CH267183A - Rotationsmaschine für flüssige, dampf- oder gasförmige Medien. - Google Patents

Rotationsmaschine für flüssige, dampf- oder gasförmige Medien.

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CH267183A
CH267183A CH267183DA CH267183A CH 267183 A CH267183 A CH 267183A CH 267183D A CH267183D A CH 267183DA CH 267183 A CH267183 A CH 267183A
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Nebel Franz
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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C1/00Rotary-piston machines or engines
    • F01C1/30Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
    • F01C1/40Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and having a hinged member
    • F01C1/44Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and having a hinged member with vanes hinged to the inner member
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C2/00Rotary-piston machines or pumps
    • F04C2/30Rotary-piston machines or pumps having the characteristics covered by two or more groups F04C2/02, F04C2/08, F04C2/22, F04C2/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
    • F04C2/36Rotary-piston machines or pumps having the characteristics covered by two or more groups F04C2/02, F04C2/08, F04C2/22, F04C2/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having both the movements defined in groups F04C2/22 and F04C2/24

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Rotationsmaschine für flüssige, dampf- oder gasförmige Medien.    Für Rotationsmaschinen, die sowohl als  Kraftmaschine, wie auch als Arbeitsmaschine,  z. B. als Pumpe, Verdichter oder dergleichen,  mit flüssigen, dampf- oder gasförmigen Me  dien arbeiten können, wurde bereits vorge  schlagen, auf einem exzentrisch zu seinem Ge  häuse gelagerten Rotor sich während des Um  laufes     zwangläufig    verstellende einteilige  Drehkolben, meist in Form von Platten vor  zusehen, die mit dem     lIedium    als Treib- oder  Fördermittel derart zusammenarbeiten, dass  das     lIedium    die Drehkolben in dem sie füh  renden,     ringförmigen    Kanal bewegt (Motor  wirkung) oder von den Drehkolben gefördert  wird (Pumpenwirkung).

   Die Drehkolben  sitzen bei diesen Maschinen zumeist an einer  von einer Welle getragenen Scheibe und sind  derart vierschwenkbar angeordnet, dass sie sieh  während ihres Umlaufes in ihrer Winkel  lage zur     Durchströmuzi-,-sriehtung    des Mediums  bzw. Betriebsstoffes ändern, wodurch der auf  die Drehkolben wirkende Druck je nach der  jeweiligen Winkellage der Drehkolben sieh  ändert.  



  Der Gegenstand der     Erfindung    ist nun  dadurch gekennzeichnet, dass die Drehkolben  zu ihrer selbsttätigen Anpassung an die ver  schiedenen Querschnitte     de.4        Durchströmkanals     je aus mindestens zwei gegeneinander beweg  baren, zweckmässig gegeneinander vierdreh  baren Teilen zusammengesetzt sind.  



  Bei der erfindungsgemässen Maschine kann  die     Rotorwelle    samt dem die zwei- oder mehr  teiligen Drehkolben tragenden Rotor in an    sieh bekannter Weise in bezug auf das Rotor  gehäuse parallel zu sich bleibend seitlich ge  radlinig verschiebbar oder um eine ausserhalb  des     Gehäuses    gelegene Drehachse verstellbar  sein oder umgekehrt, welche Ausführungs  form nicht nur die stufenlose Regelbarken der       Durchsatzmenge    des verwendeten Betriebs  stoffes und der Umlaufzahl der Maschine, son  dern auch die Änderung der Dreh- und     För-          derrichtung    gestattet, wie dies insbesondere  Flüssigkeitsgetriebe erfordern.  



  Auf der Zeichnung sind drei beispielsweise  Ausführungsformen des Erfindungsgegen  standes dargestellt, und zwar zeigt     Fig.    1 die  erste Ausführungsform der Maschine mit  stabil gelagerter Welle im Längsschnitt, teil  weise in Ansieht,     Fig.2    einen Schnitt nach  der Linie     11-II    und     Fig.    3 eine Einzelheit  in Vorderansicht. Die zweite Ausführungs  form, und zwar eine Maschine mit verstell  barer Welle, ist. in     Fig.        .I    in Seitenansicht und  in     Fig.    5 in Vorderansicht, teilweise im  Schnitt veranschaulicht.

   Die     Fig.    6 zeigt als  dritte.     Ausführungsform    eine zu einem Flüs  sigkeitsgetriebe zusammengebaute Kraft- und  Arbeitsmaschine im Längsschnitt.  



