CH237014A - Lichtpausmaschine mit einem Antriebshauptstrommotor. - Google Patents

Lichtpausmaschine mit einem Antriebshauptstrommotor.

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CH237014A
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/06Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
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    • G03B27/14Details
    • G03B27/18Maintaining or producing contact pressure between original and light-sensitive material
    • G03B27/22Maintaining or producing contact pressure between original and light-sensitive material by stretching over a curved surface

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Description


      Zichtpausmaschine    mit einem     Antriebshanptstrommotor.       Es sind bereits     Lichtpausmaschinen    be  kannt mit einem     Antriebshauptstrommotor     und einem am einen Ende am Netz und am  andern Ende an der Verbindungsstelle von  Anker und Feldwicklung liegenden Regel  widerstand, dessen Schleifkontakt in Reihe       mit    dem Anker liegt. Die     vorbekannten    An  triebseinrichtungen dieser Art dienen vor  allem dazu, kleine Motoren mit den unter  schiedlichsten Spannungen und Stromarten  zu betreiben. Eine erhebliche Vergrösserung  des Regelbereiches der Drehzahl wird mit  diesen älteren Vorrichtungen nicht erreicht.

    Bei     verschiedenen        Lichtpausmaschinen    ist  eine Änderung der Motordrehzahl in einem  grossen Regelbereich erforderlich, da bei die  sen beispielsweise die Belichtungszeit     bezw.     der Durchlauf des Papiers den verschiedenen  Bedingungen angepasst werden     müssen.    Ein  grosser Regelbereich für die Antriebsdrehzahl  ist für die Erzielung     brauchbarer    Lichtpau  sen von grosser Bedeutung, weil die     Paus-          originale    in ihrer Beschaffenheit grossen Än-         derungen,    nicht allein hinsichtlich der Licht  durchlässigkeit des verwendeten Papiers.,

    sondern auch hinsichtlich der Art der Zeich  nung und     Beschriftung    unterworfen sind. So  hängt die     Belichtungszeit    insbesondere in  hohem Masse davon ab, ob     die        Zeichnungen     in Blei oder Tusche hergestellt sind. Mit den       bekannten    Schaltungen der Antriebsmotoren  konnte der erforderliche grosse Regelbereich  nicht erhalten werden.  



  Diese Aufgabe wird gemäss der Erfin  dung dadurch gelöst, dass zwischen dem Wi  derstand und der     Verbindungsstelle    von An  ker und     Feldwicklung    ein Ausschalter an  geordnet ist, so dass der Widerstand zur Re  gelung der Drehzahl wahlweise als     Vor-          schaltwiderstand    oder als     Spannungsteiler     geschaltet werden kann. Bei geschlossenem  Schalter ist der     Regelwiderstand        als        Span-          nungsteiler    und bei geöffnetem Schalter als       Vorschältwiderstand    geschaltet.

   Der Motor  hat bei entsprechender     Einstellung    des Re  gelwiderstandes im ersten Fall seine geringste      und im zweiten Fall seine höchste Drehzahl.  Der Regelwiderstand wird hierbei also dop  pelt ausgenutzt,     wodurch    ein überraschend  grosser Regelbereich erhalten wird.  



  Als Ausführungsbeispiel der     Erfindrnrg     ist in der Zeichnung in     Fig.    1 eine zum Teil  schematische Seitenansicht und in     Fig.    2  eine entsprechende teilweise Vorderansicht:  einer     Lichtpausmaschine    dargestellt, wäh  rend     Fig.    3 das Schaltungsschema des An  triebsmotors zeigt.     Fig.    4 bis 6 zeigen eine  beispielsweise weitere Ausführungsform einer       Lichtpausmaschine.     



