CH247374A - Zungenverschluss an Vignolweichen. - Google Patents

Zungenverschluss an Vignolweichen.

Info

Publication number
CH247374A
CH247374A CH247374DA CH247374A CH 247374 A CH247374 A CH 247374A CH 247374D A CH247374D A CH 247374DA CH 247374 A CH247374 A CH 247374A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tongue
lever
linkage
lock according
tongue lock
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Neuweiler Arnold
Original Assignee
Neuweiler Arnold
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Neuweiler Arnold filed Critical Neuweiler Arnold
Publication of CH247374A publication Critical patent/CH247374A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description


  Zungenverschluss an Vignolweichen.    Es sind Zungenverschlüsse für     Vignol-          weichen    bekanntgeworden, bei denen die Ver  riegelungsstellungen der Zungen durch das       Zusammenwirken    von     Anschlagnocken    auf  den zwei mit den Zungenstängen verbunde  nen Armen eines     dreiarmigen    Hebels mit       einem    Nocken auf dem zentralen Bolzen, auf  dem der dreiarmige     Hebel        gelagert        ist,    be  stimmt ist.  



  Die Bolzen und Nocken dieser Zungen  verschlüsse, die für Weichen von Strassen  und Feldbahnen bestimmt sind, erleiden im  Betriebe     Beanspruchungen,    denen ohne weite  res     Rechnung    getragen werden kann. Die       Anwendung    .dieser Zungenverschlüsse für  schwere     Traktion    würde jedoch zu schwer  fälligen Konstruktionen führen und überdies  die Gefahr des     Bruches    von Bolzen und  Nocken nicht     vermeiden.     



  Zweck der vorliegenden     Erfindung    ist,  die     Beanspruchung    der Bolzen am dreiarmi  gen Hebel und Nocken überhaupt zu vermei  den und damit einen Zungenverschluss für  schweren Bahnbetrieb zu schaffen.  



  Die Zeichnung zeigt ein     Ausführungs-          beispiel    des     Erfindungsgegenstandes    in Auf  und     Grundriss,.     



       In    der     Mitte    zwischen den Schienen ist  auf     einem        unter    den     Zungenplatten    1 an letz  teren befestigten U-Eisen 2 ein Lagerbock 3       angeschweisst,    in welchem     ein    Bolzen 4 frei       drehbar    lagert. Am Lagerbock 3 ist eben  falls durch Schweissung eine Platte 31 be  festigt, die schräg zur Geleiserichtung ste-    hende Anschlagflächen 311, 312 aufweist.  Mit dem Bolzen 4 ist der     dreiarmige    Hebel  5     verkeilt.    Letzterer ist also im Lagerbock  ebenfalls frei drehbar.

   Die Arme 51 und  52 des Hebels 5 sind     mit    den Zungengestän  gen 6 und 7 und der Arm 53 über ein weite- ,  res Gestänge 8 mit dem Stellwerk verbun  den. Die     Verbindung    zwischen dem Hebel 5  und den Gestängen 6, 7, 8 wird durch Bol  zen 9, 10,     11    bewerkstelligt, wovon die Bol  zen 9 und 10 in Langlöchern 511 und 521  stecken. In der Verriegelungsstellung der       Weichenzunge    12 rechts in der     Zeichnung     steht das     Ende    71 des Gestänges 7     an.    der  schrägen Fläche 312 an.

   Das Gestänge 7  sperrt somit die     Weichenzunge    12 in     ihrer     Schliesslage, wobei der Bolzen 10 jenseits der  Totpunktlage, das heisst jenseits, der Verbin  dungslinie der     Mitten    der     Bolzen.    4 und 13  liegt. Dem Aufdrücken der Weichen ist da  durch     entgegengewirkt,    und vor allem ist der  Bolzen 10 von jeder Scherbeanspruchung frei.       Analoges        gilt    für den Bolzen 9 in der an  dern     Verriegelungsstellung    des Zungenver  schlusses.

   Die     schräge        Anordnung    der Flä  chen<B>311,</B> 312 sowie die     Anwendung    von  Langlöchern ermöglicht einerseits, dass die  Abstützung der Gestänge 6 und 7 an den  Flächen 311 und 312 auch     gewährleistet    ist,  wenn durch den Betrieb     gewisse    Abnützun  gen an den Zungen oder Gestängen eingetre  ten sein sollten; anderseits wird man da  durch von den möglichen Abweichungen in  der Normaldistanz der Schienen innerhalb      der Toleranzen unabhängig.

