CH238535A - Zählvorrichtung. - Google Patents

Zählvorrichtung.

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CH238535A
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Ag Standard Telephon Und Radio
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Standard Telephon & Radio Ag
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Description


      Zählvorrichtung.       Die Erfindung betrifft eine Zählvorrich  tung, in welcher die     Zählangabe        durchZiffern-          rollen    erfolgt. Solche     Vorrichtungen    werden  beispielsweise in     Telephongesprächszählern,     Gas-, Wasser-,     Elektrizitäts-,    Zeit- oder  Distanzmessern und dergleichen Vorrichtun  gen gebraucht, wobei die Zählung nicht nach  dem Dezimalsystem zu erfolgen braucht.  



  Die     Erfindung    bezweckt die Schaffung  einer Zählvorrichtung, bei welcher die dem       Antriebsmechanismus    derselben zuzuführende  Energie zur     Ausführung    eines Zählschrittes  unabhängig von der jeweiligen Stellung der  Ziffernrollen konstant ist, wodurch verschie  dene Vorteile erzielt werden können. Ohne be  sondere Massnahmen ist diese für einen Zähl  schritt benötigte Energie von der Stellung der  Ziffernrollen abhängig, was davon herrührt,  dass in einer Zählvorrichtung nur die die  niedrigste Zahlstelle anzeigende Ziffernrolle  bewegt wird, bis deren höchste Ziffer erreicht  ist, worauf bei einem weiteren Zählschritt  diese Ziffernrolle zusammen mit der die  nächsthöhere Zahlstelle anzeigenden Ziffern  rolle bewegt wird.

   Auch bei weiteren Zähl-    schritten müssen, beispielsweise bei einer  nach dem Dezimalsystem arbeitenden Zähl  vorrichtung, beim Übergang von der Zahl 99  auf die Zahl 100 oder beim Übergang von  der Zahl 999 auf die Zahl 1000, mehrere oder  sogar alle Ziffernrollen     gleichzeitig    ein  gestellt     werden.    Die dem     Antriebsmechanis-          mus    zuzuführende Energie ist daher sehr  veränderlich. Im Falle eines     Telephon-          gesprächszählers    wird nun die dazu erforder  liche Kraft beispielsweise durch einen Elek  tromagneten geliefert, der aus diesem Grunde  grösser und kräftiger sein muss als bei einer  immer gleichbleibenden kleineren Belastung  desselben.

   Es ist im übrigen auch klar, dass  eine solche konstante Belastung den     Vorteil     der     geringeren    Abnützung     und    Störungs  anfälligkeit sowie einer besseren     Ausnützung     der verfügbaren Energie mit sich bringt.  



  Bei bisher bekannt gewordenen Zähl  vorrichtungen ist versucht worden, die kon  stante Belastung des Antriebsmechanismus  durch Spezialkonstruktionen von Zahnrädern  zu erreichen, mittels denen die Ziffernrollen  unter sich gekuppelt sind. Im allgemeinen ist      es dann nicht möglich, bei der eingestellten  Zahl alle Ziffern genau auszurichten. Da nun  meist die     Ablesung    durch ein     Fensterchen    zu  erfolgen hat, so wird sie deshalb erschwert,       und    irrtümliche     Ablesungsergebnisse        können     die Folge sein.

   Bei Zählvorrichtungen mit       Rückstellmechanismen    müssen ausserdem be  sondere Massnahmen getroffen werden, um zu  gewährleisten, dass nach der Rückstellung  auf Null die     Zahnräder    richtig miteinander  im Eingriff stehen.  



  Die     Erfindung        bezweckt    demgegenüber  die     Schaffung    einer Zählvorrichtung, bei  welcher die dem Antriebsmechanismus zu  zuführende Energie zur Ausführung eines       Zählschrittes    unabhängig von der jeweiligen       Stellung    der Ziffernrollen konstant ist und  in welcher ferner auch die die nächsthöheren  Zahlstellen anzeigenden Ziffernrollen schritt  weise     fortgeschaltet    werden. Dadurch     wird     erreicht, dass     die    Ziffern einer Zahl stets aus  gerichtet sind, wodurch sowohl das Ablesen  erleichtert und nicht zuletzt auch die äussere  Erscheinung verbessert wird.  



