CH237983A - Profilprüfgerät. - Google Patents

Profilprüfgerät.

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CH237983A
CH237983A CH237983DA CH237983A CH 237983 A CH237983 A CH 237983A CH 237983D A CH237983D A CH 237983DA CH 237983 A CH237983 A CH 237983A
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Erfindunge Mechanisch-Optische
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Mechanisch Optische Erfindunge
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B21/00Microscopes
    • G02B21/0004Microscopes specially adapted for specific applications
    • G02B21/0016Technical microscopes, e.g. for inspection or measuring in industrial production processes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Microscoopes, Condenser (AREA)
  • Instruments For Measurement Of Length By Optical Means (AREA)

Description


  



     Profilprufgerat.   



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein   Profilprüfgerät,    das denselben Zweck hat, wie bekannte   Messmikroskope,    die vorzugsweise gebraucht werden zum Messen und Prüfen von Lehren, Werkzeugen und ändern mechanischen Teilen, und in der Fachwelt auch unter dem   Namen"Profil-Messmikro-      skop"bekannt sind.   



   Bekannt sind   Messmikroskope    mit zwischen Objektiv und Okular eingebauten, beweglichen oder festen Glasstrichplatten   und MeBmikroskope    zur Vergleichsmessung, welche eine Skala oder eine Profilplatte oder ein Originalstüek von der Grösse des zu   prü-      fenden    Objektes mit diesem Prüfstück   mass-      stäblich    übereinstimmend abbilden. Die Herstellung von Glasstrichplatten mit Sollprofil. sowie deren Einbau kann nur vom   Spezia-    listen vorgenommen werden.



   Das erfindungsgemässe   Profilprüfgerät ist    dadurch gekennzeichnet, dass es ein Mikroskop und eine optische Projektionseinrichtung aufweist, welche gestatten, das Bild eines mikroskopisch zu prüfenden Objektes gleiehzeitig mit dem Bild eines gegenüber diesem Objekt vergrösserten Vergleichsmittels zu betrachten.



   Das vergrösserte Vergleichsmittel kann eine vergrösserte Zeichnung   (eine sog.      Refe-    renzzeichnung), eine vergrösserte Skala, ein vergrösserter Massstab, ein vergrössertes Modell usw. sein. Glasstriehplatten oder Profilplatten werden also nicht mehr notwendig.



  In den weitaus meisten Fällen wird man eine vergrösserte Zeichnung verwenden. Diese Zeichnung lässt sieh jederzeit und ohne Schwierigkeiten auf geeignetem Material in jedem technischen Büro herstellen. Je nach der Grösse des zu prüfenden Objektes wählt man im Mikroskop eine passende Vergrösserung, zum Beispiel eine 10-,   20-,    30fache usw.



  Die   Referenzzeichnung    wird dann vorzugsweise in dem Massstab der angewandten Ver  grösserung,    also zum Beispiel im Massstab   @      10    : 1, 20 :   1,    30 :   1    usw. angefertigt. Dies er  möglicht    eine grosse Genauigkeit in, der Herstellung der Referenzzeichnung. Die Pr feinrichtung ist zweckmässig so gebaut, dass das Vergleichsmittel vom Benutzer   nach Be-      lieben    eingelegt und entfernt werden kann ; so kann ein und dasselbe Instrument für die ver  schiedensten    Profile und   Vergrösserungen be-    nützt werden.



   Das Gerät kann f r Schwarz-Wei¯bilder oder   andersfarbige    Bilder ausgeführt sein.



   Beiliegende Zeichnung zeigt in schema  tischer    Weise eine beispielsweise   Ausfüh-      rungssform    des Erfindungsgegenstandes.



   Das Mikroskop hat einen als bewegliehen   Messtisch ausgebildeten Objektträger l    mit an sich bekannten, sich   kreuzenden Messspin-    deln, auf welchem Tisch das zu prüfende Objekt 2 ruht. Die   diaskopische    Beleuchtung   er-    folgt durch eine Lichtquelle 3, deren Strahlen vom Kondensator 4 aufgenommen werden. durch eine veränderliche Blende 5 auf den Umlenkspiegel 6 gelangen, hierauf in das Kollimator-Objektiv 7 ein-und parallel aus diesem austreten und dann das   Prüfobjekt      2    durchleuchten.

   Von hier aus gelangen die Strahlen in das   Mikroskop-Objektiv    8, werden im   Prismen-oder    Spiegelsystem 10 umgelenkt, durchsetzen das Okular 11 und    bye-    langen in das Auge 12. An Stelle einer Beobachtung durch Okular könnten die Bilder auch auf einen Bildschirm geworfen werden.



   Die mit dem Mikroskop kombinierte Projektionseinrichtung hat als Träger eine Glasplatte 13, auf welche das vergrösserte Ver  gleichsmittel, zum    Beispiel eine vergrösserte   Referenzzeichnung    16 aus geeignetem transparentem   Taterial,    gelegt und mit einer eine rasche Auswechslung   ermöglichenden Vor-    richtung flach angepresst wird. Die Glasplatte   13    kann beweglich, zum Beispiel drehbar, sein.

   Die Zeichnung 16, die also sehr   ri, eh    ausgewechselt ; werden kann, wird von den   Lichtquellen 14 tdurchleuehtet.    Die   Anord-       nung der Liehtquellen könnte auch so ge-      troffen sein, daB ein    auf undurchsichtigem Material dargestelltes Vergleichsmittel beleuchtet werden kann. Zwecks Erzielung einer gleichmässig durchleuchteten Fläche werden   lichtdurehlässige,    diffus wirkende Mittel, zum Beispiel eine Mattscheibe 15, zwischen die Lichtquellen 14 und die Platte e 13 eingeschaltet. Die Lichtstrahlen werden vom Spiegel 17 umgelenkt und gelangen nach dem   Durehtritt    durch eine Blende 18 in das Objektiv 19.

