CH239221A - Vorrichtung zum Perforieren von frischbedrucktem Papier. - Google Patents

Vorrichtung zum Perforieren von frischbedrucktem Papier.

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CH239221A
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CH
Switzerland
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perforating
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English (en)
Inventor
Maschinenfabrik Winkler Fal Ag
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Winkler Fallert & Co Maschf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/02Perforating by punching, e.g. with relatively-reciprocating punch and bed
    • B26F1/14Punching tools; Punching dies

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description


      Vorrichtung    zum Perforieren von     frisehbedrüchtem    Papier.    Es bestehen     bekannte    Werkzeuge, welche  Papiere mit einer Lochperforation versehen.  Dieselben setzen sich in der Hauptsache aus  einer     festsitzend-en,        gelochten        Matrizenplatte     und einer dazu passenden Stempelplatte zu  sammen.     Dazwischen    wird eine der     Stempel-          platte    dienende     Führungsplatte    unterge  bracht.

   Die Führungsplatte bezweckt ferner  das Abstreifen des perforierten Papiers, wel  ches das Bestreben hat, nach Durchgang der  Lochstempel denselben     anzuhaften.        Wenn    mit  diesen Perforierwerkzeugen bedrucktes Pa  pier     "gelocht    wird, treten nach kurzer Zeit  unangenehme     Nachteile    auf. Die feuchte  Farbe setzt sich an der Führungsplatte fest  und verursacht bei mehrmaligem Arbeitsvor  gang Verunreinigungen, welche ein unklares  Bild der bedruckten Fläche nach sich zieht.  



  Es sind bereits Versuche gemacht worden,  welche während und nach der Perforation  durch Spannen des bedruckten Papiers auf  der     Matrizenplatte    diesen Mängeln Abhilfe  schaffen sollten. Sie haben sieh aber in der  Praxis. nicht bewährt. Auch die     Neuerungen,       welche mittels Aussparungen in der Grösse  der bedruckten Fläche des zu     perforierenden     Papiers in den Handel :gebracht worden sind,  erweisen sich als unvollständig.

   Es ist in der  Praxis offenbar geworden, dass das Papier  während des     Arbeitsvorganges        in    der Lauf  richtung registerhaltig,     seitlich    aber Schwan  kungen     unterworfen    ist, was zur Folge hat,  dass die Längsstege auf das     Markenbild    zu  liegen kommen.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine     Vorrichtung    zum Perforieren von frisch  bedrucktem Papier mit einer     Stempelfüh-          rungsplatte,    welche gleichzeitig zum Abstrei  fen     des    perforierten Papiers     dient,    bei :der die  Längsstege der     Stempelführungsplatte    der       Vorrichtung    Aussparungen aufweisen, welche  zum Zwecke     haben,    die Auflageflächen der       Längsstege    auf dem druckfreien Teil des  frischbedruckten Papiers     beim    Zurückgehen  der Stempel auf eine möglichst kleine Auf  lagefläche zu reduzieren.  



  Während bisher bei Perforierung druck  feuchter Papiere die     Stempelführungsplatte         nach kurzen Arbeitsvorgängen durch sich an  häufende Farbreste     beschmutzt    wurde und  insbesondere die Längsstege an Hand der  durch die     Schwankungen    hervorgerufenen       Beschmutzungen        gereinigt    werden mussten,  ergibt sich bei der erfindungsgemässen Aus  bildung eine     grosse    Zeitersparnis, da eine Rei  nigung seltener vorgenommen werden muss.  Durch die Aussparungen an den     Längsstegen     der     Stempelführungsplatte    wird ein unge  störter Arbeitsvorgang bei Höchstleistung  verwirklicht.

   Es ergibt sich die Möglichkeit,  das Druckwerk mit reichlicher Farbgebung  zu versehen,     ivelehe    sich nicht mehrstörend  auf die gesamte Perforation auswirkt.  



  Beiliegende Zeichnung zeigt eine beispiels  weise Ausführungsform des Gegenstandes  vorliegender     Erfindung,    wobei nun die zum       Verständnis    der Erfindung erforderlichen  Teile dargestellt sind, wobei       Fig.    1 einen Schnitt nah der Linie     I-1     der     Fig.    2     darstellt,    während       Fig.    2 eine     Untenansieht    der     Stempelfüh-          rungsplatte    verkörpert.  



       Fib.    3 zeigt den     Länotssteg    nach bekann  ter Ausführung,     vergrössert    aus     Fig.    2 ent  nommen.  



       Fig.    4 stellt die neue Ausführung im       Schnitt    nach der Linie     IV-IV    der     Fig.    3  dar.  



