CH272884A - Spannfutter. - Google Patents
Spannfutter.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B31/00—Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
- B23B31/02—Chucks
- B23B31/36—Chucks with means for adjusting the chuck with respect to the working-spindle
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
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Description
Spannfutter. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Spannfutter. Dieses ist dadurch ge kennzeichnet, dass zwei Backen in .
einer Schwalbenschwanznu t einer Führungsplatte geradlinig verschiebbar gelagert sind und mit einer Schraubenspindel in Wirkungsverbin dung stehen, die in einem Lager der Füh- rungsplatte gegen axiale Verschiebung ge sichert gelagert ist,
und die zur einen Hälfte mit Rechts- und zur andern Hälfte mit Links- gewinde gleicher Steigt mg versehen ist, ferner dadurch gekennzeichnet, dass .die Führungs- platte auf einer Flansehplatte in Richtung der Spindelachse verschiebbar und in gewünsch ter Lage feststellbar gelagert ist, wobei die Flanschplatte mit einem Gewindeflansch ver sehen ist,
mittels welchem das Spannfutter auf die Spindel einer Drehbank aufgeschraubt werden kann.
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstan- des dargestellt, und zwar zeigt Fig.1 einen Schnitt durch das Spann futter nach der Linie I-I in Fig. 2, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig.1.
Fig. 3 eine Seitenansicht des Spannfutters, Fig. 4 eine weitere Seitenansicht desselben, Fig. 5 ein zweites Ausführungsbeispiel des Spannfutters, teilweise im Aufriss und teil weise im Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 6, Fig. 7 eine aus Fig. 5 ersichtliche Einzel heit in Ansieht. In dien Beispiel nach Fig.1 bis 4 bezeich net 1 eine Führungsplatte mit einer Schwal benschwanznut 2 (Fig. 3).
Mit 3 und 4 sind zwei Spannbacken bezeichnet, welche auf der Unterseite mit je einem im Querschnitt schwal- benschwanzf6rnügen Führungskörper 5 ver sehen sind und mit diesen in der Schwalben- schwanznut geradlinig verschiebbar gelagert sind. Die Schwalbenschwanzkörpler 5 sind mit den Backen 3 und 4 durch Stifte 6 und Sehrauben 7 verbunden. In einer Bohrung 8 jedes Schwalbenschwanzkörpers 5 ist eine mit einem Gewinde versehene Nuss 9 gelagert.
Mit 10 ist eine Schraubenspindel bezeich net, welche zur einen Hälfte mit Rechts- und zur andern Hälfte mit Linksgewinde versehen ist. Die Schraubenspindel 10 ist an jedem Ende mit einem Vierkant 11 versehen und in der Mitte in einem in der Führungsplatte I.
verankerten Gleitlager 12 drehbar gelagert. Durch einen Bund 13 und einen mit der Spin del verstifteten Stellring 14 ist die Schrauben- spindel gegen axiale Verschiebung gegenüber dem Lager 12 gesichert. Die Schraubenspindel 10 steht mit dem Innengewinde der Nuss 9 jedes Backens im Eingriff.
Mit 15 ist eine unterhalb der Führungs platte 1 angeordnete Flansehplatte bezeichnet. 16 sind mit Vierkantköpfen 17 versehene Ge windebolzen, welche in die Führungsplatte 1 einschraubbar sind und die Flanschplatte 15 in Schlitzen 1.8 durchsetzen. Sowohl die Füh rungsplatte 1 wie :a-Lieh die Flanschplatte 15 isst je mit einer in Richtung der Spindelachse 10 verlaufenden mit 19 versehen.
In der Nut der Führungsplatte 1 sind Gleitstücke 20 fest- geschraubt, welche in die Nut 19 der Flansch- pilatte eingreifen, so dass die Führungsplatte 1 gegen die Flansehplatte 15 nach -Lösen der Bolzen 16 in Richtung der Spinidelachse ver schiebbar ist.
Mirt 21 ist ein mit einem C e-, winde 22 versehener Flansch bezeichnet, wel.- cher in. die Flansehplatte 15 eingelassen und mit dieser verschraubt ist.
Die Backen 3, 4 sind mit Druckleisten 23; 24 aus gehärtetem Stähl. versehen, welche mit- tels Schrauben 25 mit Vierkantköpfen 26 an den Backen festgezogen sind. Die Druckleisten 23, 24 sind. je mit einer horizontalen gerbe 26 und einer vertikalen gerbe 27 versehen. Wie Fig.I erkennen lässt, trägt die Führungsplatte 1 eine Längenmassskalu 28, während die Flanschplatte 15 mit einer Ablesemarke 29 mit Nonius 30 versehen ist.
