CH248652A - Impulsempfänger für modulierte Wechselstromimpulse. - Google Patents
Impulsempfänger für modulierte Wechselstromimpulse.Info
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K9/00—Demodulating pulses which have been modulated with a continuously-variable signal
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Description
Impulsempfänger für modulierte Wechselstromimpulse. Zur Verhinderung des Ansprechens von Impulsempfängern in Verstärkeranlagen auf Sprachspannungen verwendet man nie derfrequent amplitudenmodulierte Tonfre- quenzimpulse. Die demodulierte Niederfre- quenzspannung betätigt in diesem Fall das Impulsrelais.
Hierbei ergibt sich eine Unzu länglichkeit dadurch, dass die zeitliche Länge von Steuerimpulsen, wenn diese vergleich bar wird mit der Schwingungsdauer der niederfrequenten Modulationsspannung, in einem für Niederfrequenz selektiven Schwingkreis stark verwischt wird, was die Präzision der Schaltvorgänge beeinträchtigt.
Die Erfindung betrifft einen Impuls empfänger für modulierte Wechselstromim- pulse, wobei erfindungsgemäss in einem Demodulationskreis ein Schwingkreis liegt, der parallel zu einer Selbstinduktion die Serieschaltung einer Kapazität und eines Widerstandes enthält, und wobei der Wider stand durch einen Kurzschluss.
überbrückbar ist und der Schwingkreis bei überbrücktem Widerstand auf die Modulationsfrequenz abgestimmt ist, so dass bei Eintreffen des modulierten Signals die Modulationsspan- nung den Anzug eines Impulsrelais auslöst und anschliessend den Unterbruch der Wider standsüberbrückung bewirkt, so dass vor Eintreffen des Impulsendes der auf die Mo dulationsfrequenz abgestimmte Schwingkreis stark gedämpft ist und das Impulsrelais mit Ausbleiben der Trägerfrequenzspannung bei Impulsende zeitlich exakt abfällt.
Die Erfindung sei an Hand von Aus- führungsbeispielen und an Hand der Figur erläutert.
Der Schwingkreis, bestehend aus dem Kondensator 6, der Selbstinduktion 7, wel che als die eine Wicklung eines Transfor mators ausgebildet ist, und dem Dämpfungs- widerstand 5, im Anodenkreis der Demodu- lationsröhre 2 ist auf beispielsweise 50 Hz abgestimmt. Der Dämpfungswiderstand 5 ist anfänglich durch einen Ruhekontakt 4 des Impulsrelais 3 kurzgeschlossen.
Gelangt nun ein Impuls der beispiels weisen Trägerfrequenz 1500 Hz, welcher mit beispielsweise 50 Hz moduliert ist, auf den Eingang 1 der Röhre 2, so gerät der Schwingkreis mit den Elementen 5, 6, 7 in Resonanz und man erhält in der Selbst induktion 7 eine 50 Hz-Spannung, welche in dem angekoppelten Gleiehrichterkreis, bestehend aus Trans.formatorwicklung 8, Gleichrichtern 9 und 10 und Widerstand 11, gleichgerichtet wird und an dem Widerstand 11 die nötige Spannung, evtl. nach einer Leistungsverstärkung im Verstärker 12, zum Anzug des Impulsrelais 3 liefert,
wo durch der Kontakt 4 unterbrochen wird. Gleichzeitig schliesst ein Relais 13 den Kon takt 14 und betätigt damit die mit dem Impulsempfänger überhaupt zu steuernden Gleichstromschaltelemente 15.
Durch den Unterbruch von Kontakt 4 wird der Schwingkreis, bestehend aus den oben er wähnten Elementen 5, 6 und 7, stark ge dämpft und das Relais würde schon vor Ein treffen des Impulsendes wieder abfallen, da durch das Verschwinden der Resonanz auch die 50 Hz-Spannung in der Selbstinduktion praktisch verschwindet.