  Bei der Ausführungsform der     Lichtpaus-          maschine    nach     Fig.    1 und 2 ist der als       Hauptstrommotor    ausgebildete Antriebs  motor 1 für den Antrieb der     Förderwalzen     und der Belichtungslampen mit einem Unter  setzungsgetriebe 2 zusammengesetzt, das auf  der verlängerten     Motorwelle    3 angeordnet ist.  Das Getriebe weist zwei     herausgeführte     Wellenzapfen 3 und 4 auf, von denen der  eine Zapfen 3 eine Schnecke besitzt und über  ein Kettenrad 5 und eine Kette 6 eine Welle  7 antreibt. Diese Welle treibt ihrerseits über  ein Zahnrad 14 den Lampenschlitten 15 an,  welcher in Schienen geführt ist und Lampen  16 trägt.  



  Der zweite Zapfen 4 ist mit der Förder  walze für das endlose Band 10 durch eine  Kupplung 9 verbunden. Das endlose Band 10  ist über     Ftihrungs-    und Spannrollen 12, 13  geführt und gespannt. Das     endlose        Förder-          tuch        wird    über eine gebogene Glasscheibe 11  bewegt. In der Nähe der obern Walze 13 ist  eine horizontale     Tischplatte    18 zum Einfüh  ren des     Belichtungsmaterials    vorgesehen.  



  Der     Regelwiderstand    20 für die Regelung  der Drehzahl des Antriebsmotors 1 ist ober  halb der Einführungswalze 13 im Maschi  nengehäuse untergebracht. Der     Regelwider-          stand    20 ist mit dem einen Ende 35 an die       1N        etzlilemme    34 und mit dem     andern    Ende  37 über     einen    Ausschalter 22 an die mittlere  Klemme 31 des Motors     angeschlossen.        Diese     Klemme liegt,     wie        Fig.    3 zeigt, zwischen     dem     Anker 38 und     der    Feldwicklung 39 des Mo  tors.

      Bei eingelegtem Schalter 22 in Pfeilrich  tung a     (Fig.    2) fliesst der von der Netz  klemme 34 kommende Strom über die An  schlussklemme 35 des Widerstandes durch  einen Teil des     Widerstandes    20 hindurch.  Der Strom teilt sich an der Stelle des     Schleif-          kontaktes    36 und fliesst zum Teil über die       Motorklemme    30 durch den Anker 38 hin  durch,     %vährend    ein anderer Zweig     über    den  hinter dem Schleifkontakt 36 liegenden Teil  des Widerstandes 20, die Klemme 37 und den  Schalter 22 nach der mittleren Klemme 31  des     b1otors    fliesst.

   Hier vereinen sich beide  Teilströme, um über die Feldwicklung 39  und die dritte     Ansclrlussklemme    32 in das       \'etz    zurückzuströmen     (Fig.    3).  



  2<B>2</B>    Der Widerstand 20 wird zweckmässig als  Trommelwiderstand ausgebildet und mit an  einer Achse befestigtem Knopf 21 versehen,  der dazu dient, den Schleifkontakt 36 über  den     Regelwiderstand    zu bewegen     (Fig.    1).  Mit Rücksicht auf eine gute Übersichtlich  keit ist der Regelwiderstand hinter einer       Schaltwand    17 angeordnet, aus der lediglich  nach vorn der Regelknopf 21 herausragt.       Durch    Drehen     arn    Schaltknopf 21 schleift       die    Kontaktfeder 36 über den Umfang des  Widerstandes und     reguliert    die Stromver  hältnisse innerhalb des Ankers (Schaltung  in Spannungsteilung).

   Durch Umlegen des  Schalters 22 wird der eine Zweigstrom un  terbrochen und die Schaltung in eine ein  fache     Reihenschaltung    umgewandelt. Der        Widerstand        (Potentiorneter)    wird als     ein-          facher        Regulierwiderstand    benutzt und lässt  einen grossen Regulierbereich zu.  



  Durch die     Kombination    dieser beiden       Schalfnrgen    erreicht man einen sehr grossen       Regelbereich.    So wird bei dem ausgeführten       Beispiel    bei langsamstem Tauf der Maschine       (Sclra:

  ltung    in     Sl)anrrurrgsteilung)    eine     Durch-          laufda,uer    für das     Pausgut    von 1'8 Minuten  je Meter     erreicht,        während    bei der Reihen  schaltung die     Durehlaufdauer    auf 9 bis 10       Mixrriten    je     Meter        eingestellt    werden kann.

