CH248136A - Elektrische Stromerzeugungsanlage zum Antrieb von Fahrzeugen. - Google Patents

Elektrische Stromerzeugungsanlage zum Antrieb von Fahrzeugen.

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CH248136A
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Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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Description


  Elektrische Stromerzeugungsanlage zum Antrieb von Fahrzeugen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine elek  trische Stromerzeugungsanlage zum Antrieb  von Fahrzeugen, mit einer     Brennkraft-          maschine,    einem von derselben angetriebenen  Stromerzeuger und einer selbsttätig wirken  den Regelvorrichtung, welche nach Massgabe  der Drehzahl von Brennkraftmaschine und  Stromerzeuger den Brennstoff     und    den Feld  strom des Stromerzeugers einstellt. Solche  Anlagen werden insbesondere zum Antrieb  von Schienenfahrzeugen verwendet, sie kön  nen aber auch zum Beispiel für Strassen- und  Wasserfahrzeuge Anwendung finden.  



  Werden bei Anlagen der geschilderten  Art die     Brennstoffmenge    und die     Feldstrom-          stärke    des Stromerzeugers gleichzeitig durch  ein und denselben Regler eingestellt, so ent  steht der Nachteil, dass die Betriebspunkte  einer solchen Anlage, in der ihre Regelung  sich im Gleichgewicht befindet, hinsichtlich  Zugkraft und Fahrzeuggeschwindigkeit so  ungünstig liegen, dass nur in einem ganz klei  nen Geschwindigkeitsbereich die volle Lei  stung von Brennkraftmaschine und Strom  erzeuger     ausgenützt    werden kann.

       Führt    man  bei dieser einfachsten Regelung durch Ver  wendung eines Hilfsmotors zur Einstellung  des Feldstromreglers eine astatische Charak  teristik für diesen herbei, so kann eine bessere  Ausnützung der vollen Leistung von     Brenn-          kraftmaschine    und Stromerzeuger erreicht  werden. Anderseits entstehen aber     Pende-          iungen,    der Regelung, weil der Feldstrom-    regler wegen der erzwungenen astatischen  Charakteristik nicht in einen Beharrungs  zustand gelangen kann.  



  Es wurde auch vorgeschlagen, sowohl die       Brennstoffmenge    als auch die Feldstrom  stärke durch Regler mit einer asiatischen  Charakteristik einzustellen, die Versteilbe  reiche aber so auseinanderzuhalten, dass in  einem Gebiet niedrigerer Belastung nur die       Brennstoffregelung    und in einem Gebiet  höherer Belastung nur die Feldstromregelung  z ur Wirkung kommt. Wegen der astatischen  Charakteristik beider Regelungen entstehen  Pendelungen sogar in vermehrtem Mass, weil  die stabilisierende Wirkung der Brennstoff  regelung während der Feldstromregelung  auch noch wegfällt.  



  Nach der Erfindung wird vorgeschlagen,  bei den Stromerzeugungsanlagen der ein  gangs beschriebenen Gattung eine von einem       Drehza.'h,lregl@er        beeinflu'sste        Steuervorrich-          tung    zu verwenden, welche den Brennstoff  und den     Feldstromregler    so     steuert,

          da.ss    in  einem Bereich höherer Drehzahlen jeder Stel  lung des Drehzahlreglers eine bestimmte Stel  lung des Brennstoffreglers und in einem Be  reich niedrigerer Drehzahlen jeder Stellung  des Drehzahlreglers eine     bestimmte        Stellung     des     Feldstromreglers        eindeutig    zugeordnet  ist.

   Dabei kann die Steuervorrichtung min  destens während des     grössten    Teils des Be  reichs niedrigerer Drehzahlen den Brennstoff  regler im Bereich der Stellung für     höchste         Brennstoffmenge und mindestens während  des grössten Teils des Bereichs höherer Dreh  zahlen den Feldstromregler im Bereich der  Stellung für den grössten     Feldstrom    halten.  



  In einem dritten Bereich niedrigster  Drehzahlen kann die Steuervorrichtung er  neut den     Brennstoffregler    zum Beispiel so       steuern,    dass jeder Stellung des Drehzahl  reglers eine bestimmte Stellung des Brenn  stoffreglers eindeutig zugeordnet ist.  



