CH243271A - Verfahren zur Herstellung von Cuprioxychloriddispersionen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Cuprioxychloriddispersionen.

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CH243271A
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    • C01G3/04Halides
    • C01G3/06Oxychlorides

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     Cuprioxychloriddispersionen.       Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zur     Herstellung    von     Cuprioxy-          chloriddispersionen    durch Umsetzung einer       Cuprichloridlösung    mit einem Kupferoxyd  hydrat;

   es ist dadurch     gekennzeichnet,    dass       ein,    solches praktisch salzfreies Kupferoxyd  hydrat verwendet     wird,    das, von der Fabrika  tion her in noch feuchtem Zustande vorliegt  und beim Trocknen an der Luft bei 20 bis       25         bis    zur Gewichtskonstanz einen Wasser  gehalt von mindestens 4 % aufweist, und dass  die Umsetzung der     Cupriehloridlösung    mit  dem     Kupferoxydhydrat    bei höchstens wenig  erhöhter Temperatur vorgenommen wird.  



  Die so erhaltenen     Dispersionen    zeichnen  sich durch ihren hohen Gehalt an     feinstdisper-          giertem        Cuprioxychlorid    aus; sie stellen, ins  besondere nach Zugabe von Stabilisierungs  mitteln, die selbst     kation-    oder     anionaktiv     sein können, wie z. B.     Cetylpyridiniumahlo-          izd    oder     Sulfitcelluloseablauge,    Präparate  dar, die sich als Pflanzenschutzmittel aus  gezeichnet eignen.

      Ein     Kupferoxydhydrat    der genannten Art  kann beispielsweise durch Umsetzung einer  wässerigen Lösung eines     Cuprisalzes    und  einem     Ätzalkali    erhalten werden- wobei, wie  aus den Beispielen ersichtlich     ist,    die Arbeits  bedingungen hinsichtlich des angewandten       Alkaliüberschusses    und der     Fällungs-    und       Aufarbeitungstemperaturen    in weiten Gren  zen variieren     können.     



  Die Umsetzung der     Cuprichloridlösung     mit dem     Kupferoxydhydrat    wird bei höch  stens wenig erhöhter Temperatur vorgenom  men, vorteilhaft bei solchen, die z. B. nicht  über 20  liegen. Zweckmässig führt man die  Umsetzung bei Temperaturen zwischen 0 und  10  durch und lässt hierauf die     Temperatur     der     Reaktionsmasse    allmählich auf Raum-         temperatur    steigen.

      <I>Beispiel 1:</I>  2590 g     Kupferchloridlösung,    enthaltend  14,5 % Kupfer, werden     unter    gutem Rühren  und unter äusserer Kühlung innerhalb 3/4 Stun-      den bei einer Innentemperatur von 6 bis     11      zu einer Mischung von 1220 cm' einer zehn  fach normalen     Natriumhydroxydlösung    und  4500 cm' Wasser getropft. Nach dem Weiter  rühren im Eisbad während     i/2    Stunde wird  innerhalb 25 Minuten auf 85  erwärmt. Die  Masse ist in der Kälte rein blau gefärbt und  wird beim     Erwärmen    langsam farbschwächer  und schmutzig oliv. Nach einer Stunde  - bei einer Temperatur von 85  - ist der  Niederschlag rein schwarz geworden und  immer noch sehr fein verteilt.

   Es wird nun  noch 5 Minuten auf 89  gehalten und darauf  filtriert, zweckmässig auf einer     Nutsche.     Nach einmaligem Waschen mit Wasser wird  der Rückstand mit 7 Liter Wasser während  20     Minuten    verrührt, dann wiederum filtriert  und einmal mit Wasser gewaschen. Der gut  abgesaugte Niederschlag wiegt 912 g; eine  bei 20 bis 25  im Luftstrom bis zur Gewichts  konstanz (während etwa 40     Stunden)    ge  trocknete Probe     von.    10 g stellt ein schwarzes  Pulver dar und enthält noch 7 bis 9 % Wasser  (bestimmt als Glühverlust).