  Die als Kraft- bzw. Arbeitsmaschine für  flüssige,     dampf-    bzw. gasförmige     lIedien,    aber       auch    für stufenlos regelbare Flüssigkeitsge  triebe geeignete Maschine nach den     Fig.    1 bis  3 weist das Maschinengehäuse 1 auf, in dessen       kreiszvlindrischen,    zweckmässig     ausgebuchsten          innern    Teil 2 ein beiderseits von Endscheiben  3 begrenzter     Rotorkörper    4 exzentrisch ange-      ordnet ist.

   Dies     wird    dadurch erreicht, dass  die den     Rotorkörper    4 tragende Antriebswelle  5 in den     Gehäusedeckeln    6 ihre exzentrische  Lagerung findet. Der     Rotorkörper    4 besitzt  eine Anzahl, z. B.     vier,    von sich über seine  ganze Länge erstreckenden und im     Querschnitt     nach einem Kreisbogen     geformten        Ausneh-          minmgen,    von denen jede einen walzenförmi  gen innern     Drehkolbenteil    7 gleitdichtend auf  nimmt.

   Diese Kolbenteile 7 sind auf     Förder-          raumbreite,    also zwischen den Endscheiben 3,  nach einem flachen Bogen     mondsichelartig     ausgenommen, durchsetzen mit ihrem zylin  drischen Endteil     7a    die Endscheiben 3 und  ruhen mittels je eines zentrischen Zapfens 8  drehbar in Scheiben 9, die ihrerseits unter Zu  hilfenahme von Durchgangsschrauben 10 mit  dem     Rotorkörper    4 und den Endscheiben 3  starr     zusammengespannt    sind.

   Eine weitere,  jedoch kreisbogenförmig profilierte     Ausneh-          mimg    der Kolbenteile 7 schafft Raum für  einen     äussern        Drehkolbenteil    11, der auf     För-          derraumbreite    zu einem der Innenseite des       Rotorgehäuses    2 entsprechend gekrümmten  Dichtungsteil 12 ausgestaltet ist und auf  einem den Endteil 7a des innern Kolbenteils 7       exzentrisch    zu dessen Mittelachsel durchsetzen  den Bolzen 13 starr sitzt.

   Damit die relativ  breite Dichtungsflächen aufweisenden Dich  tungsteile 12 während des     Rotorumlaufes    an  der Innenseite des     Rotorgehäuses    2 zwar dicht,  aber ohne nennenswerte Bewegungswider  stände geführt werden, ist auf den aus den  Endscheiben 3 herausragenden Bolzen 13 ein  Schlitten 14     (Fig.1        links,        strichliert)    starr be  festigt, dessen in Drehrichtung gesehen vor  dere und hintere Rollen 15 in der Ringnut  16 eines Steuerungsringes 17 satt geführt  sind, wobei letzterer konzentrisch zum Rotor  gehäuse 2 um einen Lagerring 18 drehbar  ist.

   Zwecks Erzielung einer vollkommenen  Abdichtung, die auch vom Eintreten eines  freien Spiels durch Maschinenverschleiss     un-          beeinflusst    bleibt, erweist es sich insbesondere  für dünnflüssige oder gasförmige Medien als       Förder-    bzw.

   Treibmittel vorteilhaft, die Dich  tungsteile 12 nicht mit den äussern Kolben  teilen 11 aus einem einzigen Stück zu ferti-    gen, sondern je eine gesonderte Dichtungs  platte     12a        (Fig.1,    rechts) in einer entspre  chenden Aussparung des verbreiterten     Aussen-          umfangteils    der äussern     Kolbenteile    11 einzu  setzen, welche Dichtungsplatten unter dem  Einfloss von kleinen Druckfedern 19 mit stets  gleichmässigem     Anpressdruck    gegen die Innen  fläche des     Rotorgehäuses    2     gedrängt     erden.

    Die der Pressung des Mediums ausgesetzten  Teile der äussern Kolbenteile 11 sind vorwie  gend nach zur Mittelachse des Bolzens 13 kon  zentrischen     Zylinderflächen    geformt, wodurch  die an diesen wirksamen Kräfte durch die  Achsen der Bolzen 13 gehen, so dass diese  vom Arbeitsmedium her nahezu kein Dreh  moment     aufgedrüclzt    erhalten und daher auch  keine die Verstellung der innern Kolbenteile 7  in bezog auf die äussern Kolbenteile 11 er  schwerenden Kräfte auf den Schlitten 14 bzw.       Steuerungsring    17 übertragen können.

