CH253993A - Ionisations-Zählröhre. - Google Patents

Ionisations-Zählröhre.

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CH253993A
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Arnold Graves Surbiton Limited
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Arnold Graves Surbiton Und All
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J47/00Tubes for determining the presence, intensity, density or energy of radiation or particles
    • H01J47/08Geiger-Müller counter tubes

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  • Measurement Of Radiation (AREA)

Description


      lonisations-Zählröhre.       In der gebräuchlichen Form -der     Geiger-          llülle:rschen    Röhre, auch     G-M-Röhre    ge  nannt, ist die röhrenförmige Kathode     ver-          Wiltnismässig    lang und     beträgt    wenigstens       fünfmal    deren Durchmesser.

   Diese     langge-          treckte    Form wurde aus dem Grunde     ge-           -ählt,    um zur Aufnahme     kosmischer        Strah-          Inng    oder Strahlung     radioaktiver    Stoffe,  zu deren Nachweis und Messung die G-M  Röhre gewöhnlich verwendet wird, eine     mög-          liehet    grosse Kathodenoberfläche zu erhalten.

    Bisher ist noch keine wirklich befriedigende  Methode zum Aufstellen einer derartigen       athode    in dem die Aussenhülle der Röhre  bildenden Glaskolben gefunden worden, der  art, dass die Kathode genau koaxial zur  zentralen Drahtanode     bleibt.    Es ist jedoch        -iclrtig,    dass sie in einer solchen Lage ver  bleibt, da sonst eine Tendenz zur Bildung       (-ines        über:schlages    zwischen der Anode und       (lem    nächstgelegenen Punkt der Kathode       besteht.     



  Eine bekannte     Methode    zur Abstützung  der Kathode besteht in der Bildung von       (4nwärtsspringenden        Geräten    oder     L?mfangs-          bördelungen    im Glaskolben. Diese Glasteile  haben jedoch das Bestreben, wegen der       unterschiedlichen    Ausdehnungskoeffizienten  der Metallkathode und des Glases zu     zerbre-          elren,wenn    die Röhre während ihrer Leerung       auf    der Pumpe einer hohen     Einbrenntempe-          rattir    unterworfen wird.

   Eine andere be  kannte     3letho@de        besteht    darin, die Kathoden  enden. mittels im Glas eingeschmolzener    Metalldrähte abzustützen. Die Drähte kön  nen sich jedoch während des     Einbrennvor-          ganges    lockern und herausarbeiten, oder die       Dr'ahteinschmelzstellen    zerbrechen, wodurch       die        Kathode    sich lockert und durch     Vibra-          tion    leicht verschoben wird.

   Federnde Katho  denstützen sind nicht befriedigend, da nicht  nur die     Federn,    weil unter Druck,     Ermü-          dungsbeansp        ruchungen        unterworfen    sind,  sondern da es in jedem Falle schwierig ist,  mit Hilfe dieser     lvT,ethode    Gewähr dafür zu  bieten,     -dass    -die Kathode, wenn auch nur  anfänglich, in ihrer richtigen Lage gestützt  wird.  



  Das Ziel vorliegender Erfindung ist     nun     die Konstruktion einer     Ionisations-Zählröhre     für     den.    Gebrauch     als.    Zählwerk zum Nach  weis und zur Abschätzung der Strahlungs  intensität relativ     konzentrierter    Strahlen  bündel, z. B. Röntgen- oder     Gammastrahlen,     oder von     Korpuskularenergie    in Form ge  ladener Teilchen,     wieg    z.

   B.     Alphateilchen.     Ganz abgesehen von den     Schwierigkeiten,     die Elektroden wirkungsvoll abzustützen,  ist die     herkömmliche,        eingangs,    erwähnte       Ausführungsform        einer        G-M-Röhre    auch  aus     denn    Grunde für die genannten Zwecke  nicht sehr geeignet, da bei der Anwendung  dieser Röhre eine     "Lo,alwert"-Korrektion     zufolge kosmischer Strahlung und lokaler  Fremdstrahlung vorgenommen werden muss.  



