CH239647A - Fernschreiber. - Google Patents
Fernschreiber.Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L17/00—Apparatus or local circuits for transmitting or receiving codes wherein each character is represented by the same number of equal-length code elements, e.g. Baudot code
- H04L17/16—Apparatus or circuits at the receiving end
- H04L17/20—Apparatus or circuits at the receiving end using perforating recorders
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Description
Fernschreiber. Fernschreiber werden häufig mit Empfangs locher ausgerüstet, um gleichzeitig mit dem Empfang der gedruckten Nachricht auch eine Speicherung auf Lochstreifen durchführen zu können. Es ist bekannt, dass man den Druck der Nachricht auf dem Lochstreifen durch führen kann und dann die Lochstreifen durch Lesen des Textes ohne Kenntnis des benutz ten Alphabetes voneinander unterscheiden kann.
Neben derartigen Geräten werden auch einfache Streifendrucker benutzt, die keiner lei Locheinrichtungen besitzen.
Die Erfindung hat nun die Aufgabe, die Ausbildung dieser beiden Gerätearten derart aneinander anzupassen, dass die Fabrikation und Lagerhaltung vereinheitlicht und erleich tert wird. Zu diesem Zwecke weist der Fern schreiber gemäss der Erfindung an demselben fest angeordnete Führungseinrichtungen und einen Satz von wahlweise zu verwendenden Vorrats- und weiteren Führungseinrichtungen für den Papierstreifen auf, derart, dass das Gerät entweder als Drucker mit Druck auf schmalem Streifen oder als Empfangslocher mit Druck auf breiterem Lochstreifen ver wendbar ist.
Zweckmässig werden die Papiervorrats rollen so ausgebildet, dass bei beiden Betriebs arten der zu bedruckende Bereich des Strei fens an der gleichen Stelle liegt.
Besonders zweckmässig ist eine Ausfüh- rungsform, bei der die unter dem Typenrad durch einen Kanal gebildet wird, der der Breite des Lochstreifens ent spricht.
Der Grund dieses Kanals ist mit Aus sparungen versehen, in die Führungsstücke eingesetzt werden können, so dass durch diese Führungen ein Kanal von der Breite des schmäleren Druckstreifens verbleibt: Die Erfindung soll unter Benutzung des nachstehend an Hand der anliegenden Fig: 1 bis 5 beschriebenen Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Der Fernschreiber besteht in bekannter Weise aus einem Tastenwerk mit den Tasten 1, von denen nur zwei gezeichnet sind. Mit Hilfe dieser Tasten wird der Sender in übli cher Weise gesteuert.
Der Empfänger ist unter der Haube 2 angeordnet und betätigt in be kannter Weise das Typenrad 3 und die nur schematisch angedeutete Locheinrichtung 4 des Empfangslochers. Der Papierstreifen 5 ist in der Kassette 6 als Rolle 7 untergebracht. Im vorliegenden Fall ist angenommen, dass ein Lochstreifen eingelegt ist, bei dem der Druck zwischen den Löchern, vorzugsweise im Bereich der Transport- und Führungs löcher des Streifens, erfolgt. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, liegt dieser breitere Streifen auf dem Boden der Kassette 6 auf. Er wird durch den Schlitz 6' aus der Kassette 6 herausge führt und über die Rolle 8, die an dein He bel 9 gelagert ist, gespannt. Dies geschieht durch die Feder 10, die den Hebel 9 uni die Achse 11 gegen den Anschlag 12 zieht.
Der Streifen wird dann durch die schrlig angeord nete Rolle 13 umgelenkt und über eine wei tere Rolle 14 der Locheinrichtung 4 zuge führt. Er läuft dann durch den Kanal 15 und gelangt schliesslich unter das Typenrad 3, wo er in an sich bekannter Weise bedruckt wird. Wie dargestellt, erfolgt zuerst die Lochung des Streifens und dann der Druck. Daraus ergibt sich, dass der Streifen am Anfang einen ungelochten Teil besitzt, auf dem die erste Buchstaben des Telegranimes erscheinen. Diese Buchstaben enthalten im allgemeinen bestimmte Kennzeichen, z. B. den Empfänger, Zeit und Datum des Telegrammes, so dalä dieser Text unbehindert durch die Lochung gelesen werden kann.
Die Anordnung des Papierkanals ist in Fig. 4 ini einzelnen dar gestellt. Der Kanal besteht aus einer Ein fräsung 16, die durch die Locheinrichtung 4 abgedeckt wird. Am Rande der Einfi-rist[ng befinden sich zwei tiefere Nuten 17, deren Bedeutung sieh im Zusammenhang finit der nachstehend beschriebenen Ausführung als einfacher Drucker ergibt.
