CH237352A - Verfahren zur Herstellung von Elektrowärmegeräten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Elektrowärmegeräten.

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CH237352A
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Aktiengesells Steatit-Magnesia
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Steatit Magnesia Aktiengesells
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/10Heating elements characterised by the composition or nature of the materials or by the arrangement of the conductor
    • H05B3/18Heating elements characterised by the composition or nature of the materials or by the arrangement of the conductor the conductor being embedded in an insulating material

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     Elektrowärmegeräten.       Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Herstellung von Elektrowärme  geräten mit eingebettetem     eisenhaltigemlIeiz-          leiter.    Bei solchen     Elektrowärmegeräten    zei  gen sich schon von Anfang an Korrosions  erscheinungen, welche durch     die    bisherige  Herstellungsweise gegeben waren. Die übli  cherweise aus keramischen Rohstoffen auf  gebauten     Einbettmassen    müssen vor der Ver  arbeitung mit zum Teil beträchtlichen An  teilen Wasser versetzt werden, um die erfor  derliche Plastizität zu erreichen.

   Das soge  nannte     Anmachwasser    hat     zurFolge,    dass der  eingebettete     Heizleiter    unter     Eisenoxydbil-          dung    (Rost) korrodiert wird. In allen den  Fällen, in welchen für solche     Einbettmassen     ganz oder teilweise elektrisch     vorgeschmol-          zene    Rohmaterialien verwendet werden, führt  deren     unvermeidlicher    Schwefelgehalt in Ver  bindung mit dem     Anmachwasser    zu weiteren  schweren Korrosionen der Heizleiter aus  eisenhaltigen Legierungen.

      Zur Vermeidung der     geschilderten    Schwie  rigkeiten wird nach ,der Erfindung der     Heiz-          leiter    vor der Berührung mit der feuchten       Einbettmasse    zum Schutze gegen Korrosion  mit einer dünnen Schicht aus einem bei       Nennleistungsaufnahme    rückstandslos ver  brennenden organischen Stoff versehen.

   Hier  durch erreicht man, dass beispielsweise die  durch das     Anmachwasser        bedingten        Kürro-          s.ionen    vermieden werden, und zwar unabhän  gig davon, ob die     Trocknung    der Einbett  masse durch von     aussen    zugeführte Wärme  oder durch den Heizleiter selbst erfolgt.  Trocknet man nämlich Heizkörper mit ein  gebetteten Heizleitern durch von aussen zu  geführte Wärme, so geschieht dies in der  Regel bei Temperaturen, bei denen     die!Schutz-          schicht    aus organischem Stoff erhalten bleibt..

    Nach vollendeter     Trocknung    ist in diesem  Fall zwar die Korrosionsgefahr durch das       Anmachwasser    schon beseitigt, so dass es da  für einer Schutzschicht an sich nicht mehr      bedarf, hingegen genügen die Trockentem  peraturen nicht, den Schwefelgehalt der  elektrisch geschmolzenen Teile der Einbett  masse unschädlich zu machen. Dieser kann  vielmehr bei erneutem Hinzutritt von     Feueh-          tigkeit    (Luftfeuchtigkeit) noch Korrosionen  hervorrufen. Die bei der Trocknung erhalten  gebliebene Schutzschicht verhindert jedoch  diese auf dem Schwefelgehalt beruhende Kor  rosion.

   Die Schutzschicht wird     zweckmässig     aus einem auf     Zellulosebasis    aufgebauten,  wasserabweisenden und wasserbeständigen  Lack mit niedrig siedenden     Lösungsmitteln     erzeugt.  



  Trocknet man .die     Einbettmasse    mittels  der Heizleiter selbst, so ist es vorteilhaft, die  Heizleistung stufenweise bis zur vollen Nenn  leistung zu     steigern.    Die hierbei auftreten  den     Temperaturen    von 600 bis 800  C machen  erfahrungsgemäss: den Schwefelgehalt der     ge-          c    nen Anteile der     Einbettmasse    auch  <I>s</I>     'hmolze     bei späterem Hinzutritt von Feuchtigkeit un  wirksam. Die Schutzschicht, welche hierbei  verbrannt wird, braucht- also die durch den  Schwefelgehalt bedingte Korrosion nicht  mehr zu verhindern.

   Hingegen können Korro  sionen durch     nachträglichen    Feuchtigkeits  zutritt zum Beispiel bei längerer Lagerung  fertiger Heizkörper. nicht verhindert werden.  Es empfiehlt sich daher, bei dem gemäss der  Erfindung geschützten Heizleiter das zuerst  geschilderte Trockenverfahren unter Erhal  tung der Schutzschicht bis zur Inbetrieb  nahme des Gerätes beim Verbraucher an  zuwenden.  



  Als geeignete organische Stoffe, die eine  wasserabweisende     Sebutzschicht    bilden, wer  den beispielsweise genannt:     Polyvinylacetate,          Acrylsäureverbindungen,        Alkylphenolharze.     zum Beispiel     Kresolaldehydharze,        Alkyd-          ha.rze,    insbesondere solche aus Glycerin,         Phtlialsäu,reanhydrid    und     Leinölfettsäure,    die  mit Holzöl kombiniert sind.

   Diese Stoffe kön  nen in üblicher Weise in leicht verdampfen  den Lösungsmitteln gelöst und dann in der  von der     Lackdrahttechnik    her     bekannten     Weise auf den Heizleiter als dünne Schutz  schicht aufgebracht. werden. Es ist vorteil  haft. dabei darauf     zii    achten, dass alle     ver-          dampfbaren    Stoffe aus der Schutzschicht  entfernt werden, da sonst die Gefahr besteht,  dass die Schutzschicht bei der Trocknung der       Einbettmasse    Dämpfe in diese abgibt, welche  sich dort: wieder niederschlagen und die  Eigenschaften der     Einbettmasse    verschlech  tern können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Elektro- wärmegeräten mit eingebettetem eisenhal tigem Heizleiter, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizleiter vor der Berührung mit. der feuchten Einbettmasse zum Schutz gegen Korrosion mit einer dünnen Schicht aus einem bei Nennleistungsaufnahme rückstandslos ver brennenden organischen Stoff versehen wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht auf einem auf Zellulosebasis aufgebauten, wasserabweisenden und wasserbeständigen Lack mit niedrig siedenden Lösungsmitteln erzeugt wird. \?. Verfahren nach Patenta.nsprueh und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trocknung der Einbettmasse durch den Heizleiter selbst erfolgt, wobei die Heiz- leistung stufen-,veise bis zur vollen Nenn leistung gesteigert wird.
CH237352D 1942-06-09 1943-05-28 Verfahren zur Herstellung von Elektrowärmegeräten. CH237352A (de)

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