  Der Bereich höherer Drehzahlen, in     wel-          chem    der Brennstoffregler beeinflusst wird,       und    der Bereich niedrigerer Drehzahlen, in  welchem der Feldstromregler beeinflusst  wird, können     unmittelbar    aneinander grenzen  oder durch einen     Zwischenbereich    voneinan  der getrennt sein, in welchem weder der  Brennstoffregler noch der Feldstromregler  beeinflusst wird, oder diese Bereiche können  sich in einem Grenzbereich überschneiden, in  welchem sowohl der Brennstoffregler als  auch der Feldstromregler beeinflusst werden.  



  Es kann ferner eine Einstellvorrichtung  vorgesehen sein, mit deren Hilfe die Dreh  zahlbereiche verändert werden können. Mit  tels einer weiteren Vorrichtung kann zum  Beispiel die Brenustoffmenge beschränkt wer  den, wenn bei Störungen die Steuervorrich  tung eine höhere Brennstoffmenge     einstellen     würde, als beim vorhandenen Aufladedruck  zulässig ist. Schliesslich kann noch eine Vor  richtung verwendet werden, welche durch  die Anlassvorrichtung beeinflusst, insbeson  dere im Gebiet niedriger Drehzahlen, wäh  rend des Anlassens eine erhöhte Brennstoff  menge einstellt.  



  Die Erfindung ist     nachstehend    anhand  der Zeichnung näher erläutert. Fig. 1 zeigt  als erstes Ausführungsbeispiel eine Strom  erzeugungsanlage zum Antrieb eines Schie  nenfahrzeuges, bei welcher die Bereiche der  Brennstoffregelung und der Feldregelung  unmittelbar aneinander anschliessen.  



  Fig. 2a bis 2c veranschaulichen verschie  dene Stellungen eines Steuerhebels der An  lage nach Fig. 1. Fig.3a bis 3c zeigen in  gleicher Weise wie die Fig. 2 den Hebel einer    Steuervorrichtung, bei welcher der Drehzahl  bereich der Feldstromregelung vom Dreh  zahlbereich der     Brennstoffregelung    durch  einen kleinen     Zwischenbereich    getrennt ist,  in welchem keine der beiden Regelvorrichtun  gen beeinflusst wird. Fig.4a bis 4c veran  schaulichen wieder in gleicher Weise wie  Fig. 2 den Hebel einer Steuervorrichtung, bei  welcher der Drehzahlbereich der Brennstoff  regelung und der Drehzahlbereich der     Feld-          kn     in einem Grenzgebiet einander  überdecken.

   Die Fig. 2a, 3a und 4a zeigen die  Stellungen, bei denen nur der Brennstoff  regler beeinflusst wird, die Fig. 2b, 3b und 4b  veranschaulichen die Mittelstellung zwischen  den beiden Drehzahlbereichen, und die Fig. 2e,  3c und 4c endlich lassen die Stellungen er  kennen, in welchen nur der Feldstromregler  beeinflusst wird.    Fig. 5 veranschaulicht eine Steuervorrich  tung für eine Stromerzeugungsanlage, bei  welcher der Feldstromregler mit einer Ver  zögerungsvorrichtung ausgerüstet ist. Die  Anlage nach Fig. 6 stellt eine Steuervorrich  tung dar, bei welcher ausser den beiden nor  malen Drehzahlbereichen der Brennstoff  regelung und der Feldstromregelung jenseits  des Bereichs für die Feldstromregelung noch  ein dritter Drehzahlbereich anschliesst, in  welchem erneut der Brennstoffregler beein  flusst wird.

   Fig. 7 zeigt eine ähnliche Steuer  vorrichtung     wie        Fig.    6.     Fig.8    stellt einen  Teil einer     Steuervorrichtung    für eine aufge  ladene     Brennkraftmaschine    dar.     Fig.9    end  lich lässt eine von der     Anlassvorrichtung        be-          cinflusste        Vorrichtung    zur Vergrösserung der       Anlassfüllung    erkennen.  



  Die     Brennkraftmaschine    1     (Fig.    1) treibt  einen elektrischen Stromerzeuger 2 und die       Erregermaschine    3. Der Strom dieser Strom  erzeugungsanlage wird zum Antrieb der       Fahrmotoren    4     eines     ver  wendet.     Zwischen    den Stromerzeuger 2 und  die     Fahrmotoren    4 sind in einem Block 5 zum  Betrieb des Fahrzeuges notwendige     Schalt-          apparate    (z. B.     Wendeschalter,        MagimaIschal-          teT    usw.) eingeschaltet.