Bei dieser Ausführungsform ist die Vor ratsrolle 18 des schmäleren Druckstreifens auf einem besonderen Träger 19 gelagert, der auf einem durch den Kern 20 der Rolle hin durchragenden Ansatz 21 der Kassette 6 ge lagert ist. Der Träger 19 wird durch den Ansatz 21 in einem bestimmten Abstand vom Boden der Kassette 6 gehalten. Dadurch kann die gleiche Streifenführung über die Rollen 8 und 13 beibehalten werden, weil der Bereich, auf dem der Druck erfolgt, in bezug auf die Rolle 8 an der gleichen Stelle des Streifens ]legt.
Um nun den einfachen Druckstreifen dem Typenrad richtig zuführen zu können, wird an Stelle der Locheinrichtung 4 (Fig. 1 und 4) ein Führungsstück 22 eingesetzt, dessen Ansätze 23 in die Vertiefungen 17 hinein ragen. Dadurch ergibt sich ein Kanal gerin gerer Breite, der dem schmäleren Druckstrei fen entspricht. Falls erforderlich, können zwischen dem Führungsstück 22 und dem Typenrad 3 weitere Führungsstücke einge setzt werden.
Durch die beschriebene Anordnung wird es möglich, für die erwähnten beiden Cleräte- arten, nämlich einfacher Drucker und Emp fangslocher, mit Druck auf den Lochstreifen den gleichen Fernschreiber unverändert zu benutzen, so dass fast alle Teile in der Fa brikation gleich hergestellt werden können. Soll das Gerät als einfacher Drucker benutzt werden, so sind die Führungsstücke 22 ge- inäss Fig. 5 und die Streifenvorratsrolle ge mäss Fig. 3 einzusetzen.
Soll dagegen ein Lochstreifen mit Druck empfangen werden, so ist der Empfangslocher anzubringen, dessen Steuerglieder in der an sich bekannten Weise von den Wählschienen des Empfangswähl- werkes abgeleitet sein können. Ausserdem ist die Vorratsrolle gemäss Fig. 2 zu benutzen. Sämtliche sonstigen Teile sind für beide Ge rätearten gleich.
Im Ausführungsbeispiel ist angenommen, dass der Druck auf dem Lochstreifen zwischen den Löchern erfolgt. Es ist natürlich ohne weiteres möglich, die beschriebene Anordnung unter entsprechender Abänderung der Abmes sungen auch dann zu benutzen, wenn der Druck auf einer Verbreiterung des Lochstrei fens oberhalb oder unterhalb der Löcher er folgt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fernschreiber, gekennzeichnet durch an demselben fest angeordnete Führungseinrich tungen (15, 16, 17) und einen Satz von wahl weise zu verwendenden Vorrats- (6, 7, 18, 19, 21) und weiteren Führungseinrichtungen (22, 23) für den Papierstreifen (5), derart, dass das Gerät entweder als Drucker mit Druck auf schmalem Streifen oder als Emp fangslocher mit Druck auf breiterem Loch streifen verwendbar ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Fernschreiber nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Vorratsrollen so ausgebildet sind, dass bei beiden Betriebs arten der zu bedruckende Bereich des Strei fens an der gleichen Stelle liegt.2. Fernschreiber nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Betrieb mit Empfangslocher die Lochstreifenrolle (7) auf dem Boden der Vorratskassette (6) auf liegt, während beim Betrieb des Fernschrei- bers als Drucker die Druckstreifenrolle (18) auf einem Träger (19) ruht, der auf einem durch den Rollenkern hindurchragenden An satz (21) gelagert ist. 3.Fernschreiber nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Papierführung unter dem Typenrad durch einen Kanal (15) gebildet wird, der der Breite des Lochstrei fens entspricht, und dass der Grund dieses Kanals Nuten (17) besitzt, in die Führungs stücke (22, 23) einzugreifen bestimmt sind, wenn der Fernschreiber als Drucker betrieben werden soll, derart, dass durch die Führungs stücke (22, 23) ein Kanal von der geringeren Breite des Druckstreifens gebildet wird. 4. Fernschreiber nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfangs locher (4) als Anbaugerät ausgebildet ist, und dass bei Betrieb des Fernschreibers als Drucker an seiner Stelle mindestens ein Führungsstück (22) für den Druckstreifen eingesetzt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE239647X | 1942-07-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH239647A true CH239647A (de) | 1945-10-31 |
Family
ID=5903908
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH239647D CH239647A (de) | 1942-07-25 | 1943-07-16 | Fernschreiber. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH239647A (de) |
-
1943
- 1943-07-16 CH CH239647D patent/CH239647A/de unknown
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