In -dem einen Bak- ken 4 ist eine Einstellstange 31 quer zur Spin delachse verschiebbar gelagert. Die Einstell stange 31 ist mit reiner Längenmassskala 32 ausgerüstet, während der Backen 4 mit einem Fenster 33 sowie einer Ablesemarke 34 mit Nonius 35 versehen ist.
Die Einsteillstange 31 isst parallel zu ihrer Längsachse mit einem An flachung 36 versehen. Mittels einer Klemm- schraube 37 und eines Klemmschuhes 38 kann die Einstellstange 31 in der gewünschten Lage festgeklemmt werden.
Mit 39 ist eine Lasche bezeichnet an deren einem Ende ein Anschlag stift 40 angeordnet ist. 41 bezeichnet einen in die Einstellstange 31 einschraubbaren Ge windebolzen, welcher die Lasche 39 in einem Schlitz 42 durchsetzt. Nach Lösen des Schrau- benbolzens 41 kann die Lasche 42 sowohl auf dem Bolzen 41 verschoben wie auch um den selben gedreht werden.
Wie Fig.4 zeigt, ist in zwei Bohrungen der Führungsplatte 1, von denen in der Zeichnung nur die eine, 43, er sichtlich. ist, ein Gegengewicht 44 mittels Schubstangen. 45 verschiebbar gelagert. Mit- tels einer Klemmschraube 46, welche auf die eine der Stangen 45 einwirkt, kann das Gegen gewicht in der gewünschten Stellung gegen über der Führungsplatte 1 arretiert werden.
Das vorstehend beschriebene Spannfutter kann mittels des Gewindeflansches 21 an Stelle z. B. einer Planscheibe oder eines Bohrfutters ,auf die Spindel einer Drehbank aufgeschraubt werden. Bei Betätigung der Spindel -10 be wegen sich die beiden Spannbacken 3, 4 gleich zeitig je nach der Drehrlchtung gegen bzw. voneinander, so dass. Werkstücke genau zen trisch in das Spannfutter eingespannt wer den können.
Das Spannfutter dient insbeson- dere zum rationellen und präzisen Einspan- nen von Werkstücken, deren Formen es nicht erlauben, mit normalen Einspannwerkzeugen, wie z. B. Zangen und Dreibackenfutter, ein wandfrei festgehalten zu werden.
Es ist aber mit dem vorbeschriebenen Spannfutter auch möglich, Werkstücke ex zentrisch zu der Rotationsachse des Gewinde flansches 21 zu bearbeiten bzw.- zu drehen. Zu diesem Zwecke kann die Führungsplatte 1 nach Lösen .der Klemmschrauben 16 auf der Flansehplatte in Richttang der Spindelachse verschoben werden. Das Mass der gewünsch ten Verschiebung kann an -der Skala 28 ab gelesen bzw. - eingestallt werden, wonach die Klemmschrauben 16 wieder festgezogen wer den.
Mit Hilfe des Gegengewichtes 44, das nach Bedürfnis aus der Führungsplatte 1 herausgezogen werden kann, kann die bei Un rundlaufen der Führungsplatte 1 entstehende Zentrifugalkraft vollständig ausgeglichen wer den.
Das vorstehend beschriebene Spannfutter eignet sich auch sehr Kurt für die serienmässige Bearbeitung von Werkstücken. Der in weiten Grenzen und universell. verstellbare Anschlag- stift 40 ermöglicht es, jedes einzelne Werk- sstück an der gleichen Stelle des Spannfutters ,einzuspannen.
Alle Schrauben und Spindeln, welche öfters bestätigt werden müssen, sind mit gleich mässigen Vierkantköpfen ausgerüstet, so dass zu ihrer Bedienung nur ein einziger. Steck schlüssel erforderlich ist.
Das Versstellen der Führungsplatte 1 auf der Planschplatte 15 kann von Hand erfol gen, oder es kann hierfür -eine Mikrometer- schraube vorgesehen sein. Die Einstellstange 31 kann gänzlich aus dem Backen 4 herausgezogen und entfernt oder aber von der andern Seite in die Boh rung des Backens eingesteckt werden.
Das zweite Ausführungsbeispiel nach Eig. 5 bis 7 unterscheidet sieh vom oben beschribe- nen dadurch, dass der Gewindeflansch 21' mit einem zu seiner Rotationsachse koaxialen, zy lindrischen Anpass 47 versehen ist, zu dessen Aufnahme eine Fussplatte 48 mit einer zylin drischen Bohrung 49 dient.
