CH239256A - Verfahren zum Zusammenfügen und Verleimen von Fournierblättern und Maschine zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Zusammenfügen und Verleimen von Fournierblättern und Maschine zur Durchführung des Verfahrens.

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CH239256A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/10Butting blanks of veneer; Joining same along edges; Preparatory processing of edges, e.g. cutting

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Description


  Verfahren zum Zusammenfügen und Verleimen von     Fournierblättern    und Maschine  zur Durchführung des Verfahrens.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren  zum Zusammenfügen und Verleimen von       Fournierblättern    und eine Maschine zur  Durchführung des Verfahrens.  



  Mit der Zunahme der Verwendung zusam  mengefügter     Fournierblätter    erhöhten sich  auch die Ansprüche bezüglich der Güte und  des Aussehens der durchgeführten Verbin  dung. Die bisher angewendeten Verfahren,  vor dem Durchlaufen zusammenzufügender       Fournierblätter    zwischen einem Kettentrans  porttisch und Druckrollen, an deren Füge  kanten erst Leim aufzugeben und diese ge  leimten Kanten in der Maschine dann mit  einem     Abbindemittel    zu versehen und andere  ähnliche Verfahren weisen     einige    Mängel  auf, indem sich bei den darnach zusammen  gefügten und verleimten     Fournierblättern     nach dem     Austritt    aus der Maschine zeigt,

    dass einerseits die     Verbindungsnaht    Leim  gräte aufweist und nicht genügend dicht ist  und anderseits nicht fertig ausgetrocknet ist,  so dass sich das Blatt werfen und mehr oder  weniger verziehen konnte.         v     Diese     Erscheinungen    treten selbst bei  Maschinen auf, bei denen neben andern  Hilfsmitteln Heiz- und Heisslufteinrichtun  gen angeordnet sind, die aber in ihrer Wir  kung nicht genügen     können,    weil sie in einem  Fall indirekt     durch    die Transportkette hin  durch wirken,     und    weil im andern Fall die  angewendete Heissluft auf die verleimte Naht  frei auftrifft, ohne dass Mittel vorhanden  sind,

   die     Fournierblätter    an dieser Stelle wäh  rend der Wärmezufuhr zwangsweise plan zu  halten.  



  Diese Nachteile werden beim Verfahren  gemäss der     Erfindung        vermieden,    welches sich  dadurch auszeichnet, dass vor dem Einlauf  von zwei     zusammenzufügenden        Fournier-          blättern    in eine     Zusammenfügeeinrichtung     nur an die eine der zu verbindenden ganten  Leim aufgetragen wird und darnach der  Durchlauf der zusammenzufügenden     Four-          nierkanten    zwischen zwei beheizten     und     polierten Metallkörpern erfolgt, derart, dass  sich die zusammenzufügenden Kanten erst  nach teilweisem Durchlaufen der Heizzone      nach dem Antrocknen des aufgetragenen  Leimes berühren.  



  Die Maschine nach der Erfindung zur  Durchführung des erfindungsgemässen Ver  fahrens kennzeichnet sich dadurch, dass auf  der Eintrittsseite Einzugsrollen zum Erfas  sen der beiden jeweils zusammenzufügenden       Fournierblätter    sowie ein über die Tisch  fläche vorstehendes, in Richtung des Durch  laufes der     Fournierblätter    verlaufendes und  bis über die     Leimabgabestelle    reichendes  Lineal zum Führen der beiden zusammen  zufügenden F     ournierblätter    vorgesehen sind,  und dass zwei eingeführte     Fournierblätter    je  weils zu einer hinter der     Leimabgabestelle     angeordneten Einzugswalze geleitet werden,

    von wo sie jedes für sich auf je einen gemein  sam angetriebenen     Kettentransporttisch    unter  Druckrollen, deren Achsen senkrecht zur  Laufrichtung der Tische angeordnet sind,  sowie mit ihren benachbarten Randstreifen  zwischen zwei heizbare polierte Metallkörper  gelangen, zwischen denen sie nach einem  Teil ihres     Durchlaufes    durch weitere, aber  mit den Achsen schräg zur Laufrichtung der  Tische gestellte Druckrollen zwangsläufig  zusammengefügt und in dieser Stellung bis  zum     Austritt    aus der Maschine gehalten  werden.  



