CH263301A - Photographischer Verschluss. - Google Patents

Photographischer Verschluss.

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CH263301A
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/58Means for varying duration of "open" period of shutter

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Light Control Or Optical Switches (AREA)

Description


  Photographischer     Verschlu & .       <B>Die</B>     %-orlieäeiide    Erfindung bezieht sieh  auf einen     photographischen    Verschluss. Für  gewisse Zwecke kann die genaue Einhaltung  einer Belichtungszeit wichtig sein. Zum Bei  spiel bei einer Reihe von Belichtungen, die  alle Bilder von gleichem     Tomvert    liefern sol  len unter gleichen Entwicklungsverhältnissen.  Zweck der vorliegenden Erfindung ist es,  einen Verschluss zu schaffen, der eine Be  lichtungszeit gewährleistet, die mit einem 'Min  destmass von Abweichungen wiederholt wer  den kann.  



  Speziell um aufeinanderfolgende Belich  tungen des Bildes einer Linie auf einer licht  empfindlichen Oberfläche auszuführen zum  Herstellen von Skalen mit ausserordentlich  feinen, geraden oder andern Linien, ist es  wichtig, dass die aufeinanderfolgenden Be  lichtungen nicht wesentlich voneinander ver  schieden sind, wenn die Linien, die erzeugt  werden sollen, nach dem Entwickeln einheit  lich gleich aussehen sollen.  



  Gemäss vorliegender Erfindung weist der  photographische Verschluss eine Vorrichtung  auf, die in gleichbleibenden Zeitintervallen  elektrische Impulse aussendet, durch welche  Organe zum Öffnen und Schliessen des Ver  schlusses gesteuert werden.  



  Vorteilhaft ist ein von Hand zu betätigen  , des Organ vorgesehen, um den Verschluss in  Betrieb zu setzen.  



  Die Vorrichtung zum Aussenden von elek  trischen Impulsen ist zweckmässig durch eine    Uhr gebildet, die     Signallzontakte    enthält, wel  che elektrisch mit den den Verschluss öffnen  den und schliessenden Organen     verbinden     sind.  



  Eine Ausführungsform der Erfindung be  sitzt ein V     erschlussglied    zum Öffnen des Ver  schlusses, ein Vers     chlussglied    zum Schliessen  des Verschlusses, Betätigungsorgane, die diese  Glieder nacheinander betätigen unter der  Einwirkung     elektrischer    Impulse, ein     Abdeck-          glied    und ein Spannorgan, das das     Abdeck-          glied    jeweils in Betrieb setzt und dann die  den Verschluss öffnenden und schliessenden       CTlieder    nach ihrer Betätigung wieder spannt.  



  Auf der Zeichnung ist eine Ausführungs  form der Erfindung dargestellt, die im fol  genden mit Bezug darauf beschrieben ist.  



       Fig.1    ist eine Frontansicht eines Appa  rates, der den     Verschluss    enthält.  



       Fig.    2 ist. eine Unteransicht des     Versehluss-          mechanismus.     



       Fig.3    ist ein Schnitt entlang der Linie  3-3 in     Fig.    2.  



       Fig.    4 ist eine perspektivische Ansieht eines  Teils des Betätigungsmechanismus des Ver  schlusses.  



       Fig.    5 ist eine Frontansicht des Verschlus  ses und       Fig.    6 ist ein     Schaltungsschema.     



  Der beschriebene Verschluss soll als     Ver-          schluss    dienen zum Exponieren von Linien,  die auf einer Skala erscheinen sollen, und       Fig.l    der Zeichnung zeigt einen Apparat,      der eine Grundplatte 11 aufweist, die eine  Brücke 12 trägt, die den Raum über einem  optischen     Teilungstisch    13 überspannt, der  einen runden, drehbaren Kopf 14 hat., auf  dem eine kreisförmige, photographisch emp  findlich gemachte Glasplatte 15 angebracht  ist. Der optische Tisch hat eine kreisförmige  Skala und enthält ein Prisma 16, um ein Bild  der     Skaleneinteilungen    auf den     Projektiöns-          schirm    17 zu werfen.

   Die Beleuchtung für  diesen Zweck wird von einer Lampe 18 vor  gesehen. Auf diese Weise kann der Tisch 14       mit    grosser Genauigkeit in jede gewünschte       Winkellage    eingestellt werden. Diese Teile  sind an sich bekannt.  



