CH247017A - Einrichtung an flügelgesteuerten Geschossen. - Google Patents

Einrichtung an flügelgesteuerten Geschossen.

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CH247017A
CH247017A CH247017DA CH247017A CH 247017 A CH247017 A CH 247017A CH 247017D A CH247017D A CH 247017DA CH 247017 A CH247017 A CH 247017A
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CH
Switzerland
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Inventor
Arvid Rudling Bengt Johan
Original Assignee
Arvid Rudling Bengt Johan
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Publication date
Application filed by Arvid Rudling Bengt Johan filed Critical Arvid Rudling Bengt Johan
Publication of CH247017A publication Critical patent/CH247017A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A1/00Missile propulsion characterised by the use of explosive or combustible propellant charges
    • F41A1/08Recoilless guns, i.e. guns having propulsion means producing no recoil
    • F41A1/10Recoilless guns, i.e. guns having propulsion means producing no recoil a counter projectile being used to balance recoil

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description


      Einrichtung    an flügelgesteuerten Geschossen.    Sogenannte     rückstossfreie    Waffen sind  bereits bekannt, bei denen der     Rückstoss    ganz  oder     teilweise        beseitigt        wird,    und zwar da  durch, dass ein grösserer oder     kleinerer        Teil     der beim Schiessen erzeugten Gase     rückwärts     hinausströmt.

   Dabei     ist        entweder    der Lauf  des Geschützrohres     hinten    ganz offen, wobei  die Ladung von der Seite angezündet wird,  oder auch weist das Rohr eine gegebenenfalls  den     Abfeuerungsmechanismus        enthaltende     Verengung auf, die aus einem quer durch das  Rohr     'such        erstreckenden    Balken     bestehen          kann.    Wenn das Rohr eine solche     Verengung     irgendwelcher Art aufweist, so ist es hinter  der     Verengung    mit einem sich nach hinten  erweiternden Trichter versehen,

   in welchem  die     Explosionsgase    durch Expansion     einen     vorwärts     gerichteten    Druck     hervorrufen    kön  nen, der die durch den Druck der Gase auf  die Verengung des Rohres erzeugten Rück  stosskräfte ganz oder     teilweise    entgegenwirkt.  



  Die     Erfindung    besteht aus einer Einrich  tung an     flügelgesteuerten    Geschossen, um  ihre Anwendung in     rückstossfreien    Waffen  zu ermöglichen und ist gekennzeichnet durch  einen an dem Schwanzende des     Geschosses     angeordneten und     festgehaltenen        Verdäm-          mungszapfen,

      der beim Abfeuern     des    Ge  schosses den Austritt der Gase nach     rück-          wärts        verzögert.    Die     Ladung    kann in an sich       bekannter        Wise    als eine Patrone im Schwanz  ende des Geschosses angebracht werden.       Diese    Patrone kann ferner durch     ringsum       und     hinter    dem     Schwanzende    angeordnete       Pulverkartuschen    ersetzt     bezw.    ergänzt wer  den, die auch von der Seite angezündet wer  den können.  



  Die     Erfindung    soll     unten    näher erläutert  werden, und zwar an Hand von in dem bei  gefügten     Zeichnung        dargestellten        Ausfüh-          rungsbeispielen.        Es    zeigt:

         Fig.    1 eine Flügelmine mit einer     Ein-          richtung    nach der Erfindung,       Fig.    2 dieselbe Mine     in        Richtung        gegen     das Schwanzende gesehen,       Fig.    3     bis    6 verschiedene Ausführungs  formen der erfindungsgemässen     Vorrichtung     und       Fig.    7 eine Einzelheit.  



  Rings um .das Patronenrohr 2 der in     Fig.1     gezeigten üblichen Flügelmine ist eine zu  sätzliche Ladung 3 angebracht.     Diese        kann,     beispielsweise     elektrisch,        entweder    von der  Seite her oder durch Feuern der Patrone 4  entzündet werden, wobei die heissen Pulver  dämpfe aus dieser Patrone durch die Löcher  5     hinausströmen.    Am     hintern    Teil des Patro  nenrohres, also am Schwanzende des     Ge-          schosses,    sitzt ein zylindrischer     Verdäm-          mungszapfen    6,

   der mit     eine        axial    durch  gehenden Bohrung 7 (Fug. 3-5) versehen ist,  welche genügend weit ist, um die     Einführung     des     hintern    Teils des Patronenrohres 2 in  dieselbe zu gestatten. Der     aus    einem     Stück     bestehende Zapfen 6     weist    Schlitze 8 auf, die  den Flügeln 9 der     Flügelmine    angepasst sind,      so     dassi    diese in die Schlitze     eingeführt    wer  den können. Diese Schlitze 8 können z.

