CH245341A - Apparat zum Einfädeln von Nähnadeln und dergleichen. - Google Patents

Apparat zum Einfädeln von Nähnadeln und dergleichen.

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CH245341A
CH245341A CH245341DA CH245341A CH 245341 A CH245341 A CH 245341A CH 245341D A CH245341D A CH 245341DA CH 245341 A CH245341 A CH 245341A
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CH
Switzerland
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rockers
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Inventor
Besson Edmond
Laesser Max
Original Assignee
Besson Edmond
Laesser Max
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B87/00Needle- or looper- threading devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  Apparat     zurr    Einfädeln von     Nähnadeln    und     dergleichen.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf einen Apparat zum Einfädeln von Näh  nadeln und dergleichen.  



  Der nachstehend     beschriebene    Apparat  besitzt einen Sockel, auf dem ein auf- und  abwärts bewegbarer Nadeltisch mit auf die  sem angeordneter Nadelführung vorgesehen  ist, vor welcher     unmittelbar    ein Fanghaken  den Nadeltisch etwas     vorstehend    durchsetzt,  wobei am Nadeltisch zwei mit Fadenklem  inen versehene, durch im Sockel verankerte  Stiften gesteuerte Wippen beidseits der Na  delführung angeordnet sind, die beim Nieder  drücken des Nadeltisches .sich vorne abwärts  gegen letzteren neigen, das Ganze derart,

       dass     wenn ein einzufädelnder Faden in die Faden  klemmen verspannt und die Nadel mit dem  Kopf von der     Nadelführung    mit dem Öhr  über den vorstehenden Fanghaken auf den  Tisch gelegt wird und man diesen mit der  Nadel niederdrückt, die Wippen mit dem Fa  den vorne abwärts kippen und der Faden sich  im Fanghaken verfängt, derart, dass beim       Hochgleiten    des Nadeltisches samt Nadel letz-         tere    über den tiefgehaltenen Faden gestreift  wird, während sich die Wippen in die Aus  gangsstellung zurückbewegen.  



  Dieser     Einfädelvorgang    geht     sehr    rasch  und mit absoluter Sicherheit vor sich.  



  Auf der beiliegenden     Zeichnung    ist der  Erfindungsgegenstand in einer beispielswei  sen Ausführungsform dargestellt, und zwar  zeigt:       Fig.    1 den Apparat in Vorderansicht,       Fig.    2, eine Seitenansicht mit lauf dem Na  deltisch aufgelegter Nadel,       Fig.    3 einen Grundriss, während       Fig.    4 eine Seitenansicht bei niederge  drücktem Nadeltisch veranschaulicht.  



  Der dargestellte Apparat weist einen  Sockel 1 auf, über welchem ein Nadeltisch 2  mit aufgesetzter Nadelführung 3 angeordnet  ist. In letzterer ist eine Führungskerbe 4  schräg nach vorne abwärts eingelassen. Un  mittelbar vor dieser     Führungskerbe    4 durch  setzt ein im Sockel 1 verankerter Fanghaken  5 etwas vorstehend den Nadeltisch 2. Eine  einzufädelnde Nadel wird mit deren Kopf      gegen die Führungskerbe 4 stossend dieser  entlang abwärts gegen den Tisch bewegt,  wodurch     das    Nadelöhr ohne     weiteres    bei auf  dem Tisch liegender Nadel 6 den etwas vor  stehenden Fanghaken gemäss     Fig.    3 um  schliesst.

   Der Nadeltisch 2 ist mittels Füh  rungsschaft 7 in einer Bohrung 8 des     Sockels     1 auf- und     abwärts    bewegbar geführt, wobei  eine in dieser Bohrung 8 befindliche Druck  feder 9 bestrebt ist, den Nadeltisch 2 hoch  zudrücken. Zwei im Sockel 1 verankerte Stif  ten 10, 11 durchsetzen den Nadeltisch 2 und  legen sich unterhalb an zwei     miteinander     durch die Achse 12 starr verbundene     Wippen     13 an. Letztere weisen Fadenklemmen 14 auf  und stehen unter der Wirkung einer Tor  sionsfeder 15.