  Auf der Brücke 12 über dem Tisch und  der Grundplatte 15 sind zwei optische Pro  jektionsapparate angebracht, von denen der  eine eine von einer Stütze 20 getragene Lampe  19     aufweist,    die     mit    einem     Verschluss    21 ver  sehen ist, an dem auch eine     Kondenserlinse     angebracht ist, um Licht durch ein senkrech  tes     Rohr    22 nach unten     zii    schicken, das durch  einen Knopf 23 eingestellt werden kann und  am untern Ende mit einer Projektionslinse 24  versehen ist, ähnlich wie ein gewöhnliches Mi  kroskopobjektiv.

   Das Rohr 22 enthält einen  schmalen Schlitz, dessen Bild verkleinert auf  die     Oberfläche    der lichtempfindlichen Platte  1.5 geworfen wird, sobald der Verschluss 21  offen     ist.     



  Der Schlitz im Rohr 22 ist so gelegen, dass  sein Bild auf der Platte 15 radial liegt. Für  jede Lage, in die die Platte 15 eingestellt wor  den ist, wird der     Verschluss    betätigt, um auf  der Platte 15 an jener Stelle ein Bild des  Schlitzes zu erzeugen, das nach dem     Entwik-          keln    zur     Bildung    einer der     Skaleneinteilungs-          marken    auf der Platte dient.

   Damit alle     Ska-          leneinteilimgsmarken    gleich geschwärzt sind  nachdem Entwickeln, ist es wichtig, dass die  Öffnungszeit des Verschlusses 21 genau gleich  ist für jede der einander folgenden     Belich-          tLmgen,    und der dargestellte Verschluss soll       dies    sichern. Um die Scharfeinstellung des  Bildes durch die Projektionslinse 24 zu er  leichtern, ist eine Einstellvorrichtung 25 vor  gesehen, so dass der Knopf 23 vor der Belieh-         tung    so bedient werden kann, dass das untere  Ende des Rohres 22 die Einstellvorrichtung  25 berührt, wodurch die Scharfeinstellung er  folgt.

   Diese Vorrichtung ist speziell wün  schenswert, da der Apparat immer in einem  dunkeln Raum bedient werden muss, damit  die Platte 15 keinen Schleier bekommt.  



       Auf    dein Teil der Brücke 12, der über der  dem Rohr 22 gegenüberliegenden Seite der  Platte 15 liegt, befindet sieh ein zweiter Pro  jektionsapparat, der eine von einer Stütze 30  getragene Lampe 29 aufweist, einen     Versehluss     31, ein Projektionsrohr 32, einen Einstell  knopf und eine Projektionslinse 34, wobei  diese Teile gleich sind wie die entsprechenden  Teile 19, 22, 23, 24 des Verschlusses 21; aber  in diesem Fall enthält das Rohr 32 an Stelle  eines Schlitzes, dessen Bild auf die Platte 15  geworfen wird, eine Halterung für einen  Film, auf dem eine Reihe von Zahlen ein  geschrieben sind, die den Zahlen der Eintei  lungsmarken auf der Skala entsprechen, die  auf photographischem Wege auf der Platte  15 angebracht werden müssen.

   Die Einzel  heiten der     Filmhalterung    sind auf der     Zeieli-          nung    nicht gezeigt, aber die Öffnung, durch  die der Film hindurchgeht, ist. mit 35 bezeich  net. Wenn eine Belichtung ausgeführt wird,       um,auf    der einen Seite der Platte eine Linie  einzuzeichnen, wird gleichzeitig der Verschluss  31 ausgelöst, um auf der gegenüberliegenden  Seite der Platte eine Zahl einzuzeichnen, und  der Film, der     durch    die Öffnung 35 geht, ist  so synchronisiert, dass die Nummernreihe, die  er einzeichnet, der Skaleneinteilung ent  spricht.

   Die Zeit, die zur Herstellung einer  Skala benötigt wird, wird so herabgesetzt, da  die     Numerierung    der Einteilungen und die  Herstellung der Einteilungsmarken gleich  zeitig vor sich geht. Die Verschlüsse 21     und     31 werden mittels einer Zugschnur 36 bedient,  die mit     Auslösehebeln    37 und 38 an den     Ver-,          schlüssen    zusammenwirken, über eine Rolle  39 führt und am Ende einen Knopf 40 trägt.