  Da die Holzart, Struktur, Dicke, Länge  und Güte der     zusammenzufügenden    und zu  verleimenden     Fourniere    ausserordentlich ver  schieden ist, wird die Maschine zur Durch  führung des erfindungsgemässen Verfahrens  zweckmässig so ausgebildet,     dass    der Beginn  des     Zusammenfügens    der beiden     Fournier-          blätter    innerhalb der Laufbahn verändert  werden kann, dann dass es möglich ist, den  Seitendruck auf die gebildete     Fourniernaht     durch     gemeinsame    Veränderung der Schräg  stellung der schrägen Druckrollen zu ver  ändern,

   ferner dass der die Druckrollen tra  gende Druckbalken entsprechend der Dicke  der jeweils zu verarbeitenden     Fourniere    ein  gestellt werden kann, und dass bei Verarbei  tung kurzer     Fourniere    deren Einführung in  die     3laschine    zwangsläufig erfolgt.

      Zum Beispiel kann die Anzahl der     mit     den Achsen senkrecht zur Laufrichtung der       Kettentransporttische        angeordneten    Druck  rollen im Verhältnis zur Zahl der mit den  Achsen schräg angeordneten Druckrollen zum  Zwecke der wahlweisen Veränderung des       Beginnes    des     Zusammenfügens    der beiden       Fournierblätter    innerhalb der Laufbahn ver  änderbar sein.  



  Im weiteren kann die Tischplatte der       Kettentransporttische    aus quer zur Laufrich  tung geriffelten     Pressspanplatten    bestehen,  die quer zur     Laufrichtung    mit ihren beidsei  tigen Enden auf     Stahllaufschienen    auflie  gen, zum Zwecke, einerseits eine absolut  plane Auflage der     Kettentransporttische    und  anderseits eine gute Strahlungswärmeisolie  rung des zwischen den     Kettentransport-          tischen    angeordneten untern Heizkörpers zu  gewährleisten.  



  Die Heizkörper selbst können für elek  trische oder für Dampf- oder     Heissluftbehei-          zung    eingerichtet sein.  



  Der Druck der zweckmässig an einem  Druckbalken abgestützten Einzugsrollen auf  die einlaufenden     Fournierblätter    kann zum  Beispiel durch Veränderung der     Vorspan-          nung    von Druckfedern verändert werden, und  zwar kann der auf die beiden einlaufenden       Fournierblätter    ausgeübte Druck gleich oder  verschieden sein.  



  Die Einzugsrolle, die     das        Fournierblatt,     an dessen Kante der Leim aufgetragen wird,  einzieht, kann zur Laufrichtung schräg ein  stellbar sein, zum Zwecke, ein zwangsläufiges  Andrücken dieses     Fournierblattes    an das Ein  führungslineal zu erreichen.  



  Im weiteren kann die in der     Durchlauf-          riehtung    der     Fourniere    hinter der Leim  abgabestelle angeordnete, zweckmässig eben  falls an einem Druckbalken abgestützte Ein  zugswalze breiter und im Durchmesser klei  ner wie die zugeordnete treibende Rolle aus  gebildet sein.  



