CH230118A - Waagrechte Innenschleifvorrichtung, insbesondere zum Ziehschleifen oder Schleifpolieren zylindrischer oder kegeliger Bohrungen. - Google Patents

Waagrechte Innenschleifvorrichtung, insbesondere zum Ziehschleifen oder Schleifpolieren zylindrischer oder kegeliger Bohrungen.

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CH230118A
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CH
Switzerland
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grinding
cylindrical
polishing
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head
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Inventor
Aktiengesel Rheinmetall-Borsig
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Rheinmetall Borsig Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B33/00Honing machines or devices; Accessories therefor
    • B24B33/02Honing machines or devices; Accessories therefor designed for working internal surfaces of revolution, e.g. of cylindrical or conical shapes
    • B24B33/022Horizontal honing machines

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


  Wangrechte Innenschleifvorrichtung insbesondere zum Ziehschleifen oder  Schleifpolieren zylindrischer oder kegeliger Bohrungen.    Die Erfindung betrifft eine waagrechte  Innenschleifvorrichtung, insbesondere zum  Ziehschleifen oder Schleifpolieren zylindri  scher oder kegeliger Bohrungen von vorzugs  weise grösseren Längen, zum     Bespiel    von  Bohrungen in     Geschützrohren,    mittels     einest     in .der     Bohrung        .des    sich     drehenden    Werk  stückes hin, und her bewegten     Schleifwerk-          zeuges.     



  Derartige Feinschleifarbeiten werden bis  her in der Weise -ausgeführt, dass das  Werkzeug,     beispielsweise    der Schleif- oder       Polierkopf,        stetig    umläuft und     dabei        gleich-          zeitig    den Längsvorschub     ausführt.    Bei  waagrechten Innenschleifvorrichtungen lässt  man auch schon     das    Werksstück sich gegen  läufig zum Schleifkopf drehen, damit der  letztere nicht .zu stark in die Unterseite der  Bohrung greift, wie es bei waagrechten       Schleifvorrichtungen    der Fall ist,

   bei .denen  der Schleifkopf axial in der Werkstücks  bohrung hin und- her geführt wird und durch  die Gewichtswirkung an der Untersaite    ,der     Bohrung    mehr     Material    wegnimmt als       anderswo.     



  Die durch den     stetigen    Umlauf     des        Werk-          zeuges        erstrebte    Vermeidung der     einseitigen          Abnutzung    des     Schleifkopfes        führt    aber zu       Arbeitsmaschinen    mit schwierigem     Antrieb.     Die doppelte Bewegung des Werkzeugeis er  fordert ein umfangreiches Getriebe, sowie  einen     Schlitten    und' ein     Maschinenbett    für .die  Schlittenführung.

   Durch     die    Vielzahl ,der be  wegten Teile     wird    die Vorrichtung verteuert,  die Massenkräfte werden erhöht, die Betriebs  sicherheit wird geringer und die Bedienung  erschwert.  



  Die Erfindung ermöglicht     die    Behebung  dieser Nachteile. Sie besteht     darin,    d ass .dem  mit radial verstellbaren Schleifsteinen be  stückten Schleifkopf neben der Hin- und       H,orbiewegunig        ,eine        Schaltung    im     Drehsinne          erteilt    wird, .so dass die auf     ,dem        .Schleifkopf     verteilten     Schleifsteine    im Verlauf .der     Be-          arbeitung    an     stets    anderer Stelle des Um  fanges der     Bohrung    zur Anlage kommen.

   Die           Schleifsteine    werden dadurch einer gleich  mässigen Abnutzung     unterworfen.    Die Schal  tung     des    Schleifkopfes kann unter dem Ge  sichtspunkt der Beibehaltung     einfacher        An-          triebsverhältnisse    in beliebiger     Weise    erfol  gen, zum Beispiel durch: ein Schrittschalt  werk, das im einen Totpunkt beim Hub  weehsel, also jeweils nach einem Doppellaub,  wirksam wird.  



  Die Hin- und: Herbewegung des     Werk-          zeuges    kann mit sehr einfachen Mitteln, zum       Beispiel    mit einem     hydraulischen    Kolben  antrieb, bewirkt     -werden.     



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Innenschleifvorrichtung nach der  Erfindung schematisch dargestellt. Darin       zeigt:     Fig. 1 ,da,-, Gesamtschema der Ziehschleif  vorrichtung im Längsschnitt,  Fig. 2 in grösserem :Massstab einen .Schnitt  .durch den Ziehschleifkopf mit dem     Schritt-          schaltwerh,    für die     Weiterschaltung        dies     Schneidkopfes am einen Hubende und  Fig. 3 eine Teilansicht dazu.  



       Das    innen zu bearbeitende rohrartige  Werkstück 1, im vorliegenden Fall ein Ge  schützrohr oder     -ein    Lauf einer grosskalibri  gen     Feuerwaffe,        ist    mit dem hintern     Ende    in  einer Lünette 2 drehbar gelagert, mit .dem       vordern        Ende        in,        einer        Scheibe    3 mittels  Klemmschrauben 4     eingespannt.    Die     Plan-          scheiibe    3     läuft    in     einem    Lager 5 und trägt  ein Stirnrad 6,

   das mit dem Antriebsritzel 7  eines Elektromotors 8 in Eingriff steht,  welcher das Werkstück in Drehung versetzt.  



