CH241402A - Vorrichtung zum Abschneiden der Nagelspitzen an Holznagelmaschinen für Schuhwerk. - Google Patents

Vorrichtung zum Abschneiden der Nagelspitzen an Holznagelmaschinen für Schuhwerk.

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CH241402A
CH241402A CH241402DA CH241402A CH 241402 A CH241402 A CH 241402A CH 241402D A CH241402D A CH 241402DA CH 241402 A CH241402 A CH 241402A
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CH
Switzerland
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pliers
cutting
jaws
horn
nail
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Inventor
Ag Bata
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Ag Bata
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D71/00Elements of nailing machines; Nail-feeding devices
    • A43D71/02Driving mechanisms for moving the horn; Nail-cutting apparatus connected with the horn

Landscapes

  • Dovetailed Work, And Nailing Machines And Stapling Machines For Wood (AREA)

Description


      Yorrielitung    zum Abschneiden der Nagelspitzen an     Holznagelmasehinen    für Schuhwerk.    Es ist bereits vielfach vorgeschlagen wor  den, an     Holznagelmaschinen    für     Schuhwerk          Vorrichtungen    zum     Abschneiden    der nach  dem Eintreiben der Nägel im Innern des  Schuhes     hervorragenden    Nagelspitzen vor  zusehen. Eine     betriebssichere        Lösung    dieses  Problems ist jedoch bislang nicht gelungen.  



  Die bisherigen Vorschläge können in zwei  Gruppen eingeteilt werden: entweder sollen  die Nagelspitzen mittels eines einzigen Mes  sers, eines sogenannten     Stossmessers,    abge  hackt, oder mittels     einer    zangenartigen, also  von beiden Seiten auf die Nagelspitze ein  wirkenden     Abschervorrichtung    abgezwickt  werden.  



  Das erstgenannte Verfahren besitzt den  Nachteil, dass die Nägel leicht abbrechen,  anstatt glatt abgehackt zu werden, weil  gegen die Wirkung des Stossmessers kein aus  reichender     Widerhalt    vorhanden ist. Der  Werkstoff des Werkstückes selbst, also meist  Leder oder ein ähnliches nachgiebiges Ma  terial, kann dem Nagel den zum glatten Ab-    hacken der Nagelspitze erforderlichen Halt  nicht geben. Die einseitige     Wirkung    des  Stossmessers bringt dann auch eine nachträg  liche Lockerung des Nagels in der Brand  sohle mit sich, wodurch die Formfestigkeit  des ganzen Schuhes beeinträchtigt wird.  



  Auch das zweite     bekannte    Verfahren, bei  dem das Abscheren der Nagelspitzen mittels  zweier     gegeneinander    wirkender Zangen  backen an sich günstiger vor sich geht,  konnte bei den zu diesem Zwecke bisher vor  geschlagenen Vorrichtungen keine vollkom  mene Beseitigung der hervorragenden Nagel  spitzen gewährleisten. Es war immer noch  notwendig, die am Nagel zurückgebliebenen  Reste der Spitze nachträglich von Hand oder  auf besonderen Maschinen     abzuraspeln.    Die  beabsichtigte     Beseitigung    dieser     Operation     wurde also nicht erreicht.

   Die Ursache der  unvollkommenen     Abscherung    durch die       Zwickzangen    liegt meist darin, dass diese  innerhalb des Hohlraumes des Hornes der  Maschine, und zwar unter der sogenannten  Hornkappe untergebracht sind, die verhin-           dert,    dass die Zangenschneiden bis dicht an  die Brandsohle des Schuhes herangeführt  werden können. Diese Hornkappe hatte vor  allem den Zweck einer leichten Führung des  Schuhes beim Nageln und sollte auch die  Schneiden der     Sehneidvorrichtung    vor der  Ahle schützen, die beim Durchgang durch  den Werkstoff manchmal eine Ablenkung  aus der senkrechten Bewegungsrichtung er  fährt und dann die erwähnten Schneiden be  schädigt.

   Infolge des sehr begrenzten Rau  mes, der innerhalb des Hornes für die Unter  bringung der ganzen     Schneidvorrichtung    zur  Verfügung steht, ist .eine betriebssichere  Ausführung einer     Schneidvorrichtung    dieser  Art     bisher    nicht     gelungen.    Zudem ist auch  das häufig     notwendig    werdende Auswechseln  der im Innern des Hornes     untergebrachten     kleinen Bestandteile sehr nachteilig, die  rascher Abnützung oder Beschädigung unter  liegen.

      Die vorliegende Erfindung betrifft nun  eine     Abschneidvorrichtung    an Holznagel  maschinen, welche eine am Horn der Ma  schine angebrachte     Abscherzange    besitzt, und  besteht darin, dass die Backen der     Abscher-          zange        ausserhalb    des Hohlraumes des     Hornes     angeordnet sind.