   Zwi  schen parallel zu einem Radius verlaufender  Führungsleisten     2'0        (Fig.    2 unten und     Fig.    3)  der Endscheiben 3 ist ein Schlitten 21 radial  verschiebbar, der     mittels    eines Kupplungsbol  zens 22 den     Steuerungsring    17 an den Rotor  schaltet und deren     gemeinsame    Drehung     ver-          anlasst.    Die vollständige     Abdichtun;

      des     lIa-          schinendruckraumes    von den übrigen Gehäuse  räumen wird mit Hilfe von teilweise feder  belasteten, ringförmigen Dichtungsteilen 23,  24, 25 erzielt, von denen die     erstgenannten    23  die innere stirnseitige     CTleitflä.ehe    der     End-          scheiben    3 gegen das     Rotorgehäuse    7,

   die  zweiten 24 die Mantelfläche der Endscheiben 3  gegenüber der     Innenseite    des Gehäuses 1 und  die zuletzt erwähnten 25 schliesslich die     End-          teile        7a    der innern Kolbenteile 7 an ihrer  Durchgangsstelle durch die     Endscheiben    3  abdichten.  



  Während des     Rotorumlanfes    halten die       Kolbendichtungsteile    12     bzw.        12a.    der äussern  Kolbenteile 11 die Dichtung längs der Innen  seite des     Rotorgehäuses    2     zwischen    den Rotor  arbeitsräumen aufrecht,

   zumal sie ja zwang  läufig von ihrem Schlitten 14 in der konzen  trisch zum     Rotorgehäuse        \?    gelegenen     Rinnnut     16 des sich     mitdrehenden    Steuerungsringes 17  geführt werden und somit mit ihrer der In-           nenseite    des     Rotorgehäuses    2 entsprechend ge  krümmten Dichtungsfläche an der Rotor  gehäuseinnenwand gleiten.

   Da aber anderseits  das Achsmittel der     Rotorwelle    5 dauernd ex  zentrisch unterhalb demjenigen des Rotor  gehäuses 2     verlegt    ist, bewegen sieh auch die  Achsmittel der mit ihren Zapfen 8 in den  mit dem     Rotorkörper    4 und den     Endseheiben     3 verbundenen Scheiben 9 gelagerten     innern     Kolbenteile 7 längs einer in bezug auf die  Innenseite des     Rotorgehäuses    2 bzw. die Kreis  bahn der     Kolbendichtungsteile    12 bzw.     12a     nach unten verschobenen Kreisbahn, was zur  Folge hat, dass die in unveränderlicher Lage  geführten äussern Kolbenteile 11 z.

   B. bei im  Uhrzeigersinn umlaufendem Rotor 4, ausge  hend von ihrer Scheitellage, in der rechten       Rotorhälfte    einen exzentrischen Druck, in der  linken     Rotorhälfte    aber     einen    exzentrischen  Zug auf die innern Kolbenteile 7 ausüben  und somit deren Drehung in ihrer Lagerung  entgegen dem bzw. im Uhrzeigersinn herbei  führen. Dadurch wird auch der je von den       gedaehten    Verbindungslinien     zwischen    den  Achsmitteln des Bolzens 13, des Kolbenteils 7  und der Welle 5 eingeschlossene Winkel in der  rechten     Rotorhälfte    stetig verkleinert, in der  linken     Rotorhälfte    jedoch vergrössert.

   Die  Wirkung der     Drehkolbenteile    7, 11 gleicht.  somit derjenigen von Kniehebeln, die im ober  sten Teil des Rotors sich nahezu in der Streck  lage befinden, wogegen sie im untersten Teil  am weitesten     einäeknickt    sind. Demnach steht.  dem     Förder-    oder Treibmittel in der obern  Maschinenhälfte ein     Durchflusskanal    grossen  Querschnitts zur Verfügung, und die z. B. als  Pumpe verwendete Maschine fördert bei einer       Rotordrehrichtung    im Uhrzeigersinn von links  nach rechts, wobei die Kolbenteile 7, 11 sich  selbsttätig dem pro Umdrehung sich stetig  ändernden Querschnitt des     Durchströmkanals     anpassen.

