenden <SEP> sich
<tb> an <SEP> dem <SEP> in <SEP> der <SEP> freien <SEP> Luft <SEP> liegenden <SEP> hintern
<tb> Abschnitt <SEP> des <SEP> Zylinders <SEP> 18. <SEP> An <SEP> die <SEP> untere
<tb> Durchbrecliung <SEP> 38 <SEP> schliesst <SEP> sich <SEP> ein <SEP> trichter förmig <SEP> verjüngter <SEP> Ausfluss <SEP> 39 <SEP> an.
<SEP> In <SEP> dem <SEP> Ka sten <SEP> 33, <SEP> der <SEP> durch <SEP> die <SEP> ein <SEP> Fenster <SEP> 40 <SEP> aufwei sende <SEP> Tür <SEP> 41 <SEP> verschlossen <SEP> ist, <SEP> befindet <SEP> sich
<tb> ein <SEP> an <SEP> den <SEP> Zapfen <SEP> 43, <SEP> 44 <SEP> drehbar <SEP> gelagerter
<tb> Revolver <SEP> 42, <SEP> der <SEP> an <SEP> seinem <SEP> Umfang <SEP> einen <SEP> aus
<tb> Eprouvettenröhren <SEP> 45 <SEP> gebildeten <SEP> Kranz <SEP> trägt,
<tb> der <SEP> durch <SEP> Gummiringe <SEP> 46 <SEP> zusammengehalten
<tb> ist. <SEP> Der <SEP> untere <SEP> Zapfen <SEP> 43 <SEP> befindet <SEP> sich <SEP> an
<tb> einem <SEP> Drehtisch <SEP> 47 <SEP> und <SEP> der <SEP> obere <SEP> Zapfen <SEP> 44
<tb> auf <SEP> einer <SEP> Hülse <SEP> 48, <SEP> die <SEP> auf <SEP> der <SEP> Welle <SEP> des
<tb> Schaltrades <SEP> 31 <SEP> verschiebbar <SEP> ist.
<SEP> Den <SEP> Hub <SEP> der
<tb> Hülse <SEP> 48 <SEP> begrenzt <SEP> ein <SEP> in <SEP> den <SEP> Schlitz <SEP> 53 <SEP> ein greifender <SEP> Stift. <SEP> Die <SEP> Feder <SEP> 54 <SEP> drückt <SEP> die
<tb> Hülse <SEP> 48 <SEP> nach <SEP> unten. <SEP> Der <SEP> mit <SEP> dein <SEP> Zapfen <SEP> 44
<tb> verbundene <SEP> Mitnehmerstift <SEP> 55 <SEP> greift <SEP> in <SEP> ein
<tb> Loch <SEP> des <SEP> Revolvers <SEP> 42.
<tb> Die <SEP> Wirkungsweise <SEP> ist. <SEP> die <SEP> folgende:
<tb> Bei <SEP> offenem <SEP> Druckbehälter <SEP> drückt <SEP> die <SEP> Fe der <SEP> 24 <SEP> das <SEP> Kolbenpaar <SEP> 19, <SEP> 20 <SEP> in <SEP> die <SEP> gezeich nete <SEP> Stellung. <SEP> Ist <SEP> der <SEP> Druckbehälter <SEP> mit
<tb> Flüssigkeit <SEP> angefüllt, <SEP> so <SEP> befindet <SEP> sich <SEP> der
<tb> Schwimmer <SEP> 12 <SEP> in <SEP> seiner <SEP> höchsten <SEP> Lage, <SEP> in <SEP> der
<tb> der <SEP> Bügel <SEP> 25 <SEP> hinter <SEP> den <SEP> Hebel <SEP> 15 <SEP> des <SEP> Schwim mers <SEP> greift.
<SEP> Wird <SEP> nach <SEP> Verschliessen <SEP> des
<tb> Druckbehälters <SEP> der <SEP> Apparat <SEP> in <SEP> Betrieb <SEP> ge setzt <SEP> und <SEP> in <SEP> den <SEP> Druckbehälter <SEP> Druckluft <SEP> ein geführt, <SEP> so <SEP> trachtet <SEP> diese, <SEP> das <SEP> Kolbenpaar <SEP> ent gegen <SEP> der <SEP> Feder <SEP> 24 <SEP> in <SEP> den <SEP> Zylinder <SEP> 18 <SEP> zu
<tb> drücken, <SEP> doch <SEP> werden <SEP> die <SEP> Kolben <SEP> durch <SEP> den
<tb> Bügel <SEP> 25 <SEP> zunächst <SEP> noch <SEP> festgehalten. <SEP> Die
<tb> durch <SEP> die <SEP> Druckluft <SEP> durchwirbelte <SEP> Suspension
<tb> füllt <SEP> durch <SEP> die <SEP> Öffnungen <SEP> 35 <SEP> und <SEP> 36 <SEP> den
<tb> Raum <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> Kolben <SEP> an.
<SEP> Erst <SEP> wenn <SEP> ein
<tb> gewisser <SEP> Teil <SEP> des <SEP> Inhaltes <SEP> des <SEP> Druckbehälters
<tb> verbraucht <SEP> worden, <SEP> also <SEP> die <SEP> Flüssigkeit <SEP> be reits <SEP> gut <SEP> durchwirbelt <SEP> ist, <SEP> gelangt <SEP> der <SEP> Schwim- mer in die Stellung, in der der Bügel 25 die Kolben freigibt, so dass der innere Überdruck die Kolben in den Zylinder hineinschiebt und so lange in dieser Stellung festhält, als der Druckbehälter unter Druck bleibt.
In dieser Stellung der Kolben gelangt der zwischen den Kolben befindliche Raum in den Bereich der mit der Aussenluft in Verbindung stehenden Durchbrechungen 37 und 38, so dass die in diesem Raum befindliche Probemenge der Druckbehälterfüllung durch den Ausfluss 39 in das unter dem Ausfluss liegende Proberohr 47 fliessen kann. Wird der Druckbehälter zwecks Neufüllung geöffnet oder aber auf das Ansaugen der neuen Füllung umgestellt, so hört der auf das Kolbenpaar wirkende Über druck auf und die Feder 24 drückt die Kol ben in ihre Ruhestellung, wobei die Schalt klinke 30 die Revolvertrommel um einen Zahn des Schaltrades 31 verdreht und das nächste leere Proberohr 45 unter den Ausfluss 39 bringt.
Durch das Fenster 40 kann man be obachten, welches der fortlaufend bezifferten Proberöhren sich in der Vorderstellung befin det, also wieviel Behälterfüllungen verarbei tet worden sind, wobei die verbrauchte Flüs sigkeitsmenge an dem Flüssigkeitsmesser 17 nachgeprüft werden kann. Nach Öffnen der Tür 41 des Kastens 33 kann der Revolver ent gegen der Feder 54 nach oben gedrückt wer den, lässt sich infolgedessen aus den Zapfen 43, 44 herausheben, wonach die einzelnen Pro ben geprüft werden können.