  In der Zeichnung ist die Maschine nach  der Erfindung zur Durchführung des erfin  dungsgemässen Verfahrens in einer beispiels  weisen Ausführungsform dargestellt.      Es zeigt:       Fig.l    einen Aufriss der Maschine vom  Einführungsende bis zur     Maschinenmitte,     zum Teil geschnitten nach der Linie     II-II     Gier     Fig.2,          Fig.    2 einen     Querschnitt    des untern Teils  der Maschine nach der Linie     I-I    der     F'ig.    1  und den obern Teil der Maschine in Rich  tung des Pfeils A     (Fig.    1) gesehen,

         F'ig.    3 einen Querschnitt in der Ebene     III          der        Fig.    1 durch den Tisch und eine Ansicht  der übrigen Teile in Richtung des Pfeils A  gesehen und       Fig.4    schematisch im Grundriss die An  ordnung der Druckrollen und Einzugsrollen  sowie zwei zusammenzufügende     Fournier-          blätter.     



  1 ist der Maschinenständer, welcher den  Arbeitstisch 2 trägt, in welchen die Ketten  transporttische, die     angetriebenen    Einzugs  rollen, die     Leimabgabeeinrichtung        usw.    ein  gebaut sind.  



  3 und 4 sind zwei im Durchlauf begrif  fene     Fournierblätter.    5 ist das auf der Ein  laufseite im Tisch 2 angeordnete, über die  Tischplatte vorstehende und bis über die       Leimabgaberolle    44 reichende, die     Fournier-          blätter    zunächst getrennt haltende Führungs  lineal.

   Unter einem     Ausschnitt    der Platte des  Tisches 2 für die Laufbahn der Kettentrans  porttische ist mit dem Tisch 2 verbunden ein  Träger 6 eingebaut, der Längsstege 6' auf  weist, die mit Stahlbändern 7 belegt sind, auf  denen sich die     Pressspanplatten    8 und 8' der       Kettentransporttische    abstützen. 9 sind die       Kettenglieder    der     gettentransporttische,    die  von einer     gemeinsamenWelle    10 aus angetrie  ben werden.

       In    dem zwischen den     innern     Längsstegen 6' des Trägers 6 gebildeten  Raum 6" ist der untere Heizkörper 11 mit  seiner polierten, gegen die Unterseite der  durchlaufenden     Fourniere    3 und 4 zu gerich  teten metallenen Laufschiene 12, praktisch  die- ganze Länge der     gettentransporttische     einnehmend, eingebaut.  



  Über den Tisch 2 mit dem Maschinen  ständer 1 in aus der Zeichnung nicht ersicht  licher     Weise    verbunden, ragt der Ausleger 21,    der das parallel zur Laufrichtung des  Tisches verlaufende Joch 20     trägt,        in    wel  chem die höhenverstellbaren vertikalen, durch  ein Getriebe über ein Handrad 22     betätig-          baren    Spindeln 19 gelagert sind, an deren  untern, gegen den Tisch zu gerichteten Enden  der Druckbalken 18 befestigt ist.

   Im Innern  dieses Druckbalkens 18 ist der obere, dem  Heizkörper 11 gleiche Heizkörper 13 ein  gebaut, dessen polierte, gegen die Oberseite  der durchlaufenden     Fourniere    3 und 4 zu  gerichtete metallene Laufschiene 14 Verbrei  terungen 14' aufweist,     die    zwischen die  über den     gettentransporttischen    angeordneten  Druckrollen 15/16 und 15'/16' reichen, um  die     Fourniere    auch zwischen den Druckrollen  plan zu erhalten.  



  Diese Druckrollen 15/16 und 15'/16' sind  -in vertikalen Trägern 17 und 1<B>7</B>, die sich     im     Druckbalken 18 führen, aufgehängt und  durch Hebel 27 gehalten.  



  Nach dem Schema nach     Fig.4    sind die  ersten zwei Paare 15 und 15\ der Druckrollen  mit ihren Achsen senkrecht zur Laufrichtung  der     Transporttische    eingestellt. Die nachfol  genden     Druckrollenpaare    16 und 16'     sind    mit  ihren Achsen schräg zur Laufrichtung der       Transporttische    gestellt, wobei die Schräg  stellung durch eine gemeinsame     Verstellein-          richtung    verändert werden kann. Die Schräg  stellung der Druckwalzen dient zur Erzielung  der zwangsläufigen Zusammenfügung der       gegeneinandergerichteten        Fournierkanten.     