    Wenn man am Knopf 40 zieht, werden die bei  den Verschlüsse in Betrieb gesetzt, und wegen  der später beschriebenen elektrischen Schal- ,       tung    ist die Wirkungsweise die, dass eine      elektrische Uhr, mit 141 bezeichnet in     Fig.    6,  dann Impulse     aussendet,    die beide Verschlüsse  21 und 31 in Betrieb setzen, um eine Belich  tung auszuführen. Die Verschlüsse arbeiten  nicht wieder, bis sie durch Zug am Knopf 40  von neuem betätigt werden, so dass man Zeit  hat, den Tisch 14 in die richtige Stellung auf  die nächste Marke einzustellen. Darnach,  wenn der Knopf 40 gezogen wird, erfolgt eine  neue Belichtung.  



  Was nun die Konstruktion der Verschlüsse  21 und 31 betrifft, so sind beide gleich gebaut  und in den     Fig.    2, 3 und 4 dargestellt. Wie  aus     Fig.    3 ersichtlich ist, umfassen die     Ver-          schlussteile    eine     reehteckige    Platte 41, die als  Kondenserfassung dient und zu diesem     Zweek     in der Mitte ein Loch hat zur Aufnahme der       Kondenserlinse    42. Die Platte ist in einer zur  Achse der Linse 42 parallelen Richtung ver  dickt, um einen tafelförmigen Teil 43 zu bil  den, über dem sich die     Versehlussscheiben    44,  45 und 46 bewegen.

   Die drei     Verschlussschei-          ben    sind in     Fig.    3 von der schmalen Seite her  gesehen, und sie werden von einer     Deekplatte     47 überdeckt, die genügend vom tafelartigen  Teil 43 entfernt ist, um Raum für die     Ver-          schlussscheiben    vorzusehen, die sehr dünn sind.  Die Deckplatte 47 bildet einen Teil eines Ge  häuses 48, das über das untere Ende der  Lampe 19 oder auch 29 passt und das mit  einem vorstehenden Rand 49 versehen ist,  der mit einer Kante auf die     Kondensereinfas-          sung    41 passt, um so die Teile starr zu halten,  wenn sie     zusammengeschraubt    sind.  



  In     Fig.2    ist die     Kondensereinfassung    41  entfernt worden, damit man die     Verschluss-          scheiben    44, 45, 46 und die Teile sieht, die sie  betätigen. In     Fig.    4, die eine perspektivische  Ansicht ist, sind die Teile von unten gesehen,  wie in     Fig.    2, das heisst der Verschluss ist mit  seiner Oberseite nach unten bezeigt, wobei die       Kondensereinfassung    entfernt ist,

   die die     Ver-          schlussscheiben    betätigenden Teile ein wenig  voneinander entfernt gezeigt sind und die     Ver-          sehlussscheiben    selbst     ebenfalls    entfernt sind.  Der ganze     -Mittelteil    der Deckplatte 47 ist  ebenfalls     we-gebrochen    in     Fig.4,        um    die  Zeichnung nicht     zii    verwirren durch nicht der    Betätigung der     Verschlussscheiben    dienende  Teile des Verschlusses.  



  Entlang der einen Kante ist der oben er  wähnte tafelförmige Teil 43 der     Kondenser-          einfassungsplatte    so geformt., dass er eine  rechteckige Stange 50 führt, die eine Gleit  stange zum Öffnen des Verschlusses darstellt.  Oberhalb der Stange 50 (wenn sich der     Ver-          schluss    in     Arbeitsstellung    befindet) ist eine  weitere Stange 51, die eine Gleitstange zum  Schliessen des Verschlusses darstellt. Zwischen  diesen beiden Stangen werden die Scheibe 44  zum Schliessen des     Verschlusses    und die  Scheibe 45 zum Öffnen des Verschlusses be  tätigt.

   Diese     beiden    Scheiben sind nierenför  mige Teile, die entsprechend auf Zapfen 52  und 53 drehbar befestigt sind. Die Scheibe 45  zum Öffnen des Verschlusses trägt einen Be  tätigungszapfen 55, der in eine Quernut 58 in  der     Gleitstange    50 zum Öffnen des Verschlus  ses eingreift.  



  In ähnlicher Weise trägt die Scheibe 44  zum Schliessen des Verschlusses einen Zapfen  54, der mit einem Querschlitz 57 in der Gleit  stange 51 zum Schliessen des     Verschlusses    zu  sammenwirkt.  