Der 1500 Hz-Strom, der vor Öffnung des Kontaktes 4 über diesen und den kleinen Kondensator 6 ungehindert abfliessen konnte, erzeugt nun nach,Öffnung des Kontaktes 4 an dem Widerstand der parallelgeschalteten Elemente 5 und 7 einen 1500 Hz-Spannungs- abfall. Der Spannungsabfall am Kondensator 6 ist dagegen vernachlässigbax klein.
Die 1500 Hz-Spannung an der Selbstinduktion 7 liefert nun, wie vorher die 50 Hz-Spannung, nach erfolgter Gleichrichtung am Wider stand 11 eine Spannung, die genügt, um die Relais 3 und 13 angezogen zu halten. Mit Ende des Impulses fallen die Relais 3 und 13 zeitlich exakt ab, da keine ausschwingen den Resonanzkreise das Impulsende ver- wischen.
Der Dämpfungswiderstand 5 ist im ge zeigten Beispiel ein rein Ohmscher Wider stand, kann aber gegebenenfalls auch anderer Art sein.
Die in dem Beispiel erwähnte Demodu- lationsröhre 2 kann natürlich durch einen Trockengleichrichter ersetzt werden, wenn eine gleichzeitige Verstärkung der Impulse nicht notwendig ist.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel kann es zweckdienlich sein, durch eine Kette von mehreren Relais zwischen den Relais 13 und 3 den Anzug des Relais 3 gegenüber dem Anzug des Relais 13 zeitlich zu ver zögern, um die Dämpfung des Schwing kreises mit den Elementen 5, 6 und 7 zu verzögern. Dadurch kann erreicht werden,
dass eventuell zu kurz geratene Wechsel stromimpulse durch Ausnützung der Aus- schwingzeit des ungedämpften Resonanz kreises lange genug als Gleichstromimpulse wirksam sind, ohne dass aber richtig be messene Wechselstromimpulse in ihren Enden verwischt werden, da in diesem Fall die Dämpfung durch den Widerstand 5, wie oben beschrieben, wirksam werden kann.
Der erfindungsgemässe Impulsempfänger lässt sich natürlich immer dann vorteilhaft anwenden, wenn in einer Signalanlage nebst den üblichen Signalen einer bestimmten Fre quenz noch ein spezielles Signal schlüsselfest gegen diese üblichen Signale übertragen werden soll.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Impulsempfänger für modulierte Wech- selstromimpulse, dadurch gekennzeichnet, da.ss in einem Demödulationskreis ein Schwingkreis liegt, der parallel zu einer Selbstinduktion die Serieschaltung einer Kapazität und eines Widerstandes enthält, wobei der Widerstand durch einen Kurz schluss überbrückbar ist und der Schwing kreis bei überbrücktem Widerstand auf die Modulationsfrequenz abgestimmt ist,so dass bei Eintreffen des modulierten Signals die Modulationsspannung den Anzug eines Im pulsrelais auslöst und anschliessend den Un terbruch der Widerstandsüberbrückung be wirkt, so dass vor Eintreffen des Impulsendes der auf die Modulationsfrequenz abgestimmte Schwingkreis stark gedämpft ist und das Impulsrelais mit Ausbleiben der Trägerfre- quenzspannung bei Impulsende zeitlich exakt abfällt.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Impulsempfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Demodula- tor ein Trockengleichrichter verwendet wird. 2. Impulsempfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Demodula- tor eine Elektronenröhre verwendet wird. 3. Impulsempfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dämpfungs- widerstand ein rein Ohmseb.er Widerstand ist. 4.Impulsempfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Über- brückung des Dämpfungswiderstandes mit einem Impulsrelais gesteuert wird. 5. Impulsempfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Über brückung des Dämpfungswiderstandes durch eine Kette von Impulsrelais gesteuert wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH248652T | 1946-01-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH248652A true CH248652A (de) | 1947-05-15 |
Family
ID=4467066
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH248652D CH248652A (de) | 1946-01-18 | 1946-01-18 | Impulsempfänger für modulierte Wechselstromimpulse. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH248652A (de) |
-
1946
- 1946-01-18 CH CH248652D patent/CH248652A/de unknown
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