  Diese erwähnte     Verstelleinrichtung    weist  zwei beidseitig des Druckbalkens 18 auf  gehängte Steuerschienen 25 auf, die durch  Arme 25' mit einem Träger 26 auf der Ein  laufseite der     Maschine    verbunden sind. In  diesen     Steuerschienen    25 sind entsprechend  der Lage und der Anzahl schräg zu stellen  der Druckrollen 16 und 16'     Mitnehmer    28  befestigt, die in Schlitze der Hebel 2.7 der  Träger 17 eingreifen. Die Verschiebung des  mit den Steuerschienen 25 über die Arme 25'  verbundenen Trägers 26 erfolgt durch     einen     Nocken 30. Zu diesem Zwecke ist auf der       Stirnseite    des Druckbalkens 18     ein    Halter 29  befestigt.

   Dieser Halter 29 trägt den durch      einen Griff 31 zu betätigenden Nocken 30,  der über eine im Träger 26 gelagerte Rolle  30' diesen Träger und damit die Steuerschie  nen 25 mit ihren     Mitnehmern    28 verschiebt.  Auf dem Druckbalken ist ein Zeiger 34 be  festigt und über dem Nocken 30 mit diesem  verbunden eine Skala 32 angeordnet, die  durch einen Hebel 33 arretiert  -erden kann,  wodurch die jeweilige     Schrägstellung    der  Druckrollen 16 und 16' abgelesen werden  kann.  



  Um den Druckbalken 18 mit den Druck  rollen und dem obern Heizkörper genau auf  die jeweilige Dicke der zu verarbeitenden       Fourniere    einstellen zu können, trägt das  Joch 20 am Austritt der vordern Spindel 19  eine     Passfläehe    und die Spindel selbst einen  Anschlag 23 mit einer Stellschraube 24, deren  Kopf ebenfalls mit einer     Passfläche    ausgestat  tet ist. Zwischen diesen     Passflächen    wird ein       Fourniermuster    3' eingelegt und darnach  durch das Handrad 22 der Druckbalken 18  auf dieses Muster 3' eingestellt. Auf der  gegen die     Einlaufseite    der Maschine zu ge  richteten Stirnseite des Druckbalkens sind  Halter 35 und     35'    befestigt.

   An diesen ist  einerseits durch Hebel 41 und 41' die Ein  laufwalze 42     angelenkt,    die an der Verbin  dungsstelle der einlaufenden     Fourniere    eine  Eindrehung 42' aufweist. Im weiteren sind  an den Haltern 35 und 35' durch Hebel 36  die     Einlaufrollen    37 und 37'     angelenkt,    deren       Anpressdruck    auf die einlaufenden     Fourniere     3 und 4 durch auf Stellschrauben 39 ge  lagerte Federn 40, die auf die Hebel 36 wir  ken, verstärkt werden kann. Diese Stell  schrauben 39 sind in Armen 38 geführt,     wel-          ehe    an den Trägern 35 und 35' starr befestigt  sind.

   Durch Veränderung der     Vorspannung     der Federn 40 kann der     Anpressdruck    der  Rollen 37, 37' verändert werden.  



  Unter der     Einlaufwalze    42 sind im Tisch  2 auf einer angetriebenen Welle gemeinsam  die     Rollen    43 und 43' gelagert. Ebenso unter  den     Einlaufrollen    37 und 37' auf einer an  getriebenen Welle gemeinsam die Rollen 45  und 45'.     Beide    Rollenpaare 43/43' und 45/45'  werden von der Welle 10 aus angetrieben.    (In der Zeichnung nicht eingezeichnet.) Zwi  schen diesen     Rollenpaaren    ist unter dem  Tisch 2 die     Leimabgabeeinrichtung    angeord  net.