  Die Gleitstange 50 zum Öffnen des Ver  schlusses wird von einer Blattfeder 59 nach  links in     Fig.2    gedrückt; aber sie wird nor  malerweise gehindert, sich unter dem Druck  der Feder zu bewegen, durch eine Nase 60,  die an der     Gleitstange    50 hervorragt und mit  einer Sperrklinke 70 zusammenwirkt, die als  Verlängerung des Ankers 71 eines Elektro  magnetes 72 ausgebildet ist. Wenn der Elek  tromagnet 72 unter Strom gesetzt wird, wird  der Anker 71 angezogen, die Sperrklinke<B>701</B>  aus dem Bereich der Nase 60 bewegt, und die  Gleitstange 50 bewegt sich nach links in     Fig.    2,  nimmt den Betätigungsstift 55 mit sich und  schnellt so die     Verschlussseheibe    45 atü.

   Die  Gleitstange 51 zum Schliessen des Verschlusses ,  wird auf gleiche Weise von einer nicht ge  zeigten, der Feder 59 ähnlichen Feder, nach  links gedrückt, und sie wird gehindert, sich zu  bewegen durch eine Nase 61, die mit einer  Sperrklinke 80 auf einem Anker 81 zusammen- ,  wirkt, der von einem Elektromagneten 82 be-      tätigt     wird.    Wenn dieser Magnet. unter Strom  gesetzt     wird,    wird die Gleitstange zum Schlie  ssen des Verschlusses losgelassen, so dass sie  sich nach links bewegt, den Betätigungsstift  54 der     Verschlussscheibe    44 mit sich nimmt  und so den Verschluss schliesst. Der Zeitraum       zwischen    den beiden Betätigungen der Elek  tromagnete 72 und 82 bestimmt den Zeitraum,  während dem der Verschluss offen bleibt.

   In  dem man zwei Stromstösse, einen dem Magnet  72     und    den andern dem Magnet 82, in einem  genau bestimmten Zeitraum voneinander zu  führt, wird die Belichtungszeit des Verschlus  ses genau bestimmt.  



  Wenn der Verschluss auf diese     Weise    be  tätigt     wurde,    ist es nötig, dass er wieder ge  spannt wird vor einer neuen Belichtung.  Wenn das Spannen einfach durch Umkehrung  des Bewegungsablaufes der     Verschlussscheiben     44     und    45 ausgeführt würde, so würde eine  weitere     Belichtung    während des     Spannens     erfolgen, die natürlich unerwünscht wäre.  Demgemäss ist auf der den Gleitstangen 50  und 51 abgekehrten Seite der     Deekplatte    47  die oben beschriebene     Verschlussscheibe    46  bei 66 drehbar befestigt und bildet eine ab  deckende Scheibe.

   Diese abdeckende Scheibe  trägt einen     Betätigungsstift    67, der in einen       Querschlitz    68 in einer die     Verschlussabdek-          1±l@n    ' betätigende Gleitstange 69 eingreift.  Diese     Gleitstange    trägt einen Stift 78, der in  einen Schlitz 79 an einer     Aufzuggleitstange     83 eingreift.

   Die     Aufzuggleitstange    83 wird  von zwei Federn 84 und 184 nach rechts, in       r        ig.    2, gedrückt, und in dieser Stellung wirkt  der Stift 78 mit dem     linken    Ende des Schlitzes  79     zusammen    und wird von den Federn 84  und 184 so gedrückt, dass er die Gleitstange  69 zum Betätigen der     Verschlussabdeckung          abenfalls    nach rechts mitnimmt, weit genug,  um die     Verschlussabdeckseheibe    46 in die in       Fig.2    gezeigte Stellung zu bewegen, bei der       :

  ,ie    die     Verschlussöffnung    freilegt, und dies  ist die normale Stellung der     Abdeckscheibe.     Wenn der Verschluss gespannt werden soll,  wird die     Spanngleitstange    83 gegen die Feder  kraft nach links bewegt. Diese Bewegung wird  durch einen Hebel 85 (Fug. 4) bewirkt, der bei    86 drehbar gelagert ist und einen Schlitz 87  hat, in den ein an der     Spanngleitstange    83  vorragender Stift 88 eingreift.

   Eine Bewe  gung des Hebels 85 in der durch den Pfeil 89  angezeigten Richtung wird daher die     Spann-          gleitstange    83 nach links gegen die Feder 84  und 184 bewegen, und eine Wirkung dieser  Bewegung wird sein, dass sich der Stift 78  auf der     Abdeckstange    69 nun nach links be  wegen kann, wobei die     Abdeckstange    auch  durch Federkraft in dieser Richtung gedrückt  wird. In der Folge wird sich die     Abdeek-          scheibe    46 über die     Verschlussöffnung    90 be  wegen, um sie zu verdecken.

