CH247374A - Zungenverschluss an Vignolweichen. - Google Patents
Zungenverschluss an Vignolweichen.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L5/00—Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
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Description
Zungenverschluss an Vignolweichen. Es sind Zungenverschlüsse für Vignol- weichen bekanntgeworden, bei denen die Ver riegelungsstellungen der Zungen durch das Zusammenwirken von Anschlagnocken auf den zwei mit den Zungenstängen verbunde nen Armen eines dreiarmigen Hebels mit einem Nocken auf dem zentralen Bolzen, auf dem der dreiarmige Hebel gelagert ist, be stimmt ist.
Die Bolzen und Nocken dieser Zungen verschlüsse, die für Weichen von Strassen und Feldbahnen bestimmt sind, erleiden im Betriebe Beanspruchungen, denen ohne weite res Rechnung getragen werden kann. Die Anwendung .dieser Zungenverschlüsse für schwere Traktion würde jedoch zu schwer fälligen Konstruktionen führen und überdies die Gefahr des Bruches von Bolzen und Nocken nicht vermeiden.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist, die Beanspruchung der Bolzen am dreiarmi gen Hebel und Nocken überhaupt zu vermei den und damit einen Zungenverschluss für schweren Bahnbetrieb zu schaffen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungs- beispiel des Erfindungsgegenstandes in Auf und Grundriss,.
In der Mitte zwischen den Schienen ist auf einem unter den Zungenplatten 1 an letz teren befestigten U-Eisen 2 ein Lagerbock 3 angeschweisst, in welchem ein Bolzen 4 frei drehbar lagert. Am Lagerbock 3 ist eben falls durch Schweissung eine Platte 31 be festigt, die schräg zur Geleiserichtung ste- hende Anschlagflächen 311, 312 aufweist. Mit dem Bolzen 4 ist der dreiarmige Hebel 5 verkeilt. Letzterer ist also im Lagerbock ebenfalls frei drehbar.
Die Arme 51 und 52 des Hebels 5 sind mit den Zungengestän gen 6 und 7 und der Arm 53 über ein weite- , res Gestänge 8 mit dem Stellwerk verbun den. Die Verbindung zwischen dem Hebel 5 und den Gestängen 6, 7, 8 wird durch Bol zen 9, 10, 11 bewerkstelligt, wovon die Bol zen 9 und 10 in Langlöchern 511 und 521 stecken. In der Verriegelungsstellung der Weichenzunge 12 rechts in der Zeichnung steht das Ende 71 des Gestänges 7 an. der schrägen Fläche 312 an.
Das Gestänge 7 sperrt somit die Weichenzunge 12 in ihrer Schliesslage, wobei der Bolzen 10 jenseits der Totpunktlage, das heisst jenseits, der Verbin dungslinie der Mitten der Bolzen. 4 und 13 liegt. Dem Aufdrücken der Weichen ist da durch entgegengewirkt, und vor allem ist der Bolzen 10 von jeder Scherbeanspruchung frei. Analoges gilt für den Bolzen 9 in der an dern Verriegelungsstellung des Zungenver schlusses.
Die schräge Anordnung der Flä chen<B>311,</B> 312 sowie die Anwendung von Langlöchern ermöglicht einerseits, dass die Abstützung der Gestänge 6 und 7 an den Flächen 311 und 312 auch gewährleistet ist, wenn durch den Betrieb gewisse Abnützun gen an den Zungen oder Gestängen eingetre ten sein sollten; anderseits wird man da durch von den möglichen Abweichungen in der Normaldistanz der Schienen innerhalb der Toleranzen unabhängig.
Die Länge der Gestänge 6, 7 kann für alle vorkommenden Schienendistanzen dieselbe bleiben, indem lediglich die Berührungspunkte zwischen, die sen Gestängen und den Anschlagflächen 311, 312 variieren. Wie ersichtlich ist, sind Nok- ken, die unter der Beanspruchung des Zun genverschlusses abgedrückt werden könnten, vermieden..
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zungenverschluss an Vignolweichen, mit einem frei drehbaren, für den Antrieb der Weichenzungen dienenden Hebel mit drei Armen, -von denen zwei mit den Weichen zunge,- und der dritte mit dem Stellwerk ver bunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass .der dreiarmige Hebel an einem Lagerbock mit zwei Anschlagflächen gelagert ist, gegen die sich die Zungengestänge mit ihren Enden in den Verriegelungsstellungen abwechs lungsweise anlegen, so dass die die Gestänge mit dem genannten Hebel verbindenden Bol zen in.den Verriegelungsstellungen entlastet sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Zungenverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Bolzen in Langlöchern - der entsprechenden Hebelarme stecken. . 2. Zungenverschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Anschlagflächen am Lagerbock zur Geleiserichtung geneigt sind. 3. Zungenverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlag flächen am Lagerbock zur Geleiserichtung geneigt sind. 4. Zungenverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die.Hebelarme, an denen die Zungengestänge angreifen, einerseits und der Hebelarm, der mit dem Stellwerkgestänge verbunden ist, anderseits in verschiedenen Ebenenliegen. 5. Zungenverschluss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Zungengestänge durch Überschreiten der Totpunktlage in die Ver- riegelnugsstellungen des Verschlusses ge langen. -
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH247374T | 1945-10-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH247374A true CH247374A (de) | 1947-02-28 |
Family
ID=4466175
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH247374D CH247374A (de) | 1945-10-22 | 1945-10-22 | Zungenverschluss an Vignolweichen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH247374A (de) |
-
1945
- 1945-10-22 CH CH247374D patent/CH247374A/de unknown
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