CH247131A - Schaltungsanordnung in Fernsprechanlagen mit einer gegenüber der Anzahl der angeschlossenen Teilnehmer reduzierten Anzahl von Verbindungsleitungen. - Google Patents
Schaltungsanordnung in Fernsprechanlagen mit einer gegenüber der Anzahl der angeschlossenen Teilnehmer reduzierten Anzahl von Verbindungsleitungen.Info
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Description
Schaltungsanordnung in Fernsprechanlagren mit einer gegenüber der Anzahl der angeschlossenen Teilnehmer reduzierten Anzahl von Verbindungsleitungen. Es ist grundsätzlich möglich, in Fern- spreclianlagen mit einer gegenüber der<B>An-</B> zahl der an einem Verteilerpunkt ange schlossenen Teilnehmer reduzierten Anzahl von Verbindungsleitungen, die zwischen der Zentrale und diesem entfernt liegenden Ver teilerpunkt verlaufen, auszukommen. Eine solche Einrichtung ist z. B. im Patent Nr. 246849 ausführliell beschrieben.
Die dazu notwendigen Durchschalteinrichtungen sind auf der Seite der Zentrale und auf der Seite des Verteilerpunktes vorhanden. Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Schaltungsanordnung in einer solchen auf der Seite der Zentrale gelegenen Durchschalt- einrichtung, in welcher ein Anlassrel#is vor handen ist, das bei Anruf von der Zentrale her und bei belegten, in dieser aber noali nieht durchgeschalteten Teilnehmeranschlüs sen über die Prüfleiter (c-Leiter) der Zen trale erregt wird.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine eolche Selialtungsanordnung dargestellt. Es Bind drei Teilnehmer Te angenommen, deren Teilnehmerleitungen zum Verteilerpunkt YP mit der dort vorhandenen Durchsebalt- einrichtung <B>D</B> führen.
Von dieser auf der Seite der Teilnehmer gelegenen Durchschalt- einrichtung führt eine gegenüber der Anzahl der angeschlossenen Teilnehmer reduzierte Anzahl von Verbindungsleitungen<B>1,</B> 2 zu der auf der Seite der Zentrale Z vorhandenen Durchschalteinrielitung <B><I>D.</I></B>
Für den Fall, dass der Teilnehmer Te <B><I>1</I></B> angerufen wird, werden nun die Vorgänge, soweit sie zum Verständnis der Erfindung notwendig sind, an Hand der Zeichnung erläutert. Sofort nach beendigter Wahl wird in der Zentrale das dem Teilnehmer Te <B><I>1</I></B> zugeordnete Teilnehmerrelais T <B>1</B> erregt, Dieses schaltet über seine niederohmige Wicklung Plus-Potential auf den Prüfleiter c <B>1,</B> der bis dahin über die 110611ohmige Wicklung des Relais T<B>1</B> Minus-Potential er halten hatte.
Dadurch wird der betreffende Teilnehmeranseliluss für weitere Belegungen gesperrt. Gleichzeitig wird über den Ruhe kontakt w<B>1,</B> den Widerstand R<B>1</B> sowie über das Ventil<B>_F 1</B> das Anlassrelais An in der auf der Seite der Zentrale gelegenen Durch- schalteinrichtung <B>D</B> erregt. Wie hier niGlit näher dargestellt wird, bewirkt nun dieses Relais An, dass sowohl die Durchschaltein- richtung auf der Seite der Zentrale als auch über die Steuerleitung<B>8</B> diejenige auf der Seite der Teilnehmer<B>-</B> in Tätigkeit gesetzt wird.
Mittels der Relais Pr wird dabei über die Prüfleiter c der Teilnehmeran schlüsse auf hier nicht anzugebende Weise geprüft, welche Verbindungsleitungen be legt sind. Der Anlassvorgang ist beendet, sobald die Teilnehmerstation Te <B>1</B> über eine freie Verbindungsleitung auf ihren Zentralen- anschluss durchgeschaltet wird.
Dabei wird gleichzeitig ihr Zentralenanschluss durch den Kontakt wl vom Anlassstromkreis abge trennt.- Die Widerstände R sowie die Wider stände der Relais Pr sind so gross gewählt-, dass durch die Durchschalteinrichtung der Prüfstromkreis der Zentrale nicht beeinflusst wird.