   Um beize Umlaufen der Kolbenteile  7, 11 von vornherein ein absolut störungs  freies Eindrehen bzw.     Einknieken    derselben  zu ermöglichen, sind die in Betracht. kommen  den Maschinenteile derart zu bemessen, dass  der von den Verbindungslinien der Achsmittel  des Bolzens 13, des Kolbenteils 7 und der    Welle 5     eingeschlossene    Winkel auch für die  sich im     gestreekten    Zustand befindlichen Kol  benteile 7, 11 kleiner als 180  ist.

   Die bei der  Verstellung der Kolbenteile 7, 11 vor sich ge  hende relative Verschiebung des Schlittens  14, innerhalb der Ringnut. 16 des Steuerungs  ringes 17, erfolgt wegen der beiderseitigen  Führung auf Rollen 15 unter nur geringen       Bew        egtingswiderständen.       Zur Vermeidung     unzulässig    hoher Drücke  bei der Förderung     inkompressibler    Medien  sind im Wirkungsbereich der Kolbenteile 7,  7.1 ein oder mehrere sich selbsttätig in Ab  hängigkeit vom Arbeitsdruck ein- bzw. aus  schaltende, nicht gezeichnete Zusatzräume  vorgesehen, welche je nach der Grösse der  Maschine im     Rotorgehäuse    2 oder im Rotor  körper 4 untergebracht sein können.

   Jeder  Zusatzraum steht mit dem Druckraum der  Maschine über ein bei einem bestimmten  Grenzdruck selbsttätig ansprechendes Ab  schlussorgan, z. B. ein federbelastetes Ventil,  in Verbindung. Mehrere Zusatzräume bzw.  Abteilungen eines einzigen Zusatzraumes kön  nen mit mehreren, bei     -unterschiedlichem          Grenzdreck    ansprechenden     Abschlussorganen     ausgestattet sein.  



  Der     Kolbendichtungsteil    12 bzw.     12a    kann  auch derart ausgebildet. sein, dass seine ge  krümmte Dichtungsfläche in bezug auf den  Bolzen 13 nicht einseitig, sondern symmetrisch       (Fig.6,    unten) ausgebildet ist, welche Aus  führungsform sich besonders für eine ihre  Drehrichtung wechselnde Arbeitsmaschine,  z. B. eines stufenlos regelbaren Flüssigkeits  getriebes, eignet, dessen Wirkungsweise noch  an Hand der     Fig.    6 näher erläutert werden  wird.

      Die Maschine nach den     Fig.    4 und 5 weist  eine im wesentlichen übereinstimmende Bau  art wie die bereits besprochene auf; unter  schiedlich jedoch ist, dass die     Rotorwelle    5  zum Maschinengehäuse 1 bzw. zum Rotor  gehäuse 2 nicht, in unveränderlicher Lage,  sondern parallel zu sich selbst verstellbar ge  lagert ist.

       L    m dies zu erreichen, sitzt der um  laufende Steuerungsring 17 wieder     zentriseh         auf einem mit dem Gehäuse 1 starr verbun  denen, aber aussen als Gleitfläche ausgestal  teten     Abschlussdsckel    25, wogegen die durch  eine hinreichend grosse     Bohl-.ing    des letzteren  frei hindurchgreifende     Welle    5 samt dein  früher beschriebenen Rotor - das sind der       Rotorkörper    4 mit den Endscheiben 3, die     in-          nern    Kolbenteile 7, Bolzen 13, die äussern  Kolbenteile 11 und die Schlitten 14 - in  eigenen     Seitenschildern    26 ihre Lagerung fin  det.

   Die gegen das Gehäuse 1 verstellbaren  Seitenschilder 26 liegen an den Aussenflächen  der     Gehäuseabschlussdeckel    25 gleitdichtend  an, wobei die Abdichtung durch die Dich  tungsringe 27 noch erhöht wird.  



  Die gleichmässige Verstellung der Seiten  schilder 26 samt dem in ihnen gelagerten Ro  tor wird dadurch bewirkt, dass sie auf einer  Seite je um einen in einem Gehäuseauge 28  sitzenden Bolzen<B>29</B>     versehwenkbar    sind, auf  der andern Seite aber mit einer Gabel 30 ge  lenkig     verbunden    sind, deren Gelenkbolzen 31  durch je einen     Augenansatz    32 der Seiten  schilder 26     hindurchgreifen.    Der Kopf 33  der Gabel 30 ist seinerseits mittels Zapfen 34  eines den Bund 35 einer Schraubenspindel 36  umfassenden     Spindellagers    37     verschwenkbar     gelagert.