   Die Wippen 13 sind mittels  ihrer Achse 12     beidseit.s    an der Nadelführung  3 drehbar gelagert, so     da.ss    sie sich vorne ab  wärts gegen den Nadeltisch 2 neigen kön  nen, also von der Hochstellung gemäss     Fig.    2  in die Tiefstellung nach     Fig.    4. Der Stift 11  begrenzt den Tischhub, während eine Stell  schraube 16 den Fanghaken 5 im Sockel 1  sichert.  



  Ein einzufädelnder Faden oder derglei  chen wird in den Fadenklemmen 1,4 wie in       Fig.    3 dargestellt verspannt. Alsdann führt  man wie oben bereits erwähnt     dib    einzu  fädelnde Nadel 6 mit dem Kopf in der     Füh-          rungskerbs    4, geführt über den am Nadel  tisch 2 vorstehenden Fanghaken 5 auf den  Nadeltisch 2 und drückt     diesen    mit der Na  del nieder. Die Stiften 10, 11 stossen dabei  gegen die Schwingen 13 und neigen diese mit  dem brückenartig verspannten Faden 17  vorne abwärts gegen den Nadeltisch 2, wobei  sich der Faden 17 im Fanghaken 5 verfängt.

    Alsdann lässt man den Tisch mit der Nadel       hoehgleiten,    wobei die Nadel über den vom  Fanghaken tiefgehaltenen Faden 17 gestreift  und damit eingefädelt wird. Während dem       Hub    bewegen sich die Wippen 13 in die Aus  gangsstellung zurück, aus deren Klemmen  der nun eingefädelte Faden gezogen wird.  



  Mit dem Apparat können selbstverständ  lich nicht nur Nähfaden, sondern auch     Stick-          und    Flickgarne eingefädelt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat zum Einfädeln von Nähnadeln und dergleichen, gekennzeichnet durch einen auf einem Sockel auf- und abwärts beweg baren Nadeltisch mit auf diesem angeord neter Nadelführung, vor welcher unmittelbar ein Fanghaken den Nadeltisch etwas vor stehend durchsetzt, wobei am Nadeltisch zwei mit Fadenklemmen versehene, durch im .Sok- kel verankerte Stiften gesteuerte Wippen beidseits der Nadelführung angeordnet sind, die beim Niederdrücken des Nadeltisches sich vorne abwärts gegen letzteren neigen, dao Ganze derart,
    dass wenn ein einzufädelnder Faden in die Fadenklemmen verspannt und die Nadel mit dem Kopf von der Nadelfüh rung mit dem Öhr über den vorstehenden Fanghaken auf den Nadeltisch gelegt wird und man diesen mit der Nadel niederdrückt, die Wippen mit dem Faden vorne abwärts kippen und der Faden sich im Fanghaken verfängt, derart, dass beim Hochsteigen des Nadeltisches samt Nadel letztere über den tiefgehaltenen Faden gestreift wird, während sich die Wippen in die Ausgangsstellung zurücl@bewegen. UN TERANSPRüCHE 1.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Nadeltisch entgegen der Wirkung einer Druckfeder niederdrück- bar ist und dass die Wippen: unter dem Ein- flusse einer Torsionsfeder stehen, welche Wippen von den im Sockel verankerten Stif ten, umergriffen werden. 2.
    Apparat nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadelführung als Führungskerbe ausge bildet ist, welch letztere von oben schräg nach vorne abwärts gegen den am Nadel tisch etwas vorstehenden Fanghaken ver läuft, mittels welcher Führungskerbe die Na del so auf den Tisch geführt wird, dass deren Nadelöhr sich ohne weiteres über den Fang laken streift.
CH245341D 1945-08-22 1945-08-22 Apparat zum Einfädeln von Nähnadeln und dergleichen. CH245341A (de)

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CH245341D CH245341A (de) 1945-08-22 1945-08-22 Apparat zum Einfädeln von Nähnadeln und dergleichen.

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