   Die Erregermaschine 3      speist die Feldwieklung 6 des Stromerzeu  gers 2. Zur Regelung des     Feldstromes    dient  der Regelwiderstand 7, der in der Stellung 10  kurzgeschlossen ist und in der Stellung 0 den  grössten Widerstand eingestellt hat.  



  Jeder Arbeitszylinder der     Brennkraft-          maschine    1 besitzt eine Brennstoffpumpe 8.  Alle Brennstoffpumpen werden gemeinsam  mittels eines     Gestänges    9 geregelt. In der  Stellung 0 des Reglergestänges 9 wird kein  Brennstoff gefördert, während in der Stel  lung 10 die Höchstmenge in die Arbeitszylin  der eingespritzt wird. Mit Hilfe des Auflade  gebläses 11, das zum Beispiel von einer nicht  gezeichneten Abgasturbine angetrieben wer  den kann, wird der Brennkraftmaschine die  Verbrennungsluft unter     gesteigertem        Druck     zugeführt.  



  Zur Einstellung des Brennstoffregler  gestänges 9 und des Feldstromreglers 7 dient  ein als Fliehkraftregler ausgebildeter Dreh  zahlregler 12. Die Hülse 13 dieses Drehzahl  reglers erfährt durch die Feder 14 eine mit  Hilfe des Handrades 15 einstellbare Bela  stung. An die Hülse 13 ist der Reglerhebel 16  aasgelenkt, der am gegenüberliegenden Ende  an die Kolbenstange 17 des Servomotorkol  bens 18 und in der Mitte an die Stange 19  des Steuerschiebers 20 aasgelenkt ist. An der  Kolbenstange 17 des Servomotorkolbens 18  ist weiter der Steuerhebel 21 aasgelenkt, der  auf der einen Seite das Gestänge 22, 23, 9 des  Brennstoffreglers und auf der andern Seite  das Gestänge 24, 25 des Feldstromreglers 7  zu beeinflussen ermöglicht.  



  An der Spindel 26, mittels welcher die  Hülsenbelastung des Drehzahlreglers 12 ein  wird, ist mittels einer Hülse 27 ein  Hebel 28 aasgelenkt, der über ein Gestänge 29  den mittleren Drehpunkt 30 des Reglerhebels  23 einstellt.  



  Mit Hilfe der Steuervorrichtung werden  durch den Drehzahlregler 12 nach Massgabe  der Drehzahl der Brennkraftmaschine 1 und  des Stromerzeugers 2 das Gestänge 9 des  Brennstoffreglers und der Feldstromregler 7  so gesteuert, dass in einem Bereich höherer    Drehzahlen jeder Stellung des Drehzahlreg  lers eine bestimmte     Stellung    des Brennstoff  reglers und in einem Bereich niedriger Dreh  zahlen jeder     Stellung    des Drehzahlreglers  eine bestimmte Stellung des     Feldstromreglers     eindeutig zugeordnet ist.  



  Jeder Stellung des Drehzahlreglers 12  und seiner Hülse 18 ist im Gleichgewichts  zustand der Anlage eine bestimmte Stellung  des Servomotorkolbens 18 eindeutig zugeord  net. Die punktierten Linien 16a und 16b zei  gen die äussersten     Grenzstellungen    des Hebels  16 im Gleichgewichtszustand der Regelvor  richtung, während die punktierten Linien 16c  und 16d die äussersten Grenzstellungen wäh  rend der     Reglerverstellung    zeigen. Damit ist  auch für jede     Stellung    des Drehzahlreglers 12  im Gleichgewichtszustand eine eindeutige  Stellung des     Steuerhebels    21 gegeben.

   Dieser  Hebel 21 beeinflusst in einem Bereich     zwi-          sehen    der Lage     21a    und der Grenzlage 21b  das Gestänge 22, 23, 9 des Brennstoffreglers  und in einem Bereich zwischen der Lage     21r     und der andern Grenzlage     21e    das Gestänge  24, 25 des     Felds.tromreglers    7.  



