CH272002A - Verfahren zum Erhöhen der Granulierfähigkeit von gemahlenen Metallverbindungen. - Google Patents

Verfahren zum Erhöhen der Granulierfähigkeit von gemahlenen Metallverbindungen.

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CH272002A
CH272002A CH272002DA CH272002A CH 272002 A CH272002 A CH 272002A CH 272002D A CH272002D A CH 272002DA CH 272002 A CH272002 A CH 272002A
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Aktiengesellschaft Escher Wyss
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Escher Wyss Ag
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    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B17/00Sulfur; Compounds thereof
    • C01B17/48Sulfur dioxide; Sulfurous acid
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    • C01B17/52Preparation of sulfur dioxide by roasting sulfides
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
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    • B01J2/28Processes or devices for granulating materials, e.g. fertilisers in general; Rendering particulate materials free flowing in general, e.g. making them hydrophobic using special binding agents
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description


  
 



  Verfahren zum Erhöhen der Granulierfähigkeit von gemahlenen Metallverbindungen.



     Die    Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erhöhen der   Granulieri'ähigkeit    von gemahlenen Metallverbindungen,   insbesondere    voll   Metallerzen    oder Metalloxyden.



     Die    Anwendung eines solchen Verfahrens kommt z. B. im Zusammenhang mit der Gewinnung von Schwefelsäure aus   pyrithaltigen    Erzen in Frage. In einem derartigen Falle fällt bekanntlich Pyritasche an, die einen verhältnismässig hohen Prozentsatz (bis   600/0)    Eisen enthält. Der in dieser Asche noch enthaltene Schwefel sollte vor der Gewinnung des Eisens in einem Ofen aus der Asche entfernt werden. Die   Erfaluung    hat gezeigt, dass die Entfernung des Schwefels im gewünschten   Masse    aus der Asche   jedoeh    nur erreichbar ist, wenn letztere vorher gemahlen wird.

   Solches gemahlene Gut eignet sich aber wegen der leichten Staubentwicklung nicht gut für eine   Weiterbehandlung,    weshalb das Bedürfnis besteht, die Pyritasche in einen granulierten Zustand bringen zu können.



   Die Erfindung beruht nun auf der Erkenntnis, dass die Granulierfähigkeit von gemahlenen Metallverbindungen, insbesondere von   Metallerzen    oder   1etalloxyden,    wesent  lich    erhöht wird, wenn denselben ein deren Plastizität erhöhender Zusatzstoff beigegeben wird.



   Als solche Zusatzstoffe können in Frage kommen: plastischer Ton, Lehm, Mergel, Natriumkarbonat, Natriumhydroxyd und dergleichen.



     Handelt    es sich   um    einen Zusatzstoff, der vor der   Beimengung    trocken ist, so kann er   oxime    weiteres, oder allenfalls nach erfolgter besonderer   Alahlung,    dem zu granulierenden Gut beigegeben werden. Enthält dagegen der beizugebende Stoff Feuchtigkeit und ist er schon von Natur aus feinkörnig, so wird er zweckmässig in aufgesehlämmter Form und mit der für die Bildung von Granalien nötigen   Anmaehwasserlnenge    dem   gemahl.enen,    zu granulierenden Gut beigegeben. Das Aufschlämmen des Zusatzstoffes kann in besonderen Behältern erfolgen, wobei die zuzufügende Anmachwassermenge von der Feinheit und der physikalischen Beschaffenheit des   Wusgangsgutcs    abhängt.

   Die   Anmaehwasser-    menge kann z. B. 10 bis 14   O/o    des betreffenden Gutes betragen. Der auf diese Weise in die Form eines dünnen Schlammes gebrachte Zusatzstoff kann anschliessend in einer Drehtrommel mit beispielsweise gemahlener Pyritasehe vermischt werden, worauf sich dann die angestrebte Granulierung des Ausgangsgutes erreichen lässt. Indem der Zusatzstoff in aufgeschlämmter Form beigegeben wird, lassen sich die mit einem vorherigen Trocknen und   Mahlen    des Zusatzstoffes verbundenen Kosten und Energieaufwendungen ersparen.



   Bei Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens kann der wichtige Vorteil erreicht werden, dass bei der   Wciterlchandlung    des granulierten Gutes, z. B. in einem Ofen zwecks Gewinnung von Eisen, die Granalien nach dem Austreiben der in denselben enthaltenen   Feuchtigkeit porös werden. Durch die so entstehenden Poren kann dann z. B. ein Oxydationsmittel leicht zu den in den Granalien enthaltenen eisenhaltigen Teilen und zum Schwefel gelangen, was die angestrebte Ent  fernung    des Schwefels und die Ausbeute an Eisen erleichtert.



   Das erfindungsgemässe Verfahren lässt sich in all den Fällen anwenden, wo sich in Verbindung mit der Verarbeitung von Metallerzen,   Metalloxyden    und dergleichen Probleme der erwähnten Art stellen. Dabei können auch mehrere der weiter oben angeführten Zusatzstoffe einem gemahlenen Ausgangsprodukt beigegeben werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Erhöhen der Granulierfähigkeit von gemahlenen Metallverbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass dem zu granulierenden Gut ein dessen Plastizität erhöhender Zusatzstoff beigegeben wird.
    UNTERANSPRÜ (: IIE : 1. Verfahren nach Patentanspruch, da dureh gekennzeichnet, dass der Zusatzstoff im trockenen Zustand beigegeben wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprnch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der trockene Zusatzstoff vor der Beimen gilng noch gemahlen wird.
    3. Verfahren nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzstoff in aufgesehlämmter Form und mit der für die Bildung der Granalien notwendigen Anmachwassermenge beigegeben wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Zusatzstoff plastischer Ton verwendet wird.
    5. Verfahren nach Patentansprueh, dadurch gelrennzeichnet, dass als Zusatzstoff Lehm verwendet wird.
    6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Zusatzstoff Mergel verwendet wird.
    7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Zusatzstoff Natriumkarbonat beigemengt wird.
    8. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Zusatzstoff Natriumhydroxyd verwendet wird.
CH272002D 1948-12-23 1948-12-23 Verfahren zum Erhöhen der Granulierfähigkeit von gemahlenen Metallverbindungen. CH272002A (de)

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CH272002D CH272002A (de) 1948-12-23 1948-12-23 Verfahren zum Erhöhen der Granulierfähigkeit von gemahlenen Metallverbindungen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1013873B (de) * 1954-09-01 1957-08-14 Kloeckner Huettenwerk Haspe Ag Verfahren zur Vorbereitung von Feinerzen, Feinsterzen und Staeuben zum Sintern durch Mischen, Befeuchten und Kruemeln in Mischanlagen, wie z.B. Mischschnecken, Mischtrommeln, Rapsmischern usw.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1013873B (de) * 1954-09-01 1957-08-14 Kloeckner Huettenwerk Haspe Ag Verfahren zur Vorbereitung von Feinerzen, Feinsterzen und Staeuben zum Sintern durch Mischen, Befeuchten und Kruemeln in Mischanlagen, wie z.B. Mischschnecken, Mischtrommeln, Rapsmischern usw.

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