   Das so erhaltene  wasserhaltige     Kupferoxyd    wird unter äusserer  Kühlung und unter gutem Rühren in eine       Misohung    von 860 g     Kupferchloridlösung,     enthaltend 14,5 % Kupfer, und 728g Wasser  eingetragen (Innentemperatur 2 bis 7 ). Die  Masse bleibt ziemlich gut rührbar und wird  schwarz. Nach 2 Stunden wird die Kühlung  abgestellt und bei Raumtemperatur ohne Bad  während 18 Stunden weiter     verrührt,    wobei  unter starker Verminderung der innern Rei  bung die Farbe nach blaugrau umschlägt.  



  Bei längerem     Stehenlassen    bei Raumtem  peratur bleiben die kolloidalen Eigenschaften  des Produktes erhalten, die     Farbe    jedoch  schlägt nach 2 bis 4 Tagen nach grün um.  



  Das so erhaltene Produkt bildet eine dünn  flüssige Masse, die mit beliebigen Mengen       destilliertem    Wasser verdünnt werden kann,  wobei beispielsweise beim Verdünnen auf das       hundertfache    eine     hochdisperse    Lösung ent  steht, die durch ein übliches papierenes Fal  tenfilter praktisch rückstandslos     filtrierbar     ist und deren     hochdisperse    Teilchen im  Mikroskop nicht mehr     sichtbar    sind. Durch         Sedimentationsanalyse    in der Zentrifuge lässt  sich auch feststellen, dass mindestens 80  des     Cuprioxyehlorides    des neuen Präparates  in     hochdisperser    Form vorliegt.

   Es wurde  z. B. wie folgt verfahren:  Die zu analysierende Probe wird mit  destilliertem Wasser auf einen Gehalt von  <B>0,8%</B> Kupfer verdünnt. Etwa 50 cm' davon  werden während 10 Minuten bei 2500 bis  3000 Touren pro Minute zentrifugiert (in der  sich drehenden Zentrifuge beträgt der Ab  stand zwischen Achse und oberem Niveau der  zu analysierenden Dispersion 6 cm, zwischen  Achse und unterem Niveau 14 cm), worauf  25 cm' der überstehenden     hochdispersen    Lö  sung     abpipettiert    und das darin enthaltene  Kupfer z.

   B. durch     Titrieren    bestimmt     wird.     Durch Bestimmung des Kupfergehaltes von  25 cm' einer Probe vor dem     Zentrifugieren     lässt sich der Prozentgehalt des     hoch.dispersen     Kupfers berechnen.  



  Es kann bei den eingangs des Beispiels       angeführten    Operationen natürlich auch  anders vorgegangen werden, z. B. kann das  Kupferchlorid dem     Kupferoxydhydrat    zu  gegeben werden, oder das     Kupferoxydhydrat     kann aus Kupfersulfat hergestellt werden.  Auch können andere Konzentrationsverhält  nis e gewählt werden.    <I>Beispiel 2. -</I>  In einer hölzernen Rührstande werden  331     Gewichtsteile    30 gewichtsprozentige Na  tronlauge verrührt.

   Durch Zugabe von Eis  wird die     Temperatur    auf 0-5  eingestellt,  und innerhalb ungefähr einer Stunde werden  417 Gewichtsteile einer 18,0 Gewichtspro  zente Kupfer enthaltenden     Kupferchlorid-          lösung    zulaufen gelassen. Die Temperatur  wird durch Zugabe von Eis immer auf 0 bis  5  gehalten. Wenn alles vermischt ist, wird  durch Einleiten von Dampf innerhalb von 20  bis 30 Minuten auf 83 bis 85  erhitzt und  während 25 Minuten auf dieser Temperatur  gehalten.

   Durch Zugabe von Eis wird dann  schnell auf     70     abgekühlt und durch lang  same Zugabe von Salzsäure     derart    neutrali-           siert,    dass die Masse     Phenolphthaleinpapier     eben noch schwach rötet.  



  Die so gebildete     Kupferoxydhydrat-          aufschlämmung    -wird nun auf einer     Nutsche          filtriert,    zweimal mit Wasser von 60  ge  waschen und wieder mit etwa 1000 Teilen  Wasser bei 50 bis 60  während einer Stunde       verrührt.    Die Aufschlämmung wird wieder       filtriert    und zweimal mit Wasser von 60   ausgewaschen.

