CH232159A - Einrichtung für mechanische Tonaufnahme und Tonwiedergabe. - Google Patents

Einrichtung für mechanische Tonaufnahme und Tonwiedergabe.

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CH232159A
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Inventor
Aktiengesellsch Industriewerke
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Graf Ladislaus Csaky Industrie
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B31/00Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means
    • G03B31/02Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means in which sound track is on a moving-picture film

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Description


  Einrichtung für mechanische Tonaufnahme und     Tonwiedergabe.       Gegenstand der Erfindung ist eine Ein  richtung für mechanische Tonaufnahme und       Tonwiedergabe,    mit einem endlosen, band  förmigen     Tonspurträger,    welcher     einen          Wiakel    bildet, auf welchen der Tonspur  träger aussen aufläuft und bei der innersten  Windung abgezogen wird.  



  Das Wesen der Erfindung besteht darin,  dass der Wickel durch mindestens eine an  seiner     Innenseite    angreifende unbewegliche  Stütze gehalten ist.  



  Durch das Stützen des Wickels mittels  einer unbeweglichen Stütze lassen sich ins  besondere bei der Tonwiedergabe Stör  geräusche beim Laufen des Wickels vermei  den,     wie    sie bei bekannten Anordnungen  durch die Kugel-     bezw.    Rollenlager ver  ursacht werden und den     Störpegel    insbeson  dere bei Tonverstärkung in unangenehmer  Weise beeinflussen.  



  Überraschenderweise zeigte es sich, dass  der in der Bahn des     Tonspurträgers    gebildete       ,Wickel    den ruhigen und gleichmässigen Lauf    des     Tonspurträgers    nicht     beeinflusst.    Das       hemmungslose    Auf- und Abwickeln des Ton  spurträgers, ferner dessen ruhiger Lauf ist  insbesondere dann gut sicherzustellen, wenn  der Wickel durch nur einseitig gelagerte  Stifte gestützt wird, welche mit ihrem freien  Ende nach der Ablaufrichtung des vom  Wickel ablaufenden Bandabschnittes geneigt  sind.  



  Als     Tonspurträger    kann vorteilhaft ge  wöhnlicher Kinofilm     verwendet    werden, wo  bei in diesem Falle die Tonspur in die     emul-          sionsfreie    Rückseite des Films     geschnitten     wird.  



  Um     Tonspurträger    verschiedener Länge  auf demselben Aufnahme- und Wiedergabe  gerät schneiden zu können, kann eine beson  dere Vorrichtung vorgesehen werden, um die  zum Schneiden     verwendete    Dose durch eine  besondere Vorrichtung quer zur Bewegungs  richtung des     Tonspurträgers        mit    einer regel  baren Geschwindigkeit zu verschieben.      Auf der Zeichnung sind beispielsweise  Ausführungsformen der erfindungsgemässen  Tonaufnahme- und     Tonwiedergabeeinric.h-          tung    gezeigt.  



       Fig.l    ist die Vorderansicht     der    ersten  Ausführungsform der Tonaufnahme- und       Tonwiedergabeeinrichtung.     



       Fig.    2 ist die Draufsicht hierzu.  



       Fig.3    ist ein Schnitt durch     das    Trieb  werk der Schalldose der Einrichtung nach  den     Fig.    1 und 2 in grösserem     Ma.ssstabe.     



       Fig.4    zeigt eine Draufsicht des Trieb  werkes gemäss     Fig.    3.  



       Fig.    5 zeigt eine andere Ausführungsform  dieses Triebwerkes in Draufsicht.  



       Fig.    6 zeigt eine Seitenansicht. und       Fig.7    die Draufsicht einer dritten Aus  führungsform des Triebwerkes.  



  Bei der Ausführungsform gemäss den       Fig.    1 bis 4 ist 18 der     Tonträgerfilm    und  8 die den     Tonspurträger    fördernde verzahnte  Trommel, welche über die Welle 34 und das  Schwungrad 12 vom     31otor    46 angetrieben  ist. Die Tonaufnahme und     -wiedergabe    fin  det mit Hilfe der Schalldose 19 statt, deren  Nadel über der Stütze 7 arbeitet.

   Der Ton  träger gleitet an einer     spansa.mmelnden     Bürste 53 vorbei, welche um den Zapfen 22  schwenkbar ist und beim Schneiden der Ton  spur in die in den     Fig.    1 und 2     dargestellte     Stellung gebracht, bei Tonwiedergabe jedoch  aus dieser Stellung     herausgeschwenkt    wird.  Hinter dieser Bürste bildet der Tonspur  träger 18 einen Winkel 16, welcher um die  drei Stifte 17 gelegt ist. Diese Stifte neigen  sich mit ihrem freien Ende in der Ablauf  richtung des vom     ZVickel    16 ablaufenden  Bandabschnittes. Der     Tonspurträger    läuft  auf die äusserste Windung des Wickels 16  auf und wird aus dem Innern des Wickels  16 wieder abgezogen.