  Die erfindungsgemässe Zählvorrichtung,  in welcher eine Anzahl je mit einem Steig  rad und einem     Klinkenmechanismus    ver  sehene Ziffernrollen vorhanden sind, von  denen jede mittels ihres auf das     Steigrad    ein  wirkenden Klinkenmechanismus betätigt wird,  ist dadurch gekennzeichnet, dass die Einstel  lung der Ziffernrollen     schrittweise    erfolgt,  derart, dass die Ziffern einer Zahl stets aus  gerichtet sind, und dass die Steuerung des  Klinkenmechanismus einer jeden Ziffernrolle  mit Ausnahme der die niedrigste Zahlstelle  anzeigenden Ziffernrolle je mittels einer nach  einer Spirale verlaufenden     Nocke    erfolgt,

   wo  bei jeweils die betreffende     Nocke    mit der die       nächstuntere    Zahlstelle anzeigenden Ziffern  rolle fest verbunden ist, das Ganze derart,  dass die dem Antriebsmechanismus zuzufüh  rende Energie zur Ausführung eines Zähl  schrittes unabhängig von der jeweiligen Stel  lung der Ziffernrollen konstant     ist.     



  Die Form dieser Nocken kann beispiels  weise nach     einer        Exponentialspirale    ver  laufen, die sich     asymptotisch    einem Kreis    nähert. Gleichzeitig kann diese besonders ge  formte     Nocke    in Zählvorrichtungen mit Rück  stellmechanismen verwendet werden, zum  Beispiel     Telephongesprächszählern,    in wel  chen sie die Ziffernrolle bei deren Rückdre  hung in der der Nullstellung vorangehenden  Stellung     stillsetzt,    worauf durch das Zurück  führen des     Rückstellmeehanismus        in    den  Ruhestand bewirkt wird,

   dass jede Ziffern  rolle durch     Ausführung    eines letzten Schrit  tes in die Nullstellung zurückkehrt.  



  Nachstehend ist an Hand der beiliegen  den Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes, welches einen     elek-          troma"netisch    betätigten     Telephongesprächs-          zähler    betrifft. näher beschrieben.  



  In der Zeichnung zeigt:  die     Fig.    1 einen     Längsschnitt    dieses Ge  sprächszählers,  die     Fig.    2 eine Vorderansicht bei ab  genommener Frontplatte.  



  die     Fig.    3 eine Seitenansicht des Antriebs  mechanismus für eine Ziffernrolle,  die     Fig.    4 den     Rückstellmechanismus    und  die     Fig.    5 einen Teil der     Krümmungs-          kurve    der     Nocke    in Polarkoordinaten und  ein Kräftediagramm.  



  Es soll zuerst an Hand der     Fig.    3 gezeigt  werden, wie unabhängig von der Stellung der  Ziffernrollen eine konstante Belastung des  Elektromagneten erzielt wird. Die Einer  ziffernrolle l., die mit einem Steigrad 2 ver  sehen ist, kann durch eine unter dem Einfluss  einer Feder stehende Stossklinke 3, welche  um einen im Kniehebel 5 gelagerten Dreh  zapfen 4 drehbar gelagert ist,     schrittweise          fortgeschaltet    werden. Der Hebel 5 ist auf  dem Drehzapfen 6 drehbar gelagert und steht  unter dem Einfluss der Feder 7. Das freie  Ende des Kniehebels 5 ist mit einem An  schlag $ versehen, der mit dem Zahn des  Steigrades in Eingriff steht, der auf den mit  der Stossklinke 3     zusammenwirkenden        Zahn     folgt.

   Das Steigrad     kann    sich nicht drehen,  da dem von der Klinke 3     ausgeübten    Druck  der freie Arm des Kniehebels 5 entgegen  wirkt. Die beiden     in    der     Fig.    3 gezeigten  Federn sind in der     Fig.    1 durch eine     einzige              Stabfeder    7 ersetzt, die durch eine rechts vom  Drehzapfen 4 liegende, in der     Stossklinke    3  vorgesehene Öse 15 hindurchgeht.  



  Die die     Vorrichtung    antreibende Kraft  wirkt in Richtung des in der     Fig.    3 gezeigten  Pfeils auf den Hebel 5 ein, so dass dieser im  Uhrzeigersinn gedreht wird, wobei die Stoss  klinke 3 in die nächste Zahnlücke einfällt.  Sobald die Magnetkraft zu wirken aufhört,  wird der Hebel 5 durch die Feder 7 im     Clegen-          uhrzeigersinn    zurückgedreht, wobei die Stoss  klinke 3 das Steigrad um einen Zahn weiter  dreht, und zwar nur um     einen    Zahn, da der  vorangehende Zahn gegen den Anschlag 8  zu liegen kommt, wodurch das Steigrad  gegen eine weitere Drehung vorläufig ge  sperrt ist. Die Ziffernrolle ist somit um einen  Schritt weitergeschaltet worden.

