Zungenverschluss an Vignolweichen. Es sind Zungenverschlüsse für Vignol- weichen bekanntgeworden, bei denen die Ver riegelungsstellungen der Zungen durch das Zusammenwirken von Anschlagnocken auf den zwei mit den Zungenstängen verbunde nen Armen eines dreiarmigen Hebels mit einem Nocken auf dem zentralen Bolzen, auf dem der dreiarmige Hebel gelagert ist, be stimmt ist.
Die Bolzen und Nocken dieser Zungen verschlüsse, die für Weichen von Strassen und Feldbahnen bestimmt sind, erleiden im Betriebe Beanspruchungen, denen ohne weite res Rechnung getragen werden kann. Die Anwendung .dieser Zungenverschlüsse für schwere Traktion würde jedoch zu schwer fälligen Konstruktionen führen und überdies die Gefahr des Bruches von Bolzen und Nocken nicht vermeiden.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist, die Beanspruchung der Bolzen am dreiarmi gen Hebel und Nocken überhaupt zu vermei den und damit einen Zungenverschluss für schweren Bahnbetrieb zu schaffen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungs- beispiel des Erfindungsgegenstandes in Auf und Grundriss,.
In der Mitte zwischen den Schienen ist auf einem unter den Zungenplatten 1 an letz teren befestigten U-Eisen 2 ein Lagerbock 3 angeschweisst, in welchem ein Bolzen 4 frei drehbar lagert. Am Lagerbock 3 ist eben falls durch Schweissung eine Platte 31 be festigt, die schräg zur Geleiserichtung ste- hende Anschlagflächen 311, 312 aufweist. Mit dem Bolzen 4 ist der dreiarmige Hebel 5 verkeilt. Letzterer ist also im Lagerbock ebenfalls frei drehbar.
Die Arme 51 und 52 des Hebels 5 sind mit den Zungengestän gen 6 und 7 und der Arm 53 über ein weite- , res Gestänge 8 mit dem Stellwerk verbun den. Die Verbindung zwischen dem Hebel 5 und den Gestängen 6, 7, 8 wird durch Bol zen 9, 10, 11 bewerkstelligt, wovon die Bol zen 9 und 10 in Langlöchern 511 und 521 stecken. In der Verriegelungsstellung der Weichenzunge 12 rechts in der Zeichnung steht das Ende 71 des Gestänges 7 an. der schrägen Fläche 312 an.
Das Gestänge 7 sperrt somit die Weichenzunge 12 in ihrer Schliesslage, wobei der Bolzen 10 jenseits der Totpunktlage, das heisst jenseits, der Verbin dungslinie der Mitten der Bolzen. 4 und 13 liegt. Dem Aufdrücken der Weichen ist da durch entgegengewirkt, und vor allem ist der Bolzen 10 von jeder Scherbeanspruchung frei. Analoges gilt für den Bolzen 9 in der an dern Verriegelungsstellung des Zungenver schlusses.
Die schräge Anordnung der Flä chen<B>311,</B> 312 sowie die Anwendung von Langlöchern ermöglicht einerseits, dass die Abstützung der Gestänge 6 und 7 an den Flächen 311 und 312 auch gewährleistet ist, wenn durch den Betrieb gewisse Abnützun gen an den Zungen oder Gestängen eingetre ten sein sollten; anderseits wird man da durch von den möglichen Abweichungen in der Normaldistanz der Schienen innerhalb der Toleranzen unabhängig.
Die Länge der Gestänge 6, 7 kann für alle vorkommenden Schienendistanzen dieselbe bleiben, indem lediglich die Berührungspunkte zwischen, die sen Gestängen und den Anschlagflächen 311, 312 variieren. Wie ersichtlich ist, sind Nok- ken, die unter der Beanspruchung des Zun genverschlusses abgedrückt werden könnten, vermieden..
Tongue lock on Vignol turnouts. There are tongue locks for Vignol soft become known in which the United locking positions of the tongues by the interaction of stop cams on the two arms of a three-armed lever connected with the tongue rods with a cam on the central bolt on which the three-armed lever is mounted, be is true.
The bolts and cams of these tongue locks, which are intended for points of roads and field railways, suffer stresses in the company that can be taken into account without further res. The use of these tongue locks for heavy traction would, however, lead to cumbersome constructions and, moreover, would not avoid the risk of bolts and cams breaking.
The purpose of the present invention is to avoid the stress on the bolts on the three arm levers and cams at all and thus to create a tongue lock for heavy rail operations.
The drawing shows an exemplary embodiment of the subject matter of the invention in plan and floor plan.
In the middle between the rails, a bracket 3 is welded on a under the tongue plates 1 at last direct attached U-iron 2, in which a bolt 4 is freely rotatable. A plate 31, which has stop surfaces 311, 312 inclined to the direction of the track, is also fastened to the bearing block 3 by welding. The three-armed lever 5 is wedged with the bolt 4. The latter is also freely rotatable in the bearing block.
The arms 51 and 52 of the lever 5 are connected to the Zungengestän conditions 6 and 7 and the arm 53 via a wider, res rod 8 with the interlocking the. The connection between the lever 5 and the rods 6, 7, 8 is brought about by Bol zen 9, 10, 11, of which the Bol zen 9 and 10 stuck in slots 511 and 521. In the locked position of the switch tongue 12 on the right in the drawing, the end 71 of the rod 7 is present. the inclined surface 312.
The linkage 7 thus blocks the switch tongue 12 in its closed position, with the bolt 10 beyond the dead center position, that is to say beyond the connec tion line of the centers of the bolts. 4 and 13 lies. The pressing of the switches is counteracted by this, and above all the bolt 10 is free from any shear stress. The same applies to the bolt 9 in the other locking position of the Zungenver circuit.
The inclined arrangement of the surfaces <B> 311, </B> 312 as well as the use of elongated holes on the one hand enables the support of the rods 6 and 7 on the surfaces 311 and 312 to be guaranteed even if certain wear and tear occurs during operation the tongues or rods should have entered; on the other hand, one becomes independent of the possible deviations in the normal distance of the rails within the tolerances.
The length of the rods 6, 7 can remain the same for all rail distances that occur by merely varying the points of contact between the rods and the stop surfaces 311, 312. As can be seen, cams that could be pushed off when the tongue lock is stressed are avoided.