In dieser Fuss platte kann der Gewindeflansch 21' um seine Rotationsachse gedreht und mittels einer Klemmschraube 50 in der gewünschten Stel- lung arretiert werden.
Um diesen Drehwinkel ablesen bzw. einstellen zu können, ist die Fuss platte mit einer Winkelgradeinteilung 51 und die mit dein. Gewindeflansch verbundene Flanschplatte 15' mit einer Ablesemarke mit Nonius 52 versehen. In dieser Ausbildung kann die Einspannvorrichtung vorteilhaft auch als Maschinenschraubstock verwendet werden.
Die Führungsplatte 1' ist auf der Flanseh- platte 15' ebenfalls in Richtung der Schrau benspindel verschiebbar angeordnet, jedoch durch Klemmschrauben 16' feststellbar, welche durch den Flansch 21' -und Schlitze 18' der Flanschplatte 15' durchgeführt und in die Führungsplatte 1' einschraubbar sind. Der Gewindeflansch 21' ist durch Schrauben 17' mit der Flansehplatte 15' verbunden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Spannfutter, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Backen in einer Schwalbenschwanznut einer Führungsplatte geradlinig verschiebbar gelagert sind und mit einer Schraubenspindel in Wirkungsverbindung stehen,die in einem Lager der Führungsplatte gegen axiale Ver- schiebung gesichert gelagert ist und die zur einen Hälfte mit Rechts- und zur andern Hälfte mit Linksgewinde gleicher Steigung versehen ist, ferner dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsplatte auf einer in Richtung der Spindelachse verschieb- ,bar und in gewünschter Lage feststellbar ge lagert ist und dass die Flanschplatte mit einem Gewindeflansch versehen ist, mittels welchem das Spannfutter auf die Spinde. einem Drehbank aufgeschraubt werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.Spannfutter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Gewinde flansch mit einem zu seiner Rotationsachse koaxiallen, zylindrisichen Anpass versehen ist, zu dessen Aufnahme eine Fussplatte mit einer zylindrischen Bohrung dient, in welcher der Gewindeflansch um seine Rotationsachse ge dreht und in gewünschter Lage festgestellt werden kann. 2.Spannfutter nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Fussplatte mit einer. Winkelgradeinteilung und die mit dem Gewindeflansch verbundene Flanschplatte mit einer Ablesemarke mit Nonius versehen ist. 3.Spannfutter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Flanschplatte mit einer Längsnut versehen ist, in welcher die Führungsplatte mittels Gleitstücken ge führt ist. 4. Spanncutter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Verschieben der Führungsplatte auf der Flanschplatte eine Milkrometerschraube dient. 5.Spannfutter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Führungsplatte mit einer Längenmassskala und die Flansch platte mit einer Ablesemarke mit Nonius ver sehen ist. 6.Spannfutter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schwalben schwanzkörper mit den Backen verschraubt und verstiftet sind und je eine Bohrung auf weisen, in welcher eine mit der Schrauben- spindel in Wirkungsverbindung stehende Ge- windenuss gelagert ist. 7.Spannfutter nach Patentanspruch, da-, durch gekennzeichnet, dass zum Feststellen der Führungsplatte Klemmschrauben dienen, wel che in der Führungsplatte einsehraubbbar sind und die Flanschplatte in Schlitzen durch setzen. B. Spannfutter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Backen mit Druckleisten versehen sind, die mittels Schrau ben an den Backen festgezogen sind. 9.Spannfutter nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die Druckleisten je eine horizontale und eine vertikale Kerbe aufweisen. 10.Spannfutter nach Patentanspxnich, da durch gekennzeichnet, dass in der einen Backe eine Einstellstange quer zur Spindelachse ver- schiebbar und in .gewünschter Stellung fest- stellbar ist, und dass am einen Ende der Ein- stellstange eine Lasche mit Anschlagstift dreh-, verschieb- und feststellbar angeordnet ist,wobei die Einstellstange mit einer Längen massskala und die Backe mit einem Fenster sowie mit einer Ablesemarke mit Nonius ver sehen ist. 11. Spannfutter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an der Führungs- platte ein Gegengewicht in Richtung der Spin- delachse verschiebbar und in gewünschter Lage feststellbar angeordnet ist,um bei ex zentrisch umlaufender Führungsplatte die Zentrifugalkraft derselben ausgleichen zu können.
Applications Claiming Priority (1)
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH272884A true CH272884A (de) | 1951-01-15 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH272884D CH272884A (de) | 1949-06-10 | 1949-06-10 | Spannfutter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH272884A (de) |
-
1949
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