   Wenn sich die       Abdeckstange    in     Verdeckstellung    befindet,  kann sie sich nicht mehr weiterbewegen, da  sie so lang     gemacht.    wird, dass sie bei 91 an  das Ende ihrer Schlitzbahn anstösst; aber dies  verhindert nicht die     iVeiterbewegung    der  Spannstange 83, dank der durch den Schlitz  79 gewährten Bewegungsfreiheit.  



  Eine kreisförmige Vertiefung 92 ist in die       Kondensereinfassungsplatte    41 eingeschnitten,  und in dieser Vertiefung bewegt sieh ein Auf  zugsring 93, der in     Fig.    3 gezeigt und dessen  Wirkungsweise am besten aus     Fig.    4 ersicht  lich ist. In     Fig.    2 ist der Ring weggelassen, um  einen vollständigen Überblick über die Teile  zu haben, die in dieser Figur hinter ihm lie  gen. Der Spannring 93 kann in der Vertiefung  92 gleiten, die konzentrisch zur     Verschluss-          öffnung    90 liegt, und er ist bei 94 mit einem ;  Schlitz versehen, in den der Stift 88 ein  greift. Daher nimmt er an der Bewegung der  Spannstange 83 teil.

   Diametral gegenüber dem  Schlitz 94 ist der Ring 93 eingekerbt, wie bei  95 ersichtlich, und ein Stift 96 an der Gleit- ,       stange    50 zum öffnen des Verschlusses greift  in die Kerbe ein. Wenn die Spannstange :83  genügend weit bewegt wurde, so dass die Ah  deckplatte die     Verschlussöffnung    abdeckt,  stösst die Kerbe gegen den Stift 96 und be  wegt die Gleitstange zum öffnen des Ver  schlusses so weit nach rechts, dass die Scheibe  zum Öffnen des     Verschlusses    in die Stellung  gebracht wird, die auf     Fig.    2 gezeigt ist, wo  sie die     Verschlussöffnung    90 verdeckt.

   Gleich  zeitig wird die den Verschluss schliessende           Gleitstange    51 nach rechts geschoben durch  Zusammenwirken eines Stiftes 97, den sie  trägt, mit einem Schlitz 98 der Gleitstange 50.  Auf diese Weise wird die den Verschluss schlie  ssende Scheibe 44 wieder in die Stellung in       Fig.    2 gebracht. Sowohl die Gleitstange 50 wie  die     Gleitstange   <B>51</B> werden in ihrer eingestell  ten Lage durch die Nasen 60 und 61, die wie=  der entsprechend mit den Klinken 70 und 80  zusammenwirken, gehalten.

   Wenn nun der  Hebel 85 losgelassen wird, werden Aufzugs  stange 83 und Ring 93 durch die Federn 84  und 184 in ihre ursprüngliche Lage zurück  gebracht und der Stift 78 wird durch sein  Zusammenwirken mit dem Schlitz 79 nach  rechts in     Fig.2    geschoben, um die     Abdeck-          gleitstange    69 in ihre ursprüngliche Lage zu  rückzubringen und die     Abdeckscheibe    46 in  die in.     Fig.    2 gezeigte Stellung, und der     Ver-          schluss    ist nun wieder ganz aufgezogen.

   Die       Feder,    welche die die     Abdeckseheibe    betäti  gende Gleitstange 69 nach links drückt, ist  schwächer als die beiden Federn 84 und 184,  die die Teile nach rechts     drücken,    wodurch  sichergestellt ist, dass die Betätigung so statt  findet, wie beschrieben wurde.  



  Der     Hebel    85 trägt an seinem Ende die       Auslösehebel    37 oder 38, die mit dem. Spann  knopf 40 verbunden sind. Die Rolle 39, über  die die Schnur 36 führt, die mit dem Spann  knopf 40     verbunden    ist, ist an einer geeigne  ten Stelle ihrer Peripherie an der Schnur be  festigt und trägt einen vorspringenden Teil.  136, der, sobald die Schnur in ihre Anfangs  lage     zurückkehrt,    wenn der Knopf 40 losgelas  sen wird, einen Kontakt 137 gegen einen Kon  takt 138 drückt.

   Während der Zeit des Span  nens des Verschlusses, wenn am Knopf 40  gezogen wird,     werden    die Kontakte<B>137</B> und  138     voneinander    getrennt aus einem Grund,  der nachher     erläutert    werden wird.  



