CH260397A - Paternosterähnlicher Aufzug. - Google Patents

Paternosterähnlicher Aufzug.

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CH260397A
CH260397A CH260397DA CH260397A CH 260397 A CH260397 A CH 260397A CH 260397D A CH260397D A CH 260397DA CH 260397 A CH260397 A CH 260397A
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CH
Switzerland
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chains
elevator
cabins
vertical
deflection
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Keller Ernst
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Keller Ernst
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
    • B66B9/10Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures paternoster type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)

Description


  Paternosterähnlicher Aufzug.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein paternosterähnlieher Aufzug mit einer  Mehrzahl von längs einer endlos umlaufenden  Führung in beiden Richtungen beweglichen  Kabinen. Er kennzeichnet sich dadurch, dass  Mittel vorgesehen sind, die bewirken, dass bei  gleichbleibender Umlaufgeschwindigkeit der  zur Bewegung der Kabinen dienenden     För-          derorgane,    die Geschwindigkeit der Kabinen  während der Vertikalbewegung kleiner ist als  während der obern und untern Umlenkung,  zum Zwecke der Verdichtung der Kabinen  folge in der Vertikalen.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist der Er  findungsgegenstand teilweise schematisch in  einer beispielsweisen Ausführungsform darge  stellt. Es zeigt:  Fig. 1 eine Seitenansicht des Aufzuges,  Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie I-I  in Fig. 1,  Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie II-II  in Fig. 1.  



  Fig. 4 und 5 zeigen Details in grösserem  Massstab.  



  Mit A sind die Kabinen des Aufzuges be  zeichnet, deren Form, Dimension und Anzahl  sich nach dem Verwendungszweck und nach  dem Einbau richtet. Ähnlich wie bei einem  Paternosteraufzug sind diese Kabinen, zur  Verhütung von Pendelschwingungen,     boden-          seitig    links und rechts (Fug. 2) mittels Rollen  1 in endlos umlaufenden kulissenartigen Füll  rungen 2 geführt, welche letztere sich in den  seitlichen Schachtbegrenzungswänden 8 befin-    den. Zur Bewegung der Kabinen     A.    werden  als Förderorgane ein inneres Kettenpaar 3,       @'    und ein äusseres Kettenpaar 4, 4' verwen  det, wobei die Ketten     endlos    sind und mit  konstanter Geschwindigkeit umlaufen.  



  Diese Kettenpaare sind derart angeord  net, dass jeweils eine innere Kette 3 bzw. 3'  und eine äussere Kette 4 bzw. 4' in einer  Ebene liegen. Die Geschwindigkeiten der Ket  tenpaare sind     untereinander        derart    abge  stimmt, dass beide Kettenpaare bei ihrer     Um-          lenkimg    in den untern und in den obern Um  lenkbogen mit derselben Winkelgeschwindig  keit     umlaufen.     



  Jede Kabine     _l    ist an einer, über dem  Schwerpunkt. der Kabine und quer zur Länge  derselben angeordneten Welle 5 aufgehängt,  welch letztere in im Oberteil der Kabine an  geordneten Lagern 6 frei drehbar ist. Diese  Wellen 5 sind an ihren beiden Aussenenden  je mit. einem Kettenrad 7 versehen, welche  ihrerseits während der Umlenkung der Kabi  nen, jeweils diametral     auf        zwei    Seiten mit       ihren    Zähnen in die Ketten 3 und 3' und  gleichzeitig in die Ketten 4 und 4' eingreifen.  Auf diese Weise bewegen sich die Kabinen A  in der einen oder andern     Richtung        zwisehen     den beiden Ebenen, in welchen je eine innere  Kette und eine äussere Kette gemeinsam an  geordnet sind.

    



  Längs den vertikalen Laufbahnen des  innern Kettenpaares 3, 3' sind auf der     Vor-          der-    und auf der Hinterseite des Aufzuges je       zwei    in den Wänden 8 befestigte Zahnstangen      9 angeordnet, die ihrerseits zur Abstützung,  auf der Seite und an Stelle der Ketten 4, 4',  der Kettenräder 7 dienen. Die Ketten 4, 4'  sind über Rollen 10 und Kettenräder 11 der  art geführt, dass sie auf der Rückseite     der-          Zahnstangen    9 verlaufen und mit den Ketten  rädern 7 in der Vertikalen nicht zusammen  arbeiten. Die Zahnstangen 9 enden genau auf  der Höhe des Zentrums der oben und unten.

    für die Kettenpaare gebildeten Umlenkbogen,  und ihre Enden, sowie die Führung der Ket  ten 4 und 4' (Fug. 4) sind derart ausgebildet,  dass ein stossfreier Übergang von den Um  lenkbogen in die Vertikale     und    umgekehrt  gewährleistet ist.  



  Jedes Kettenpaar wird in nichtgezeichne  ter Weise durch einen Elektromotor ange  trieben. Es soll     nun    angenommen     werden,    der  Aufzug werde     als    Paternosteraufzug ver  wendet und die Kettenpaare laufen im Uhr  zeigersinne um. Betrachtet man das Ketten  rad 7 der in Fig. 1 an der tiefsten Stelle, in  den untern Umlenkbogen, sich befindenden  Kabine A1, so erkennt man     unschwer,    dass  zufolge des beidseitigen Eingreifens der  Zähne des     erstgenannten    in die Ketten 3'     und     4', das Kettenrad 7 und dadurch die Kabine  A1 mit der Geschwindigkeit der Ketten be  wegt wird.

