CH249145A - Klaviatur für Pianos, Flügel und ähnliche Tasten-Musikinstrumente. - Google Patents
Klaviatur für Pianos, Flügel und ähnliche Tasten-Musikinstrumente.Info
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
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Description
Klaviatur für Pianos, Flügel und ähnliche Tasten-Musikinstrumente. Gegenstand der Erfindung ist eine Kla viatur für Pianos, Flügel und ähnliche Tasten-Musikinstrumente, bei welcher die Vorder- oder Ganztontasten je einen Tasten körper aus Holz aufweisen., wobei -die Stirn fläche sowie die obere Fläche (Anschlag fläche) des Kopfes und des Schweifes dieses hölzernen Tastenkörpers mit einem, gewöhn lich weissen-,
Belag aus glattem und hartem, d. h. härterem Material als das Tastenholz furniert sind.
Als Beläge erwiesen sieh zu diesem Zwecke besonders geeignet Elfenbein-Furniere. In neuerer Zeit, infolge Fehlens des entsprechen den Materials und wegen des Kostenpunktes, wurde Elfenbein durch Zelluloid, Galalith und andere Kunststoffe zum Teil ersetzt.
Bis jetzt wurde aber der Belag jeder Taste aus mehreren einzelnen Furnierstücken ge bildet, d. h. je ein Belag für den Kopf, den Schweif und die Stirnfläche der Taste. Das sorgfältige Zusammensetzen und Aufleimen dieser einzelnen Furnierelemente erheischt einen bedeutenden Zeitaufwand, verhindert aber nicht, dass der Belag -der Taste, beson ders am Kopfstück und an der vordern Stoss fuge, dem vorzeitigen Durchspielen und der Reissgefahr ausgesetzt ist.
Erfindungsgemäss sind nun die angeführ ten Nachteile dadurch behoben worden, dass der Betat' der genannten Flächen, des hölzer nen Tastenkörpers aus einem einzigen aus Kunststoff gepressten Furnier besteht.
Letz- ter es besitzt vorteilhaft zwischen Kopfteil und Stirnfläche eine abgerundete Verstär kungsrippe und kann als Ganzes, .mit fertig abgerundeten ganten und Ecken und fertig poliert, in einem Arbeitsgang awffurniert werden.
Ferner ist die Möglichkeit .gegeben, durch Pressen einen Belag für mehrere Tasten herzustellen und dieses Furnierstück in einem Arbeitsgang auf -diese Tasten aufzuleimen. Nach dem Ruffurnieren werden dann die einzelnen Tastenbeläge durch Ausschneiden voneinander getrennt. So könnten z.
B. Kla- viaturbeläge Kruppen- oder oktavenweise in jedem Kolorit, jeder Farbe oder Abtönung, aus Kunststoff gepresst und dann auffurniert werden, d. h. es könnten auf die denkbar ein fachste Weise farbige Tastaturen hergestellt werden, bei welchen z. B. die höheren Ton stufen in hellen, die tieferen Tonstufen aber in dunkleren Farben gehalten sind.
In beiliegender Zeichnung sind beispiels weise eine glaviaturtaste sowie ein Furnier als Belag für mehrere Tasten, gemäss der Erfindung, veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt im Läub schnitt, nach -der Linie I-I der F'ig. 2, eine Vorder- oder Ganztontaste. Fig. 2 ist eine Obenansicht, un d Fig. 3 eine Stirnansicht zu Fig. 1.
Fig. 4 zeigt in Obenansicht einen gepress ten Tastenbelag zum gleichzeitigen Furnie ren mehrerer Tastenkörper. Die dargestellte Taste (Fig. 1, 2 und 3) besteht aus einem hölzernen, Tastenkörper 5 und einem auffurnierten, d. h. einem auf diesen Körper aufgeleimten, harten und glat ten aus Kunststoff, wie z. B. Galalith oder Zelluloid, gepressten Tastenbelag 6.
Bei die sem Furnier sind also Kopfteil 7, :Schweif 8 und Stirnteil 9 aus. einem einzigen, :durch Pressen gewonnenen Stück -gefertigt. Zwi schen Kopfteil 7 und .Stirnteil 9 besitzt das Furnier eine abgerundete Verstärkungs- rippe 10.