   Das Zurück  drehen der Ziffernrolle während der Drehung  des Hebels 5 im Uhrzeigersinn     wird    durch  die     Sperrklinke    9 verhindert.    Jede Ziffernrolle ist mit einem     Stossklin-          kenmechanismus    von der beschriebenen Art  versehen. Für die     Einerziffernrolle    wird der  Hebel 5 direkt     durch    den Anker des Elektro  magneten angezogen, wie dies aus der     Fig.    1  ersichtlich ist. In dieser Figur zieht der  Elektromagnet 16 den Anker 17, der auf dem  Drehzapfen 18 gelagert ist, an, wobei die am  Anker 17 angreifende Feder 19 gespannt  wird.

   Der Anker 17 besitzt     einen    finger  förmigen Arm 20, welcher mit     einem    Ansatz  21 des Hebels 5 in Eingriff steht, so dass  beim Anzug des Ankers 17 der Hebel 5 im  Uhrzeigersinn gedreht wird. Der Hebel 5  jeder übrigen Ziffernrolle wird     mittels    je  eines Hebels 10, welcher durch eine Feder 22,       Fig.    1, gegen eine     Nocke    11,     Fig.    1 und 3,  angedrückt     wird,    betätigt. Die     Nocke    11 ist  jedesmal mit der Ziffernrolle der nächst  untern Dezimalstelle fest verbunden.

   In jeder  höheren     Schrittstellung    der Ziffernrolle der  niedrigsten Dezimalstelle bewirkt der zu  nehmende Radius der     Nocke    11, dass der  Hebel 10 mehr und mehr gehoben wird, bis  nach der höchsten Schrittstellung, das heisst  beim Übergang aus Stellung 9 nach der Siel-         lung    0 der betreffenden Ziffernrolle, der  Hebel 10 so hoch gehoben worden ist, dass er  den Hebel 5 der nächsten Ziffernrolle so weit  gedreht hat, dass dessen Stossklinke 3 in die  folgende Zahnlücke einfallen kann, so dass  diese .

   Ziffernrolle um einen Schritt weiter  bewegt     wird.    Bei jedem Zählschritt     wird    die  dem Elektromagneten zugeführte Energie  zum Spannen der am Hebel 5 angreifenden  Feder 7 der     Einerziffernrolle    ausgenutzt.  Beim     Aberregen    des Elektromagneten dient  die in dieser Feder 7 gespeicherte potentielle  Energie zur Ausführung eines     Zählschr_        ittes.     Die dem Elektromagneten jeweils für     einen     Zählschritt zugeführte Energie ist somit     stets     konstant.

   Die Form der Nocken 11     wird        nun     so gewählt, dass die von den Federn 7 zu  überwindenden Widerstände möglichst ge  ring und gleichförmig sind. Auf diese Weise       kann    jeweils ein Zählschritt mit möglichst  geringer Federkraft und somit mit möglichst  geringer, zum Spannen der Feder 7 der     Einer-          ziffernrolle    aufzuwendender elektromagneti  scher Kraft erzielt werden.  



  Die zur Erzielung dieser Eigenschaft  massgeblichen Faktoren für die     Formgebung     der Nocken 11 sind dabei die erforderlichen  Kräfte     zum    Heben des Hebels 10 entgegen  der     zunehmenden        Spannung    der Feder 22,  zur Bewegung des Hebels 5 entgegen der zu  nehmenden     Spannung    der Feder 7 und zur       'Überwindung    der Reibung zwischen dem  Hebel 10 und der     Nocke    11. Dabei     wird    die  Reibung bei     zunehmender        Schrittstellung    der  Ziffernrolle, so     wie    der Reibungsweg, bei zu  nehmendem Druck ebenfalls grösser.