  Vorliegende Erfindung basiert auf der       Überlegung,    dass, wo die     Röhre    zum Nach  weis und zur Messung eines relativ konzen-           trierten        Strahlungsbündels    oder Teilchen  stromes     verwendet    wird, eine lange Kathode  ganz     unnötig    ist, da nur     derjenige    Teil der  selben zur     Erzeugung    von Elektronen bei  trägt, der der     :Strahlung    ausgesetzt ist. Der       Grundgedanke    der Erfindung besteht darin,  dass die Kathode möglichst klein gemacht.  werden soll.

   Dies     erleichtert    den Gebrauch  der Zählröhre für die ins Auge gefassten  Zwecke     beträchtlich,    da Lokalwerte wegen  der     Kürze    der Kathode im     allgemeinen    im  Vergleich mit dem zu messenden Effekt  auf solch unbedeutende Beträge herabge  drückt werden, dass sie     vernachlässigt    wer  den können.

   Ebenso verschwinden die       Schwierigkeiten    .der     Elektrodenabstützung.     Überdies kann die Zählröhre-, da bei ihrer       Zusammenstellung    die beim Aufbau von       Radiaröhren        befolgte        Praxis    zur Anwendung  gelangt, in Serien hergestellt werden, im  Gegensatz zur bisherigen     G-M-Röhre"    die  lediglich ein     Laboratoriumsinstrument        dar-          stellt.     



  Die Erfindung sieht eine -aus folgenden  Teilen .aufgebaute     Ionisations-Zählröhre    vor:  ,ein     äusserer,    ein     inertes    Gas     enthaltender          Glmkdlben,    ein in letzteren dicht eingefüg  ter Sockelkolben, eine kurze zylindrische  Kathode, die     mittels    Drähten auf dem       Sockelkolben        abgestützt    ist und einen     sich     durch     letzteren    auf die     Röhrenaussenseite          erstreckenden    Leitungsdraht aufweist, und  eine auch mittels Drähten vom Sockel  kolben getragene Anode,

   die     auch    einen sich  durch den Sockelkolben auf die     Röhren-          aussenseite        erstreckenden        Leitungsdraht    auf  weist, wobei die Anode innerhalb der Ka  thode und     koaxi@ail    zu dieser angeordnet ist.  



  Mit dem Ausdruck "kurz", wie er hier  und später     gebraucht    wird, soll gesagt wer  den, dass die Länge der Kathode nicht  wesentlich über ihrem Durchmesser liegt,  während bei einer     G-M-Röhre    .die Länge  der Kathode     wenigstens    fünfmal so lang ist  wie ihr Durchmesser.

   Damit     wird    die Sensi  tivität der     Zählröhre    gegenüber kosmischer  und     störender    lokaler     Strahlung    weitgehend       reduziert    und die     Fabrikation    der Zählröhre    weitgehend vereinfacht, da die Elektroden  vor dem Einfahren des Sockelkolbens in die  Röhre auf dem .Sockelkolben montiert wer  den können. Da die Elektroden kurz sind,  zeigen die Stützdrähte keine Tendenz, sich  zufolge     unterschiedlicher    Wärmeausdeh  nung während des Einbrennens auf dem  Sockelkolben zu lockern.  



  Wo die Röhre zur Untersuchung leicht       absorbierbarer        Strahlung    oder Teilchen,  z. B. Beta- oder     Alphateilchen        oder    der mit  wenig Energie geladenen     Photone,    wie sie  in der     Röntgenstrahlen@Spektralanalyse    vor  kommen,     gebraucht    wird, kann der äussert  Glaskolben     mit    einem dünnen     Fenster    ver  sehen werden, um die nachzuweisende Strah  lung oder Teilchen ins     Innere    eintreten zu  lassen.

   Dieses Fenster     besteht        vorzugsweise     aus Glas von ungefähr     Seifenblasendiclie     und wird, wie     in    der     brit.    Patentschrift  Nr. 559181 beschrieben, in den Glaskolben  eingeschmolzen. Die Röhre kann als     reine          Ionisationskammer    benützt werden, wobei       d@a.s    Fenster im G     lae!kolben    zweckmässig so  angeordnet ist,     da.ss    die     eintretende    Strah  lung axial, oder im wesentlichen axial, in  den Raum zwischen den Elektroden einfällt.