   Das gut abgesaugte Kupfer  oxydhydrat bildet eine .schwach blaustichig  schwarze Masse und wiegt 165 bis 185 Ge  wichtsteile; eine bei 20 bis 25  im Luftstrom  bis zur Gewichtskonstanz (während etwa  40 Stunden) getrocknete Probe von 10 g  stellt ein schwarzes Pulver dar und enthält  noch 10 bis 12 % Wasser (bestimmt als     Glüh-          verlust).     



  In einem mit gutem Rührwerk     versehe-          nen    emaillierten Rührkessel mit Thermo  meter,     Einfüllstutzen    und Steigrohr, der sich  in einem     Eisbad    befindet, werden 139 Teile  einer<B>18,0%</B> Kupfer enthaltenden Kupfer  chloridlösung     verriihrt.    Das nach dem oben       beschriebenen    Verfahren erhaltene Kupfer  oxydhydrat wird gleichzeitig mit so viel Eis  in die     Kupferchloridlösung    eingetragen, dass  das Gesamtgewicht am Ende 400 Gewichts  teile beträgt. Man darf nur so schnell ein  tragen, dass die Innentemperatur immer  unterhalb 7   bleibt. Während 7 Stunden wird  nun bei 2 bis 7  Innentemperatur gut ver  rührt.

   Nach dem Eintragen ist die schwarze  Masse     ziemlich    dünn und wird innerhalb  ungefähr einer Stunde dicker. Nach 7 Stun  den wird die Innentemperatur innerhalb 5 bis  6 Stunden auf 20 bis 25  gesteigert und bei  dieser Temperatur während 6 Stunden weiter  gerührt. Statt durch Eiszugabe kann auch  durch     vorgängige    Kühlung der Ausgangs  stoffe die erforderliche     Reaktionstemperatur     eingehalten werden.  



  Die Masse ist nun dünn geworden wie       Wasser    und besitzt eine graublaue Farbe.       Nach    dem Stehenlassen während einigen Ta  gen wird das Produkt grün. Der     hochdisperse     Anteil des     Cuprioxychlorids    beträgt     (gemes-          üen,wie    im Beispiel 1 angegeben) etwa 86    und verändert sich beim erwähnten Übergang  der Farbe von :graublau nach grün kaum. Der  gesamte Kupfergehalt des Präparates beträgt  25     Gewichtsprozent        Cu.     



  <I>Beispiel 3:</I>  Das nach den Angaben im Beispiel 2 er  haltene     Kupferoxydhydrat    aus 417 Gewichts  teilen einer<B>18,0</B> % Kupfer enthaltenden     Kup-          ferchleridlö.sung    wird in einem     emaillierten,     mit     Eisbad    gekühlten Rührkessel mit 150  Gewichtsteilen Eis und mit so viel Wasser  verrührt, dass das Gesamtgewicht der Masse  600 Gewichtsteile beträgt. Darauf werden  99 Gewichtsteile kristallisiertes Kupferchlo  rid vom     Molekulargewicht    170,5 eingetragen.  Die Masse wird ziemlich dick.

   Nach dem  Rühren im Eisbad während einigen Stunden       -wird    in einem Wasserbad von 10 bis 15   weiterverrührt. 20 Stunden nach dem Ein  tragen des Kupferchlorids ist eine homogene  grüne Masse entstanden.  



  Aus der Bestimmung des     Dispersitätsgra-          des    durch     Sedimentationsanalyse    in der Zen  trifuge, wie dies in Beispiel 1 beschrieben  ist, ergibt sich,     dass    das Präparat mindestens  50 %     hochdisperses        Cuprioxychlorid    enthält.  



  Um die so     erhaltenen    Dispersionen zu sta  bilisieren, kann man wie folgt verfahren:  <I>Beispiel</I>  Das nach Beispiel 1 oder 2 dargestellte  Produkt kann auf folgende Art stabilisiert  werden: 2 Teile des nach diesen Beispielen  frisch     erhaltenen    Produktes werden zweck  mässig auf unterhalb plus 10  gekühlt und  dann     unter    gutem Rühren in einem Guss mit  0,5 Teilen einer 47%igen     Sulfitcellulose-          ablaugelösung    versetzt.