  Der Schleifkopf 9,     der        radial.        verstellbare          Schleifsteine    10 trägt, sitzt am freien     Ende     einer     Kolbenstange    11,

   deren     Kalben    sich in  einem hydraulischen Zylinder 13 hin und her       bewegt.    Der Kolben 12 ist     durch    Nut 14     und     Feder 15<I>gegen</I>     Verdrehung        gesichert.    Die       Druckflüssigkeit        wird    wechselweise an den  beiden Zylinderenden durch Rohre 16 und 17  zu-     und        abgeleitet.     



  Die     schrittweise        Weiterschaltung    des  Schleifkopfes 9 in Umfangsrichtung ist in  den Fig. 2 und 3 ersichtlich.    Die auf dem Umfang des Schleifkopfes  9     verteilten        Schleifsteine    10 werden durch  ein von, der Feder 18 belastetes Keilschub  getriebe aus dem Kegel 19 und den     Zustell-          keilen    20     radial    gegen     die    Wandung der  Werkstückbohrung gepresst.

   An dem dem       hydraulischen        Zylinder    13     zugekehrten    Ende  ist der     Schleifkopf    9 über     einen        Schieber    21  mixt einem Keilwellenstück 11a der     Kolben-          stange    11     gekuppelt.        Diese    Kupplung     wird     für die     Teildrehung    des Schleifkopfes am  Hubende     ausgerückt.        Hierzu        ist    an     der     Stirnfläche dies hydraulischen Zylinders 13  ein 

  Anschlagstück 22 vorgesehen, gegen das  .der     Schieber    21     heim        Hubende    anläuft und  entgegen der     Wirkung        der        Federn    25 aus  dem Eingriff mit .dem Keilwellenstück 11a  gebracht wird.

   Mit .dem Austritt des Schie  bers aus     diesem        Teil        treten    auf     dem    Umfang  des Anschlagstückes 22 verteilte Nocken 23  in Schrägnuten 24 des Schneidkopfes 9 ein  und     sehalten        diesen    zu     Ende    und Anfang der       Hubbewegung    um     einen        entsprechenden          Schaltschritt        in        Umfangsrichtung    weiter,

   wo  bei mit dem Austritt der Steuernocken 23 aus  den Steuernuten 24 der     .Schieber    21     durch     .die Federn 25 -nieder mit dem Keilwellenteil  11a :in     Eingriff    kommt und den     Schleifkopf     9 mit der Kolbenstange 11 für -den folgenden  Hin- und Hergang starr     kuppelt.     



  An Stelle der Federbelastung des     Schub-          keilgptriebes.    19, 20     könnte    für die     radiale     Zustellung, der     Schleifsteine    10 auch     eine     zwangsläufige     Nachstellung    für einen     Ra-          dialvonschub    ,der     Schleifsteine    durch     eine     Längsverstellung des Kegels 19 nach jedem  Huh oder     Doppelherb    erfolgen.  



       Ebenso        könnte        natürlich    auch     die    laufende       schrittweise        Weiterschaltung        des    Schleif  kolbens 9 in Umfangsrichtung mit     andern     Mitteln als mit     einem        Schrittschaltwerk    vor  genommen     -werden,    und zwar in     einfacher          Weise    etwa dadurch,

   dass     eine    Nut in Form  von sich über den Umfang der     Innenbohrung     des     Zylinders    13     erstreckenden        Zickzacknuten     vorgesehen     ist,    .deren jede über einen Teil     des          Umfanges        ansteigt,        wobei        diesle        Teiänuten        an-          einander        anschliessen,

          so        da.ss        bei    einem Hin-      gang eine geringe Teildrehung des Kopfes  und 'bei einem, Rückgang     eine        Fortsetzung     dieser     Teilverdrehung    in     der    gleichen Rich  tung und so     fort        erfolgt,    bis schliesslich nach  mehreren Hüben eine ganze Umdrehung des,       Schleifkopfes    9 erreicht     isst.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Waagrechte Innenschleifvorrichtung, ins besondeme zum Ziehschleifen oder Schleif- polieren zylindrischer oder kegeliger Bohrun gen von vorzugsweise grösseren Längen, mit- tels eines in,der Bohrung des sich drehenden Werkstückes hin und her bewegten Schleif- werkzeuges, dadurch gekennzeichnet, dass dem mit radial verstellbaren Schleifsteinen (10) bestückten Schleifkopf (9) neben :
    der Hin- und Herbewegung eine Schaltung im Dreh sinne erteilt wird, so dass die auf dem Schleif <B>kopf</B> (9) verteilten Schleifsteine (10) im. Ver lauf der Bearbeitung an stets anderer Stelle des Umfanges der Bohrung zur Anlage kommen. UNTERANSPRUCH: Innenschleifvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die schrittweise Schaltung des Schleifkopfes (9) durch ein Schrittschaltwerk erfolgt.
CH230118D 1942-11-10 1942-11-10 Waagrechte Innenschleifvorrichtung, insbesondere zum Ziehschleifen oder Schleifpolieren zylindrischer oder kegeliger Bohrungen. CH230118A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1104853B (de) * 1958-05-16 1961-04-13 Kurt Stoll K G Honmaschine zum Innenhonen von langen rohrfoermigen Werkstuecken
CN117066910A (zh) * 2023-10-18 2023-11-17 川易机电设备启东有限公司 一种金属管定位切割打磨机

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1104853B (de) * 1958-05-16 1961-04-13 Kurt Stoll K G Honmaschine zum Innenhonen von langen rohrfoermigen Werkstuecken
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