   Der ablaufende Ton  spurträger 18 gelangt sodann auf die     L'm-          lenkrolle    6 und dann wieder zur Stütze 7.  



  Die Schalldose 19 sitzt in der üblichen  Weise an einem Arm 23, welcher um den  Zapfen 25 schwenkbar gelagert ist. An dem  Arm 23 ist die Schalldose 19 um das Gelenk  11     derart    schwenkbar angeordnet,     dass    sie    sich in einer zur Oberfläche des Tonspur  trägers lotrechten Richtung bewegen kann.  Der     Schalldosenarm    23 liegt in einem Füh  rungsglied 14, dessen elastische Flügel 15  den Arm 23 von beiden Seiten stützen. Das  Führungsglied 14 ist als Schraubenmutter  ausgebildet und wandert entlang der Schrau  benspindel 9, wobei das Führungsglied 14  an der     Drehung    durch den Arm 10 verhin  dert wird, welcher Arm 10 sich an die untere  ebene Fläche des Führungsgliedes 14 anlegt.

    Die Spindel 9 trägt als     Fortsatz    eine Welle  13, an deren hinter dem Brett 20 liegendem  Ende ein Schraubenrad 21 fest angeordnet  ist. Das Schraubenrad 21 wird über die  Schraube 24 angetrieben, welche über das       Kegelradpaar    241 mit der Welle des Motors  46 verbunden ist. Die Schraubenspindel 24  kann aus der Verzahnung des Schrauben  rades 21. reit dem Daumen 26 herausgehoben       werden,    welcher Daumen durch den Knopf  28 und die     \'Vene    27     verschoben    werden  kann.

   Der Daumen 26 arbeitet mit einem am  Träger 261 der Schraubenspindel 24 aus  gebildeten keilförmigen     Fortsatz    268 zusam  men, wobei die Feder 262 den Träger 261  der Schraubenspindel in Eingriff mit dem       Sehneckenrad    21 zu halten sucht. Wird der  Kopf 28 aus der gezeichneten Stellung in  Richtung     de.s        Pfeils    269 nach links verscho  ben, so hebt der Daumen 26 die Spindel 24  aus dem Eingriff mit dem Rad 21 heraus.  Die Welle 13 ist in dem Träger 29 drehbar  gelagert. und der Träger 29 sitzt an einer  die -grelle 27 umgebenden     bluffe    31. Die  Muffe 31 kann in einem Schlitz 32 des  Brettes 20 in horizontaler Richtung verscho  ben werden.

   Während des     Verschiebens    des  Trägers 29 in dem Schlitz 32 bewegt sich der  Arm 10 ebenfalls in einem parallel zum  Schlitz 32 verlaufenden, im Brett 20 vor  gesehenen Schlitz 33.  



  Wird die Spindel 24 aus der Verzahnung  des Rades 21     herausgeschoben,    so kann die  Schraube 9, zwecks Verstellung des Füh  rungsgliedes 14 und die Dose quer zu den  Tonspuren, mittels des     rändrierten    Knopfes  35 gedreht werden.      Die Muffe 31 trägt einen Zeiger 36, wel  cher sieh, bei der Bewegung der Muffe 31  im Schlitz 32, entlang     einer    Skala 37 be  wegt.  



  Vor dem Schneiden des     Tonspurträgers,     also vor der Tonaufnahme     bezw.    vor dem  Abspielen eines geschnittenen     Tonspurträ-          gers,    wird zunächst der Zeiger 36 entspre  chend der Länge des     Tonspurträgers    an der  Skala 37 eingestellt, wobei das Führungs  glied 14 sich am     Schalldosenarm    23 entlang  verschiebt und in eine solche     Entfernung    von  dessen Achse 25 zu liegen kommt, dass die  Schraube 9 der Dose     in    der Querrichtung der  Tonspuren die erforderliche, von der     Länge     des     Tonspurträgers    abhängige Geschwindig  keit erteilt.  



       Fig.    5 zeigt eine Anordnung für den An  trieb des     Schalldosenarmes,    bei welcher die  Schalldose quer zur Richtung der Tonspuren  durch die Bewegung des     Tonspurträgers     selbst bewegt wird. In diesem Falle wird an  Stelle der glatten     Umlenkrolle    6 eine mit  einer Verzahnung versehene Trommel 38 ver  wendet, deren Zähne in die Perforation des       Tonspurträgers    greifen, so dass der über die  Trommel 38 gegen die Schalldose zu laufende       Tonspurträgerstrang    die Trommel 38 dreht.

    An dem hinter dem Brett 20 liegenden Ende  der Welle 40 der Trommel 38 ist eine  Schraubenspindel 41 vorgesehen, welche über  das Schraubenrad 42 die     Schraubenspindel    43  dreht, durch welche, über das Schraubenrad  44, die Schraubenspindel 45, welche der  jenigen 9 der     Fig.    3 entspricht, und, wie     in          Fig.    3 gezeigt, das Führungsglied 14 mit den  Flügeln 15 trägt, antreibt.