  In der in     Fig.    1 dargestellten Stellung der       Steuervorrichtung        steht    der     Brennstoffregler     9 im Bereiche der Stellung für     höchste     Brennstoffmenge. Hierbei wird der Feder  teller des Gestänges 22 durch die Feder 31  an den Anschlag 32 gedrückt. Die Lage des  Drehpunktes 30 des Hebels 23 ist durch die  Lage des Gestänges 29 gegeben. Damit ist       die    Lage des Hebels 23 gegeben.

   Der     Brenn-          stoffregl@er    9     steht    dabei in einer Stellung,  welche für den durch die Spindel 26 einge  stellten     Solldrehzahlbereich    die grösstmög  liche Brennstoffmenge ergibt. Eine Beein  flussung des Brennstoffreglers findet nicht  statt, solange der Hebel 21 im Bereich zwi  schen den Stellungen 21a und 21e sich befin  det. Der     Feldstromregler    7 steht in einer  Lage zwischen den Stellungen 0 und 10; hier  bei wird das Gestänge 24 mit Hilfe der Feder       33    an den Hebel 21 angelegt.

   Die beiden  Anschläge 32 und 34 sind derart     eingestellt,     dass die mit den     Gestängen    22 und     \?4    verbun-      denen Federteller gerade auf ihnen zur Auf  lage kommen, wenn der Hebel 21 sich in der  Stellung 21a befindet. Wird im Bereich höhe  rer Drehzahlen der     Brennstoffregler    beein  flusst, so steht der Feldstromregler unverän  dert im Bereich der Stellung für den stärk  sten Feldstrom.  



  Mit Hilfe der Einstellvorrichtung 15, 26  können die Drehzahlbereiche verändert wer  den, in welcher einerseits nur der Brennstoff  regler und anderseits nur der     Feldstrom-          regler    beeinflusst werden.  



  Wird mit Hilfe des Handrades 15 und der  Spindel 26 die Feder 14 stärker gespannt, so  ist     eine    erhöhte     Drehzahl        der        Brennkraft-          maschine    notwendig, enden Hebel 16 in den  Stellungen innerhalb der Grenzstelliungen 16a  und 16 b zu halten. Gleichzeitig wird der  Hebel 28 in Richtung gegen die     Grenzstel-          lung    28a verschoben. Der Hebel 21 nimmt  dabei seine Stellung 21a gegenüber der frühe  ren Einstellung erst bei höherer Drehzahl an.  Gleichzeitig wird mit Hilfedes Gestänges 29  das Gelenk 30 des Hebels 23 nach links ver  schoben, so dass in dieser Mittelstellung eine  erhöhte Brennstoffmenge eingestellt ist.

   Die       Drehzahlbereiche    sind damit in Gebiete höhe  rer Drehzahlen verschoben. Innerhalb dieser  neuen Drehzahlbereiche werden der Brenn  stoff- und der Feldseromregler wieder so be  einflusst, dass im Bereich höherer Drehzahlen  jeder Stellung des Drehzahlreglers eine be  stimmte Stellung des Brennstoffreglers, und  im Bereich niedrigerer Drehzahlen jeder Stel  lung des Drehzahlreglers eine bestimmte  Stellung des Feldstromreglers eindeutig     zu-          geor     dnet ist.  



  Wird mit Hilfe der Einstellvorrichtung  15, 26 die Belastung der Feder 14 vermin  dert und der Hebel 28 in Richtung gegen die  Grenzlage 28b verschoben, so werden die  zwischen den Grenzstellungen 16a und 16b  gelegenen Stellungen des Hebels 16 bei nie  drigeren Drehzahlen eingestellt. Die Lage 21a  des Hebels 21 zwischen den beiden Drehzahl  bereichen wird damit ebenfalls bei einer nie  drigeren Drehzahl als bei der in Fig. 1 ge-    zeigten Stellung eingehalten. Durch das Ge  stänge 29 wird der Drehpunkt 30 des Hebels  23 nach rechts verschoben, so dass eine klei  nere Brennstoffmenge eingestellt wird. Die  beiden Drehzahlbereiche sind also in Gebiete  niedrigerer Drehzahlen verschöben.