    Vorzugsweise wird das Fenster jedoch im  Kopf des     Glaskolbens    gegenüber dem  Sockelkolben angeordnet, und die     Elektro-          denaixen    stehen mindestens nahezu senkrecht  auf dem durch     das    Fenster einfallenden  Strahlenbündel. In diesem Falle ist die  Kathode allgemein mit einer dem Fenster       zugekehrten    -Öffnung versehen, um die  Strahlung oder Teilchen in den Raum zwi  schen den Elektroden eintreten     und    auf die  innere     Kathodenoberfläche    auftreffen zu  lassen.  



  Die Wirkungsweise der Zählröhre glaubt.  man wie folgt erklären zu können: Eine  durch den     Eintritt    eines Teilchens oder       Photons    hervorgerufene leichte Ionisation  des im Innern der Röhre befindlichen     inerten     Gases löst eine     lawinenartig    fortschreitende,  kumulative Ionisation des Gases aus.

   Die  Zählröhre besitzt daher     eine    grosse innere      <B>X</B>     'crstärhung.    Diese Ionisation und     Verstär-          li        nu-        wird,    in Fällen wo ,die Kathode     geeig-          iiet-        präpariert    ist, durch den Abwurf von  Teilehen. von der Kathode     weiter    verstärkt.

    Bei diesem     Vorgang    wird eine grosse Zahl       Photonen    ultravioletter Wellenlänge von den  ionisierten Gasatomen     ausgestrahlt,    die     da.-,;          Bestreben    haben,     Photo-Elektronen    aus der       Kathode    auszulösen.

   Einige dieser     Photo-          E'lektronen    heften sich an die Gasmoleküle  und bilden negative Ionen niedriger     Beweg-          liehkeit,    die ihrerseits unter dem Einfluss       (les    hohen     Anodenpotentials    ihre Elektronen       freigeben.        Dadureh    werden neue     Entla-          dungszent.ren        bebildet,    und damit ergibt  sich die Möglichkeit,     da.ss    der Vorgang ent  weder die     Passivzeit    der Zählröhre (das  heisst die Zeit,

   während der sie gegenüber       lonisierttngsteilehen    unempfindlich ist)     ver-          1 < ingert,    oder an Stelle von Einzelentladun  gen     Vielfachentla,dungen        erzeugt,    wodurch       (lie        Ergebnisse    irreführend werden.  



  Daher wird :die Verwendung einer Ka  i Mode     vorgezogen,    die in der Nähe des     sicht-          Iia,ren    Teils -des Spektrums im wesentlichen  keine     photoelektrische    Emission aufweist.       Ohsehon    eine aus     einem        geeigneten        Metall,     z. B.

   Kupfer,     hergestellte    Kathode beim     Be-          sUhuss    mit     Photonen    von     Röntgenstra,hlen-          Z#VcIlenlänge    Elektronen aussendet, ist es       (loeli        wünsehenswert,    in     Übereinstimmung          rii.ii,    der normalen     Zählröhrenpraxis,    der     K        a-          tliodetiinnenfläche,    eine solche     Beseh@a.ffen-          heit    zu erteilen,

   dass sie auf     Photonen    von       Röntgenstrahlen-Wellenlänge    und niedriger       l#I'nergie        ansprieht,    aber gleichzeitig wenig       Tendenz    zeigt, Elektronen beim Beschuss  mit     Photonen    sichtbarer oder ultravioletter  Wellenlängen     auszusenden.    Es ist bekannt,       diese    Ziel durch eine passende Wahl des       Kathodenmaterials    und/oder, im Falle einer       Mptallkathode,    durch Aufbringen eines       Oherfläehenfilms.    z.

   B. aus einem Hydrid       oder    Oxyd, zu erreichen, der den Durchtritt       etwaiger    vom,     Metall        liberierter        P'hotoelek-          iTonen        unterbindet,    oder dessen     photoelek-          triche    Schwelle auf einer viel höheren Fre  quenz als     -diejenige    der im Ionisationspro-         zess        erzeugten        Photonen    ultravioletter Wel  lenlänge liegt.

   Diese     Sensibilisierung    ist  gänzlich     verschieden    von der in photoelek  trischen Zellen     verwendeten,    welch letztere  auf     Photonen    mit Wellenlängen in der Grösse  von 2500-9500 A. E.     ansprechen    sollen,       während    Zählröhren auf     Photonen    von     Rönt          gensitrahlen-Wellerilänge,    das heisst nicht  mehr als auf z. B. 10 A. E. ansprechen  sollen.  