   Sie besitzt eine     Leimabgaberolle    44, auf  die von einer in bekannter Weise in einem  Leimbehälter 46' gelagerten angetriebenen       Rolle    46     Leim        übeitragen    wird. Die Leim  abgaberolle 44 ist dabei so angeordnet, dass  sie nur an die Kante des einlaufenden     Four-          niers    3     Leim    abgibt und die gante des eben  falls einlaufenden     Fourniers    4     unberührt     lässt.  



  Diese     Leimabgabeeinrichtung    kann vom       Leimabgabepunkt    nach Belieben durch einen  Hebel 50 nach unten weggerückt werden. Zu  diesem Zwecke ist der     Leimbehälter    46' in  einer Platte 49 gelagert, an der Hebel 48 an  gelenkt sind, die ihrerseits in einem unten  am Tisch 2 befestigten Halter 47     verschwenk-          bar    gelagert sind. An einem dieser Hebel 48  ist der Hebel 50     angeklinkt,    der bei ein  geschalteter     Leimabgabeeinrichtung    auf einer  Rast des unter dem     Tisch    befestigten Hal  ters 51 ruht.

   Die Wirkungsweise der be  schriebenen     Maschine    ist nun folgende (siehe  insbesondere<B>Mg.</B> 4):  Zwei zusammenzufügende und zu verlei  mende     Fournierblätter    (3, 4) werden an der       Aufgabeseite    der     Maschine    (A) beidseitig an  das Lineal 5 angelegt und unter die Einzugs  rollen 37, 37' geschoben. Diese nehmen     im     Zusammenwirken mit den angetriebenen Rol  len 45, 45' die     Fournierblätter    mit und brin  gen sie über die     Leimabgabestelle    (Rolle 44),  wo gemäss     Fig.3    an die Kante des linken       Fournierblattes    (3) Leim abgegeben wird.

    Beim Weiterlaufen gelangen die immer noch  getrennten Blätter auf die wandernden     Ket-          tentransporttische    (8,     8@    unter die Druck  rollen 15, 15' und mit ihren benachbarten  Randstreifen gleichzeitig zwischen die in  ihrer Wirkung dem Bügeln gleichkommenden  Heizkörper 11, 13.