       Auf    der     Gleitstange    50 befindet sieh ein  Daumen 150, der eine geneigte obere Fläche  hat, die mit einer Stossstange 151. zusammen  wirkt, die durch die Platte 41, in der die       Kondenserlinse    42 gefasst ist, hindurchgeht.  Die Stossstange 151 drückt gegen eine Kon  taktfeier 152, die an einem isolierenden Block         153    auf der Rückseite der Platte 41 befestigt  ist. Die Kontaktfeder 152 bewegt sich     zwi-          sehen    den Kontaktfedern 154 und 155, und  wenn der Verschluss in Bereitschaft gesetzt.

    worden ist, hat die Stossstange 151 die Kon  taktfeder 152 mit der Kontaktfeder 154 in  Berührung gebracht, während sich bei ent  spanntem Verschluss, wenn sich die den     Ver-          sehluss    öffnende Gleitstange nach links bewegt  hat, die Kontaktfeder 152 nach unten bewegt,  bis sie die Kontaktfeder 155 berührt und den       Stromkreis    über die Kontaktfeder unterbricht.  Diese elektrischen     Stellkontakte    an den Ver  schlüssen werden für den Stromkreis verwen  det, der in     Fig.    6 gezeigt ist und dessen Schal  tung nun beschrieben werden wird.  



  Wie schon gesagt, stammen die Impulse,  die zuerst den Verschluss öffnen durch Er  regen des Magnetes 72 und dann schliessen  durch Erregung des     l1agnetes    82, von einem  Uhrwerk 14l.. Es gibt eine bekannte Art mit  Pendel betriebener elektrischer Kontroll  uhren, die Signale aussenden können in In  tervallen von genau einer Sekunde, und diese  Signale werden dazu verwendet, geeignete Re  lais zu betätigen, die die Impulse an die     1Ia-          ;nete    72 und 82 weiterleiten.

   Die Impulse  werden vom negativen Pol der Batterie über  den Leiter 101 an einen Pol des Doppelpol  schalters 102 und dann über den Leiter 103  und 104 zur Uhr und von der Uhr über den  Leiter 105 zum Relaisbrett 106 geleitet, das in       Fig.    6 durch eine strichpunktierte Linie an  gedeutet ist. Dazu werden durch das     Pendel    der  Uhr noch zwei     Hilfskontakte    107 geschlossen  nach jeder Doppelschwingung des Pendels, so       da.ss    alle zwei Sekunden ein weiterer Impuls  vom positiven Pol der Batterie über den Leiter  1.10, den Schalter 102, die Leiter 111 und 109  zum Leiter 1.08 gegeben wird.

   Diese zusätzli  chen Impulse durch den Leiter 108 fallen  immer zwischen aufeinanderfolgende Paare  von     Ein-Sekunden-Stössen    durch den Leiter  105.  



  Das Relaisbrett 106 trägt vier Relais     R1,          R,:,        R.;    und     R"    unterhalb welchen je sechs  Kontakte angebracht sind, wobei die drei Kon  takte des     Relais        R1    auf der linken Seite mit      R11     bzw.    R12 und R13 bezeichnet sind und die  drei Kontakte atü der rechten Seite mit R14  bzw. R15 und Rio. In gleicher Weise sind die       Kontakte    des Relais 2 auf der linken Seite  mit R21 bzw. R22 und R23 bezeichnet und auf  der rechten Seite mit R24 bzw.

   R25 und     Res.     Diejenigen des Relais R3 sind in entsprechen  der Weise mit R31 bis Ras bezeichnet, und beim  Relais R4 stehen nur drei Kontakte in Ge  brauch,     nämlich    R41, R42     lind    R43. Wenn das  Relais stromlos ist, sind die Verbindungen so,  wie es auf der     Zeichnung    gezeigt ist, das heisst  vom obersten zum untersten Kontakt auf bei  den Seiten, aber wenn irgendein Relais Strom  führt, wird diese Verbindung     unterbrochen,     und dafür wird der mittlere Kontakt mit den  obersten verbunden, das heisst     Rii        mit    R12,  R14 mit R15, R21     mit    R22 usw.  



       Angenommen,    dass die Verschlüsse nun       gespannt    worden seien durch Zug am Knopf  40, so dass     -die        Gleitstangen    50 der Verschlüsse  21 und 31 nach rechts bewegt worden seien,  wie in     Fig.    6 gezeigt, und dass die Kontakte  152 und 154 geschlossen seien.

