CH265669A - Apparat zur Erzeugung von ozonhaltiger Luft. - Google Patents
Apparat zur Erzeugung von ozonhaltiger Luft.Info
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61L—METHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
- A61L9/00—Disinfection, sterilisation or deodorisation of air
- A61L9/015—Disinfection, sterilisation or deodorisation of air using gaseous or vaporous substances, e.g. ozone
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01B—NON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
- C01B13/00—Oxygen; Ozone; Oxides or hydroxides in general
- C01B13/10—Preparation of ozone
- C01B13/11—Preparation of ozone by electric discharge
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Description
<B>Apparat zur</B> Erzeugung <B>von</B> ozonhaltimzer <B>Luft.</B> Die Erfindung betrifft einen Apparat zur Erzeugung von ozonhaltiger Luft.
Das Neue besteht darin, dass mindestens ein mindestens einen zwischen zwei Abschluss- platten angeordneten Träger aufweisender Ozonerzeuger senkrecht in einem die Luft von unten nach oben leitenden Gehäuse angeord net ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus- 3 führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt.: Fig. 1 einett -2'±xialschnitt und Fig. 2 einen Grundriss des Apparates. Fig. 3 und 4 veranschaulichen je einen c Ozonerzeuger im Axialschnitt.
Der dargestellte Apparat besitzt ein Ge häuse 1, das reit einem Boden 2, einem Zwi schenboden 3 und einer Abschlussplatte 4 ver sehen ist. Die Böden 2, 3 weisen eine Mehrzahl i von Löchern 5 und die Platte 4 Löcher 6 auf. Die Platte 4 trägt eine drehbare Deckscheibe 7, deren Löcher 8 mit den Löchern 6 in über einstimmung gebracht. werden können. Irre Raum 9 zwischen den Böden ? und 3 sind ein c Transformator 11 und weitere elektrische Zu behörteile, wie Sicherungen, Kondensatoren usw., untergebracht, die mittels der Strom zuleitung 12 an das Netz ansehliessbar sind.
Im Raum 10 ist der Ozonerzeuger 13 unter 3 gebracht, der über die Leitungen 14, 15 an den darunterliegenden Transformator 11 an geschlossen ist. Der Ozonerzeuger sitzt leicht lösbar zwischen einem Kontaktstück 16 und einem federnden Kontaktarm 17. Wird der Apparat, in Betrieb gesetzt, so entsteht zufolge der Wirkung des Ozonerzeu gers und der Erwärmung der Luft im Ge häuse 1 ein von unten nach oben gehender Luftstrom. Die ozonisierte Luft tritt oben aus dem Gehäuse, während unten gewöhnliche Luft einströmt. Der Luftstrom umspült den Ozonerzeuger von allen Seiten gleichmässig.
Die Anordnung des Ozonerzeugers in einem < weiten Raum über dem Transformator hat den bedeutenden Vorteil, dass praktisch kein Ozon zu letzterem gelangen kann und damit die Metallteile desselben nicht angegriffen werden. Dreht, man die Scheibe 7, so können die Löcher 6 verdeckt werden. Damit strömt weniger Luft durch das Gehäuse, und der Abzug der azonisierten Luft erfolgt nur noelr durch die Löcher 18. Zwischen der Scheibe 7 und der Platte 4 könnten auch an sich be kannte Schleifkontakte eingebaut, sein, so dass durch Drehen der ersteren der Transformator 11 ein- bzw. ausschaltbar ist.
Der Ozonerzeuger 13 ist in Fig. 4 grösser dargestellt. Erweist zwei Kappen 20, 21 auf, zwischen denen koaxial zwei Glaszylinder 22 eingespannt sind. Die Innenseite jedes Zylin ders ist mit einer Metallschielrt 23 (aufge spritzt oder Folie) bedeckt, die mit, der Kappe 20 leitend verbunden sind. Auf der Aussen seite jedes Zylinders ist ein Drahtgitter 24 aufgebracht, welche beiden mit der Kappe 21 leitend verbunden sind. Selbstverständlich kann auch nur ein Glaszylinder 22, oder es können mehr als zwei solche zwischen den Kappen angeordnet sein.
