CH247656A - Vorrichtung zur Aufnahme und Abgabe von Elektrowärme, insbesondere zum Heizen oder Kochen. - Google Patents

Vorrichtung zur Aufnahme und Abgabe von Elektrowärme, insbesondere zum Heizen oder Kochen.

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CH247656A
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/68Heating arrangements specially adapted for cooking plates or analogous hot-plates
    • H05B3/70Plates of cast metal

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  • Cookers (AREA)

Description


  Vorrichtung zur     Aufnahme    und Abgabe von Elektrowärme,       insbesondere    zum Heizen oder Kochen.    Vorrichtungen zur Abgabe und zur Auf  nahme von Elektrowärme, beispielsweise die  Kochplatten von elektrischen Herden oder  die     Pfannen,    welche zum Aufsetzen auf diese       Kochplatten    dienen und in denen sich die Spei  sen befinden, welche zubereitet werden sollen,       müssen    zur Erreichung des besten Wirkungs  grades vollkommen eben sein und bleiben,  damit die     Berührungsfläche    gross und daher  der Wärmeübergang günstig ist.

   Wenn sich  die Kochplatte oder der Boden des Kochge  fässes verziehen,     wird    die Berührungsfläche  klein und schliesslich findet die Berührung  nur mehr an drei Punkten statt. Der Wärme  übergang ist dann sehr schlecht und der  Wirkungsgrad der     elektrischen        Beheizung     sinkt auf einen sehr geringen     Betrag    herab.  



  Man hat schon viele Vorschläge gemacht,  um diesem Übelstand abzuhelfen. Beispiels  weise hat man empfohlen, den Boden der  Kochgefässe sehr dick zu halten oder densel  ben aus gegossenem     Material        herzustellen.,     um auf diese Weise ein Verziehen zu ver  hindern. Diese Massnahmen ergaben wohl  eine Verbesserung, das Verziehen konnte  jedoch nur teilweise behoben werden. Auch  wird der Wärmeübergang durch sehr dicke  Böden herabgesetzt und wenn man die Heiz  platte verstärkt, sinkt der Wirkungsgrad.  



  Es ist nun gefunden worden, dass man das  Verziehen der Kochplatten oder Kochgefässe  wirksam verhindern kann, wenn die zur Ab  gabe und Aufnahme von Elektrowärme    bestimmte, erfindungsgemässe Vorrichtung  wenigstens teilweise aus     Sintermeta-11    herge  stellt ist Das     Sintermetall    hat nämlich die  Eigenschaft, sich     infolge    seiner     Porosität    und  infolge seiner nach allen Richtungen gleich  mässig     ausgebildeten        Struktur    bei auftreten  den Spannungen nicht zu verziehen,  Sowohl die     Kochplatten    von     elektrischen     Herden,

   als auch der Boden der Kochgefässe  können aus verschiedenen     Sintermetallen    auf  gebaut sein.     Beispielsweise    empfiehlt sich  für die Herstellung der Kochplatten     Sinter-          eisen,    während man für die Böden der Koch  gefässe auch     Sinteraluminium    oder andere       Sintermetalle    verwenden kann.  



  Ausführungsbeispiele des Erfindungsge  genstandes sind in den     Fig.    1-7 der beilie  genden Zeichnung im Schnitt dargestellt.  



  Die Herstellung der Böden der Kochge  fässe unter Verwendung von     Sintermetallen     kann auf verschiedene Weise erfolgen. Bei  spielsweise kann man, wie es in     Fig.    1 bei  liegender Zeichnung gezeigt ist, das Koch  gefäss auf bekannte Art durch Ziehen, Pres  sen oder Drücken mit einem Boden herstellen,  der entweder     die    gleiche oder eine geringere  Wandstärke wie die übrigen Teile des Ge  fässes     aufweist.    Dieses Kochgefäss ist in der       Fig.    1 mit der Ziffer 1 bezeichnet.

   Auf dem  Boden des Kochgefässes     bringt    man die mit  2 bezeichnete Platte aus     Sintermetall    an.     Die     Verbindung zwischen dem Boden des Gefässes  1 und der     Sinterplatte    2 kann durch Ver-      schweissen oder Löten hergestellt werden. Es  ist auch möglich, die     Sinterplatte    mit dem  Gefäss durch     Aufsintern    zu verbinden.

   Dabei  ist es zweckmässig, die     Sinterplatte    aus einem  Metall oder einer Legierung herzustellen,  deren     Sinterungspunkt    niedriger     liegt    als  der     Erweichungspunkt    des     Metalles,    aus dem  das Kochgefäss besteht. Es kommt dabei im  wesentlichen darauf an,     dass    längs der  ganzen     Kontaktfläche    ein     thermisch    leiten  der Übergang vorhanden     ist.     



  Eine     vorteilhafte    Ausführung solcher Be  hälter besteht darin, dass man den Behälter  aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen,  den     Sinterboden    aus Kupfer oder einer  Kupferlegierung herstellt. Eine andere Aus  führungsform     wird    erhalten, wenn man den  Behälter aus Eisen oder emailliertem Eisen  herstellt und den     Sinterboden    aus Alumi  nium, einer     Aluminiumlegierung,    Kupfer  oder einer Kupferlegierung macht. Auch  rostfreie     Stahllegierungen    eignen sich für  die Böden und Behälter.

   Schliesslich kann  man auch einen Behälter aus rostfreiem Stahl  mit einem     Sinterboden    aus Eisen oder den  vorgenannten Metallen und Legierungen ver  sehen.  