   Die Länge der  Gestänge 6, 7 kann für alle vorkommenden       Schienendistanzen    dieselbe bleiben,     indem     lediglich die     Berührungspunkte        zwischen,    die  sen Gestängen und den     Anschlagflächen        311,     312 variieren. Wie ersichtlich ist, sind     Nok-          ken,    die unter der Beanspruchung des Zun  genverschlusses abgedrückt werden könnten,       vermieden..  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zungenverschluss an Vignolweichen, mit einem frei drehbaren, für den Antrieb der Weichenzungen dienenden Hebel mit drei Armen, -von denen zwei mit den Weichen zunge,- und der dritte mit dem Stellwerk ver bunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass .der dreiarmige Hebel an einem Lagerbock mit zwei Anschlagflächen gelagert ist, gegen die sich die Zungengestänge mit ihren Enden in den Verriegelungsstellungen abwechs lungsweise anlegen, so dass die die Gestänge mit dem genannten Hebel verbindenden Bol zen in.
    den Verriegelungsstellungen entlastet sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Zungenverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Bolzen in Langlöchern - der entsprechenden Hebelarme stecken. . 2. Zungenverschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Anschlagflächen am Lagerbock zur Geleiserichtung geneigt sind. 3. Zungenverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlag flächen am Lagerbock zur Geleiserichtung geneigt sind. 4. Zungenverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die.
    Hebelarme, an denen die Zungengestänge angreifen, einerseits und der Hebelarm, der mit dem Stellwerkgestänge verbunden ist, anderseits in verschiedenen Ebenenliegen. 5. Zungenverschluss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Zungengestänge durch Überschreiten der Totpunktlage in die Ver- riegelnugsstellungen des Verschlusses ge langen. -
CH247374D 1945-10-22 1945-10-22 Zungenverschluss an Vignolweichen. CH247374A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH247374T 1945-10-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH247374A true CH247374A (de) 1947-02-28

Family

ID=4466175

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH247374D CH247374A (de) 1945-10-22 1945-10-22 Zungenverschluss an Vignolweichen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH247374A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102008028862A1 (de) Verschluß zur Verriegelung von Weichenzungen an Backenschienen von Eisenbahnweichen
CH247374A (de) Zungenverschluss an Vignolweichen.
US2099559A (en) Railway switch
DE19817597C1 (de) Schienenbefestigung an einer Schwelle für unterschiedliche Spursysteme
US1721460A (en) Railway-switch heel block
DE1222957B (de) Herzstueck fuer Weichen und Kreuzungen
DE753335C (de) Fahrgestell fuer auf Gleisen fahrende Bagger oder aehnliche schwere Geraete
DE552157C (de) Gleisriegel zur Verbindung von festen und beweglichen Schienenstraengen
DE479172C (de) Haengebahnweiche fuer Unterflanschfahrt
DE536195C (de) Eisenbahnoberbau mit Rippenunterlegplatten und rechtwinklig zur Schienenlaengsachse durch Ausnehmungen der Rippen eingetriebenen Spannkeilen
DE676122C (de) Anordnung zur Aufloesung oder Freigabe von Sperren im Eisenbahnsicherungswesen unter Mitwirkung des Zuges
AT117255B (de) Schienenstoßverbindung, insbesondere für Feldbahnen.
DE523365C (de) Befestigung von Holzquerschwellen auf Brueckenlaengstraegern, bei der die zwischen Profileisen eingespannte Schwelle auf Flanschen der Profileisen aufliegt
DE597062C (de) Schienenstossverbindung mittels Stossbruecke
DE547085C (de) Gleiskreuzung
DE375618C (de) Schleppweiche fuer Schwebebahnen
DE800757C (de) Schienenbefestigung
DE520714C (de) Schraubenlose Schienenbefestigung auf eisernen Querschwellen, insbesondere fuer Klein-, Feld- und Grubenbahnen
DE341676C (de) Strassenbahn-Weichenzunge
DE526261C (de) Stromleitende UEberbrueckung der Schienenstoesse fuer elektrisch betriebene Bahnen, insbesondere fuer Grubenbahnen
US329098A (en) Railroad-frog
DE437375C (de) Eisenbahnschwelle aus durch Spurhalter verbundenen Eisenbetonkloetzen
DE855871C (de) Anordnung zur Sicherung und Entlastung der das Wurzelende mit der Zunge verbindendenStumpfschweissnaht von Weichen
DE112881C (de)
DE735965C (de) Anordnung eines Schienenstromschliessers an der Schiene