Wenn die elektrischen Ventile<B>Y</B> nicht vorhanden -wären, so würden während des Anlassvorganges- durch den geschlossenen Kontakt t<B>1</B> sämtliche hoahohmige Wichlun- gen der Relais T, welche den nicht belegten Teilnehmern zugeordnet sind, über die Widerstände B parallel geschaltet.
Der Strom würde dabei vom positiven Prüf leiter c <B>1</B> über den Widerstand<B>B 1</B> auf den gemeinschaftlichen Leiter L und von da über die parallel geschalteten Zweige, -welche durch die Widerstände B 2,<B>B 3, .</B> .. <B>,</B> die Prüfleiter c 2, c<B>3, . . .</B> und die hochohmigen Wicklungen der Relais T <I>2,</I> T <B><I>3,</I> . . .</B> gebildet werden, fliessen.
Solange an die Zentrale nur eine kleine Anzahl Teilnehmer angeschlossen sind, würde das Relais An durch den über Kontakt t<B>1</B> eingeschalteten Anlassstrom gleichwohl erregt, trotzdem ein Teil dieses Stromes über die erwähnten parallel<B>ge-</B> schalteten Zweige abfliesst. Erst wenn eine bestimmte Anzalil Teilnehmer überschritten ist, würde sich die Stromstärke im Relais An so stark verringern, dass es nicht mekr in Funktion treten könnte.
Gemäss der Erfin dung werden nun in die Abzweigungen des gemeinschaftlichen Teils des Anlassstrom- kreises elektrische Ventile V eingeschaltet, welche das Abfliessen des Anlassstromes über die parallel geschalteten hocliehmigen Wick lungen der T-Relais verhindern; der ge- samte Anlassstrom fliesst somit über das Relais An.
Die obige Betrachtung zeigt, dass jeweils mehrere Teilnehineranschlüsse in eine Gruppe zusammengefasst werden können, die dann ,auf ein ihnen gemeinschaftliches Ventil ge schaltet werden; mehrere solcher Gruppen besitzen dann ein gemeinsames Anlassrelais An.
Solange die Anzahl der in eine Gruppe zusammengefassten Teilnehmer eine gewisse Grenze nicht übersel:ireitet, treten keine Störungen auf. Auf diese Weise ist es mög lich, mit einer geringeren Anzahl von Ven tilen auszukommen, als der Zahl der ange- sehlossenen Teilnehmer entspricht.
Claims (1)
- PATENTANAPRUCH -. - Sc'ha-Itungsanordnung in Fernsprechan lagen mit einer auf der Seite der Zentrale und einer auf der Seite eines Verteilerpunk tes vorhandenen Einrichtung zum selbst tätigen Durchschalten der am Verteilerpunkt angeschlossenen Teilnehmer auf ihre Zentra- lenanschlüsse über auszusuchende freie und gegenüber der Anzahl der am Verteilerpunkt angeschlossenen Teilnehmer reduzierten An zahl von zur Zentrale führenden Verbin dungsleitungen,bei welclier ein mehreren Teilnehmern gemeinschaftliches Anlassrelais in der auf der Seite der Zentrale gelegenen Einrichtung vorhanden ist, das bei An-ruf von der Zentrale her und bei belegten, in dieser aber noch nicht durchgeschalteten Teil nehmeranschlüssen über die Prüfleiter (c-Leiter) der Zentrale erregt wird, dadurch gekennzeichnet, dass in den Abzweigungen des gemeinschaftlichen Teils des Anlassstrom- kreises elektrische Ventile eingeschaltet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH247131T | 1945-07-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH247131A true CH247131A (de) | 1947-02-15 |
Family
ID=4466012
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH247131D CH247131A (de) | 1945-07-26 | 1945-07-26 | Schaltungsanordnung in Fernsprechanlagen mit einer gegenüber der Anzahl der angeschlossenen Teilnehmer reduzierten Anzahl von Verbindungsleitungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH247131A (de) |
-
1945
- 1945-07-26 CH CH247131D patent/CH247131A/de unknown
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