   Dabei ist  im Bereich höherer     Drehzahlen    jeder Stel  lung des Drehzahlreglers eine bestimmte  Stellung des Brennstoffreglers und im Be  reich niedrigerer Drehzahlen jeder Stellung  des Drehzahlreglers eine bestimmte Stellung  des Feldistromreglers eindeutig zugeordnet.  



  Die Stellung des Gestänges 9 düs, Brenn  stoffpumpenreglers kann nicht unter die Stel  lung 0 gelangen. Im Gestänge 9 ist deshalb  ein Federglied 35 vorgesehen,     welches    nach  Erreichen der 0-Stellung des Brennstoffreg  lers zusammengedrückt wird, wenn der Hebel  23 noch weiter     verschoben    werden sollte. Die  0-Stellung des Brennstoffreglergestänges 9  ist durch einen Bund 36 und den Anschlag 37  festgelegt.  



  Die als Aufladeschutz zur Wirkung kom  mende Vorrichtung 38 verhütet eine ther  mische Überlastung der aufgeladenen     Brenn-          kraftmasehine,    wenn wegen einer Störung  oder ausserhalb des Beharrungszustandes der  Aufladedruck niedriger sein sollte, als wie de r  vom Drehzahlregler 12 eingestellten Brenn  stoffmenge entsprechen würde. Ist der Auf  ladedruck höher, als für die gerade einge  stellte Brennstoffmenge     notwendig    ist, so  werden der Balg 39 und die Feder 40 so weit  zusammengedrückt, dass der Anschlag 41 sieh  vom Anschlag 42 abhebt. Ist aber der Auf  ladedruck zu niedrig, so drückt die Feder 40  das Brenns:toffreglergestänge 9 über den     An-          echlag    41, 42 nach rechts.

   Der Hebel 23 wird  dann entgegen dem Uh     rzeigersinn    gedreht,  wobei     -das    Gestänge 22     slC'.h    vom Hebel 21 ab  heben kann. Durch die     Verminderung    der       Brennstoffmenge    entsteht     weniger    Leistung.  Die Drehzahl sinkt ab und die Muffe 13 des       Reglers    12     beweeg;t        sich    nach links.

   Hierbei       bewegen    sich der     SeTvo,motorlwlben    18 und       der    Hebel 21 nach rechts, so     dass    ein Teil des       Reglerwiderstandes    7     eingeschaltet    wird. Die      Belastung der Brennkraftmaschine wird da  durch vermindert und spielt sich mit der ver  minderten Leistung bei einer etwas niedrige  ren Drehzahl zu einem neuen Gleichgewichts  zustand ein.  



  Die Fig. 2a bis 2c zeigen den Steuerhebel  21 der Fig. 1 in verschiedenen Stellungen.  In der Stellung nach Fig. 2a wird in einem  Bereich höherer Drehzahlen nur das Gestänge  22 des Brennstoffreglers beeinflusst, während  der Federteller des Gestänges 24 für den  Feldstromregler am Anschlag 34 aufliegt.  Fig. 2b stellt die Stellung 21a des Hebels 21  dar. In dieser Stellung liegen sowohl der  Federteller des Gestänges 22 für die     Brenn-          stoffregsellung    als auch der Federteller des  Gestänges 24 für die Feldstromregelung auf  den Anschlägen 32 und 34 an. Hierbei be  rühren sowohl das     Gestänge    22 als     auch    das  Gestänge 24 gerade noch den Hebel 21, so  dass zwischen dem Gestänge und dem Hebel  kein Spiel besteht.

   In der  nach  Fig. 2c wird in einem Bereich niedrigerer  Drehzahlen nur das Gestänge 24 des Feld  stromreglers beeinflusst, während das Ge  stänge 22 des Brennstoffreglers mit seinem  Federtellor am Anschlag 32 anliegt.  



  Die Fig. sa bis 3c stellen die Ausbildung  der Steuervorrichtung dar für den Fall, dass  zwischen den beiden     Drehzahlbereichen    ein  kleiner Zwischenberelch einbeschaltet ist, in  welehem weder der Brennstoffregler noch der  Feldstromregler beeinflusst werden. Die Stel  lungen nach den Fig. 3a und 3c entsprechen  den Stellungen nach den Fig. 2a und 2e, bei  denen einerseits nur der Brennstoffregler  oder anderseits nur der Feldstromregler     be-          einflu#t    wird. Aus der Fig. 3b lässt sieh er  kennen, dass zwischen den beiden Stellungen  der Gestänge 22 und 24, in welchen ihre  Federteller auf den Anschlägen 32 und 34  anfliegen, ein Zwischenbereich x besteht,  innerhalb dessen der Hebel 21 keines der bei  den Gestänge berührt.  