   Die Masse wird wäh  rend einiger Sekunden ziemlich     dickflüssig,     um dann bald wieder die ursprüngliche Vis  kosität wie vor der     Sulfitcellulo,seablauge-          zugabe    anzunehmen.     Da.s    Gemisch wird noch  eine Stunde in der Kälte, dann während eini  ger     Stunden    bei Raumtemperatur verrührt.  Die blaugraue Farbe des     Präparates    bleibt  auch bei monatelangem     Lagern    bestehen und  schlägt nicht nach Grün um.

   Das so stabili-           sierte    Produkt kann mit hartem Wasser be  liebig verdünnt werden und ist gegenüber       Lösungen    von Salzen, beispielsweise Natrium  sulfat, weitgehend unempfindlich.  



  <I>Beispiel 5:</I>  In einem emaillierten     Rührkessel    mit  schnellaufendem     Rührer    werden bei Raum  temperatur gleichzeitig in einem Guss einer  seits 40,0 Gewichtsteile des gelagerten grü  nen, im Beispiel 2 beschriebenen, 25 Ge  wichtsprozent     Cu    enthaltenden Präparates,  anderseits eine Mischung von 4,0 Gewichts  teilen 47 Gewichtsprozent Trockensubstanz  enthaltende     Sulfitcelluloseablauge    mit 1,0  Gewichtsteilen 30%iger Natronlauge und  5,0 Gewichtsteilen Wasser zugegeben. Dar  auf werden noch 400 Teile .des Präparates  nach     Beispiel    2 und 100 Teile der Mischung       Sulfitcelluloseablauge    - Natronlauge - Wasser  gleichzeitig gleichmässig zulaufen gelassen.

    Man lässt dann noch während     einigen    Stun  den bei Raumtemperatur rühren. Es ist eine  dünne, grüne Masse     entstanden,    die sehr sta  bil ist, schwach alkalisch reagiert und mit  hartem Wasser beliebig verdünnt werden  kann; etwa 64% des     Cuprioxychlorids    liegen  in     hochdisperser    Form vor. Das Präparat  weist einen Kupfergehalt von 20 Gewichts  prozent auf.  



  <I>Beispiel 6:</I>  100 Gewichtsteile des nach     Beispiel    4 er  haltenen Präparates werden in einem email  lierten     Rührkessel    verrührt und mit 100     Ge-          wichtsteilen    einer 5%igen     Methylcellulose-          lösung    vermischt. Nach gleichmässiger     Dureh-          mischung    wird ein Präparat erhalten, das  ungefähr den gleichen     Dispersitätsgrad    wie  das Ausgangsprodukt besitzt.  



  <I>Beispiel<B>7</B>:</I>  Eine nach den Angaben des ersten Ab  satzes des Beispiels 2 hergestellte     Kupfer-          oxydaufschlämmung    wird in einer Filter  presse filtriert und dann mit Wasser von 70       bis    75  gewaschen, bis das Filtrat gegenüber       Brillantgelbpapier    nicht mehr alkalisch  reagiert. Nach mehrstündigem Abblasen wird    der     Presskuchen    ausgeladen. Er bildet eine  blaustichig schwarze Masse. Der analytisch  bestimmte Kupfergehalt beträgt 34,7     %.     



  Eine 100 1 fassende Kugelmühle aus  Steinzeug, die mit 33 kg Porzellankugeln von  50, 60 und 80 mm Durchmesser     beschickt    ist,  wird auf eine Temperatur von 1 bis 2  ge  kühlt; 32,2 kg des oben beschriebenen     Kup-          feroxydhydrates    werden zusammen mit 9 kg  Wasser von etwa 1  und 6,85 kg gebrochenem  Eis eingefüllt, worauf man die Mühle bei 40  Umdrehungen pro Minute rotieren lässt. Nach       451linuten    ist eine homogene, schwarze Paste  entstanden.