   Sobald der  Knopf 40 losgelassen worden ist und die Ralle  39 wieder ihre     ursprüngliche    Lage einnimmt,       werden    die Kontakte 137 und 138     geschlossen,     und ein Stromkreis wird geschlossen, der vom  positiven Pol der Batterie über den Leiter 112,  die Kontakte     Rii    und R13, den Leiter 114 an  die     Klemmschraube    115 verläuft und dann  über die Linie 116, Kontakte 138, 137, 152,  154, Linie 117 und über den Leiter 118 zur  Spule des Relais     R1,    deren andere Zuleitung  über einen gemeinsamen Nulleiter 119 mit  dem negativen Pol der Batterie verbunden  ist.

   Das Relais     R1        unterbricht    den     Stromkreis,     durch den es betätigt worden ist, indem es die  Verbindung     zwischen        Ril        und    R13     unterbricht,     aber sogleich     Rii    mit R12 verbindet, das über  den Leiter 132     und    die     Kontakte    R31 und R33       mit    dem Leiter 118 verbunden ist. Auf diese  Weise hält sich das Relais selbst.  



  Gleichzeitig     wird    ein     Stromkreis    über den       Hilfsleiter    108 gebildet, von den Hilfskontak  ten 107 an der Uhr über Leiter 120, Kon  takte     R14        und    R15, Leiter 121, Kontakte Res  und R21 zur Spule des     Relais    R2     und    dann    über den Leiter 119 zum negativen Pol der  Batterie. Sobald daher einer der Hilfsimpulse  von der Uhr her durchgegeben wird, wird das  Relais R2 betätigt.

   Es schliesst einen Fest  haltestromkreis für sich selbst über Leiter 110,  Kontakte R43 und R41, Leiter 122, Kontakte  R22 und     R21    und es schliesst auch einen Strom  kreis über Leiter 123 vom Signalleiter 105 der  Uhr über Kontakte R25, R24     und    Leiter 124  zur Spule des Relais R3. Sobald daher die  Uhr den ersten der Sekundenimpulse, der auf  den Hilfsimpuls folgt, über den Leiter 108 aus  sendet, schliesst das Relais R3.

   Gleichzeitig  wird das Signal, das über den Leiter 105 von  der Uhr kommt, weitergeleitet durch Leiter  125, Kontakte R34 und Ras, das Relais R3, Lei  ter 126 und 127 zum Kontakt 152 des Ver  schlusses 31 und dann durch Kontakt- 154  und Leiter 128 und 129     zu    den Magneten 72  der beiden Verschlüsse 21     und    31, so dass  die den Verschluss öffnenden Stangen 50 frei  gelassen werden und die Verschlüsse geöffnet  werden. Der Weg, über den der Impuls durch  die Leiter 126 und 127 weitergegeben wird,  wird     kurz,darauf    geschlossen durch den Be  trieb     des    Relais R3, das den Kontakt     R36    öffnet,  und dadurch werden die Magnete 72; nachdem .

    sie die     Gleitstange    50 losgelassen haben, au  genblicklich     stromlos    gemacht. Dies ist wich  tig; da die Gleitstangen 50 bei ihrer Bewegung  den Kontakt 152, 154 öffnen     und    den Leiter  127 mit dem Kontakt 155 des Verschlusses 31.  verbinden,     damit    der nächste, über den Leiter  105 kommende Impuls die den Verschluss  schliessenden Magnete 82, 82 über die Leiter  130 und 131 betätigen kann. Wenn das Relais  R3 betätigt wird, wird der     Stromkreis    des Lei  ters 132 über die Kontakte R31 und R33 unter  brochen und das Relais     R1    wird stromlos.

   Das  Relais R3, das nur kurzzeitig durch den Im  puls durch den Leiter 105 betätigt worden ist,  ist nun     wieder    stromlos und verbindet die  Kontakte R34 und Rio wieder miteinander. In  der Folge betätigt der nächste     Impuls,    der ge  nau eine Sekunde später durch den Leiter<B>105</B>  kommt, wieder die Verschlüsse über Leiter 123,  Kontakte R25 und R24, Leiter 124 und 125,  Kontakte R34 und Rio, Leiter 126 und Kon-      takte 152 und 155 und betätigt so die den     Ver-          schluss    schliessenden     Magnete    82, 82 der     Ver-          schlüsse    21 und 31.  