   Die mit einem Handrad 38 ausge  stattete Schraubenspindel 36 greift in eine       Mutter    39 ein, die in einem     AngLzss    40 des  Gehäuses 1 ortsfest untergebracht ist. Bei       Betätigung    des Handrades 38 wird somit die  sich in die Mutter 39 hinein- oder aus ihr  herausschraubende     Schraubenspindel    36 über  die     als    Lenker wirkende Gabel 30 eine gleich  mässige und gleichläufige Verstellung der  Seitenschilder 26 und somit eine     Verschwen-          kung    der Welle 5 samt Rotor um die Bolzen  29 als Schwenkpunkt, und zwar innerhalb des  Bereiches von Punkt I bis     II    in der einen  oder andern Richtung herbeiführen.  



  Selbstverständlich kann die Verstellung  der     Seitensehilder    26 auch durch andere       Triebwerksteile,    z. B. mittels Exzenters,  Schneckenrades und Schnecke, Zahnstangen  und Zahnradtrieb oder dergleichen, erfolgen,  wie auch die     Seitenschilder    26 der Höhe nach  parallel zueinander geführt sein können.

      Die     Wirkungsweise    der     lIasehine    soll an  Hand des in     Fig.    6 veranschaulichten Flüssig  keitsgetriebes erläutert werden, in dessen Ge  häuse 42, das einen in sich geschlossenen Um  laufkanal 41 einschliesst, oben eine als     CTene-          rator        t1    wirkende Pumpe gemäss den     Fig.    4       iuid    5, unten jedoch ein Motor     E    mit ortsfest,  aber exzentrisch gelagerter Welle entspre  chend den     Fig.1    bis 3 eingebaut ist.  



  Wenn die Welle 5 sieh nach Betätigung  des Handrades 38 in der untern Grenzstel  lung I     (Fig.    4 und 6 oben) befindet, wirken  alle Teile in der bei der Maschine mit ständig  unterhalb des Gehäusemittels gelagerten Welle  5 der     Fig.    1 bis 3 bereits beschriebenen Weise,  und die Pumpe<B>11</B> wird daher, wie gleichfalls  dort festgestellt, bei einem     Umlauf    im Uhr  zeigersinn voll von links nach rechts fördern       (Fig.    6, voll gezeichnete Pfeile). Die Getriebe  flüssigkeit, z. B. Öl,     ini        Umlaufkanal    41 wird  demnach den Motor R im     Uhrzeigersinn    an  treiben.

   Je mehr die Welle 5 und somit. der  Rotor der     Pumpe        .l    mittels des Handrades 38  aus der untersten     Grenzstelhlng    I     angehoben     wird, desto geringer wird die Förderleistung  der Pumpe, um bei     Erreiehung    der zentri  schen Stellung 0     (Fig.    4) gänzlich aufzu  hören, da in dieser Lage die Kolbenteile 7, 11  keine Verstellung erfahren und der Getriebe  flüssigkeit in der obern und untern Pumpen  hälfte je der gleiche     Durchströmkanal    zur  Verfügung steht, durch die die Getriebeflüs  sigkeit im Kreislauf     herumgeführt    wird.

   Bei  einer Verstellung der     Welle    5 nach der     obern     Grenzstellung     II        (Fig.4)        liin,        erfolgt    eine  Verschiebung des Rotors     naeh    oben und damit  eine Drehung der     innern    Kolbenteile 7 in um  gekehrter     Richtung,        wodurch    nunmehr in     cler     untern Maschinenhälfte ein     ;

  -rösserer        Dureh-          strömkanal    entsteht. und demnach die Pumpe       El    in umgekehrter     Riehtung        (Fi-.6,        gestri-          ehelte    Pfeile) fördert, bzw. den Motor B in  Umlauf setzt. Somit hat man es in der     Hand.     durch Verstellung der Welle 5 die     Förder-          leistung    der Pumpe     El    und die Arbeitsleistung  des Motors     B    stufenlos zu regeln, aber auch  die Drehrichtung     willkürlieh    zu ändern.