   Nun werden 19,95 kg einer  19,2     %    Kupfer enthaltenden, auf minus 20   gekühlten     Kupferchloridlösung    auf einmal in  die Mühle gegeben und     diese    sogleich wieder  während 5 bis 10 Minuten in Bewegung ge  setzt. Die Temperatur der Paste beträgt vor  der Zugabe der     Kupferchloridlösung    minus  2 , nach der Zugabe plus 1 bis 2 .

   Wird nun  die erhaltene Paste sich selbst überlassen, so  steigt die Temperatur innert 3 Stunden auf  etwa 12 bis 15 ; das so entstandene Kupfer  oxychlorid weist einen     Dispersitätsgrad    von  etwa 50 bis 60 %     auf.Wird    dagegen die Paste  während mindestens 8, vorzugsweise während  10     bis    20 Stunden durch Aussenkühlung bei  etwa 0 bis 5  gehalten, wobei eine Bewegung  der Masse nicht nötig ist, so erhält man ein  sehr dünnflüssiges Präparat; der nach der       im.    Beispiel 1 beschriebenen Methode be  stimmte     Dispersitätsgrad    beträgt 90 bis 97 %.

    Das Umsetzungsprodukt wird beim Stehen  lassen bei Raumtemperatur innerhalb von  einigen Tagen grün, der hohe     Dispersitäts-          grad    bleibt erhalten. Der Kupfergehalt des       Präparates    beträgt     22,0%.     



       In,    eine 50 1 fassende, mit schnellaufen  dem     Rechenrührer    und mit     Schikanen    ver  sehene     Holzrührstande    werden 4,5 kg     einer     <B>50%</B> Trockensubstanz enthaltenden     Sulfit-          ablauge    eingefüllt. Innerhalb einer Minute  werden 15,5 kg des grünen, nach dem oben  beschriebenen Verfahren erhaltenen hoch  dispersen     Kupferoxychloridpräparates    unter  Rühren zugegeben.

   Sofort anschliessend wer  den gleichzeitig, innerhalb von zwei Minuten,      weitere 30 kg des     hoclidispersen        Kupferoxy-          chloridpräparates    und 1,1 kg 30 %     ige    Natron  lauge zugegeben. Nach einstündigem Rühren  wird die so hergestellte, dünnflüssige, grüne  Paste in eine     Holzstande    gebracht und mit  einem gewöhnlichen     Rührer    mit 29,6 kg einer  Lösung, welche 0,5 kg einer vorzugsweise  hochviskosen     Methylcellulose    enthält, homo  gen     vermischt.     



  Die     so    hergestellte     grüne,    ziemlich dick  flüssige Paste enthält im Liter 150 g Kup  fer. Der     Dispersitätsgrad,    bestimmt nach der  im Beispiel 1 beschriebenen Methode, beträgt  70 bis<B>80%.</B>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von -Cuprioxy- chloriddispersionen durch Umsetzung einer Cuprichloridlösung mit einem Kupferoxyd hydrat, dadurch gekennzeichnet, dass ein sol ches praktisch salzfreies Kupferoxydhydrat verwendet wird, das von der Fabrikation her in noch feuchtem Zustande vorliegt und beim Trocknen an der Luft bei 20 bis 25 bis zur Gewichtskonstanz einen Wassergehalt von mindestens 4 % aufweist,
    und dass die Um setzung der Cuprichloridlösung mit dem Kupferoxydhydrat bei höchstens wenig er höhter Temperatur vorgenommen wird. Die so erhaltenen Dispersionen zeichnen sich durch ihren hohen Gehalt an feinstdisper- giertem Cuprioxychlorid aus; sie stellen, ins besondere nach Zugabe von Stabilisierungs mitteln, die selbst kation- oder anionaktiv sein können, wie z.
    B. Cetylpyridiniumchlo- rid oder Sulfitcelluloseablauge, Präparate dar, die sich als Pflanzenschutzmittel aus gezeichnet eignen. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung zu nächst bei Temperaturen, die 10 nicht über steigen, vornimmt, und dass man hierauf die Temperatur der Reaktionsmasse allmählich auf Raumtemperatürsteigen lässt.
CH243271D 1942-09-16 1942-09-16 Verfahren zur Herstellung von Cuprioxychloriddispersionen. CH243271A (de)

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