   Bei dieser Anord  nung braucht man keine     unmittelbare    mecha  nische Verbindung zwischen dem Antriebs  motor 46 und der Spindel 9, und es ist auch  nicht notwendig, dass die Teile des Antriebes,  wie in den     Fig.    1 bis 3 dargestellt, in der  Richtung des     Tonspurträgers    verschiebbar  seien. Die Anpassung der Quergeschwindig  keit der Schalldose an die jeweilige Länge  des     Tonspurträgers    erfolgt bei dieser An  ordnung in einfacher Weise dadurch, dass  man die Trommel 38 leicht auswechselbar    macht und für jede     Tonspurträgerlänge    eine  Zahntrommel 38 mit entsprechendem Durch  messer vorsieht.

   Es wird auf die Welle 40  jeweils eine solche Zahntrommel 38 auf  geschoben, deren Durchmesser     bezw.    Zähne  zahl der Länge des jeweils aufgelegten Ton  spurträgers proportional ist.  



  Bei der     Ausführungsform    nach den     Fi,g.    6  und 7 wird die Bewegung der Schalldose  quer zu den Tonspuren von der Zahntrommel  48 abgeleitet, welche als     Umlenkrolle    in der  Bahn des     Tonspurträgers    18 angeordnet ist.  An der Welle 49 der Zahntrommel 48 sitzt  eine Schraube zum Antrieb des Schrauben  rades 50. Das Schraubenrad 50 treibt über  die Welle 51 und die Schraube 52 das  Schraubenrad 53 an. Der Arm 47 der Schall  dose ist an der Muffe 54 befestigt, desglei  chen das Schraubenrad 53. Die Muffe 54  ist drehbar auf der Achse 55 gelagert, die  in einer Konsole 270 durch die Schrauben  mutter 271 festgehalten ist.

   Am     obern    Ende  trägt die Achse 55 einen     Fortsatz    55' mit       Sohraubengewinde.    Auf diesem     Fortsatz     sitzt     eine    Mutter 56 mit     randiertem    Rand.  Diese Mutter dient zum     Verhindern    des Ab  hebens der Muffe 54 von der Achse 55.

   Zu  diesem     Zweck    ist die Achse 55 etwas länger  ausgebildet als die Muffe 54, so dass     beim     Festziehen der Mutter 56 sich diese nicht  gegen die Muffe 54 legen     kann.    Die Grösse  der     Übersetzung    zwischen dem     Tonspurträ-          ger    und dem Rad 53 kann durch Auswech  seln der Zahntrommel 48 gegen eine solche  von anderem Durchmesser     geändert    werden.  Zum Stützen des Wickels des     Tonspurträgers     können an Stelle von drei     Stiften    auch mehr  oder weniger als drei, z. B. auch nur ein ein  ziger Stift, vorgesehen werden.  



       Statt    der dargestellten Schraubenrad  antriebe kann man selbstverständlich auch  beliebige andere geeignete Antriebe verwen  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung für mechanische Tonauf nahme und Tonwiedergabe, mit einem end losen, bandförmigen Tonspurträger, welcher einen Wickel bildet, auf welchen der Ton- spurträger aussen aufläuft und bei der inner sten Windung abgezogen -wird, dadurch ge kennzeichnet, dass der Wickel durch minde stens eine an seiner Innenseite angreifende unbewegliche Stütze gehalten ist. UNTTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stütze des Wickels des Tonspurträgers nur einseitig ge lagert ist und mit dem freien Ende in der Richtung des vom Wickel ablaufenden Ton spui4rägers geneigt ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein Führungsglied (14) für die Schalldose, welches als 'Mutter aus gebildet ist, welche auf einer quer zum Ton- spurträger angeordneten, drehbaren Schrau benspindel angeordnet ist.. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, ge- liennzeichnet durch ein für die Schalldose, welches zwecks Regelung der Quergeschwindigkeit der Schalldose in der Längsrichtung des Schalldosenarmes ver schiebbar angeordnet. ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen Antrieb (38-45), welcher die Schalldose quer zu den Tonspu ren bewegt und vom Tonspurträger selbst be tätigt ist.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet, dass eine Zahntrommel, deren Zähne in eine Perforation des Tonspurträgers eingreifen und welche, vom laufenden Ton spurträger gedreht, eine den Schalldosenarm mit der Schalldose quer zu den Tonspuren schwenkende Vorrichtung antreibt. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahntrommel, über welche die Quer bewegung der Schalldose vom Tonspurträger abgeleitet wird, leicht auswechselbar an geordnet ist.
CH232159D 1939-10-24 1940-10-23 Einrichtung für mechanische Tonaufnahme und Tonwiedergabe. CH232159A (de)

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