CH247804A - Taschenfeuerzeug. - Google Patents

Taschenfeuerzeug.

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CH247804A
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CH
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bolt
friction wheel
pocket lighter
flint
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Inventor
Oesch-Morant August
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Oesch Morant August
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/34Component parts or accessories
    • F23Q2/48Flint; Guides for, or arrangements of, flints

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description


  Taschenfeuerzeug.         Gegenstand    der vorliegenden     Erfindung     ist ein Taschenfeuerzeug, bei welchem zum  Anpressen des Feuersteines an das Reibrad  ein in einer Bohrung axial verschiebbarer,  federbelasteter Bolzen vorgesehen ist, wel  cher einen radial ausladenden Griff     aufweist,

       der in einem     Längsschlitz    der Bohrungs  wand verschiebbar und in     einem    Querschlitz  derselben in einer     Grenzstellung        arretierbar          ist.    Weiter ist nach der Erfindung das mit  dem Feuerstein zusammenwirkende Reibrad  durch ein Schraubengewinde mit einer eine  Triebrolle tragenden Antriebswelle     derart     verbunden, dass das Reibrad in der einen, zur       Funkenerzeugung    dienenden Drehrichtung  das     Bestreben    hat, sich auf der Antriebswelle  festzuziehen und bei entgegengesetzter Dreh  richtung von ihr zu lösen.

   Weiter ist erfin  dungsgemäss neben der den Docht     fassenden     Düse eine zusätzliche Bohrung vorgesehen,  welche einerseits in unmittelbarer Nähe des  freien     Dochtendes    und     anderends    in den  Tankraum ausmündet.  



  Die erfindungsgemässe Anordnung einer  zusätzlichen Bohrung neben der Düse be  zweckt, Fehlzündungen bei Betätigen des  Reibrades beseitigen oder doch auf ein Mi  nimum reduzieren zu können, indem die  durch den zusätzlichen Kanal aus dem Tank  aufsteigenden Brennstoffdämpfe und -gase  sich am Feuerstrahl     entzünden.     



  Die erfindungsgemässe Ausbildung der       Feuersteinlagerung    und die besondere Be  festigung des Reibrades ermöglichen, die    Feuersteine rasch und bequem und ohne Zu  hilfenahme eines     Werkzeuges,    z. B.     eines     Schraubenziehers oder dergleichen, aus  wechseln zu können.  



  In der     Zeichnung    ist eine     beispielsweise          Ausführungsform    des     Erfindungsgegenstan-          des    dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 das Taschenfeuerzeug in perspekti  vischer     Darstellung,          Fig.    2 eine Vorderansicht des Feuerzeuges  bei geöffnetem Deckel, in grösserem Massstab,       Fig.    3 einen Schnitt durch das Feuerzeug  nach der Linie     III-III    in     Fig.    2,

         Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie       IV-IV    in     Fig.    3,       Fig.    5 zum Teil eine Vorderansicht des  Feuerzeuges, zum Teil einen Schnitt nach der  Linie     V-V    in     Fig.    6,       Fig.    6 einen Schnitt nach der Linie       VI-VI    in     Fig.    5,       Fig.    7 eine Draufsicht zu     Fig.    6,       Fig.    8 einen Schnitt durch die Düse mit  dem Docht in grösserem Massstab,       Fig.    9 eine Draufsicht zu     Fig.    8,

         Fig.    10 das Feuerzeug von unten gesehen,       Fig.    11 eine Vorderansicht des untern  Teils des Feuerzeuges und       Fig.    12 einen Schnitt nach der Linie       XII-XII    in     Fig.    10.  



  In dem dargestellten Beispiel bezeichnet  1 den länglichen, im     Querschnitt    rechteckigen  Tank des Feuerzeuges mit im Boden 2 ange  ordneter     randrierter    Schraube, 3 zum Einfüllen  des Brennstoffes. Die Schraube 3 besitzt     in         üblicher Weise ein     Magazin    4 zur Aufnahme  eines     Reservefeuersteines.     



  Mit 5     ist    ein Deckel bezeichnet, welcher  um eine in Lappen 6 des     Tankes    gelagerte  Achse 7     verschwenkbar    ist.     In    einer verti  kalen Bohrung 8 des     Tankes    ist ein durch  eine Druckfeder 9 belasteter Bolzen 10 axial       verschiebbar    gelagert, dessen gedachte Ver  längerung nach oben durch die Achse 7 ver  läuft. Am freien Ende besitzt der Balzen 10  eine Druckplatte 11, welche dazu bestimmt  ist, durch die Feder 9 an zwei zueinander       senkrechte    Flächen 12 und 13 des Deckels 5       angepresst    zu werden.