  Nachher     kommt    ein weiterer     Zwei-Sekun-          den-Impuls    über     den    Leiter 108, und da.     das     Relais     Ri        inzwischen    stromlos geworden ist,  wird dieser Impuls über den Leiter 120, die  Kontakte     Rio    und     P116    zum Leiter 133 und der  Spule des Relais     Ri        weitergreleitet.    Das Relais       R4    wird betätigt,

       unterbricht    den     Stromkreis          über    die Kontakte     R41    und     R4:3    und den     Leiter     122, durch welchen Kreis das Relais     R2    fest  gehalten wurde.

   Dadurch wird das Relais     R2     stromlos und unterbricht den     Stromkreis    über  die Leiter 105 und 123, durch welche den  Verschlüssen Impulse     zugesandt    wurden.     Nun     kann keine weitere     Betätigung    mehr stattfin  den, bis die Verschlüsse wieder gespannt wor  den ,sind durch Betätigen des Knopfes 10,  worauf der Kreislauf wieder von vorne be  ginnt.  



  Mit Vorteil ist ein Warnlicht derart. mit.  dem Stromkreis     verbunden,    dass es aufleuch  tet, wenn der     Versehluss    gespannt i=st und aus  löscht, wenn der Verschluss betätigt worden  ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRI:TCII Photographischer Verschluss, gekennzeich net durch eine Vorrichtung, die in gleichblei benden Zeitintervallen elektrische Impulse aussendet, durch welche Organe zum Öffnen und Schliessen des Verschlusses gesteuert werden. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verschluss gemäss Patentanspruch, da durch gelzennzeiehnet, dass ein von Hand züi betätigendes Organ (40) vorgesehen ist, um den Verschluss in Betrieb zti,setzen. 2. Versehluss gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Uhr aufweist, die Signalkontakte ent hält, welche elektrisch mit den Organen zum Öffnen und Schliessen des Verschlusses in Verbindung stehen. 3.
    Verschluss gemäss Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein Öffnungsglied zum Schliessen des Verschlusses, Betätigungsorgane zum Nacheinanderbetätisen des @f@nungs- und des Schliessgliedes unter dem Einfloss elektrischer Impulse, durch ein -L%-bdeclzglied und Spannorgane, um durch das Abdeekglied die Versehlussöfinung abzudecken und das Öffn.ungs- und das Schliessglied nach ihrer Betätigung wieder züi spannen. 1.
    Verschluss gemäss L nteransprueh 3, da durch gekennzeichnet, dass ctas Ö ffnungs- und das Schliessglied Scheiben sind und die Betä- tigung:
    sorgane Federn aufweisen, .welche die Öffnungsscheibe in Öffnungslage und die Schliessscheibe in @cliliessla-e züi driieken su- ehen, und dass Sperrklinken vorgesehen sind, ntn die öffnungs- und-die Schliessscheibe ent gegen der Wirkung der Federn zu halten, fer-. ner, dass ein Elektromagnet angeordnet ist,
    um die Sperrklinke der ' Öffnungsscheibe zn- rüekzuziehen, und ein zweiter Elektromagnet, um die Sperrklinke der Sehliessseheibe zu rückzuziehen. 5.
    Verschluss gemäss Unteranspruch .1, da durch gekennzeichnet, dass die öffnungs- und die Schliessscheibe von Gleitstangen betätigbar sind, die parallel zueinander beweglich sind und Anschläge tragen, die mit den Sperrklin- ken zusammenwirken, und dass die Spann organe die Gleitstangen beim Spannen in ihre ursprüngliche Lage zurüclz-beweoen, nachdem sich diese nach dem Loslassen durch die Sperr klinken bewegt haben.
    6. Verschluss gemäss Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Abdeckseheibe auf einer andern Seite des Verschlusses dreh bar gelagert ist als die Öffnungs- und die Sehliessseheibe, ferner, dal) die Abdeckseheibe beim Spannen von einer weiteren Gleitstange betätigt wird, die über einen drehbaren,
    die V erschlussöffnung umschliessenden Ring mit den C#leitstangen der öffnun--s- und der Schliessscheibe in gretrieblicher Verbindung steht. 7.
    Verschluss gemäss Unteranspruch 6, ge kennzeichnet dureli Stellkontakte (l.52, 15-1, 15:i), die durch eine der CTleitstangen betätig bar sind, um die Betätigung der Elektro magnete durch aufeinanderfolgende Impulse auf dem gleichen Signalleiter in der richtigen Reihenfolge zu gewährleisten. B. Verschluss gemäss Unteransprüchen 2 und 7, gekennzeichnet durch ein Relaisbrett finit einem Relais zier Begrenzung der Dauer der Wirksamkeit der von der Uhr ausgesand ten Impulse.
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