    Der schnellste     Durchlauf        beträgt    bei der       R.eihensehaltung    1 Minute je     Dieter.    Daraus      folgt, dass ein     Gesamtregelbereich    von 1<B>:18</B>  erreicht wird.  



  Dieser     Regelbereich    ist für die meisten  Zwecke ausreichend. Soll der Regelbereich  noch weiter erhöht werden, z. B. um in der  gleichen Maschine Pausen von alten, vergilb  ten     Zeichnungen    mit sehr langer Belich  tungszeit und Pausen von neuen     Zeichnungen     mit kurzer Belichtungszeit anfertigen zu  können, so kann dies dadurch erreicht wer  den, dass der regelbare Antriebsmotor über  ein umschaltbares Getriebe, dessen Überset  zungsverhältnis in weiten Grenzen veränder  lich ist, mit der     Lichtpausmaschine    gekup  pelt     wird.    Hat das Übersetzungswechsel  getriebe beispielsweise zwei Stufen mit dem  Übersetzungsverhältnis von 1 :4 und 1 :

   2,5  und ist der Regelbereich des     Antriebsmotors     1 :20, so ergibt sich ein gesamtes Regelver  hältnis von maximal 1 : 20 X 1 : 4 =1 : 80.  Ein solcher Regelbereich ist erforderlich, da  vergilbte     Zeichnungen    eine     Durchlaufzeit     von etwa 10 bis 15 Minuten erfordern, so  dass bei einer     maximalen    Stundenleistung der  Maschine von 400     _m    in diesem Fall je       Stunde    nur 5 m gepaust werden können.

    Durch die     Vereinigung    des regelbaren An  triebsmotors in der dargestellten Schaltung  mit einem umschaltbaren Getriebe     wird    der  für eine vielseitige Verwendbarkeit der       Lichtpausmaschine    notwendige hohe Regel  bereich erhalten, ohne dass die Antriebsein  richtung unübersichtlich oder schwer bedien  bar     wird.    Das umschaltbare Getriebe kann  auf der Welle des Motors angeordnet sein  oder als freistehendes Getriebe ausgebildet  werden, das mittels einer besonderen Kupp  lung     mit    dem Motor verbunden ist.  



  Eine mit einer derartigen Antriebsein  richtung versehene     Lichtpausmaschine    zeigt       Fig.    4 in der Seitenansicht und     Fig.    5 in der  Vorderansicht, während in     Fig.    6 die elek  trische Schalt- und Regeleinrichtung darge  stellt ist.  



  Der regelbare     Hauptstrommotor    101, der  zum Anschluss an ein Gleichstrom- oder  Wechselstromnetz verwendbar und mit einem       Kommutatoranker    versehen ist, ist über         einen    Schneckentrieb 102 und eine Kupp  lung 108 mit einem     Übersetzungswechsel-          getriebe    104     gekuppelt,    dessen     abtreibendes          Zahnrad    105 in das Zahnrad 106 der An  triebswalze 107 für das Förderband 108 ein  greift. Dieses ist über die Walzen 109 und  110 geführt und läuft unter einer gebogenen  Glasplatte .111, die zur Führung des Papiers  dient.

   Das     Getriebe    104     wird    mittels eines  Schalthebels 112 gesteuert, der an einem An  satz 113 des Getriebegehäuses gelagert ist  und mittels des gabelförmigen     -Hebels    114 in  die Schalträder des Getriebes eingreift.

   Ober  halb des Getriebes 104 ist in einem gemein  samen Gehäusekasten der Regelwiderstand       17.6    für den Motor 101 mit dem die Regel  stufen 1 bis 10 aufweisenden Regulierknopf  117-     sowie    der     zwischen    dem Regelwiderstand  116 und der     Verbindungsstelle    31 liegende  Kippschalter 115 und ein Umschalter 118 an  geordnet, durch den die     Drehrichtung    des Mo  tors geändert     werden.    kann.