Zum besseren Verständnis ist in. F.ig. 2 strichpunktiert eine Halbtontaste 12 einge zeichnet, die neben den Schweif 8 der Ganz tontaste zu liegen kommt.
Dieser Belag kann in einem Arbeitsgang auf den Tastenkörper auffurniert werden. Er könnte, anstatt wie üblich in weisser Farbe, in irgend einem andern, etwa einfar bigen Kolorit ausgeführt werden.
Der Belag gemäss der Erfindung bietet die Möglichkeit und den besonderen, sowohl praktischen als ökonomischen Vorteil, dass mehrere Tasten, z. B. oktavenweise, in einem Arbeitsgang mittels eines einzigen, Belag stückes oder einer Belagplatte auffurniert werden können. So zeigt z.
B. Fig. 4 in Draufsicht ein .durch Pressen gewonnenes Belagstück 13 zum gleichzeitigen Furnieren von sieben nebeneinanderliegenden Tasten körpern. Dieses Furnierstück zeigt deutlich und fertig ausgeprägt die einzelnen Tasten beläge 8' (dünn schraffiert), .die zusammen hängend durch. verhältnismässig dünne Stege 14 und 15 miteinander verbunden sind.
Nach dem der Belag auffurniert worden ist, wer den die Ganztontasten durch Ausschneiden der Verbindungs- und Trennungsstege 14 bezw. 15 nach der strichpunktierten Linie voneinander getrennt, wobei -die durch das Ausschneiden der Verbindungsstege 14 ge wonnenen 75vischenräume für die Anordnung der Halbtontasten 12 bestimmt sind.
Die Herstellung .der Tasten wird dadurch wesentlich vereinfacht, und das um so mehr, als die Ecken und ganten: des Belages, inklu sive Verstärkungsrippe, abgerundet und fer tig poliert sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Klaviatur für Pianos, Flügel und ähn- Rche Tasten-Musikinstrumente, bei weicher die Vordertasten (Ganztontasten) je einen Tastenkörper aus Holz aufweisen, wobei .die Stirnfläche sowie die obere Fläche (An schlagfläche) :des Kopfes und des Schweifes dieses Tastenkörpers mit einem Belag aus hartem, glattem Stoff furniert sind,, dadurch gekennzeichnet, -dass der Belag der :genannten Fläühen aus einem einzigen, aus Kunststoff gepressten Furnrier besteht. UNTERANSPRüCHE 1.Klaviatur nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, 4ass das Furnier (6J zwischen Kopfteil (7) und Stirnfläche (9) eine abgerundete Verstärkungsrippe (10) auf weist. 2. Klaviatur nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Furnier (6) einer Taste einfarbig koloriert ist, ausgenommen in weisser und schwarzer Farbe.3. Klaviatur nach Patentanspruch, da, .durch gekennzeichnet, dass .die Beläge (6) mehrerer aufeinanderfolgender Ganztontasten einfarbig koloriert sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH249145X | 1946-05-04 | ||
| CH249145T | 1946-05-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH249145A true CH249145A (de) | 1947-06-15 |
Family
ID=25729337
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH249145D CH249145A (de) | 1946-05-04 | 1946-05-14 | Klaviatur für Pianos, Flügel und ähnliche Tasten-Musikinstrumente. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH249145A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3032455A (en) * | 1957-07-05 | 1962-05-01 | Aurora Corp | Plastic molding for covering musical instrument keys |
| US3060074A (en) * | 1958-02-27 | 1962-10-23 | Pratt Read & Co Inc | Method of making plastic covered keys for musical instruments |
| DE1232809B (de) * | 1959-08-21 | 1967-01-19 | Sterling Prec Corp | Tasten fuer eine Musikinstrumententastatur |
-
1946
- 1946-05-14 CH CH249145D patent/CH249145A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3032455A (en) * | 1957-07-05 | 1962-05-01 | Aurora Corp | Plastic molding for covering musical instrument keys |
| US3060074A (en) * | 1958-02-27 | 1962-10-23 | Pratt Read & Co Inc | Method of making plastic covered keys for musical instruments |
| DE1232809B (de) * | 1959-08-21 | 1967-01-19 | Sterling Prec Corp | Tasten fuer eine Musikinstrumententastatur |
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