CH239221A - Vorrichtung zum Perforieren von frischbedrucktem Papier. - Google Patents
Vorrichtung zum Perforieren von frischbedrucktem Papier.Info
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Description
Vorrichtung zum Perforieren von frisehbedrüchtem Papier. Es bestehen bekannte Werkzeuge, welche Papiere mit einer Lochperforation versehen. Dieselben setzen sich in der Hauptsache aus einer festsitzend-en, gelochten Matrizenplatte und einer dazu passenden Stempelplatte zu sammen. Dazwischen wird eine der Stempel- platte dienende Führungsplatte unterge bracht.
Die Führungsplatte bezweckt ferner das Abstreifen des perforierten Papiers, wel ches das Bestreben hat, nach Durchgang der Lochstempel denselben anzuhaften. Wenn mit diesen Perforierwerkzeugen bedrucktes Pa pier "gelocht wird, treten nach kurzer Zeit unangenehme Nachteile auf. Die feuchte Farbe setzt sich an der Führungsplatte fest und verursacht bei mehrmaligem Arbeitsvor gang Verunreinigungen, welche ein unklares Bild der bedruckten Fläche nach sich zieht.
Es sind bereits Versuche gemacht worden, welche während und nach der Perforation durch Spannen des bedruckten Papiers auf der Matrizenplatte diesen Mängeln Abhilfe schaffen sollten. Sie haben sieh aber in der Praxis. nicht bewährt. Auch die Neuerungen, welche mittels Aussparungen in der Grösse der bedruckten Fläche des zu perforierenden Papiers in den Handel :gebracht worden sind, erweisen sich als unvollständig.
Es ist in der Praxis offenbar geworden, dass das Papier während des Arbeitsvorganges in der Lauf richtung registerhaltig, seitlich aber Schwan kungen unterworfen ist, was zur Folge hat, dass die Längsstege auf das Markenbild zu liegen kommen.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum Perforieren von frisch bedrucktem Papier mit einer Stempelfüh- rungsplatte, welche gleichzeitig zum Abstrei fen des perforierten Papiers dient, bei :der die Längsstege der Stempelführungsplatte der Vorrichtung Aussparungen aufweisen, welche zum Zwecke haben, die Auflageflächen der Längsstege auf dem druckfreien Teil des frischbedruckten Papiers beim Zurückgehen der Stempel auf eine möglichst kleine Auf lagefläche zu reduzieren.
Während bisher bei Perforierung druck feuchter Papiere die Stempelführungsplatte nach kurzen Arbeitsvorgängen durch sich an häufende Farbreste beschmutzt wurde und insbesondere die Längsstege an Hand der durch die Schwankungen hervorgerufenen Beschmutzungen gereinigt werden mussten, ergibt sich bei der erfindungsgemässen Aus bildung eine grosse Zeitersparnis, da eine Rei nigung seltener vorgenommen werden muss. Durch die Aussparungen an den Längsstegen der Stempelführungsplatte wird ein unge störter Arbeitsvorgang bei Höchstleistung verwirklicht.
Es ergibt sich die Möglichkeit, das Druckwerk mit reichlicher Farbgebung zu versehen, ivelehe sich nicht mehrstörend auf die gesamte Perforation auswirkt.
Beiliegende Zeichnung zeigt eine beispiels weise Ausführungsform des Gegenstandes vorliegender Erfindung, wobei nun die zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Teile dargestellt sind, wobei Fig. 1 einen Schnitt nah der Linie I-1 der Fig. 2 darstellt, während Fig. 2 eine Untenansieht der Stempelfüh- rungsplatte verkörpert.
Fib. 3 zeigt den Länotssteg nach bekann ter Ausführung, vergrössert aus Fig. 2 ent nommen.
Fig. 4 stellt die neue Ausführung im Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3 dar.
Fig. 1 zeiht die mit Löchern 2 versehene Matrizenplatte 1 auf die das zu perforierende Papier 3 zu liegen kommt, welches mit noch feuchten, bedruckten Flächen 4 versehen ist. In aus der Zeichnung nicht ersichtlicher Art ist mit kleinem Abstand über der Papierlab eine Platte 5 mit -der Matrizenplatte 1. fest verbunden, welche den Stempeln 6 der Stem- pelplatte 7 als Führung dient.
