CH247653A - Selbsttätiger Türschliesser. - Google Patents
Selbsttätiger Türschliesser.Info
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Description
Selbsttätiger Türschliesser. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein selbsttätiger Türschliesser, welcher einen in einem Zylinder an einer Welle angeord neten Schieber aufweist, wobei der Zylinder eine bis zur Welle einspringende Wand be sitzt, welche zusammen mit dem Schieber den Zylinder in zwei Kammern unterteilt. Ferner ist zur Drehung der Welle mit dem Schieber in der Schliessrichtung der Türe gegen den Widerstand einer Bremsflüssigkeit im Zylinder, im Gehäuse des Türschliessers eine Feder angeordnet, und ferner sind Mittel vorgesehen, um unmittelbar vor dem Türschluss den Widerstand der Bremsflüssig keit aufzuheben und den Widerstand der Bremsflüssigkeit bei der Öffnungsbewegung der Türe auszuschalten.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht desselben von oben mit einem an den Türflügel anzuschlie ssenden Betätigungshebel.
Fig. 2 ist ein Achsialschnitt nach der Linie A-A in Fig. 3 und Fig. 3 ein Querschnitt nach der Linie B-B in Fig. 2.
Fig. 4 veranschaulicht detailweise einen Schnitt nach der Linie C-C in Fig. 2 durch den Drehschieber mit der Rücklaufklappe für die Öffnungsbewegung der Türe.
Ein am Gehäuse 1 angebrachter Flansch 2 dient zur Befestigung des Schliessers am Türrahmen. Im Innern des Gehäuses 1 ist ein in dessen Boden konzentrisch zu diesem ein oben geschlossener Zylinder 3 eingeschraubt, in dessen obern Abschluss eine Stopfbüchse 4 zur Durchführung einer Welle 5 vorgesehen isst. Letztere ist in einem im untern Teil des Zylinders 3 befestigten, beispielsweise einge schraubten Boden 6 gelagert. Der Zylinder weist eine bis zur Welle 5 hineinragende Trennwand 7 und die Welle selbst einen als Drehschieber 8 ausgebildeten Flügel auf. Durch die Wand 7 und den Flügel 8 wird der Zylinderinhalt in zwei Kammern 9 und 10 unterteilt.
Der Drehschieber 8 besitzt eine Klappe, bestehend aus einer federnden, mit tels einer Schraube 11 befestigten Lamelle 12, welche ein Loch 13 im Flügel 8 über deckt. Diese Klappe ist derart angeordnet, dass sie das Loch 13 bei der Schliessbewegung der Türe schliesst, beim Öffnen derselben aber zufolge ihres Anhebens der Bremsflüssigkeit freien Durchtritt gestattet. An Stelle der vorgeschriebenen Klappe kann beispielsweise ein Kugelventil oder ein anderer geeigneter, nur in einer Richtung wirkender Abschluss angeordnet werden.
Im Boden 6 ist ein Umleitkanal 14 vor der Endstellung des Flügels 8 in der Schliess stellung der Türe angeordnet. Dieser Kanal 14 hat den Zweck, kurz vor dem Türschluss Bremsflüssigkeit von der Kammer 9 in die Kammer 10, also in entgegengesetzter Rich tung der Schliessbewegung übertreten zu lassen. Damit wird in dieser Stellung die Bremswirkung durch die Flüssigkeit aufge hoben und die Türe durch die Wirkung der nachbeschriebenen Feder geschlossen. Diese Feder 15, als Schraubenfeder ausgebildet, ist in einem Zwischenraum 16 zwischen dem Gehäuse 1 und dem Zylinder 3 angeordnet.
Das eine Ende dieser Feder 15 ist bei 17 im untern Teil des Zylinders 3 verankert, während das andere, obere Ende durch eine, von der Welle durchfahrene Scheibe 18 bei 19 gehalten ist. Um die Feder 15 über den Zylinder 3 in den Zwischenraum 16 hinein bringen zu können, besitzt der Zylinder 3 auf der Aussenseite eine Längsnut 16a, in welche der die Feder 15 im untern Teil 17 des Zylinders haltende radial nach einwärts springende Dorn 15a der Feder hineingescho ben werden kann. Die Feder 15 muss so viel Vorspannnng haben, dass sie die Welle 5 und mit ihr den Flügel 8 gegen den Widerstand der Bremsflüssigkeit drehen kann. Diese Vor spannung kann durch Verdrehen der Scheibe 18 beliebig eingestellt werden.