       Fig.    1     zeiht    die mit Löchern 2     versehene          Matrizenplatte    1 auf die das zu perforierende  Papier 3 zu liegen kommt, welches mit noch  feuchten, bedruckten Flächen 4 versehen ist.  In aus der Zeichnung nicht ersichtlicher Art  ist mit kleinem Abstand über der Papierlab  eine Platte 5 mit -der     Matrizenplatte    1. fest  verbunden, welche den Stempeln 6 der     Stem-          pelplatte    7 als     Führung    dient.

   Diese Stempel  sind nach bekanntem     Beispiel    an der Stem  pelplatte 7 befestigt, wobei sich letztere wäh  rend des     Arbeitsvorganges    auf und ab be  wegt. In der mit der     Matrizenplatte    1 verbun  denen Platte 8 sind Löcher 9 angeordnet, die  zum Durchlassen der Perforierabfälle dienen.  



  Aus     Fig.    2 ist die Anordnung der Perfo  rierstempel 6     ersichtlich.    Die zwischen den  Stempelreihen     entstehenden    Flächen sind mit    Aussparungen 10 versehen, die     äusserst    nahe  an die     Stempelführung    heranreichen, um eine  Beschmutzung der noch feuchten,     bedruckten     Papierflächen 4 zu verhindern.  



  Aus der Zeichnung ist     ersichtlich,    dass  nach vollendetem     Arbeitsvorgang    die empor  gehobene Papierlage 3 nur     noch    mit den  zwischen den     bedruckten    Flächen 4 verblei  benden Stegen 12 der     Stempelführungsplatte     5 in Berührung kommt. Da .das Papier nur in  der     Laufrichtung,    mit. Pfeil 11 angegeben,       registerhaltig,    seitlich aber Schwankungen       unterworfen    ist, können die     Längsstege    12  immer noch Verunreinigungen verursachen,  wobei an den Stegen wiederum     Farbreste     haften bleiben.  



       Fig.    3 zeigt nun den Längssteg 12 nach       bekannter    Ausführung aus Feg. 2 entnom  men, worin die Auflagefläche 13 immer noch  störend gross ist und Beschmutzungen verur  sachen kann.  



       Fig.    4 stellt die neue Ausführung im  Schnitt nach der Linie     IV-IV    der     Fig.    3  dar, worin     Ausfräsungen    14 die Auflage  fläche 13 um die Hälfte reduzieren. Dabei  können diese Ausfräsungen 14 regelmässig  oder unregelmässig zum Beispiel     in        Abstän-          den    vorgenommen werden.     Sollten    sich     durch     irgendwelche Umstände auch in der Lauf  richtung Schwankungen bemerkbar machen,  so können die     Ausfräsungen    14 auch an den  Querstegen 1.5 vorgenommen werden.  



  In der     Stempelführungsplatte    5 der     Fig.1     sind ferner Röhrchen 16 angebracht, durch  welche     Pressluft    strömt, die das     bedruckte     Papier ständig oder periodisch auf die Ma  trizenplatte 1 drückt und dadurch nicht nur  (las Berühren der Farbe mit der Platte 5 be  hindert, sondern auch den     Trocknungsprozess     fördert.  



       Erfindun,-sgemäss    ist nun die Auflage  fläche 13 des Steges 12 auf dem unbedruck  ten Papier überall reduziert worden, so dass  sich keine oder     wenigstens    belanglose Ver  unreinigungen ergeben und eine reibungslose       Zusammenarbeit        zwischen    dem     Druck    und der  Perforation möglich wird, wobei der lästige  Maschinenstillstand zur Beseitigung der Ver-           unreinigungen    wegfällt und grosse Zeiterspar  nis     bietet.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorriohtung zum Perforieren von frisch bedrucktem Papier mit einer Stempelfüh- rungsplatte (5), welche gleichzeitig zum Ab streifen .des perforierten Papiers dient, da durch gekennzeichnet, dass die Längsstege (12) der Stempelführungsplatte (5) der Vor richtung Aussparungen (14) aufweisen, welche zum Zweck haben, die Auflageflächen (13) der Längsstege (12) auf dem druck freien Teil des frischbedruckten Papiers (3) beim Zurückgehen der Stempel (6) auf eine möglichst kleine Auflagefläche zu redu zieren. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Aussparungen (14) der Längsstege (12) in Abständen von einander ausgeführt sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Querstege (15) Ausfräsungen (14) aufweisen. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass in der Stempelführungsplatte (5) Röhrchen (16) angebracht sind, welche dazu dienen, Pressluft durchströmen zu lassen.
CH239221D 1944-11-03 1944-11-03 Vorrichtung zum Perforieren von frischbedrucktem Papier. CH239221A (de)

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