CH243152A - Schweissgerät in Griffelform. - Google Patents

Schweissgerät in Griffelform.

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CH243152A
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CH
Switzerland
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welding
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spring
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Application number
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English (en)
Inventor
Fides Gesellschaft Beschraenk
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Fides Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/007Spot arc welding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description


  Schweissgerät in Griffelform.    Die Erfindung betrifft ein Schweissgerät  in Griffelform, das eine in. seinem Innern  längsverschiebbar     angeordnete    Kohleelek  trode zum Verschweissen, z. B. von Schalt  drähten oder sonstigen Teilen     kleiner    Ab  messungen, die im Betriebe des Gerätes als  Gegenpol zu der Elektrode geschaltet sind,  aufweist.

   Am Schweissende des     griffelförmi-          gen    Gehäuses ist ein Luftabschlussrohr ange  ordnet, welches die Schweissstelle möglichst  eng umgeben und nach oben gegen die  Aussenluft abschliessen soll, das über die zu  verschweissenden Teile zu schieben ist und  diese vor     Verbrennung    schützt,     wenn    zwi  schen der Elektrodenspitze und den zu ver  schweissenden Teilen der Schweisslichtbogen  gezogen     wird.    Die Schweisselektrode     wird     nach dem Schliessen des     Schweissstromkreises     durch eine vom Schweissstrom durchflossene  Magnetspule, welche einen Teil einer elektro  magnetischen Rückzugsvorrichtung bildet,  selbsttätig zurückgezogen,

   zum Zwecke, den    Lichtbogen zu ziehen und dann selbständig  zu     unterbrechen,        wodurch    der jeweilige  Schweissvorgang, der zur Bildung einer  Schmelzperle oder Schmelzkuppe am obern  Ende der zu verschweissenden Teile führt,  beendet wird.

   Bei der vorbekannten Anord  nung erfordert die Handhabung     eines    die  Elektrode verschiebenden Handgriffes eine  gewisse     Geschicklichkeit.    Beispielsweise     kann     ein vorzeitiges Herunterdrücken der Elektro  denspitze auf das Werkstück bewirken, dass  zuerst ein Lichtbogen zwischen dem Rand  des Luftabschlussrohres und dem Schweiss  stück auftritt und unzulässigerweise an die  ser Stelle eine     Verschweissung    oder Verbren  nung des     Rohrrandes    stattfindet.  



  Die     Erfindung    bezweckt, ein völlig selbst  tätig wirkendes Schweissgerät zu schaffen,  das die bisher bestehenden Fehlermöglichkei  ten beseitigt. Gemäss der Erfindung steht die       Elektrode    unter dem Einfluss einer Feder,  die sie gegen die Schweissstelle     vordrückt,         wobei die Rückzugskraft der elektromagneti  schen, vom     Schweissstrom    gesteuerten Rück  zugsvorrichtung grösser als die Kraft der  Feder ist.  



       In    der beigeordneten Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der  Erfindung im Längsschnitt bezw. zum Teil  im     Längsschnitt    und zum Teil in Ansicht  dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Stel  lung der Teile des Gerätes vor     Beginn    des  Schweissvorganges, Fig. 2 dagegen bei Voll  endung des Schweissvorganges, während  Fig. 3 ein Zusatzgerät, ebenfalls im Schnitt,  darstellt.  



  Das Gehäuse 6 des Schweissgriffels be  sitzt einen Handgriff 4, welcher durch einen  an das Gehäuse angeschweissten und mit dem  Griff 4 verschraubten Lappen 23 mit dem  Gehäuse verbunden ist. In dem Gehäuse ist  längsverschiebbar ein rohrförmiger Körper  16 angeordnet, in dessen unteres Ende das  Luftabschlussrohr 1 eingesetzt ist. Der Kör  per 16 trägt eine Erregerspule 12 und nimmt  in seinem     Innern    einen damit zusammenwir  kenden,     rohrförmigen    Eisenkern 14 auf, der  auf das Isolierstück 13 geschoben ist, das  mit einem Elektrodenhalter 24 für einen die  Schweisselektrode bildenden Kohlenstab 18  versehen ist.

   Die Kohle ist durch eine im  Haltering 3 geführte     Stellschraube    10, die  durch den Schlitz 11 herausragt, in passen  der Höhe im Oberteil des Isolierkörpers 13  befestigt, auf dessen scheibenförmig ausge  bildeten Teil 5 eine Feder 9 wirkt, die sich  gegen die Kappe 25 des Gehäuses 6 abstützt.  Die Feder ist bestrebt, den die Elektrode  enthaltenen Isolierkörper 13 nach abwärts  zu drücken, bis dieser sich schliesslich mit  dem Haltering 3 auf die am obern Ende des  Rohrkörpers 16 sich befindende Isolierscheibe  15 auflegt.  



  Zwischen einem auf dem Rohrkörper 16  festaufsitzenden Ansatz und einem Bund 26 an  der Innenseite des Griffelgehäuses 6 ist eine  Feder 20 angeordnet, die das Bestreben hat,  den Rohrkörper 16 mit dem Luftabschluss  rohr 1 aus dem Griffelgehäuse herauszu  drücken. Ein in einem Schlitz 7 verschieb-    barer Stift 8 dient zur Begrenzung der Auf  wärtsbewegung; die Abwärtsbewegung wird  dadurch begrenzt, dass sich der obere, schei  benförmig ausgebildete Teil des Rohrkörpers  16 auf den Bund 26 auflegt. Die Stromquelle  ist über Anschlusskabel 19 und 22 einerseits  an den Elektrodenhalter 24, anderseits über  die Spule 12 an den Rohrkörper 16 und das  Luftabschlussrohr 1 angeschlossen. Die Lei  tungen sind durch einen Ausschnitt 27 im  Griffelgehäuse 6 in das letztere eingeführt.  