Diese Stempel sind nach bekanntem Beispiel an der Stem pelplatte 7 befestigt, wobei sich letztere wäh rend des Arbeitsvorganges auf und ab be wegt. In der mit der Matrizenplatte 1 verbun denen Platte 8 sind Löcher 9 angeordnet, die zum Durchlassen der Perforierabfälle dienen.
Aus Fig. 2 ist die Anordnung der Perfo rierstempel 6 ersichtlich. Die zwischen den Stempelreihen entstehenden Flächen sind mit Aussparungen 10 versehen, die äusserst nahe an die Stempelführung heranreichen, um eine Beschmutzung der noch feuchten, bedruckten Papierflächen 4 zu verhindern.
Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dass nach vollendetem Arbeitsvorgang die empor gehobene Papierlage 3 nur noch mit den zwischen den bedruckten Flächen 4 verblei benden Stegen 12 der Stempelführungsplatte 5 in Berührung kommt. Da .das Papier nur in der Laufrichtung, mit. Pfeil 11 angegeben, registerhaltig, seitlich aber Schwankungen unterworfen ist, können die Längsstege 12 immer noch Verunreinigungen verursachen, wobei an den Stegen wiederum Farbreste haften bleiben.
Fig. 3 zeigt nun den Längssteg 12 nach bekannter Ausführung aus Feg. 2 entnom men, worin die Auflagefläche 13 immer noch störend gross ist und Beschmutzungen verur sachen kann.
Fig. 4 stellt die neue Ausführung im Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3 dar, worin Ausfräsungen 14 die Auflage fläche 13 um die Hälfte reduzieren. Dabei können diese Ausfräsungen 14 regelmässig oder unregelmässig zum Beispiel in Abstän- den vorgenommen werden. Sollten sich durch irgendwelche Umstände auch in der Lauf richtung Schwankungen bemerkbar machen, so können die Ausfräsungen 14 auch an den Querstegen 1.5 vorgenommen werden.
In der Stempelführungsplatte 5 der Fig.1 sind ferner Röhrchen 16 angebracht, durch welche Pressluft strömt, die das bedruckte Papier ständig oder periodisch auf die Ma trizenplatte 1 drückt und dadurch nicht nur (las Berühren der Farbe mit der Platte 5 be hindert, sondern auch den Trocknungsprozess fördert.
Erfindun,-sgemäss ist nun die Auflage fläche 13 des Steges 12 auf dem unbedruck ten Papier überall reduziert worden, so dass sich keine oder wenigstens belanglose Ver unreinigungen ergeben und eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen dem Druck und der Perforation möglich wird, wobei der lästige Maschinenstillstand zur Beseitigung der Ver- unreinigungen wegfällt und grosse Zeiterspar nis bietet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorriohtung zum Perforieren von frisch bedrucktem Papier mit einer Stempelfüh- rungsplatte (5), welche gleichzeitig zum Ab streifen .des perforierten Papiers dient, da durch gekennzeichnet, dass die Längsstege (12) der Stempelführungsplatte (5) der Vor richtung Aussparungen (14) aufweisen, welche zum Zweck haben, die Auflageflächen (13) der Längsstege (12) auf dem druck freien Teil des frischbedruckten Papiers (3) beim Zurückgehen der Stempel (6) auf eine möglichst kleine Auflagefläche zu redu zieren. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Aussparungen (14) der Längsstege (12) in Abständen von einander ausgeführt sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Querstege (15) Ausfräsungen (14) aufweisen. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass in der Stempelführungsplatte (5) Röhrchen (16) angebracht sind, welche dazu dienen, Pressluft durchströmen zu lassen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH239221T | 1944-11-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH239221A true CH239221A (de) | 1945-09-30 |
Family
ID=4461085
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH239221D CH239221A (de) | 1944-11-03 | 1944-11-03 | Vorrichtung zum Perforieren von frischbedrucktem Papier. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH239221A (de) |
-
1944
- 1944-11-03 CH CH239221D patent/CH239221A/de unknown
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