CH257555A - Elektrische Gleichlauf-Übertragungseinrichtung mit gesichertem Gleichlauf. - Google Patents

Elektrische Gleichlauf-Übertragungseinrichtung mit gesichertem Gleichlauf.

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CH257555A
CH257555A CH257555DA CH257555A CH 257555 A CH257555 A CH 257555A CH 257555D A CH257555D A CH 257555DA CH 257555 A CH257555 A CH 257555A
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Packy Maximilian
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  Elektrische     Gleichlauf-Übertragungseinrichtung    mit     gesichertemqGleiehlauf.       Elektrische     Gleichlauf-Übertragungsein-          nchtungen    haben den Zweck. den Gleichlauf       c        an        Wellen        oder        umlaufenden     sicherzustellen, die aus räumlichen oder       haulieben    Gründen nicht mechanisch     mitein-          Ander    verbunden werden     können.        Einrichtun-          n    dieser Art sind bekannt.

   Sie     bestehen          ;illgemein    aus einem mechanisch     angetrie-          1-unen        :Motor    und einem mechanisch     a.ntrei-          henden        -Motor,    die durch Leitungen zu einem       Stromkreis    verbunden sind und entweder mit       Wechselstrom    allein oder mit Gleichstrom  und Wechselstrom gespeist  erden.  



  Die     Wirksamkeit    dieser Einrichtungen     be-          ru.bt        darauf,        dass    die vom Strom     durchflos-          senen    Spulen beider Motoren das Bestreben       haben,    eine     bestimmte    relative Lage     zuein-          ;Inder    stets beizubehalten.

   Infolgedessen er  zwingt     z.    B. jede Drehung des Rotors des       einen        Motor,    eine entsprechende Drehung des       Rotor.    des andern Motors der     Gleichlauf-          t'berl        ragungseinrichtung.     



       1)ie#c    immer gleiche     uTirl:ungsweise    der       elektrischen        (-v'leichlauf-l'bertragungseinrich-          lnngen    kann durch verschiedene Schaltungen       hervorgebracht    werden.

   Zum     Beispiel    ist     be-          l:annt,    die Primärteile der     -Motoren        zusammen-          zUschalten,    einzelne     Wicklungen    entweder       kurzzuschliessen    oder Widerstände     davorzu-          schalten    und die Sekundärstelle ein-,     zwei-          oder        dreiphasig    mit Wechselstrom allein oder       in        it    Gleichstrom und Wechselstrom zu erregen.  



  Alle diese bekannten Einrichtungen ge  nügen aber     beispielsweise    den Anforderungen    des Werkzeugmaschinenbaues nicht. Bei ein-.  zwei- oder     dreiphasiger        Speisung    des Primär  teils mit Wechselstrom fallen die beiden Mo  toren der     Einrichtung    bei stossweiser Be  lastung sofort aus dem Gleichschritt, und der  mechanisch antreibende Motor läuft mit der  seiner Polzahl und Netzfrequenz entsprechen  den Drehzahl     -weiter.    Die Folgen davon sind       i        erstörungen    an der mit einer solchen Ein  richtung versehenen Maschine.  



  Bei den bis jetzt bekannten Einrichtungen  mit Speisung durch Gleich- und     uTechsel-          stromwerden    ausgesprochene Synchronmotoren       verwendet.    Der Zuschuss des 'Wechselstromes  bezweckt hier die Schaffung eines Dreh  momentes auch bei geringen Drehzahlen der  Rotoren. Dieser Zweck wird zwar erreicht.  aber der Rotor des     mechanisch    antreibenden  Motors weist dabei einen namentlich bei ge  ringen Drehzahlen - beispielsweise bei  30 Umdrehungen in der Minute und darun  ter - deutlich beobachtbaren ruckweisen  Lauf auf.  



  Gegenstand der Erfindung ist nun eine       Gleichlauf-Übertragungseinrichtung    mit siche  rem und glattem Gleichlauf, die sich der     Asyn-          chron-Schleifringläufermotoren    bedient und  die gegen stossweise Belastung unempfindlich  ist. Im nachfolgenden werden verschiedene  Ausführungsbeispiele derselben näher be  schrieben.  