  Ebenso wie der     Sinterboden    kann auch  die     Heizplatte    des Elektroherdes aus den ge  nannten     Sintermetallen    hergestellt werden.  Für die Heizplatte kommt aber in erster  Linie     Sintereisen    oder eine Eisenlegierung,       wie    rostfreier Stahl, in Frage  Eine weitere Ausführungsform besteht  darin, dass man das Kochgefäss oder die mit  abwärts     gerichteten    Wänden versehene Heiz  platte aus einer gesinterten Scheibe durch  Ziehen oder Drücken herstellt. Eine solche  Scheibe 2' ist in     Fig.    2 angedeutet.

   Man  kann aber auch an Stelle der Scheibe eine  gesinterte     Vorform    3' gemäss     Fig.    3 verwen  den, was den Vorteil mit sich     bringt,    dass  sich die Seitenwände leichter herstellen las  sen. Beim     Ziehen    oder     Drücken    wird das  Material der     Sinterscheibe    derart verdichtet,  dass man dichte Gefässwände erhält.  



  Sowohl Heizplatte als auch Kochgefäss       können    zweckmässig dadurch erzeugt wer-    den, dass man die     Sinterplatte    mit einem       rohrförmigen    Ansatz durch     Schweissung    ver  bindet. Eine solche Ausführungsform zeigt       Fig.    4. 3 bezeichnet den     Sinterboden,    4 stellt  die rohrförmige Wandung dar und bei 5       befindet    sich die Schweissstelle.  



  Das Einschweissen oder     Einloten    lässt  sich erleichtern     und    verbessern, wenn man  gemäss     Fig.    5 den     Sinterboden    mit einer  Randeinkerbung versieht, die bei 6 ersichtlich  ist. Diese Ausführungsform ermöglicht es,  den     Sinterboden    mit der Gefässwand durch  eine doppelte Schweissnaht zu verbinden, die  sowohl innen bei 7 als auch aussen bei 6' an  gebracht werden kann.  



       Fig.    6 zeigt eine Ausführungsform, bei  welcher in den     Sinterboden    8 eine Rille 9  eingedreht wurde. In diese Rille wird die       rohrförmige    Wandung eingesetzt. Auch diese  Ausführungsform ermöglicht eine doppelte  Schweissnaht, die bei 10 und 11 angebracht  werden kann.  



  Eine     Sinterplatte    weist     unmittelbar    nach  der Herstellung im allgemeinen eine verhält  nismässig grosse     Porosität    auf, die unter Um  ständen, insbesondere wenn der     Sinterboden          unmittelbar    den Boden eines Kochgefässes  bildet,     unerwünscht    sein kann. Um den Boden  zu dichten, kann man ihn vor der Verbindung  mit dem Kochgefäss oder vor dem Anschwei  ssen der rohrförmigen Wandung durch eine       geeignete    Behandlung wie Hämmern, Rollen  oder dergleichen oberflächlich -verdichten.

    Vorteilhaft ist es, den     Boden    zum Zweck der       Bearbeitung    auf einen Ring aufzulegen, wie  es in     Fig.    7 gezeigt ist. Der Ring ist mit     1\?     bezeichnet, die     Sinterplatte    bei 13     dargestellt.     Wenn man die     Sinterplatte    klopft, wird die  Oberschicht     verdichtet,    wie es durch die       Schraffierung    angedeutet ist, während die       'Unterseite,    der in der Figur     punktierte    Teil,  porös bleibt.

   Um beim Hämmern, Rollen,  Klopfen ein Durchbiegen der     Sinterplatte     nach unten zu vermeiden, wird der Ring 12       zweckmässig    mit einem Überschuss von Sinter  metallpulver oder Sand ausgefüllt. Man kann  die Bodenfläche     schlussendlich    durch Abdre  hen vollkommen eben machen.      Vorrichtungen zur Aufnahme und Abgabe  von Elektrowärme, welche aus     SintermetaIlen     hergestellt sind, weisen praktisch keine  innern Spannungen auf. Infolgedessen ver  ziehen sich die Böden und Platten bei der  Erhitzung nur geringfügig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRTJCH Vorrichtung zur Abgabe und Aufnahme von Elektrowärme, insbesondere zum Heizen oder Kochen, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens teilweise aus Sintermetall her gestellt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, in Gestalt eines Kochgefässes, dadurch gekenn zeichnet, dass die Aussenseite des Bodens eines 3Tetallgefässes mit einer mit diesem metallisch verbundenen Verstärkung aus Sintermetall versehen ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie durch Ziehen einer Scheibe aus Sintermetall hergestellt ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie durch Drücken einer Scheibe aus Sintermetall hergestellt ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie durch Verfor men einer mit einem durch mechanische Be arbeitung hergestellten, aufstehenden Rand versehenen Scheibe aus Sintermetall herge stellt ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie als Boden eine Scheibe aus Sintermetall aufweist, an wel che eine rohrförmige Wandung angeschweisst ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung in eine Randkerbe der Scheibe eingesetzt und mit der letzteren durch eine doppelte Schweissnaht verbunden ist. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung in eine Randrille der Scheibe eingesetzt und mit der letzteren durch eine doppelte Schweissnaht verbunden ist. B. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Sintermetall stellenweise durch mechanische Bearbeitung verdichtet ist. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Sintermetall- teile aus einem andern Metall bestehen als die übrigen Metallteile der Vorrichtung.
    10. Vorrichtung nach Patentanspruch, in Gestalt eines Kochgefässes, dadurch gekenn zeichnet, dass der Boden des Kochgefässes wenigstens teilweise aus einem andern Metall besteht als die übrigen Teile des Gefässes. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Sintermetall- teile der Vorrichtung aus verschiedenen Sin- termetallen aufgebaut sind.
CH247656D 1944-07-21 1944-07-21 Vorrichtung zur Aufnahme und Abgabe von Elektrowärme, insbesondere zum Heizen oder Kochen. CH247656A (de)

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