   B. im       Verhältnis    zur Achse des Zapfens 6 etwas _       schräggestellt    sein, so     dass    die     zwischen    den  Schlitzen gebildeten Zungen gegen die Flügel  9 federnd     angepresst    werden.

   Am     hintern     Ende kann der     Verdämmungszapfen    6 mit  kleinen,     in    die durchgehende     Bahrung    7       hineinragenden,        eine        Sperrvorrichtung    bilden  den     Blattfedern    10     versehen        sein,    die bei  spielsweise aus Pappe oder     dergl.    bestehen       und        in        eine    am     verengten    Teil (dem Balken)  des Rohres vorgesehenen Ringnut 11     (Fig.    7)

         hineinfedern,    wodurch die Lage des     Verdäm-          mungszäpfens        und    der     Mine    im Rohr fest  gelegt wird.  



  Durch die vom     Verdämmungszapfen    be  wirkte Verzögerung des     Austrittes    der     Gase     nach rückwärts. wird erreicht, dass das Pulver  in der     zusätzlichen    Ladung     Zeit    genug hat,  um angezündet zu werden und zu verbrennen  - oder wenigstens anzufangen zu brennen   da der     Verdämmungszapfen    erst bei     Errei-          chen        eines    genügend hohen Druckes     zerbricht          und        in    kleine     Partikel    zerteilt wird,

  ' die von  den nunmehr nach hinten     hinausströmenden     Gasen     mitgerissen    werden. Der     Verdäm-          mungszapfen    kann     beispielsweise    aus Holz,  Pappe oder Papier, Gips, aus durch hydrauli  sche Bindemittel     verkitteten    Körpern,     Press-          massen,        Kunstharzen    oder brüchigen Metal  len; wie z. B.

   Gusseisen, bestehen oder aus       Einzelheiten    derartiger Stoffe zusammenge  setzt     sein    oder aber als     eine    dünne Hülle  beispielsweise aus Zellstoff-Fasern (Papier)  mit einem     pulverförmigen    oder körnigen, vor  zugsweise schweren Stoff, z. B. Schlicht  späne, als     Inhalt    ausgebildet     sein.     



  Der,     Verdämmungszapfen    kann in Ab  hängigkeit von dem Material, aus welchem  er hergestellt .ist,     mit        Schwächungen,        bei-          spielsweise    Löchern 12 nach     Fig.    4 oder  Schlitzen 13     nach        Fig.    5, versehen sein, wel  che seine     Zerteilung        erleichtern.       Der     Verdämmungszapfen    kann auch nach       Fig.    6 aus.

       einem    mit federnden     Zungen    15       versehenen        Ring    14 bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an flügelgesteuerten Ge schossen, um ihre Anwendung in rückstoss- freien Waffen zu ermöglichen, gekennzeieh- net durch einen an dem- Sehwanzende des Ge- schossas angeordneten. und festgehaltenen Ver- dämmungszapfen,
    der beim Abfeuern des Geschosses den Austritt der Gase nach rück- wärts verzögert.
    UNTERANSPRü CHE.: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Verdämmungs- zapfen eine Bohrung aufweist 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Verdämmungs- zapfen aus einem seine Zerteilung beim Aus stossen ermöglichenden Material herge stellt ist.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch. und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Verdämmungszapfen (6) Schwächungen (12, 13) zum Erleichtern seiner Zerteilung aufweist.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass' der Verdämmungszapfen - (6) aus einem Stück besteht und'mit den Flügeln. des Ge schosses angepassten Schlitzen (8) versehen ist, zwischen denen Zungen vorhanden sind, die federnd gegen den hintern Teil des Ge schosses anliegen und, dadurch die Hülse fest halten.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdämmungskörper mit einer Sperr- vorrichtung (10) zum Festsetzen der Lage des Geschosses im Rohr versehen ist:
CH247017D 1944-07-07 1945-07-24 Einrichtung an flügelgesteuerten Geschossen. CH247017A (de)

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SE247017X 1944-07-07

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CH247017A true CH247017A (de) 1947-02-15

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CH247017D CH247017A (de) 1944-07-07 1945-07-24 Einrichtung an flügelgesteuerten Geschossen.

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CH (1) CH247017A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5503080A (en) * 1993-10-29 1996-04-02 Royal Ordnance Plc Bomb retaining device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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