  Die Gasfüllung besteht grundsätzlich  aus einem     inerten        Gags.,    z. B. Argon, vorzugs  weise zusammen mit etwa<B>10%</B> Trockenluft  oder mit einem andern geeigneten polyato  mischen Dampf, z. B. Alkohol oder Azeton,  der eine Wiedervereinigung der Ionen und  schnelle Löschung der Röhre herbeiführt.  Der Gasdruck ist normalerweise relativ hoch,  das heisst wenigstens etwa 3 cm     Quecksilber-          säule.     



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der erfindungsgemässen     Ionisations-          Zählröhre    dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine perspektivische Ansicht der  Röhre,       Fig.    2 einen     Vertikalschnitt    durch die  Röhre und       Fig.    3 eine Draufsicht.  



  Die Röhre besteht aus einem äussern  Glaskolben 10, in     welchem    ein     Sockelkalben     11 eingeschmolzen ist, und beide sind in  einer normalen, aus Isoliermaterial herge  stellten und mit     Steckstiften    13 versehenen       Radioröhrenfassung    12 montiert. Der Um  stand,     da.ss    die Röhre auf einer Normalfas  sung     montiert    ist, bietet beträchtliche Vor  teile. So kann z. B. die Ersatzröhre beim  Auswechseln einer defekten Röhre bequem  in -den     entsprechenden        Normalsoekel    der  Nachweisvorrichtung, wovon die Zählröhre  einen Teil bildet, eingesetzt     werden.     



  Ein dünnes     Glasfenster    14 ist in den       Glaskölben    10     eingefügt,        indem    das Fenster  glas mit den Rändern der Fensteröffnung  im     Glaskolben    verschmolzen wird. Das  Fenster hat vorzugsweise ungefähr die Dicke  einer Seifenblase.      Auf dem innern Sockelkolben 11 sind  die beiden Elektroden abgestützt. Die zylin  drische Kathode 15, die aus     Kupfer    besteht  und auf ihrer Innenfläche einen Film aus  Oxyd oder     Hydrid    aufweist, wird von den       Drähten    16, 17 getragen.

   Der genannte Film  dient zur     Unterbindung    des     Bestrebens    der  Kathode,     Elektronen    als     Antwort    auf die       Einwirkung    von Photoneu mit in der Nähe  des sichtbaren     Spektrumteils    gelegenen Wel  lenlängen auszusenden, aber es     der    Kathode       niehtsdestoweniger    zu ermöglichen, Elektro  nen beim Beschuss mit Photoneu von     Rönt-          genstrahlen-Wellenlänge    auszusenden.

       Diese     Drähte,     ebenso    wie die Anode tragenden       Drähte    19 und 20, bestehen aus     einem    Metall  oder einer Legierung     mit    im wesentlichen  demselben     Ausdehnungskoeffizienten    wie das  Glas des     innern    Sockelkolbens 11 und können  z. B. im Falle von Hartglas     aus    Wolfram  sein.

   Der     Draht    17 ist durch den     innern     Sockelkolben in einen -der     Steckstifte    13       herausgeführt.    Eine     Wolframdrahtanode    18  wird von einem Paar Drähten 19, 20     keaxial     in der Kathode getragen. Der Draht 20 ist  durch den     Sockelkoilben    nach aussen in einen       andern    Steckstift 13 geführt.

   Die Kopfteile  der     Drähte    19, 20 sind in rohrförmigen,       aufwärtsgerichteten    Stutzen 21 des Sockel  kolbens eingeschlossen, an den Enden der  Anode 18     mittels        P:unktschweissung    befestigt  und tragen letztere     koaxial    innerhalb der       Kahode    15.