   In der in     Fig.    2 und 3  gezeichneten Lage befindet sich der Deckel  in der     Offenstellung    und wird durch die an  der Deckelfläche 13 anliegende     Druckplatte     11 des Bolzens 10 in dieser Stellung arretiert.  Beim Schliessen des Deckels gleitet der  Deckelnocken 14 auf der Druckplatte, wobei  der Bolzen 10 gleichzeitig     entgegen    der Wir  kung der Feder 9 in die     Bohrung    8 hinein  gestossen wird. Sobald sich der Nocken 14  über die Längsachse des Bolzens. 10 hinweg  bewegt hat, erzeugt die Feder 9 über den  Bolzen 10 am Deckel 5     ein    Drehmoment,  durch welches der Deckel selbsttätig ge  schlossen wird.

   Die Druckplatte 11 liegt     nun     an der Gegenfläche 12 des     Deckels    an und  hält diesen in der Schliesslage fest.  



  Das Reibrad 15 (Fix. 3) ist auf einen  Bolzen 16     aufgepresst,    dessen unteres Ende  17 als     Gewindezapfen    ausgebildet ist und in  eine     Gewindebohrung    einer     Antriebswelle    18  eingeschraubt ist. Die Antriebswelle 18 ist  in eine Triebrolle 19     eingepresst    und auf der  einen Seite dieser Rolle in einer     Bohrring    20  des     Tankes    drehbar gelagert. Die Triebrolle  19 liegt in     einer        Aussparung    21, welche, von  vorn gesehen, im Bereiche der linksseitigen  Längskante des     Tankes    ausgenommen ist.

   Die       Abmessungen    dieser Aussparung und der  Triebrolle 19 sind dabei so gewählt, dass die  Triebrolle mit ihrer     Randrierung    etwas von  den     Seitenflächen    des     Tankes    absteht, wie  dies     aus        Fig.    1 deutlich     ersichtlich    ist. Zur       Erzeugung    eines     Funkenstrahls    wird     das     Triebrad mit dem     Daunen    der das Feuer-    zeug umfassenden Hand in der Richtung des  in     Fig.    l eingezeichneten Pfeils     l9.    ruckartig  gedreht.

   Die Gangrichtung des     Gewindes    17       ist    dabei so gewählt, dass das Reibrad 15       bezw.    der Gewindezapfen 17 beim Drehen  der Triebrolle 19 in der Pfeilrichtung A das  Bestreben hat, sich auf der Antriebswelle 18  festzuziehen und sich bei umgekehrter Dreh  richtung von der Antriebswelle zu lösen.  



  Zum Anpressen des     Feuersteines    22  (Fix. 6) an das Reibrad 15 dient ein in einer  horizontalen Bohrung 23 axial verschiebbar  angeordneter Bolzen 24. Der     Anpressungs-          druck    wird von einer im Grund der Bohrung  23 angeordneten Druckfeder 25 erzeugt. Der  Bolzen 24 ist mit einem radial ausladenden  Griff 26 versehen, welcher in einem Längs  schlitz 27 der Bohrungswandung verschieb  bar     und    in einem Querschlitz 28 der Boh  rungswand nach Art eines Bajonettverschlus  ses     arretierbar    ist.

   Wie in     Fig.    3 bis 7 ge  zeichnet, liegt der Griff 26 im Längsschlitz  27, wobei der Feuerstein 22 durch die Feder  25 über den Bolzen 24 gegen das am Umfang       gezahnte    Reibrad 15 angedrückt wird, wo  bei beim Drehen der Triebrolle 19 in der       Richtung    des     in        Fig.    1 eingezeichneten  Pfeils A in üblicher     Weise    ein     Funkenstrahl     erzeugt wird.  



       Ist,der        Feuerstein.    22 abgenutzt und soll  derselbe ersetzt werden, so wird der Griff 26  mit dem Bolzen 24 durch Fingerdruck ent  gegen der Wirkung .der Feder 25 in der in       Fig.    6 eingezeichneten     Pfeilrichtung        B    im  Längsschlitz     2'7        zurückgesthoben    und durch  eine Drehung im Querschlitz 28 arretiert.  Das Triebrad 19 wird nun in zum Pfeil A  (Fix. 1) entgegengesetzter Richtung gedreht  und das Reibrad 15     gleiehzeitig    festgehalten.  Hierdurch wird der Gewindezapfen 17 des  Reibrades aus der     Antriebswelle    18 heraus  geschraubt.