   Die Bogenlampe  119 ist in einem     Lampenwagen    .angeordnet,  der mit dem Getriebe 104 gekuppelt ist, so  dass sich die Geschwindigkeit :der Hin- und       I3erbewegung    des Lampenwagens     zwangläu-          fig    mit der     Geschwindigkeit    des Förderban  des 108     bezw.    der     Durchlaufgeschwindigkeit     des     Pausgutes    ändert.  



  Wird der     Schalthebel    112 des Getriebes  104 nach oben in die in     Fig.    4 dargestellte  obere Endlage gebracht, so hat das Getriebe  104 das geringste Übersetzungsverhältnis und  das Förderband 108 erhält seine grösste       Durchlaufgesehwindigkeit.    Durch Umlegen  des Schalthebels 112 nach unten wird das  Übersetzungsverhältnis des Schaltgetriebes  104 vergrössert und damit die Durchlauf  geschwindigkeit des Förderbandes 108 ver  ringert.

   Neben dieser mechanischen Regelung  ist die elektrische Regelung der Motordreh  zahl durch den     Kippschalter    115     möglich,    in  dessen geschlossener     Stellung    der Regel  widerstand 116 als     Spannungsteiler    geschal  tet ist und dabei eine geringere     Motordreh-          zahl    ergibt, während der Regelwiderstand  116 bei geöffnetem Schalter 115 als Vor  schaltwiderstand für den Motoranker ge-      schaltet ist, wobei der Motor eine höhere       Drehzahl    hat.

   Eine weitere Drehzahlregelung  kann durch Verändern des Regelwiderstan  des 116 mittels des Regulierkopfes 117 be  wirkt werden, auf dem die zehn verschie  denen Regelstufen 1 bis 10 kenntlich ge  macht sind. Auf diese Weise kann man die  erforderlichen verschiedenen     Pausgeschwin-          digkeiten    in weiten Grenzen einstellen, da  gleichzeitig sowohl die elektrische Regelung  mittels des Regelwiderstandes 116 als auch  die mechanische Regelung mittels des Schalt  getriebes     10@    zur Vergrösserung des Regel  bereiches angewendet werden kann.  



  Die neue     Lichtpausmaschine    kann auch  mit einer Entwicklungsmaschine verbunden  sein, die dann beide in der angegebenen  Weise von dem     Antriebshauptstrommotor    be  trieben werden.    Anker     und        Feldwicklung    ein Ausschalter  angeordnet ist, so dass der     Widerstand    zur  Regelung der Drehzahl wahlweise als Vor  sclialtwiderstand oder als Spannungsteiler       geschaltet    werden kann.  



  <B>UNTERANSPRÜCHE:</B>  1.     Liclitpausmaschine    nach Patentan  spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der An  trieb vom Motor aus über ein Übersetzungs  wechselgetriebe erfolgt.  



  2.     Lichtpausmaschine    nach Patentan  spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die  Walze für den Transport des     Pausgutes    und  die Belichtungslampen durch verschiedene  Wellenzapfen eines mit dem Motor     gekup-          pelten        TJntersetzungsgetriebes    angetrieben  sind.  



  3.     Liehtpausmaschine    nach Unteranspruch  1, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe  auf der Welle des     Alotors    angeordnet ist.  



  4.     Lichtpausmaschine    nach Unteranspruch  1, dadurch gekennzeichnet, dass die     Schalt-          und    Regeleinrichtung des     lllotors    in einem  Gehäuse angeordnet ist, das mit dem Ge  häuse des Getriebes zusammengebaut ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lichtpausmaschine mit einem Antriebs hauptstrommotor und einem am einen Ende am Netz und am andern Ende an der Ver bindungsstelle von Anker und Feldwicklung liegenden Regelwiderstand, dessen Schleif kontakt in Reihe mit dem Anker liegt, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Widerstand und der Verbindungsstelle von
CH237014D 1941-07-10 1943-04-19 Lichtpausmaschine mit einem Antriebshauptstrommotor. CH237014A (de)

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