  Die Wirkungsweise der Schweissvorrich  tung ist die folgende: Unter der Annahme,  dass zwei Drähte     \?,    deren Enden nebeneinan  der angeordnet oder miteinander etwas ver  drillt sind, verschweisst werden sollen, wird  der an dem Griff 4 gehaltene Schweissgriffel  mit der Öffnung in dem Luftabschlussrohr 1  über die Enden dieser Drähte geschoben, bis  das Rohr 1 auf dem quer zur Längsachse des  Gerätes verlaufenden Teil des einen Drahtes  2 zum Aufliegen kommt, so dass diese Drähte  mit dem Stromleiter 19 verbunden sind. In  dieser in Fig. 1 dargestellten Stellung wer  den die Enden der zu verschweissenden  Drähte von der Elektrode 18 noch nicht be  rührt, so dass das Schweissstück mit Sicher  heit zuerst an das Potential des     Luftabschluss-          rohres    1 gelegt wird.

   Indem das Griffel  gehäuse gegen den Druck der Feder 20 wei  ter herabgedrückt wird, gelangt die     Elektro-          denspitze    zur Berührung mit den zu ver  schweissenden Drähten 2, wodurch der  Schweissstromkreis geschlossen wird, der  über die Erregerwicklung 12 der Rückzugs  vorrichtung verläuft, so dass die Spule ver  mittels des Eisenkernes 13 den Elektroden  halter 24 gegen die Kraft der Feder 9 auf  wärtszieht. Hierbei wird die Feder 9 zusam  mengedrückt, bis die Aufwärtsbewegung ge  bremst wird. Der Lichtbogen wird bei dieser  Bewegung zwischen den Schweissstücken 2  und der     Elektrodenspitze    18 gezogen, bis er  schliesslich abreisst.

   Damit verliert die Rück  zugsvorrichtung ihre Kraft und die Feder 9  drückt die Elektrode nach vorn gegen     das     Werkstück, so dass der Schweissvorgang von  neuem eingeleitet wird. Die Elektrode wird      wieder     zurückgezogen    und dieses Spiel wie  derholt sich, bis die zu verschweissenden  Teile auf die Länge L herabgeschmolzen  sind, die durch die Einstellung der Elektrode  18 mittels der Stellschraube 10 und den An  schlag des Halteringes 3 auf die     Isolier-          scheibe    15 des Rohrkörpers 16 bestimmt  wird. Fig. 2 zeigt diesen Augenblick.

   Es  kann ein erneuter Stromschluss nicht mehr  eintreten und das Aufhören des zischenden  Schweissgeräusches zeigt die Beendigung der  Schweissung an, worauf der Griffel von der  Schweissstelle entfernt     wird.     



  Zur Einstellung einer bestimmten Schweiss  länge L kann die in Fig. 3 dargestellte     Hilfs-          einrichtung    verwendet werden. Diese besteht  aus einem Körper 21, aus dem eine Schraube  17 entsprechend dem gewünschten Wert L  herausgedreht wird. Der Schweisskopf wird  dann zur Einregelung bei abgeschaltetem  Strome über die Schraube 17 gestülpt und  das Griffelgehäuse bis zum Endanschlag  durchgedrückt und dann die Elektrode auf  diesen Wert eingestellt und mittels der  Schraube 10 befestigt.  



  An Stelle mittels des Handgriffes 4 kann  der Schweissgriffel auch unmittelbar an dem  Griffelgehäuse 6 erfasst werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schweissgerät in Griffelform mit einem am Schweissende des griffelförmigen Gehäu ses angeordneten, im Betriebe des Gerätes die Schweissstelle dicht umschliessenden Luft abschlussrohr, das mit dem einen Pol der Schweissstromquelle verbunden ist und auf die zu verschweissenden Teile aufgesetzt ist, und mit einer in seinem Innern längsver schiebbaren Kohle-Schweisselektrode, zum Verschweissen von Teilen kleiner Abmessun gen, welche im Betriebe als Gegenpol zu der Elektrode geschaltet sind, wobei die Schweiss elektrode beim Schliessen des Schweissstrom kreises durch eine vom Schweissstrom durch flossene Magnetspule, welche einen Teil einer elektromagnetischen Rückzugsvorrichtung .
    bildet, selbsttätig zurückgezogen wird, da durch gekennzeichnet, dass die Elektrode un ter dem Einfluss einer Feder steht, die sie gegen die Schweissstelle vordrückt, wobei die Rückziehkraft der elektromagnetischen Rück- ; zugsvorrichtung grösser als die Kraft der Feder ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Schweissgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Luftabschluss rohr im Gehäuse des Gerätes ebenfalls gegen einen Federdruck verschiebbar gelagert ist. 2. Schweissgerät nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen seitlich am Griffel- gebäuse angeordneten Handgriff. 3. Schweissgerät nach Patentanspruch, da durch. gekennzeichnet, dass die Schweisselek trode mittels einer Klemmvorrichtung in ihrem Halter einstellbar ist. 4.
    Schweissgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Bewegungs weg des Rohrkörpers mit dem Luftabschluss rohr in dem Griffelgehäuse durch eine Schlitzführung und einen Anschlag begrenzt ist. 5. Schweissgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass demselben eine Einstellvorrichtung für die Vorschubweite der Elektrodenspitze zugeordnet ist, welche einen Träger für eine einstellbare Schraube, über die das Luftabschlussrohr des Schweiss griffels für die Einstellung der Elektrode gestülpt werden kann, besitzt.
CH243152D 1941-12-18 1942-12-08 Schweissgerät in Griffelform. CH243152A (de)

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