  Die elektrische     Gleichlauf-Übertragungs-          einrichtung    nach     Fig.    1 besteht     im    wesent  lichen aus zwei Drehstrom-Asynchron-Schleif-           ringläufermotoren   <I>a</I> und<I>b,</I> die über ihre  Schleifringe zusammengeschaltet sind und  deren     Ständerwicklungen,    wie aus den     Schalt-          bildern    zu ersehen ist, in der Weise aufge  teilt ist, dass zwei Phasen mit Wechselstrom  und die .dritte Phase mit Gleichstrom erregt  wird. Der Gleichstromzusatz erfüllt dabei den  Zweck, den Gleichlauf beider Motoren im  weiten     -Drehzahlbereich    auch bei stossweiser  Belastung zu sichern.

    



  Motor a erhält mechanischen Antrieb. In       Fig.    1 erfolgt dieser Antrieb z. B. von der       Planscheibenwelle    C aus über die Stirnräder     d     und e des     Spindelstockes    einer Plandrehbank.  Motor b sitzt am beliebig versetzbaren Sup  portbett f und macht die Drehung des Mo  tors     a    in genauem Gleichschritt mit.  



  Die     Schaltung    der     Gleichlauf-Übertra-          gungseinrichtung    ist in verschiedener Weise  möglich. In     Fig.    2 z. B. sind zwei Phasen  wicklungen in jedem Ständer parallel geschal  tet, wobei letztere bezüglich dieser Wicklun  gen hintereinander mit Wechselstrom     gespeist     werden, die Wicklungen der dritten Phase  beider Ständer werden hintereinander mit  Gleichstrom erregt. Der Wechselstrom fliesst  von der Stromquelle nach     FZ,    von dort nach  W Y, dann nach WI Y,, weiter nach     V-        ,Z.,     und zur Stromquelle zurück.

   Der Gleich  strom fliesst von der Stromquelle über U nach  X, von X nach X, und über U, zur Strom  quelle zurück. Die     Rotorwicklungen        sind    über  die Schleifringe zusammengeschaltet, und  zwar sind     2c    und     u1,   <I>v</I> und v, und<I>w</I> und     w1     verbunden.  



  In     Fig.    3 sind zwei     Phasenuricklungen     in jedem Ständer     liintereinandergeschaltet,          iÄ=obei    letztere bezüglich dieser Wicklungen  hintereinander mit Wechselstrom gespeist wer  den. Die Wicklungen der dritten Phase der  Ständer werden     hintereinander    mit Gleich  sirom erregt. Der Wechselstrom fliesst von  der     Stromquelle    nach U, über X Y nach     Tr,     von V nach     V1,    über X, Y, nach U, und von  dort zur Stromquelle zurück. Der Gleichstrom  fliesst von der Stromquelle über Z nach W,  <I>von W</I> nach<I>W,</I> und über Z, zur Strom-    quelle zurück.

   Die     Rotorwicklungen    sind über       Schleifringe    zusammengeschaltet, und zwar  sind     2c    und     2c1,    v und<I>v,</I> und w<I>und w,</I> ver  bunden.  



  In     F'ig.    4 sind zwei Phasenwicklungen in  jedem Ständer parallel geschaltet, wobei letz  tere bezüglich dieser Wicklungen parallel mit  Wechselstrom gespeist werden. Die Wicklun  gen der     dritten    Phase der Ständer werden hin  tereinander mit Gleichstrom erregt. Der Wech  selstrom fliesst. von der Stromquelle nach U Y  und     U,        Y"    über     TT    X und     V1    X, zur Strom  quelle zurück. Der Gleichstrom fliesst von der  Stromquelle über W nach Z, von Z nach Z,  und über W, zur Stromquelle zurück.

   Die       Rotorwicklungen    sind über die Schleifringe  zusammengeschaltet, und zwar sind     2c    und     2c,,          v    und v, und w und     w,    verbunden.  