Befinden sich zum Beispiel vier Glaszylinder zwischen den Kap pen 20, 21, so erzeugen diese die gleiche Ozon menge wie vier einzelne Ozonerzeuger. Die Bauart des neuen, in Fig. 3 gezeigten Ozon erzeugers gestattet zufolge ihrer äusserst ge drängten Konstruktion die Herstellung von kleineren Apparaten als bisher bei gleicher Leistung. Bei mehrzylindrigen Ozonerzeugern kann die Schaltung so getroffen werden,
dass paarweise nur zwei oder vier oder sechs usw. Zylinder in Funktion gesetzt werden können. Zur Erzeugung grosser Ozonmengen können auch mehrere mehrzylindrige Ozonerzeuger nebeneinander angeordnet sein. Um den in- nern Zylindern bzw. Gittern 24 Luft zuführen zu können, sind in den Kappen Löcher 25 vor gesehen.
Der in Fig. 3 dargestellte Ozonerzeuger be sitzt einen noch einfacheren Aufbau als der vorbesehriebene. Zwischen den beiden Glas zylindern 30, 31 ist eine Metallschicht 32 ge legt, während innen am Zylinder 30 ein Git. ter 33 und aussen am Zylinder 31 ein Gitter 34 angeordnet ist. Die Schicht 32 ist über einen Fassungsring 35 leitend mit dem Trans formator verbunden, während die Gitter 33, 34 über eine Kappe 36 ebenfalls mit dem Transformator verbunden sind.
Die Luft streicht von unten durch die Öffnung 37 über das Gitter 33 und aussen über das Gitter 34. An Stelle der Glaszylinder können auch zwei aneinander anliegende, aus Glas oder einem andern Isoliermaterial bestehende plattför mige Träger verwendet werden, zwischen denen die Metallschicht liegt, während die Aussenseiten der Platten je mit einem Gitter bedeckt sind.
Das Gehäuse 1 kann im Querschnitt rund, rechteckig, oval, vieleckig usw. ausgebildet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Apparat zur Erzeugung von ozonhaltiger Luft, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein mindestens einen zwischen zwei Absehluss- platten angeordneten Träger aufweisender Ozonerzeuger senkrecht in einem die Luft von unten nach oben leitenden Gehäuse angeord net ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ozonerzeuger und der Transformator übereinanderliegend in zwei getrennten Kammern angeordnet sind. 2.Apparat nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umrisslinie des senkrecht zur Gehäuse achse liegenden Gehäusequerschnittes naeli einem Vieleck verläuft. 3. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Träger ein Glas zylinder vorgesehen ist, welcher auf der Innenseite eine Metallschicht und auf der Aussenseite ein Drahtgitter aufweist, wobei die Metallschicht mit der einen und das Drahtgitter mit der andern Rappe leitend verbunden ist. 4.Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei aneinanderliegende, aus Isoliermaterial bestehende Träger vorge sehen sind, zwischen denen eine Metallschicht eingebracht ist, während Drahtgitter auf den Aussenseiten anliegen. 5. Apparat nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Träger für die Metallschicht und die Drahtgitter zwei Glaszylinder vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH265669T | 1948-04-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH265669A true CH265669A (de) | 1949-12-15 |
Family
ID=4475815
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH265669D CH265669A (de) | 1948-04-20 | 1948-04-20 | Apparat zur Erzeugung von ozonhaltiger Luft. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH265669A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE942832C (de) * | 1954-07-07 | 1956-05-09 | Dr Oec Publ Hannes Trueb | Ozonerzeuger mit auswechselbarer Glimmentladungseinrichtung fuer Wohn- und Arbeitsraeume |
-
1948
- 1948-04-20 CH CH265669D patent/CH265669A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE942832C (de) * | 1954-07-07 | 1956-05-09 | Dr Oec Publ Hannes Trueb | Ozonerzeuger mit auswechselbarer Glimmentladungseinrichtung fuer Wohn- und Arbeitsraeume |
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