   Bei gleicher Winkelgeschwindig  keit der Ketten 3' und 4' wird das Ketten  rad 7 vom Augenblick des Verlassens der in  Fig. 1 rechts liegenden Zahnstange 9 bis zum  Übergang auf die links liegende Zahnstange  um 180 Grad gedreht, es findet somit keine  Abwälzung auf den Ketten 3' und 4' statt.  Sobald das Kettenrad 7 in die linke Zahn  stange     eingreifen    kann, wird     durch    die Be  wegung der Kette 3' einerseits und durch den  Stillstand der Zahnstange anderseits eine Ab  wälzung des Kettenrades erzwungen. Diese  besagte Abwälzung hat zur Folge, dass die       Geschwindigkeit    der Kabine, während der  Dauer der Vertikalaufwärtsbewegung kleiner  gehalten ist, beim angenommenen Beispiel  halb so gross ist, als während der untern Um  lenkung.

   Beim Verlassen der Zahnstange 9  und Übergang in die obere Umlenkung wird  die Geschwindigkeit wieder erhöht, so dass    die Kabine mit derselben Geschwindigkeit wie  die Ketten 3', 4' bewegt wird. Der Übergang  in die Vertikale auf der andern Seite voll  zieht sich, ebenso wie die     Geschwindigkeits-          verlangsamung    analog der Vorgänge auf der       Symmetrieseite.     



  Die Steuerung des Antriebes kann die bei  Paternosteraufzügen übliche sein, sie kann  aber auch für Spezialfälle entsprechend aus  geführt sein. Es wäre z. B.     denkbar,    bei Ver  wendung des Aufzuges zu Lagerzwecken, die  Steuerung so auszubilden, dass die Kabinen,  je nach ihrem Standort,     auf    dem kürzesten  Wege an den Rufort gelangen. Eine entspre  chende     Steuerungseinrichtung    bewirkt dabei  einmal eine Bewegung der Kettenpaare im       Uhrzeiger-    und ein andermal entgegen dem       Uhrzeigersinne.    Diese Bewegung der Kabinen  in beiden Richtungen kann aber auch bei  andersartiger     Verwendung    des Aufzuges an  gewendet sein.

     Der     erfindungsgemässe    Aufzug hat gegen  über bekannten Paternosteraufzügen den Vor  teil, dass der Abstand der Kabinen unterein  ander     in    der     Vertikalen    geringer -als für die       Umlenkung    erforderlich gehalten werden  kann, wodurch eine Verdichtung der Kabi  nenfolge in der Vertikalen erreicht     wird.     



  Bei     Ausbildung    als Paternosteraufzug zum  Personentransport hat der     Aufzug,    zufolge  des obigen Vorteils, bei gleicher     Dimensionie-          rung    der Kabinen eine viel grössere Leistungs  fähigkeit als ein Paternosteraufzug herkömm  licher Art.  



  Ausserdem gestattet diese vorteilhafte Ka  binenfolge erstmals eine     wirtschaftliche    An  wendung von Aufzügen zum Zwecke der La  gerhaltung von Gütern oder der     Garagierim     von Fahrzeugen, wobei die Beladung und       Entladung    aller Kabinen von einer Stelle aus  erfolgen     kann.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Paternosterähnlicher Aufzug mit einer Mehrzahl von längs einer endlos umlaufenden Führung in beiden Richtungen beweglichen Kabinen, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die bewirken, dass bei gleich- bleibender Umlaufgeschwindigkeit der zur Be wegung der Kabinen dienenden Förderorgane, zwecks Verdiehtung der Kabinenfolge in der Vertikalen, die Geschwindigkeit der Kabinen während der Vertikalbewegung kleiner ist als während der obern und untern Umlenkung. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Aufzug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bewegung der Ka binen ein inneres und ein äusseres Paar end lose Ketten verwendet ist, wobei jeweils eine innere und eine äussere Kette in einer Ebene angeordnet sind und alle vier Ketten in obern und in untern Umlenkbogen mit derselben Winkelgeschwindigkeit umlaufen. 2.
    Aufzug nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabinen zwischen den beiden Ebenen, in welchen die innern und die äussern Ketten angeordnet sind, je an einer an der Kabine drehbar gelagerten, an ihren beiden Aussen enden mit Kettenrädern versehenen Welle aufgehängt sind, welche Kettenräder ihrer- seits, während der Umlenkung der Kabinen, jeweils diametral auf zwei Seiten mit ihren Zähnen in die innern und in die äussern Ketten eingreifen und auf diese Weise mit den Ketten gekuppelt sind. 3.
    Aufzug nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass längs den vertikalen Laufbahnen eines Kettenpaares auf der Aufzugvorder- und Aufzughinterseite fest angeordnete Zahn stangen zur einseitigen Abstützung der an den Kabinentragwellen befestigten Ketten räder dienen, und die Ketten des andern Paa res so geführt sind, dass ein stossfreier Über gang von den Umlenkbogen in die Vertikale gewährleistet ist. Aufzug nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kabinen zur Verhütung von Pendelsehwingungen unterhalb der Aufhänge stelle geführt sind.
CH260397D 1947-01-27 1947-01-27 Paternosterähnlicher Aufzug. CH260397A (de)

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Cited By (6)

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