   Dadurch wird erreicht,  dass die Schneiden der Zange dicht an das  Arbeitsstück herangebracht werden können  und ein glattes     Abscheren    aller hervorragen  den Teile der Nagelspitze und gegebenen  falls auch der beim     Eintreiben    des Nagels       bezw.    der Ahle     herausgestülpten    Teile des  Materials des     Werkstückes    selbst möglich  wird, also ein nachträgliches Glätten über  flüssig wird. Die Backen der Zange werden  hierbei zweckmässig so     ausgebildet    und an  geordnet, dass sie zugleich die Stütze des  Werkstückes beim Nageln bilden und somit  auch die übliche Hornkappe entfallen kann.

    Die     Anordnung    der Backen der     Abscher-          zange    ausserhalb des Hornes ermöglicht auch,  die grosser Abnutzung ausgesetzten Bestand  teile der     Schneidvorrichtung        robuster    sowie  leicht zugänglich und auswechselbar aus  zubilden.    In der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel einer     Schneidvorrich-          tung    gemäss der Erfindung veranschaulicht.

    Es zeigen:       Fig.    1 eine Ansicht von oben auf das  Horn einer     Holznagelmasehine    mit teilweisem  Schnitt,       Fig.    2 dieselbe Ausführung in perspektivi  scher Ansicht von der Seite und       Fig.    3 einen Querschnitt durch die Ab  scherzangenbacken bei der Arbeit in grösserem  Massstab.  



  Im Oberteil des Hornes 1 einer Holz  nagelmaschine ist auf dem Drehzapfen 2 eine  Zange gelagert, deren Betätigungsarme 3       innerhalb    des Hohlraumes des Hornes 1       untergebracht    sind, wogegen die Zangen  backen 4 nach oben abgebogen und aus der  Öffnung 5 im Horn herausragen. Die obern  Sitzflächen 6 der Backen 4 sind     abgerundet,          damit    an ihnen das Werkstück während der  Arbeit leicht geführt werden kann.

   In jeder  dieser Backen     ist    in eine     schwalbenschwanz-          förmige    Nut ein Messer 7 eingesetzt, das     tra-          pezförmige    Gestalt aufweist, wobei die brei  tere Grundseite des Trapezes als Schneide 8  ausgebildet ist. Die Betätigungsarme 3 sind  mit Ausschnitten 9 versehen, in denen sich  der Zapfen 10 einer Zugstange 11 bewegt  und infolge der Krümmung der Ausschnitte  9 das Öffnen und Schliessen der Backen 4  bewirkt.  



  Das nicht dargestellte Arbeitsstück, also  meist ein zu nagelnder Schuh, wird in be  kannter Weise auf das Horn 1 aufgesetzt und  mit der zu nagelnden Stelle gegen die     obern     Sitzflächen 6 der Backen 4 abgestützt, die  hier also die bei den bekannten Maschinen  übliche Hornkappe ersetzen. Die Zangen  bewegungen sind nun mit dem Maschinen  antrieb so gekuppelt, dass zur Zeit der Lo  chung mit der Ahle sowie auch während des  Eintreibens eines Holznagels die Backen 4 der  Zange geöffnet bleiben, wie aus     Fig.    3 ent  nommen werden kann.

   Sobald das Eintreiben  des Nagels beendet ist, vollführen die Backen  4 eine Schliessbewegung und die Messer 7  scheren den herausragenden Teil der Nagel-      spitze     gemeinsam    mit dem gegebenenfalls  vorgestülpten Teil des Werkstoffes in der in       Fig.    3 gestrichelt angedeuteten Ebene ab, um  sich dann sofort wieder zu öffnen.  



  Aus dem dargestellten     Ausführungsbei-          spiel    kann entnommen werden, dass die er  findungsgemässe Anordnung eine     kräftige          Ausführung    der Backen und ausreichende  Bemessung der     Schneidmesser    ermöglicht. Die  Messer können, wenn sie stumpf geworden  sind, durch Schlag auf die Schmalseite des  Trapezes bei geöffneter Zange ausgewechselt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Abschneiden der nach dem Eintreiben der Holznägel vorstehenden Spitzen an Holznagelmaschinen, welche eine am Horn der Maschine untergebrachte Abscherzange besitzt, dadurch gekennzeich net, dass die Backen der Abscherzangen ausserhalb des Hohlraumes des Hornes an geordnet sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zangenbacken (4) selbst als Stützen für das Werkstück beim Nageln ausgebildet sind. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Schneidmesser (7) in den Backen (4) der Zange auswechsel bar angeordnet sind. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneid messer (7) trapezförmige Gestalt besitzen und in den Zangenbacken (4) meine im Querschnitt schwalbenschwanzförmige Nut eingesetzt sind.
CH241402D 1943-03-16 1944-06-13 Vorrichtung zum Abschneiden der Nagelspitzen an Holznagelmaschinen für Schuhwerk. CH241402A (de)

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CH241402D CH241402A (de) 1943-03-16 1944-06-13 Vorrichtung zum Abschneiden der Nagelspitzen an Holznagelmaschinen für Schuhwerk.

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