  Bei der Ausbildung der Steuervorrichtung  nach den Fig. 4a bis 4c überschneiden sich  die beiden Drehzahlbereiche, in welchen    einerseits der Brennstoffregler und ander  seits der Feldstromregler beeinflusst werden,  in ihrem Grenzbereich. Die Stellungen 4a und  4c entsprechen wieder     den    Stellungen 2a und  2c. In der MittAstellung nach Fig. 4b ist       aber        weder    der Federteller     des        Gestänges    22  noch der Federteller des Gestänges 24 mit  den Auflagen 32 bezw. 34 in Berührung. Es  wird hier innerhalb eines bestimmten Grenz  bereichs sowohl die Brennstoffmenge als auch  die Feldstromstärke verändert.  



  Bei der in Fig. 5 gezeigten Steuervorrich  tung wird das Gestänge 9 des Brennstoff  reglers in e5 gleicher Weiise beeinflusst wie bei  der Anlage nach Fig. 1. Der Feldstromregler 7  wird dagegen nur bei einer Schwächung der  Feldstromstärke durch Verstellung in der  Richtung von der Stellung 10 gegen die Stel  lung 0 gleich beeinflusst wie bei der Anlage  nach Fig. 1. Bei Steigemung der  in der umgekehrten Verstellungsrich  tung erfolgt dagegen eine Bremsung der  Regelbewegung, so dass die Einstellzeit ver  längert wird.

   An das Gestänge 24 ist zu die  sem Zweck ein Bremskolben 43 angeschlos  sen, der bei einer Bewegung des Kontakt  hebels 25 am Feldstromregler 7 in der Rich  tung von der Stellung 10 nach der Stellung 0  über das Ventil 44 ein Gas oder eine Flüssig  keit mit geringem Widerstand ansaugt, bei  der umgekehrten Bewegungsrichtung dieses  Gas oder die Flüssigkeit aber mit erhöhtem  Widerstand     durch    die     Drosselstelle    45 ver  drängt. Bei der gebremsten Bewegung des  Gestänges 24 mach links kann sich dieses  vom Hebel 21 vorübergehend abheben.

   Es  wird aber durch die Feder 33 dem Hebel 21  nachgeführt, bis es auf ihm oder mittels des       Tellers    der Feder 33 am     Ausehlag    34- zur       Auflage        gelangst.     



  Die in     Fig.    6     dargestellte    Steuervorrich  tung     stellst    in einem dritten     Bereich        niedrig-          ster        Drehzahlen    erneut     @clen        Brennstoffregler     so ein,     drass    jeder     Stellung    des     Dreh.zahlmeg#lers     eine     bestimmte        Stelfung        des        Brennstoffreg-          lers    eindeutig     zugeordnet    ist.

   Der     Feldstrom-          regler    7     besitzt    jenseits der Stellung 0 einen      weiteren Bereich, in welschem ein gleichblei  bender verminderter Feldstrom, weleher der  Stellung 0 entsprieht, eingestellt wild. In  diesem Bereich wird das Gestänge 22 mit  Hilfe der Sich laufe 46 durch den Hebel 21  weiter nach rechts gezogen, so dass die     Brenn-          stoffinenge    noch weiter vergrössert wird.  Hierbei wird der Teller der Feder 31, der  vorerst auf einem beweglichen Anschlag 32  aufgeruht hatte, der stärkeren Feder 47 ent  gegengedrückt. Die Feder 47 drückt den be  weglichen Anschlag 32 in den ersten beiden  Drehzahlbereichen gegen den festen Anschlag  48.

   Die Feder 31 allein vermag den beweg  lichen Anschlag 32 nicht vom festen An  schlag 48 der Feder 47 entgegen abzuheben.  Erst bei der Auflage der Schlaufe 46 auf  dem Zapfen des Hebels 21 findet ein Ab  heben und damit eine weitere Vergrösserung  der Brennstoffmenge statt. Da jede Stellung  des Hebels 21 eindeutig einer bestimmten  Stellung des Drehzahlreglers 12 zugeordnet  ist, wird auch in dem neuen dritten Dreh  zahlbereich jeder Stellung des     Drehzahlreg-          lens    12 eine bestimmte Stellung des Gestän  ges 9 des Brennstoffreglers entsprechen. Das  Federglied 35 wirkt nach beiden Seiten.

