DE462569C - Muffe zum Festklemmen duenner Drahtseile, insbesondere fuer das Bremsgestaenge von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Muffe zum Festklemmen duenner Drahtseile, insbesondere fuer das Bremsgestaenge von Kraftfahrzeugen

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DE462569C
DE462569C DEK101303D DEK0101303D DE462569C DE 462569 C DE462569 C DE 462569C DE K101303 D DEK101303 D DE K101303D DE K0101303 D DEK0101303 D DE K0101303D DE 462569 C DE462569 C DE 462569C
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sleeve
wire ropes
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Expired
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DEK101303D
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PAUL KUEHNOEL
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T17/00Component parts, details, or accessories of power brake systems not covered by groups B60T8/00, B60T13/00 or B60T15/00, or presenting other characteristic features
    • B60T17/18Safety devices; Monitoring
    • B60T17/22Devices for monitoring or checking brake systems; Signal devices
    • B60T17/221Procedure or apparatus for checking or keeping in a correct functioning condition of brake systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Cable Installation (AREA)

Description

  • Muffe zum Festklemmen dünner Drahtseile, insbesondere für das Bremsgestänge von Kraftfahrzeugen Zur Bedienung von Bremsen, Einstellung der Brennstoffzufuhren und für andere Handgriffe, die zum Betriebe von Kraftfahrzeugen u. dgl. notwendig sind, bedient man sich in der Regel dünner Drahtseile, die durch Handhebel bewegt werden.
  • Um diese Drahtseile auf die genaue Länge einstellen zu können, wird bis jetzt allgemein nach dem Einführen des Drahtseiles in den betreffenden Hebel dasselbe am Ende entweder verknotet oder auseinandergedreht und mit Weichlot, also in den meisten Fällen mittels Lötkolben, teilweise aber auch mit der Stichflamme einer Lötlampe verlötet. Diese Arbeiten zur Bildung eines Schlußkopfes durch Verlöten mittels Zinn sind einfach in den Werkstätten. Wenn es sich aber darum handelt, eine derartige notwendig werdende Verbindung auf der Straße auszuführen, so entstehen in den meisten Fällen die größten Schwierigkeiten, ganz besonders bei ungünstigem Wetter, bei dem teilweise ein Löten mittels Lötlampe oder Kolben unmöglich ist.
  • Vorstehenden Übelständen abzuhelfen, dient die Erfindung. Es handelt sich in den Abb. I und 2 um einfache Muffen, und zwar bei Abb. I um eine Muffe a mit einer Ringwulst b. Diese Ringwulst b dient zur Schaffung einer weiteren Auflagefläche auf dem Anschlußglied für das Drahtseil. Die Muffe c (Abb. 2) ist ein einfaches Rohrstück aus weichem Material und dort verwendbar, wo die Bohrungen in den Hebeln für die Drahtseile entsprechend dem Durchmesser des Drahtseiles möglichst klein gehalten sind.
  • Beide Muffen, die in Abb. I dargestellte Muffe a sowie die in Abb. 2 gezeichnete Muffe c, werden über das Drahtseil geschoben, bis an den Hebel herangerückt und vermittels einer geeigneten Preßzange, wie sie Abb. 3 in einer für den vorliegenden Fall geeigneten Ausführung zeigt, festgeklemmt. Das Festklemmen der aus weichem Material hergestellten Muffen kann auf verschiedene Art geschehen. Die in die Zange auswechselbar eingesetzten Backen zeigen den oberen Teil d mit einer Kegelpreßspitze e, den unteren Backenteil f mit einer hohlkegelförmigen Aussparung g. Die Formänderung der Muffe geschieht in der Weisse, wie Abb. 4 zeigt, und zwar auf einer Seite durch Einpressen des Kegels h, auf der gegenüberliegenden Seite durch Herausdrücken des Kegels i, derart, daß das Drahtseil durch diese Formänderung der Muffe a oder c eine derartige Pressung und Reibung erfährt, daß es unverrückbar festgehalten wird. Eine weitere Ausführungsmöglichkeit für die Formänderung der Muffe a oder c und des durch diese hindurchgezogenen Drahtseiles besteht darin, daß, wie Abb.5 zeigt, die beiden in die Preßzange eingeschobenen Backen mit je einer Kegelspitze versehen sind und damit beim Zusammendrücken die Muffe a oder c mit je einer Vertiefung von beiden Seiten aus versehen wird. Diese zuletzt beschriebene Formänderung kann durch geeignete Form der Kegelspitzen so weit geführt werden, daß durch scharfe Spitzenausbildung die Muffe durchstoßen wird, derart, daß ein nach innen hervortretender Grat in die Windungen des Drahtseiles gepreßt wird, um eine erhöhte und absolute Sicherheit für das Festklemmen der Muffe auf dem Drahtseil zu erreichen.
  • Mit dieser neuen Einrichtung ist die Möglichkeit geschaffen, an jeder beliebigen Stelle, sowohl in der Werkstatt als auch unterwegs, ohne große Zeitverluste die notwendig werdenden Reparaturen an den Verbindungen von Drahtseilen mit ihren Anschlußgliedern schnell und sicher auszuführen.
  • Die Klemmbacken d-f oder k-l, die in die Klemmzange (Abb. 3) lose eingeschoben sind, sind in den Abmessungen des Maules entsprechend den verschiedenen Stärken der Drahtseile und der Muffen gehalten. Es müssen also dort, wo in einem Fahrzeug Drahtseile verschiedener Stärke vorhanden sind, die dazu passenden Klemmbacken zum Festpressen der Muffen auf das Drahtseil mitgeführt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Muffe zum Festklemmen dünner Drahtseile, insbesondere für das Bremsgestänge von Kraftfahrzeugen, bei der das Seil in der Muffe mittels einer durch eine geeignete Zange bewirkten Formänderung festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Formänderung in einem kegelförmigen Eindrücken der einen Seite (h) der Muffe (a) und einem entsprechenden Herausdrücken der gegenüberliegenden Seite (i) besteht.
  2. 2. Muffe nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Formänderung in zwei einander gegenüberliegenden kegelförmigen Eindrücken der Muffe (a) besteht.
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