Hierzu dienen Schlüssellöcher 20 am Umfang der Scheibe 18, wobei zur Feststellung der eingestellten Vorspannung ein im Hebel 21 vorgesehener Bolzen 22 dient, der wahlweise in, eines der Löcher 23 auf der Oberseite der Scheibe 18 eingesetzt werden kann, so dass je nach der gewählten Vorspannung der Bolzen 22 in das eine oder das andere Loch 23 gesteckt wird und damit gleichzeitig die Scheibe 18 mit der Welle 5 fest gekuppelt wird. Der Hebel 21 sitzt dabei auf einem am obern Ende der Welle 5 vorgesehenen Vierkant 24.
Anstatt den Umleitkanal 14 im Boden des Zylinders 3 vorzusehen, kann dieser auch in dessen Wand oder in seinem obern Ab schluss vorgesehen werden.
Der Spielraum zwischen dem Flügel 8 und dem Zylinder 3 ist nur so gross, dass ein reibungsloses Verschwenken des ersteren im letzteren gewährleistet wird. Das genügt aber doch, dass durch diesen Spielraum Bremsflüssigkeit durchtreten kann. Je klei ner dieser Spielraum ist, desto langsamer funktioniert der Schliesser bei gegebener Vor spannung der Feder 15. Bei einem bestimm ten Spielraum zwischen dem Flügel 8 und dem Zylinder 3 kann die Schliessbewegung der Türe durch Veränderung der Vorspan- nung der Feder 15 reguliert werden.
Beim Schliessen der Türe verdreht sich die Welle 5 im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers mit Bezug auf Fig. 3 und übt damit einen Druck auf die in der Kammer 9 eingeschlossene Bremsflüssigkeit aus. Diese entweicht nach und nach, nach Massgabe des Spielraumes zwischen dem Flügel 8 und dem Zylinder 3 resp. dessen Boden 6 in die Kammer 10. Beim Überschreiten des Umleit- kanals 14 findet eine Druckentlastung der Bremsflüssigkeit in der Kammer 9 statt, indem die Flüssigkeit praktisch unbehindert in die Kammer 10 durchtreten kann.
In dieser Stellung befindet sich die Türe in der Nähe der Schliessstellung und wird durch die Kraft der Feder 15 mit einem Ruck geschlos sen. Beim Offnen der Türe strömt die Brems- flüssigkeit durch die sieh hierbei öffnende Klappe 12 (vergl. gestrichelte Darstellung in Fig. 4), von der Kammer 10 in die Kam mer 9 zurück, so dass das Offnen der Türe praktisch nur gegen die Wirkung der Feder 15 vor sich geht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Selbsttätiger Türschliesser mit hydrau lischer Bremse, dadurch gekennzeichnet, dass diese einen in einem Zylinder an einer Welle angeordneten Schieber aufweist und der Zy linder eine bis zur Welle einspringende Wand besitzt, welche zusammen mit dem Schieber den Zylinder in zwei Kammern unterteilt, dass zur Drehung der Welle mit dem Schieber in der Schliessrichtung der Türe gegen den Widerstand einer Brems flüssigkeit im Zylinder, im Gehäuse des Türschliessers eine Feder angeordnet ist, und dass ferner Mittel vorgesehen sind, um un mittelbar vor dem Türschluss den Widerstand der Bremsflüssigkeit aufzuheben und den Widerstand der Bremsflüssigkeit bei der Öffnungsbewegung der Türe auszuschalten.UNTTERANSPRÜCHE: 1. Türschliesser nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Vorspannung der Feder ein stellen zu können. Türschliesser nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ermöglichung der Einstellung der Vorspannung der Feder eine auf der Ober seite mit Löchern versehene Scheibe ange ordnet ist, wobei ein Bolzen des Betätigungs gestänges des Türschliessers wahlweise in das eine oder andere dieser Löcher eingesteckt werden kann. 3. Türschliesser nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Umleitkanal für die Durchleitung der Bremsflüssigkeit von der einen Kammer zur andern vorge sehen ist, welcher so angeordnet ist, dass die Umleitung unmittelbar vor Türschluss ein tritt. 4.Türschliesser nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Umleitkanal im Boden des Zylinders angeordnet ist. 5. Türschliesser nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Umleitkanal in der Zylinderwand angeordnet ist. 6. Türschliesser nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Umleitkanal im obern Abschluss des Zylinders angeordnet ist. 7. Türschliesser nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am Drehschieber eine Klappe angeordnet ist, welche dazu be stimmt ist, die Bremsflüssigkeit bei der ,Öffnungsbewegung der Türe im Kurzschluss von der einen Kammer in die andere durch treten zu lassen. B.Türschliesser nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe aus einer durch einen Bol zen gehaltenen federnden, eine Öffnung im Schieber abschliessenden Lamelle besteht.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH247653D CH247653A (de) | 1947-01-14 | 1947-01-14 | Selbsttätiger Türschliesser. |
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- 1947-01-14 CH CH247653D patent/CH247653A/de unknown
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