   Nach Entfernen des     Reibrades     15 kann der abgenutzte Feuerstein 22 leicht  herausgenommen und ein neuer     Feuerstein    in  die Bohrung     2'3    eingesetzt werden. Ist dies  geschehen, so     wird    das     Rei#brad    15 wieder  auf die Antriebswelle 18     aufgeschraubt    und  festgezogen. Hierauf wird der Bolzen 24           mittels    des Griffes 26 wieder zurückgedreht,  bis der Griff in den Längsschlitz 27 zu liegen  kommt.

   Durch die     Feder    2'5 wird der Bolzen  24     .entgegen    der Richtung des in     Fig.    6 ein  bezeichneten     Pfeils    B verschoben und der  Feuerstein in Betriebsstellung gebracht, das  heisst gegen ,den gezähnten Umfang des Reib  rades 15 gepresst.     Dass    Auswechseln des  Feuersteines kann somit in einfacher     Weise     und ohne Zuhilfenahme irgendeines     Werk-          zeuges,    z. B. eines     Schraubenziehers,    bewerk  stelligt werden.  



  Mit 29 ist die den Docht 30 fassende, in  die obere Tankwandung eingeschraubte  Düse bezeichnet. Dieselbe sitzt mit einem       Flanscb    31 auf dem Tank auf. Mit 32 ist  eine den Flansch 31 und     die    Tankwandung  durchsetzende zusätzliche Bohrung bezeich  net, welche einerseits unmittelbar im Be  reiche des     Dochtendes    30 und     -anderseits    in  den Innenraum des     Tankes    ausmündet.

   Beim       Offnen    des Deckels 5 Strömen Brennstoff  dämpfe und -gase durch die Bohrung 32 aus  und gelangen dabei unmittelbar in die Nähe  des freien     Dochtende:s        bezw.    in den Bereich       rles        Funkenstrahls,    so dass sich beim Betäti  gen des Reibrades sofort eine intensive  Flamme bildet. Durch die Anordnung der  zusätzlichen     Gasdüse    werden     Fehlzündungen     beseitigt oder doch 'auf ein Minimum redu  ziert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Taschenfeuerzeug, dadurch gekennzeich net, dass zum Anpressen des Feuersteines an das Reibrad ein in einer axial ver- sfihiebbarer, federbelasteter Bolzen vorge sehen ist, welcher einen radial ausladenden Griff aufweist, der in einem Längsschlitz der Bohrungswand verschiebbar und in einem Querschlitz .derselben in einer Grenzstellung a,rretier'bar ist,
    und .dass das mit dem Feuer- stein zusammenwirkende Reibrad durch ein Schraubengewinde mit einer eine Triebrolle iragenden Antriebswelle derart verbunden ist, dass das Reibrad in der einen, zur F'un- kenerzeugung dienenden Drehrichtung dass Bestreben hat, sich auf :
    der Antriebswelle festzuziehen und bei entgegengesetzter Dreh- richtung von ihr zu lösen, ferner dadurch ge- kennze1'Chnet, dass neben .der den Docht fassenden Düse eine zusätzliche Bohrung vorgesehen ist, welche einerseits in unmit telbarer Nähe des freien Dochtendes und an derseits in den Tankraum ausmündet. UNTERANSPRüCFIE 1.
    Taschenfeuerzeug nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Arretierung des Deckels in der Offen- und Schliessstellung ein in einer Bohrung des Taukes verschiebbar gelagerter, federbelaste ter Bolzen vorgesehen ist, dessen gedachte Verlängerung die Drehachee des Deckels rechtwinklig schneidet. 2. Taschenfeuerzeug nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen am freien Ende mit einer zum Anliegen an zwei Deckelflächen bestimmten Druckplatte versehen ist. 3.
    Taschenfeuerzeug nach Patentan spruch, wie in den Fig. 1 bis 12 dargestellt und mit Bezug auf diese Figuren be schrieben.
CH247804D 1946-01-15 1946-01-15 Taschenfeuerzeug. CH247804A (de)

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