   Dieses Objektiv 19 ist vorzugsweise ortsfest montiert und muss beim Vergr¯¯erungswechsel des Mikroskopes weder ausgewechselt werden, noch muss man seinen   Projektionsabstand verändern,    denn der Ver   grosserungswechsel erfolgt durch Auswechs-      lung des Objektives    8 und gleichzeitig durch Änderung des Massstabes des   Vergleichsmit-    tels. Das   Objelitiv 19 könnte aber auch    auswechselbar sein und durch ein solches mit anderem Abbildungsma¯stab ersetzt werden.



  Die   VereinigungderBildstrahlen    von Mikroskop und Projektionssystem erfolgt durch das teildurehlässige   Spiegel-oder Prismensystem      10@    und im Okular sind sowohl das Objektbild als auch das Bild der   Referenzzeichnung    gleichzeitig sichtbar.



   Im   OkularkanneinebeweglieheStrich-    platte 22 eingebaut, sein, welche zu Sondermessungen, zum Beispiel zum Messen von   Winkeln@ dient.    Die Ablesung der letzteren kann innen oder aussen an einer Kreisteilung erfolgen, Ïhnlich wie dies bei bekannten Pro  filmessmikroskopen    der Fall ist.



   Damit nun die beiden Bilder   mögliehst    kontrastreich erscheinen, schaltet man in die    Strahleng'änge der beiden Systeme geeignete    Farbfilter ein, so dass   verschiedenfarbige    Bilder entstehen. Hierzu eignen sieh besonders    Komplementärfarben.

   So bringt man zum    Beispiel in den Strahlengang des   Mikroskopes    den roten Filter   2U und in    den Strahlengang der Projektionseinrichtung den grünen Filter   21.    Es entsteht so ein Bild der   Referenzzeich-      nib 16    in roter Farbe und dasjenige des Objektes 2 in grüner Farbe auf hellem Grunde, so da¯ nach Zurdeckungbringung der beiden Bilder selbst die kleinsten   Abwei-    chungen kontrastreich abstechen, wÏhrend die sieh deckenden Teile im hellen Okularfeld schwarz erscheinen. Zudem unterscheiden sieh Objektbild und   Vergleichsmittelbild    immer eindeutig durch ihre voneinander   verschiede-    nen   Farben.

   Selbstverständlich können die    Filter weggelassen oder vorübergehend aus dem Strahlengang ausgeschaltet werden. Damit entstehen   Schwarz-Weissbilder.   



   Die Scharfeinstellung g erfolgt im   gezeig-    ten Beispiel durch die Bewegung des   Mess-    tisches   1.   



   Zwecks   Änderung der Vergrösserung könn-    ten Objektive und Kondensoren auch auf be  wegliehen    Trägern angeordnet werden. Der Messtisch kann durch einen gewöhnlichen Ob  jektträger    ersetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Profilpr fgerÏt, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Mikroskop und eine optische Projektionseinrichtung aufweist, welche gestat- ten, das Bild eines mikroskopisch zu prüfenden Objektes gleichzeitig mit dem Bild eines gegenüber diesem Objekt vergrösserten Vergleiehsmittels zu betrachten.
    UNTERANSPRÜCHE : l. Profilprüfgerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Farbfilter zur Erzeu- gung verschiedenfarbiger Einzelbilder von Objekt und Vergleichsmittel.
    2. Profilpr fgerÏt nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Vergleichs- mittel eine in vergrössertem Massstabe hergestellte Zeichnung ist.
    3. Profilprüfgerät nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen beweglichen Hal- ter für das vergrösserte Vergleichsmittel.
    4. Profilprüfgerät nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet, durch ein ortsfestes Objektiv (19) im Projektionssystem, das bei Vergrösse- rungswechsel des Mikroskopes nicht ausgewechselt und dessen Projektionsabstand nicht verÏndert werden mu¯.
    5. Profilprüfgerät nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine im Okularfeld be findliche, zu Sondermessungen bestimmte, be wegliche Striehplatte.
CH237983D 1941-07-15 1941-07-15 Profilprüfgerät. CH237983A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH237983T 1941-07-15

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CH237983A true CH237983A (de) 1945-06-15

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ID=4460312

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CH237983D CH237983A (de) 1941-07-15 1941-07-15 Profilprüfgerät.

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CH (1) CH237983A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1031002B (de) * 1953-08-13 1958-05-29 Ludw Loewe & Co Ag Profilprojektor mit mehreren einstellbaren Vergroesserungsstufen zum Schleifen oder Pruefen von profilierten Werkstuecken und Gegenwerkstuecken, beispielsweise Schnittstempeln und Schnittplatten
DE1170661B (de) * 1955-02-18 1964-05-21 Walter Hesse Dipl Ing Dr Einrichtung zur UEberpruefung des Umrisses von grossen Werkstuecken, wie z. B. von Eisenbahn-Radsatzlaufkranzprofilen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1031002B (de) * 1953-08-13 1958-05-29 Ludw Loewe & Co Ag Profilprojektor mit mehreren einstellbaren Vergroesserungsstufen zum Schleifen oder Pruefen von profilierten Werkstuecken und Gegenwerkstuecken, beispielsweise Schnittstempeln und Schnittplatten
DE1170661B (de) * 1955-02-18 1964-05-21 Walter Hesse Dipl Ing Dr Einrichtung zur UEberpruefung des Umrisses von grossen Werkstuecken, wie z. B. von Eisenbahn-Radsatzlaufkranzprofilen

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