        Die erfindungsgemässe Maschine kann bei  spielsweise auch als rotierende Kolbenwasser  kraftmaschine, insbesondere für hohe Drücke,  vorteilhaft Anwendung finden, wobei die er  forderliche konstante Drehzahl bei schwan  kenden Kraftabnahmen mittels eines das Ge  triebe für die Seitenschilder 26 betätigenden  Drehzahlreglers, der die Verstellung des Ro  tors bewirkt,     eingehalten    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rotationsmaschine für flüssige, dampf- oder gasförmige Medien, mit auf einem ex zentrisch zu seinem Gehäuse gelagerten Rotor vorgesehenen und während des Umlaufes zwangläufig sich verstellenden Drehkolben, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehkolben zum Zwecke ihrer selbsttätigen Anpassung an die verschiedenen Querschnitte des Durch slrömkanals je aus mindestens zwei gegen einander bewegbaren Teilen zusammengesetzt sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den äussern Drelikol- benteilen je eine der Rotorgehäuseinnenseite zugekehrte und dieser entsprechend ge krümmte l)iehtungsfläelie ausgebildet ist. 2. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, gekennzeichnet durch geson derte Kolbendielitungsplatten, die in den äussern Kolbenteilen gegen die Rotorgehäuse- innenseite zu verschiebbar und unter Feder wirkung stehend gelagert sind. 3.
    Maschine nach Patentansprucb Lind den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Teile der Drehkolben ge geneinander verdr ehbar sind. 4.
    Maschine nach Patentanspruch und den Unteranspriiehen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Drehkolben je aus einem im Rotorkörper drehbar gelagerten, walzenförmi gen innern Kolbenteil und einem an der In nenseite des Rotorgehäuses zwangläufig ge führten äussern Kolbenteil bestehen, der drehbar am innern Kolbenteil, exzentrisch zu dessen Drehachse, angeordnet. ist. 5.
    Maschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass zumindest. die äussern Kolben teile eine deren Momententlastung von seiten der Druckseite des Mediums her bewirkende Form aufweisen. 6. Maschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass den äussern Kolbenteilen eine konzentrisch zum Rotorgehäuse gelegene Ring führung zugeordnet ist. 7. -Maschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass der am Gehäuse gelagerte Teil der Ringführung mit dem Rotor auf Drehung verbunden ist.
    S. Maschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die äussern Kolbenteile mit einem fest damit verbundenen Teil in einer Ringnut eines am Gehäuse drehbar gelager ten Steuerungsteils geführt und letzterer durch eine in radialer Richtung freies Spiel besitzende Kupplung an den Rotor ange schlossen ist. 9. Maschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekenn zeichnet, dass der erwähnte Teil der äussern Kolbenteile als Rollenschlitten ausgebildet ist.
    10. -Maschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 9, gekennzeichnet durch wenigstens einen im Wirkungsbereich der Teile des mindestens zweiteiligen Dreh kolbens vorgesehenen und sieh selbsttätig in Abhängigkeit vom Arbeitsdruck ein- bzw. wie der ausschaltenden Zusatzraum. 11. -Maschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zusatzraum im Rotor gehäuse untergebracht ist. 12.
    Maschine nach Patentanspruch Lind den Unteransprüchen 1 bis 11, gekennzeichnet durch einen im Rotorkörper vorgesehenen Zu satzraum. 13. Maschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch ge kennzeichnet, dass einer der zwei, einerseits aus der Rotorwelle und dem die Drehkolben aufweisenden Rotor, anderseits aus dem Ro- torgehäuse bestehenden Teile parallel zu sich bleibend verstellbar ist. 14.
    Maschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rotorwelle samt dem die Drehkolben aufweisenden Rotor um eine ausserhalb des Maschinengehäuses gelegene Drehachse verschwenkba.r und in der jeweili gen Lage feststellbar ist (I'ig.4 und 5). 15. Maschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 10, 13 und 14, da durch gekennzeichnet, dass die Rotorwelle in an den Gehäuseflächen dicht geführten Seiten schildern gelagert ist, die mittels eines Ge- triebes gleichmässig und gleichläufig verstell bar sind. 16.
    Maschine nach PatentanspxLleh und den Unteransprüchen 1 bis 10, 13, 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitensehil- der um die erwähnte Drehaehse versehwenk- bar sind. 17. Maschine nach Patentansprueh und den Unteransprüchen 1 bis 10 und 13 bis 16, eine Kraftmaschine darstellend, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stellvorrichtung für den Rotor zur Aufreehterhaltung einer kon stanten Drehzahl mit einem Tourenregler in Verbindung gebracht ist.
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