   Die  Feder 49 wird zusammengedrückt, wenn  die Aufladeschutzvorrichtung zur Wirkung  kommt, während die Feder 50 dann zusam  mengedrückt     wird,    wenn das Brennstoffregler  gestänge 9 in der Stellung für 0-Füllung an  den Anschlag gelangst, der Hebel 23 aber  noch weiter im Sinne einer Brennstoffver  minderung verstellt wird.  



  Die in Fig. 7 dargestellte Steuervorrich  tung wirkt in den beiden ersten Drehzahl  bereichen gleich wie die Steuervorrichtung  nach Fig. 6. Zwischen dem Hebel 21 und dem  Brennstoffreglergestänge 9 wirkt während des  dritten Drehzahlbereichs nur eine einseitig  kraftschlüssige Verbindung. Das Federglied  35     braucht        deshalb    nur einseitig     wirkend     ausgebildet zu sein. Am Steuerhebel 21 ist  noch ein Arm 51 befestigt, der nach Durch  lauf der ersten beiden Drehzahlbereiche den  zweiarmigen Hebel 52 verstellt. Hierdurch    wird der bewegliche Anschlag 32 nach rechts  verschoben, so dass der am Gestänge 22 be  festigte Federteller nachfolgen kann. Dabei  wird der Hebel 23 nachgezogen und die  Brennstoffmenge weiter vergrössert.

   Gelangt  das Brennstoffreglergestänge 9 in die Regel  stellung 10 für die grösste Brennstoffmenge,  so bleibt es einfach an seinem Anschlag  stehen, während der bewegliche Anschlag 32  sich noch weiter nach rechts bewegen kann.  



  Bei der in Fig. 8 unter Weglassung ein  zelner Teile dargestellten Steuervorrichtung  wirkt die Aufladeschutzvorrichtuug 38 auf  den Hebel 23. Ausser dem Federglied 35 im  Brennstoffreglergestänge 9 ist noch ein     Fe-          dergdied    53 im Gestänge 29 enthalten. Ist der  Aufladedruck geringer als der eingestellten       Brennstoffmenge    entspricht, so     dehnt    sich  unter dem Druck der Feder 40 der Membran  balg 39 so stark aus, dass mit Hilfe des     Ge-          stänges    54     und    der Gabel 55 der     Drehpunkt     30 des Hebels 23 nah rechts geschoben wird.

    Hierdurch wird das Brennstoffreglergestänge  in eine Stellung für geringere Brennstoff  menge verstellt.  



  Die Vorrichtung nach Fig.9 dient zur       Vergrösserung    der     Brennstoffmenge    während  des Anlasseis. Der Teller der Feder 31 ruht  gegen einen beweglichen Anschlag 32, dessen  Stellung über den Winkelhebel 52 durch den  Kolben 56 bestimmt wird. Dieser Kolben ist  einerseits durch die Feder 57 und ander  seits durch ein durch date Leitung 58 zuströ  mendes Druckmittel beeinflusst. Ein Kontakt  59 schliesst während des Anlassenns einen  Stromkreis durch das Solenoid 60, so dass  das Ventil 61 angehoben wird. Dabei strömt  Druckmittel in den Zylinderraum des Kol  bens 56, drüokt diesen nach unten und ver  stellt den Winkelhebel 52.

   Hierdurch wird       der        Anschlag    32 nach rechts. verschoben und       somit    für das     Anlassen        eine        erhöhte        Brenn-          µto@ffmenge    freigegeben.

   Sobald     nach    dem       Anlassen    der Kontakt 59 in geöffnete     Stel-          lunggelaugt,        wird,derStromkreis        durch    das       Solenoid    6,0     unterbrochen,        worauf    das Ventil  6,1 in     gesühloseene    Stellung     .gelangen    kann.      Hierbei wird der Kolben 56 durch den Druck  der Feder 57 angehoben und der Anschlag 32  wieder in seine Normallage verstellt.  



