CH276127A - Schuh, insbesondere für Kinder. - Google Patents
Schuh, insbesondere für Kinder.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
Schuh, insbesondere für Kinder. Der erfindungsgemässe Schuh, insbesandete für Kinder, ist gekennzeichnet durch einen die Schuhseiten bildenden Schaft. und ein aus wenigstens einer Schicht. bestehendes Sohlengebilde, das eine Aussenfläche des Sehuhbodens bildetundeinehinterea.mFersen- teil aufwärts gebogene, wenigstens einen Teil des Schafthinterteils bildende Verlängerung aufweist, wobei die Seitenränder dieser Ver längerung ununterbrochene Fortsetzungen der Sohlenseitenränder am Schuhboden bilden.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Sohle mit ihrer hintern Ver längerung im Grundruss, und zwar vor Her stellung des Schuhs, Fig. 2 die innere Sohlendeckschieht in Draufsieht, vor dem Zusammenbau des Sehuhs, Fig. 3 die Ferseneinlage in Draufsicht, vor dem Aufbau des Schuhs, Fig. 4 den Zehenteil vor Aufbau des Sehuhs in Draufsicht, Fiel-.
5 die Ristdecke und die mit dieser aus einem Stüek bestehende Zunge in Drauf sicht, vor dem Zusammenbau des Sehuhs, Fig. 6 und 7 zeigen Draufsiehten auf die beiden Seitenteile, Fing. 8 zeigt eine perspektivisehe Ansicht des Schuhs in einem ersten Au.sfülirunYsbei- spiel, aufgebaut aus den in Fis,. 1 bis 7 ge zeigten Bestandteilen.
Fig. 9 einen Schnitt längs der Linie 9-9 in Fig. 8, Fig. 10 in Dr aufsicht eine Sohle und die mit. letzterer aus einem Stück bestehende Ver längerung für einen Schuh gemäss einem zweiten Ausführungsbeispiel, Fig. 11 die Seitenteile des Schuhs, die in diesem Beispiel aus einem Stüek gearbeitet sind und Fig. 12 eine perspektivische Ansicht des 2.weiten Beispiels.
Beim ersten Beispiel nach Fig. 1 bis 9 ist als Sohlengebilde eine Sohle 15 vorgesehen, die die übliche Form aufweist., ausgenommen, dass sie mit einer hintern Verlängerung 16 versehen ist, die am Fersenteil aufwärts ge bogen und, wie in Fig. 8 veranschaulicht, hochgezogen ist und den Hinterteil des Schaftes bildet.
Ein Paar Seitenteile 17, 18 sind durch Nähte 19 an ihren Hinterenden an den Rän dern der Sohlenverlängerung 16 und durch Nähte 20 an ihren untern Rändern an den Rändern der Sohle 15 befestigt.. Ein Zehen teil 23 ist durch Nähte 21 am Rand des Vor derteils der Sohle 15 und durch Nähte 25 an den Seitenteilen 17, 18 befestigt.. Der Rist- und Zungenteil. 27 ist durch Nähte 28 am Zehenteil 23 befestigt, wodurch der Oberteil des Schuhs vervollständigt ist.
Es ist zu beachten, da.ss die Nähte 19, 20 zwischen den Seitenteilen 17, 18 und der Ver längerung 16 sowie der Sohle 15 an den nach aussen umgelegten Rändern dieser Teile vor gesehen sind, um so diese Nähte ganz auf die Schuhaussenseite zu verlegen, wodurch im Schuhfersenteil eine glatte und bequeme Innenwand gebildet wird. Der Zehenteil 23 ist an seinen hintern Rändern bei 30 (Feg. 9) zuggeschärft, um hier eine gewisse Glätte zu erzielen. Die Naht 28 liegt gänzlich ausserhalb des Schuhs, ähnlich den Nähten 19 und 20, und der Schuh erhält. dadurch eine glatte Innenseite, ohne dass ein Futter notwendig wäre.
Das beim herkömmlichen Schuh vor handene Schuhfutter erfordert sowohl Ar beitszeit wie Material.
Beim Beispiel nach Fig. 8 sind die Nähte 19, 20, 24 und 28 als Einfassnähte ausgebildet; es können aber auch andere Befestigtings- mittel vorgesehen sein. Die Nähte 19, 20 und 24 können in einem Arbeitsgang als kontinu ierliche Naht hergestellt werden. Sie. können alle mit Hilfe ein und derselben Maschine ausgeführt werden, welcher Umstand die Fabrikation des erfindungsgemässen Schuhs weiter vereinfacht und verbilligt.
Zur Herstellung des erfindungsgemässen Schuhs kann irgendein passendes Material verwendet werden. So kann zum Beispiel die Sohle 15 und deren Verlängerung 16 aus ver hältnismässig schwerem Schaftleder hergestellt sein und nicht aus gewöhnlich schwerem Sohlenleder. Das Leder für die Sohle 15, 16 kann zum Beispiel 1,8 bis 2,5 kg/m2 wiegen, das eine verhältnismässig biegsame Sohle liefert, aber gleichzeitig von langer Lebens dauer und genügend steif ist. Die Schuhober teile, das heisst- die Seitenteile 17 und 18, der Zehenteil 23 und der Rist- und Zungenteil 2 7 können aus leichterem Schaftleder gearbeitet sein, zum Beispiel von 1,2 bis 1,4 kg/m2 Ge wicht.