   Die ge  wünschte Form wird     wie    folgt ermittelt:  Falls, wie     Fig.    5 zeigt, mit P die senk  recht auf den     Nockenumfang        wirkende    Kraft,  mit r der Leitstrahl, mit     co    der     Polarwinkel          irgendeines        Punktes    der     Nockenkurve    in  Polarkoordinaten und     99    der Winkel zwischen  der Normalen und dem Leitstrahl bedeutet,  dann wird bei einer Drehung um einen Win  kel     dco    die folgende Arbeit erforderlich sein:

    1.     Überwindung    der Kraft P     cos        9p    über  den Weg     dr.         2. Überwindung der Kraft P     sin        99    über den  dem Winkel     dco    entsprechenden Bogen r.     dco.     



  3. Überwindung der durch die Kraft P  erzeugten Reibung auf dem Weg     ds.       Wenn die gesamte Arbeit für einen glei  chen Drehungsbetrag stets gleich sein soll,  dann gilt zur Bestimmung der Form der       Noeke    die folgende     Gleichung:       P     cos        5o#dr+Psin5o#r#dm+P#   <I>f</I>     ds=C#dco       Darin ist f der Reibungskoeffizient und  C die konstante Kraft für einen Drehungs  winkel gleich 1.  



  Wird     ds    durch     und        dr    durch       tg        cp   <I>. r .</I>     dco    ersetzt, so
EMI0004.0017  
   erhält man  
EMI0004.0018     
    Die Kraft P erweist sich als praktisch  unabhängig vom Radius r.  



  Eine Prüfung dieser Gleichung zeigt, dass  die Kurve den Charakter einer Spirale be  sitzt, die im Pol ihren Anfang nimmt und  sich     asymptotisch    einem Kreis vom Radius  
EMI0004.0020  
   nähert.  



  Zur Bestimmung der Formel für die Spi  rale müssen     sin    2     (p    und     cos        p    in der obigen  Gleichung durch
EMI0004.0025  
   ausgedrückt  werden und die sich daraus ergebende Diffe  rentialgleichung r = r     (co)    gelöst werden.  



  Da. der Winkel     cp    für den hier interessie  renden Teil der Kurve klein ist, kann zur  Vereinfachung angenommen werden, dass       cos        cp   <I>=1</I> und     sin    2     c,    = 2 to-<B>99,</B> so dass die  folgende Gleichung erhalten wird:  
EMI0004.0032     
    Wird nun     tg        99    durch
EMI0004.0035  
   ersetzt, dann  wird die folgende Differentialgleichung er-    halten:  
EMI0004.0036     
    Die Lösung dieser Gleichung ergibt  
EMI0004.0037     
    Die Konstante     C,    findet man aus der Be  dingung, dass bei     co   <I>= 0, r =</I>     r"    ist.  



  Somit ist  
EMI0004.0041     
    Aus der     Fig.    3 ist ersichtlich, dass sobald  der Hebel 10 in die höchste Stellung gehoben  worden ist und die nachfolgende Ziffernrolle  um einen Schritt weitergeschaltet worden ist,  der Hebel 10 in die Ausgangsstellung auf der       Nocke    11 zurückfällt.  



  Die     Nocke    kann zum Zurückstellen der  Zählvorrichtung in die Nullstellung benützt;  werden, wie dies die     Fig.4    veranschaulicht.  Jede Ziffernrolle ist mit einem     Ritzel    12 und  einem     7,abnsegment    13 versehen, welches  unter dem Einfluss einer Feder 14 steht. Das       Ritzel    12 besitzt so viele Zähne als die betref  fende Ziffernrolle     n        Stellungen    (Ziffern) be  sitzt oder ein Vielfaches davon. Die Feder 14  versucht dauernd, das Zahnsegment 13 in eine  Stellung zu drehen, die der der Nullstellung  vorangehenden Stellung entspricht, im Maxi  mum also über     ic    -1 Zähne.

   Das Segment  besitzt noch einen Zahn mehr. In dieser der       Nullstellung    vorangehenden Stellung wird  eine weitere Zurückstellung verhindert, da in  dieser     Stellung    der     Hebel    10 als Sperrklinke  auf den erhöhten Teil der     Nocke    11 einwirkt.  



  Zur Rückstellung der Zählvorrichtung  wird ausser dein Elektromagneten 16, welcher  zur Betätigung der Zählvorrichtung dient,  ein zweiter Elektromagnet 23,     Fig.    1, erregt.  Der Anker 24 des Elektromagneten 23 be  wirkt dabei eine Drehung des Winkelhebels  25, welcher den zweiten Arm 26 jeder Sperr  klinke 9 nach unten drückt, so dass jede  Sperrklinke von ihrem Steigrad 2 abgehoben      wird.