   Die Drähte 16, 17 sind an     ihren          obern    Enden an einem Nickel- oder     Molyb-          dän-Kontaktstreifen    22     mittels    Punkt  schweissung     befestigt.        Lezterer        umfa;

  sst    den       Kathodenunterteil        und.    ist daran mittels       Punktschweissung        befestigt.    Man beachte,       d'ass    der     Innendurchmesser    der Glasstutzen  21 grösser als der Durchmesser der Drähte  19, 20     ist,    so     dass    letztere     ivon        einem        Luft-          mantel    24 umgeben sind,

   der den Kriechweg       zwischen        liessen        Drähten        und    der Kathode  15     vergrössert.    Damit wird jegliche Tendenz  für des     Auftreten    eines     Kurzschlusses    zwi  schen den Drähten 19, 20 und der Kathode  auf     ein    Minimum     reduziert.       Die Kathode besitzt an ihrem Kopfende,  gegenüber dem     Fenster    14, eine Öffnung 23,

    um der durch letzteres eintretenden Strah  lung direkten     Zutritt    zum Raum zwischen  den     Elektroden    zu gewähren und sie auf die  Innenfläche -der Kathode     aufprallen    zu  lassen. Das Fenster 14 und die Öffnung 23  können in Bezug auf die Anode 18 versetzt  angeordnet sein, so dass die eintretende       Strahlung    nicht direkt auf -die Anode auf  trifft. Eine solche Anordnung ist jedoch  nicht von Belang.  



  Die Elektroden werden auf dem     Soekel-          kalben    vor dessen Einfahren in den äussern       C2-laskolben    montiert. Der Sockelkolben wird  dann in den     Glasko:lhen    eingeschmolzen, und  letzterer luftleer gemacht, worauf die erfor  derliche Füllung mit     inertem    Gas vorgenom  men wird. Dann     wird    der äussere Glaskolben       zugeschmolzen,    und auf seiner Fassung mon  tiert. Dieses Montageverfahren geschieht in       Übereinstimmung    mit der Standardpraxis  bei der Herstellung     elektrischer    Entladungs  röhren.

   Es soll hier jedoch     erwähnt    werden,  dass     'die        Elektroden    vor dem Einfahren: des       Sockelkolbens.    in den äussern Glaskolben  durch geeignete, Behandlung so weit als mög  lich von jeglicher Befleckung mit radioak  tiver Substanz befreit werden. Das     inerte     Gas besteht vorzugsweise aus einer Mischung  von Argon und etwa<B>10%</B> Trockenluft, und  ihr Druck schwankt zwischen 3-9 cm       Quecksilbersäule,    je nach der gewünschten  Röhrencharakteristik.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ionis@ations - Zählröhre, bestehend aus einem äussern, mit inertem Gas gefüllten Glaskolben, einem in letzteren dicht einge schmolzenen innern Sockelkolben, einer mittels Drähten auf letzterem abgestützten Kathode mit einem sich durch den Sockel kolben nach aussen erstreckenden Leitungs draht und einer ebenfalls mittels Drähten auf dem Sockelkolben abgestützten und einen durch letzteren nasch aussen geführten Leitungsdraht aufweisenden Anode, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Kathode zylindrisch iind die Länge des Zylinders nahezu gleich :einem Durchmesser ist, und dass die Anode koaxial zur und innerhalb der Kathode an geordnet: ist.
    UNTERANSPRüCHE l.. Ionisations-Zählröhre nach Patentan- spriich, dadurch gekennzeichnet, dass die liat-bode derart ausgebildet ist, dass sie pralk- iiseli keine photoelektrische Emission in der Milie des sichtbaren Teils de:
    s Spektrums a.u fweist. 2. Ionis@ations-Zählröhre nach Pa-tentan- spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der äussere Glaskolben ein im Verhältnis zur Wandstärke des letzteren dünnes Fenster aufweist, um Strahlung in ilir Inneres eintreten zu lasen.
    3. Ionisations-Zählröhre nach Patentan- spruch und 1 und \?, da- durch gekennzeichnet, dass das Fenster im Kopf des äussern Glaskolbens gegenüber dem Sockelkolben angeordnet ist und die ge meinsame Elektrodenaxe mindestens nahezu senkrecht zu denn durch das Fenster eintre- tenden Strahlungsbündel verläuft,
    und dass die Kathode eine dem Fenster zugekehrte Öffnung aufweist. 4. Ionisations-Zählröhre nach Patentan- spruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die die Anode tragenden Drähte in rohrförmigen, aufwärtsgerichteten Stutzen des innern Sockelkolbens unterge- bracht sind,
    wobei ein Luftmantel zwischen jedem Draht und dem ihn umschliessenden Stutzen vorgesehen ist zwecks Vergrösserung des Kriechweges zwischen diesen Drähten und der Kathode.
CH253993D 1946-06-03 1946-06-03 Ionisations-Zählröhre. CH253993A (de)

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