Eine solche Konstruktion und solche Materialien gewähren die erforderliche Steife an der Sohle und am Schafthinterteil, zwecks Schützens und Haltgebens des Kinderfusses, gleichzeitig aber a.lleh mehr Biegsamkeit als bei den herkömmlichen Kinderschuhen.
Die Erfindung betrifft vornehmlich Kin derschuhe. Die Erfindung kann aber auch mit. gleichem Erfolg auf andere Schlehe, zum Bei spiel für Erwachsene, angewendet werden.
Falls erwünscht, kann eine Deckschicht 31 (Feg. 9) vorgesehen sein, die sich von der Spitze zum Fersenteil lind aufwärts bis zum obern Rand der Verlängerung 16 erstrecken und am Schuh festgenäht. oder angeklebt sein kann. Ferner kann ein Ferseneinsatz 32 (Feg. 9) zwischen Sohle 15 und Deeksehicht 31 angebracht sein, um der Ferse des Trägers zusätzlichen Schutz mid Halt zu gewähren und die Ferse etwas hochzuheben.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 10 bis 12 ist eine Sohle 40 vorgesehen, die eine hintere, sich bis über die halbe Höhe des Schaftes erstreckende Verlängeriuig 41 auf weist. Die Seitenteile 42, 43 sind aus einem Stück gearbeitet und sind an ihrem obern hin- tern Teil durch einen Steg 44 miteinander ver bunden.
Die Seitenteile sind an der Sohle 40 und deren Verlängerung 41 durch Nähte 46 (Feg. 12) befestigt, wobei letztere auf der Schuhaussenseite liegen, uni eine glatte Innen seite zli ergeben. Ein Rist- und Zungenteil 47 ist. bei 48 an die Sohle und bei 49 an den Seitenteilen angenäht, wodurch die dreiteilige Konstruktion vervollständigt ist.
Wie schon für das Beispiel naeli Fig. 8 angegeben, gewährt die Sohlenverlängerung 41 einen Halt für den Schuhhinterteil ohne Fersenkappe oder -versteifung. Der Schuh ist von sehr einfacher und solider Konstruktion. Der Schuh nach diesem zweiten Beispiel kann auch aus den beim ersten Beispiel an geführten Materialien oder auch aus andern leergestellt sein und kann als Kinder-, Er wachsenen- oder anderer Schuh ausgebildet sein.
Falls erwünscht, könnte d as Sohlengebilde aussen noch ein weiteres Stfick aufweisen, das sich um den Fersenteil herum ein Stück weit unter den Schuhboden erstreckt, zum Beispiel bis zli einer Stelle, an der bei gewölinliehen Schuhen die Absatzfront liegt.
Claims (1)
- P ATENTANSPRUCII Schuh, insbesondere für Kinder, gekenn zeichnet durch einen die Schuhseiten bilden- den Schaft und ein aus wenigstens einer Schicht bestehendes Sohlengebilde, das eine Aussenfläche des Schuhbodens bildet und eine hintere, am Fersenteil aufwärts gebogene, wenigstens einen Teil des Schafthinterteils bildende Verlängerung aufweist, wobei die Seitenränder dieser Verlängerung ununter brochene Fortsetzungen der Sohlenseiten- ränder am Schuhboden bilden. UNTBRANSPRi"CIIB 1. Schuh nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerung des Sohlengebildes sich bis zum obern Rand des Schaftes erstreckt. 2.Schuh nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die hintern Ränder der Schaftseitenteile auf wenigstens der halben Flöhe des Schaftes voneinander getrennt und an den Seitenrändern der Verlängerung be festigt sind. 3. Schuh nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die hintern als auch die untern Ränder der Schaftteile nach aussen umgebogen und durch wenigstens eine Naht mit der Verlängerung beziehungsweise mit dem Bodenteil des Sohlengebildes ver bunden sind. 4.Schuh nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die das Sohlengebilde mit den nach aussen umgebogenen Schaft rändern verbindende Naht kontinuierlich längs des hintern Schaftrandes auf der einen Schuhseite abwärts, längs des entsprechenden Seitenrandes am Schuhboden vorwärts, um die Spitzenpartie des Schuhs herum, längs des gegenüberliegenden Seitenrandes am Schuhboden rückwärts, und längs des andern hintern Schaftrandes aufwärts verläuft. 5. Schuh nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiclnet, dass das Sohlengebilde aus einem Material gebildet ist., das dicker ist als das Material der Schaftteile. 6.Schuh nach Patentanspruch, dadurch uekennzeichnet, da.ss das Sohlengebilde mit seiner Verlängerung innen mit einer Deek- sehicht versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US276127XA | 1943-02-16 | 1943-02-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH276127A true CH276127A (de) | 1951-06-30 |
Family
ID=21838732
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH276127D CH276127A (de) | 1943-02-16 | 1948-02-10 | Schuh, insbesondere für Kinder. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH276127A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1098405B (de) * | 1955-11-30 | 1961-01-26 | Toddlers & Junior Footwear Ltd | Schuhwerk mit am Schuhruecken hochgezogener Innen- und Laufsohle und Verfahren zu seiner Herstellung |
-
1948
- 1948-02-10 CH CH276127D patent/CH276127A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1098405B (de) * | 1955-11-30 | 1961-01-26 | Toddlers & Junior Footwear Ltd | Schuhwerk mit am Schuhruecken hochgezogener Innen- und Laufsohle und Verfahren zu seiner Herstellung |
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