   Da der andere Arm des Winkelhebels  gleichzeitig gegen den Teil 21 eines jeden  Hebels mit Ausnahme desjenigen der Einer  ziffernrolle drückt, so werden auch die Hebel  5 aller übrigen Ziffernrollen im     Uhrzeiger-          sinne    bewegt, wobei alle Steigräder freigege  ben werden, so dass alle Ziffernrollen     nun     durch die Federn 14 mittels der Zahnseg  mente 13 und der     Ritzel    12 in die     .Stellung    9  weitergeschaltet werden, in welcher sie durch  die Hebel 10, die als     Sperrklinken    auf die  zugeordneten Nocken einwirken, gehalten  werden.  



  Bei der nun erfolgenden     Aberregung    der  Elektromagnete 16 und 23 und der Rückkehr  der Hebel 5 führen sämtliche     Ziffernrollen     einen weiteren Schritt aus     und    erreichen die  Nullstellung.  



  Die weiteren Einzelheiten des dargestell  ten Ausführungsbeispiels sollen nicht näher  beschrieben werden, da sie zum     Wesen    der  Erfindung     nichts    beitragen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zählvorrichtung, in welcher eine Anzahl je mit einem Steigrad und einem Klinken- mechanismus versehene Ziffernrollen vorhan den sind, von denen jede mittels ihres auf das Steigrad einwirkenden Klinkenmechanismus betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung der Ziffernrollen schrittweise erfolgt, derart, dass die Ziffern einer Zahl stets ausgerichtet sind, und dass die Steuerung des Klinkenmechanismus einer jeden Ziffern rolle mit Ausnahme der die niedrigste Zahl stelle anzeigenden Ziffernrolle je mittels einer nach einer Spirale verlaufenden Nocke er folgt,
    wobei jeweils die betreffende Nocke mit der die nächstuntere Zahlstelle anzeigen den Ziffernrolle fest verbunden ist, das Ganze derart, dass die dem Antriebsmechanismus zu zuführende Energie zur Ausführung eines Zählschrittes unabhängig von der jeweiligen Stellung der Ziffernrollen konstant ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Zählvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Nocken wenigstens annähernd nach einer Egponential- spirale verlaufen, die sich asymptotisch einem greis nähert. 2.
    Zählvorrichtung nach Patentanspruch, in welcher die Antriebskraft durch einen Elektromagneten geliefert wird, dadurch ge kennzeichnet, dass das Weiterschalten um einen .Schnitt bei jeder Ziffernrolle in der Weise erfolgt, dass ein Hebel (5) ihres Klin- kenmechanismus in eine Stellung gebracht wird, in welcher eine auf diesem Hebel (5) drehbar gelagerte Klinke (3) in die nächste Zahnlücke des Steigrades (2) einfällt, worauf dieses Steigrad unter dem Einfluss einer auf die Klinke (3) und auf den Hebel (5) einwir kenden Feder (7) nur einen Schritt ausführt,
    da es durch einen in die der genannten Zahn lücke vorangehende Zahnlücke einfallenden Anschlag (8) wieder gehemmt wird, wobei der Hebel (5) des Klinkenmechanismus bei der die niedrigste Zahlstelle anzeigenden Zif fernrolle durch den Anker (17) des Elektro magneten (16), bei jeder übrigen Ziffernrolle dagegen durch einen ihr zugeordneten, gegen die Nocke (11) angedrückten Hebel (10) in dessen höchster Stellung in die das Einfallen der Klinke (3) in die nächste Zahnlücke des Steigrades (2) bewirkende Stellung gebracht wird. 3.
    Zählvorrichtung nach Unteranspruch 2., in welcher ein Rückstellmechanismus vor handen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die gegen die Nocken (11) angedrückten Hebel (10) beim Rückdrehen der Ziffernrollen gegen den erhöhten Teil der Nocke anschla gen und daher als Sperrklinken für die Nok- ken wirksam sind, so dass im Arbeitszustand des Rückstellmechanismus alle Ziffernrollen in der der Nullstellung vorangehenden Stel lung gesperrt werden,
    und dass bei der Rück kehr des Rückstellmechanismus in die Ruhe stellung alle Ziffernrollen um einen Schritt in die Nullstellung weitergedreht werden.
CH238535D 1942-04-30 1943-04-30 Zählvorrichtung. CH238535A (de)

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