  In     Fig.    5 sind zwei Phasenwicklungen in  jedem der Ständer parallel geschaltet, wobei  letztere bezüglich dieser Wicklungen parallel  mit Wechselstrom gespeist werden. Der  Wechselstrom fliesst von der Stromquelle nach       IV    X und<I>W, X,</I> nach     Ir   <I>Z</I> und     LT,    Z, zur  Stromquelle zurück. Die Wicklungen der drit  ten Phase der     Ständerwicklungen    werden ge  trennt mit Gleichstrom     gespeist.    Der Gleich  strom fliesst von     der,Stromquelle    nach Y, dann  nach     T'    bzw. von der Stromquelle nach Y,  dann nach     V,    und zur Stromquelle zurück.

    Die     Rotorwicklungen    sind über die Schleif  ringe zusammengeschaltet, und zwar sind     ic     und     2c,;   <I>v</I> und<I>v,</I> und<I>w</I> und<I>w,</I> verbunden.  



  In     Fig.    6 sind die     Ständerwicklungen    im  Dreieck geschaltet, die an zwei Phasen hin  tereinander mit Wechselstrom gespeist wer  den. Parallel zur     dritten    Phase der Ständer  wicklungen liegt ein Widerstand     P    bzw.     R,,     der den Zweck hat, die dritten Phasen U X  und     U,X,    für den Durchgang des Wechsel  stromes weitgehend zu sperren. Der Wechsel  strom fliesst von der Stromquelle nach Y und  über den Widerstand nach Z, dann nach W Y,       Ureiter    über<I>W, Y,</I> nach Z, und über den  Widerstand V, und schliesslich zur Strom  quelle zurück.

   Der Gleichstrom fliesst von  der     Stromquelle    nach<I>U,</I> über X nach<I>X,</I> und  über U, zurück zur Stromquelle. Die Rotor-            -ichlungen    sind über die Schleifringe     zu-          sammengeschaltet,    und zwar sind     it    und     -u1.          l'    und     r1    und     ?v    und     ?v1    verbunden.  



  Eine sinngemässe     Vertauschung    der     An-          ,#cliliiszse    ist     bei    jedem Beispiel ohne Nachteil       ii:ii-,lich;    dagegen führt eine beliebige     Ver-          tausehung    eine störende Bremswirkung herbei.  



  Die grösste praktische Bedeutung kommt       cieri    beiden unter sich     gleichwertigen    Schal  tungen nach     rig.    ? und 3 zu. Sie haben den       Schaltungen    nach     hig.    4 und 5     gegenüber          den    Vorteil, dass bei ihnen die Stromaufnahme       beider    Motoren der     Gleichlaufeinrichtung    un  bedingt gleich ist.     hig.    6 zeigt nur     beispiels-          i\7eiSe    wie die Schaltung der Einrichtung auch       sonst    noch möglich ist.  



  Den Wechselstrom wird man im     all,--e-          meinen    dem Drehstromnetz     entnehmen.    Zur       Erzeugung    der verhältnismässig sehr geringen       Clleichstrominenge    genügt in der Regel ein  an das Netz geschalteter Transformator mit       Trockengleichrichter.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Gleichlauf-Übertragungsein- richtung mit gesichertem Gleichlauf, beste hend aus einem mechanisch angetriebenen drei- phasigen Asynchron-Schleifringläufermotor und einem mechanisch antreibenden dreiphasi- gen Asynchron-Schleifiingläufermotor, die zum Zwecke, den Gleichlauf im weiten Dreh zahlenbereich auch bei stossweiser Belastung zu sichern, in der einen Achse ihrer Primär teile mit Gleichstrom, in der andern Achse mit einphasigem Wechselstrom erregt und c eren Sekundärteile zusammenbeschaltet sind.
    dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Motor eine Phase mit Gleichstrom und zwei Phasen mit Wechselstrom erregt sind, wobei die Zu sammenschaltung der Primärteile beider Mo toren über eine gemeinsame Gleich- bzw. Wechselstromquelle und die Zusammenschal tung der Sekundärteile über die Schleifringe erfolgt. UNTERANSPRÜCHE: l.. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in jedem Motor zwei Phasen parallel mit Wechselstrom er regt werden. ?. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in jedem Motor zwei Phasen hintereinander mit Wechselstrom erregt sind.
CH257555D 1943-11-11 1943-11-11 Elektrische Gleichlauf-Übertragungseinrichtung mit gesichertem Gleichlauf. CH257555A (de)

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