  Als Drehzahlregler können statt Flieh  kraftregler zum Beispiel auch Flüssigkeits  pumpen verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Stromerzeugungsanlage zum Antrieb von Fahrzeugen, mit einer Brenn- kraftmaschine, einem von derselben angetrie- benenStromerzeuger und einer selbsttätig wirkenden Regelvorrichtung, welche nach Massgabe der Drehzahl von Brennkraft- maschine und Stromerzeuger den Brennstoff und den Feldstrom des Stromerzeugers ein stellt, insbesondere zum Antrieb von Schie nenfahrzeugen, gekennzeichnet durch eine von einem Drehzahlregler beeinflusste Steuer- vorrichtuüg, welche den Brennstoff- und den Feldstromregler so steuert,
    dass in eurem Bereich höherer Drehzahlen jeder Stellung des Drehzahlreglers eine bestimmte Stellung des Brennstoffreglers und meinem Bereich niedrigerer Drehzahlen jeder Stellung des Drehzahlreglers eigne bestimmte Stellung des Feldstromreglers eindeutig zugeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Stromerzeugungzanlage nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung mindestens während des grössten Teils des Bereichs niedrigerer Dreh zahlen den Brennstoffregler im Bereich der Stellung für die höchste Brennstoffmenge hält. 2. Stromerzeugungsanlage nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung mindestens während des grössten Teils des Bereichs höherer Drehzah len den Feldstromregler im Bereich der Stel lung für den grössten Feldstrom hält. 3.
    Stromerzeugungsanlage nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in einem dritten Bereich niedrigster Drehzahlen die Steuervorrichtung erneut den Brennstoff regler steuert. 4. Stromerzeugungsanlage nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung im dritten Bereich niedrig ster Drehzahlen den Brennstoffregler so steuert, dass jeder Stellung des Drehzahlreg lers eine bestimmte Stellung des Brennstoff reglers eindeutig zugeordnet ist. 5. Stromerzeugungsanlage mach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich höherer Drehzahlen, in welchem der Brennstoffregler beeinflusst wird, und der Bereich niedrigerer Drehzahlen, in welchem der Feldstromregler beeinflusst wird, unmit telbar aneinander angrenzen. 6.
    Stromerzeugungsanlage nach Patent- anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich höherer Drehzahlen, in welchem der Brennstoffregler beeinflusst wird, und der Be reich niedrigerer Drehzahlen, in welchem der Feldstromregler beeinflusst wird, durch einen Zwischenbereich voneinander getrennt sind. in welchem weder der Brennstoffregler noch der Feldstromregler beeinflusst wird. 7.
    Stromerzeugungsanlage nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich höherer Drehzahlen, in welchem der Brennstoffregler beeinflusst wird, und der Be reich niedrigerer Drehzahlen, in welchem der Felbtromregler beeinflusst wird, sich in einem Grenzbereich überschneiden, in wel chem sowohl der Brennstoffregler als auch der Feldstromregler beeinflusst werden. B. Stromerzeugungsanlage nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch eine Ein stellvorrichtung, mit deren Hilfe die Dreh zahlbereiche verändert werden können. 9.
    Stromerzeugungsanlage mit einer auf geladenen Brenakraftmaechine nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch eine Vorrich tung, mit deren Hilfe die Brennstoffmenge beschränkt wird, wenn, bei Störungen die Steuervorrichtung eine höhere Brennstoff menge einstellen würde, als beim vorhande nen lNufla-de,dru-ek zulässig ist. 10. Stromerzeugungsanlage nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch eine durch die Anlassvoriehtunb beeinflusste Vorrich- tung, welche im Gebiet niedriger Drehzahlen während des Anlassens eine erhöhte Brenn stoffmenge einstellt. 11.
    Stromerzeugungsanlage nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch eine Vorrich tung (27-29) zur Einstellung der Leistung, mittels welcher die Sollwerteinsterll vorrich- tung (26) des Drehzahlreglers (12) und die Übertragungsvorrichtung (22, 2ss) zwischen der Steuervorrichtung (21) und dem Brenn stoffreglergestänge (9) gemeinsam einge stellt werden kann.
CH248136D 1945-01-15 1945-01-15 Elektrische Stromerzeugungsanlage zum Antrieb von Fahrzeugen. CH248136A (de)

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