   Nach Erreichen der  schräggestellten Druckrollen 16, 16'     beginnt     das Zusammenfügen der beiden     Fournier-          kanten,    indem die mit Leim, der inzwischen  angetrocknet hat, versehene     gante    sich lang  sam der leimfreien     Kante    nähert und sich in      der Folge mit ihr verbindet, wobei die     Four-          nierblätter    mit der so entstandenen Naht  unter Aufrechterhaltung des von den schräg  bestellten Rollen 16, 16' erteilten Seiten  s     druckes    bis zum Verlassen der Maschine wei  ter unter der dem Bügeln gleichkommenden  Wirkung der Heizkörper 11, 13 bleiben, so  dass der Leim fertig abbindet und austrocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zum Zusammenfügen und Ver leimen von Fournierblättern, dadurch gekenn zeichnet, dass vor dem Einlauf von zwei zu sammenzufügenden Fournierblättern in eine Zusammenfügeeinrichtung nur an die eine der zu verbindenden Kanten Leim aufgetra gen wird, und darnach der Durchlauf der zu sammenzufügenden Fournierkanten zwischen zwei beheizten und polierten Metallkörpern er folgt, derart, dass sich die zusammenzufügen den Kanten erst nach teilweisem Durchlaufen der Heizzone nach dem Antrocknen des auf getragenen Leimes berühren.
    II. Maschine zur Durchführung des Ver fahrens nach. Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass auf der Eintrittsseite Ein zugsrollen (37, 37') zum Erfassen der beiden jeweils zusammenzufügenden Fournierblätter sowie ein über die Tischfläche vorstehendes, in Richtung des Durchlaufes der F'ournier- blätter verlaufendes und bis über die Leim abgabestelle reichendes Lineal zum Führen der beiden zusammenzufügenden Fournier- blätter vorgesehen sind,
    und dass zwei ein geführte Fournierblätter jeweils zu einer hin ter der Leimabgabestelle angeordneten Ein zugswalze (42) geleitet werden, von wo sie jedes für sich auf je einen gemeinsam an getriebenen gettentransporttisch und unter Druckrollen, deren Achsen senkrecht zur Laufrichtung der Tische angeordnet sind, so wie mit ihren benachbarten Randstreifen zwischen zwei heizbare polierte Metallkörper gelangen, zwischen denen sie nach einem Teil ihres Durchlaufes durch weitere,
    aber mit den Achsen schräg zur Laufrichtung der Tische gestellte Druckrollen zwangsläufig zu sammengefügt und in dieser Stellung bis zum Austritt aus der Maschine gehalten werden. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass alle mit den Achsen schräg zur Laufrichtung der Trans- porttische angeordneten Druckrollen zwecks Ermöglichung einer Veränderung der Schräg lage über Hebel und Mitnehmer an beidseitig eines Druckbalkens angebrachten, mitein ander verbundenen Steuerschienen angeschlos sen sind, deren Verschiebung durch einen ge meinsamen Hebel über einen Nocken erfolgen kann, wobei die eingestellte Schrägstellung an einer Skala ablesbar ist. 2.
    Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Anzahl der mit den Achsen senkrecht zur Laufrich tung der Kettentransporttische angeordneten Druckrollen im Verhältnis zur Zahl der mit den Achsen schräg zur Laufrichtung angeord neten Druckrollen veränderbar ist. 3.
    Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Tischplatte der Kettentransporttische aus quer zur Lauf richtung geriffelten Pressspanplatten besteht, die quer zur Laufrichtung mit ihren beid seitigen Enden auf Stahllaufschienen auflie gen, zum Zwecke, einerseits eine absolut plane Auflage der $ettentransporttische und anderseits eine gute Strahlungswärmeisolie rung des zwischen den Kettentransporttischen angeordneten untern Heizkörpers zu gewähr leisten. 4.
    Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Heizkörper gegen die Fourniere zu abdeckende polierte Schienen aufweisen, wobei die Schiene (14) des obern Heizkörpers Verbreiterungen (14') aufweist, die zwischen die Druckrollen rei chen. 5. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass sie elektrisch be heizbare Heizkörper enthält. 6. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass sie mit Dampf oder Heissluft beheizbare Heizkörper enthält. 7.
    Maschine nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass der Druck, den die an einem Druckbalken abgestützten Ein zugsrollen (37, 37') auf die eingeführten Fournierblätter ausüben, durch Veränderung der Vorspannung von Druckfedern verändert werden kann. B. Maschine nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die Einzugsrolle, die das Fournierblatt, an dessen Kante der Leim aufgetragen wird, einzieht, zu der Laufrichtung schräg einstellbar ist, zum Zwecke, ein zwangsläufiges Andrücken die ses Fournierblattes an das Führungslineal zu erreichen. 9.
    Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die in der Durch- Laufrichtung der Fourniere hinter der Leim abgabestelle angeordnete Einzugswalze an einem Druckbalken gelagert ist und breiter und im Durchmesser kleiner wie die zugeord nete treibende Rolle ausgebildet ist. 10.
    Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zur genauen Ein stellung der an einem Druckbalken gelager ten Druckrollen auf die Dicke der jeweils zu verarbeitenden Fourniere die Verstellspindel des Druckbalkens oben aus dem dort eine horizontale Passfläche aufweisenden Joch her ausgeführt ist und einen Anschlag mit einer ebenfalls eine Passfläche aufweisenden Ein stellschraube trägt.
CH239256D 1943-10-29 1943-10-29 Verfahren zum Zusammenfügen und Verleimen von Fournierblättern und Maschine zur Durchführung des Verfahrens. CH239256A (de)

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