CH229786A - Anordnung zur Unterbrechung und Schliessung eines Stromkreises. - Google Patents

Anordnung zur Unterbrechung und Schliessung eines Stromkreises.

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CH229786A
CH229786A CH229786DA CH229786A CH 229786 A CH229786 A CH 229786A CH 229786D A CH229786D A CH 229786DA CH 229786 A CH229786 A CH 229786A
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Hermes Patentverwertun Haftung
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Hermes Patentverwertungs Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/20Contact mechanisms of dynamic converters
    • H02M1/26Contact mechanisms of dynamic converters incorporating cam-operated contacts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Electrical Variables (AREA)

Description


      Zusatzpatent    zum Hauptpatent Nr.<B>207784.</B>    Im Hauptpatent ist eine Anordnung zur  Unterbrechung und Schliessung eines Strom  kreises beschrieben, bei der zur Unter  brechungsstelle ein Kondensator parallel ge  schaltet ist und innerhalb des zur Unter  brechungsstelle parallelen Strompfades mit  dem Kondensator eine Drossel mit beim  Durchgang eines Stromes von vorbestimmter  Richtung und     Stärke    gesättigtem, sich bei  Unterschreitung eines bestimmten Wertes des  Durchgangsstromes sprunghaft     entsättigen-          dem    Eisenkern in Reihe liegt.

   Durch die  Drossel wird der beim Schliessen der Unter  brechungsstelle aus .dem Kondensator über  die Unterbrechungsstelle fliessende Ent  ladungsstrom infolge der     Entsättigung    des  Drosselkernes vorübergehend auf einem sehr  kleinen Wert gehalten, bis der Schliessvor  gang vollständig beendet ist. Erst wenn hier  nach der     Itlagnetkern    der Drossel in ent  gegengesetzter Richtung wieder gesättigt ist,  kann sich die Ladung des     Kondensators    un-    gehindert über die geschlossene .Unter  brechungsstelle ausgleichen.

   Zur Vorberei  tung eines Schliessvorganges muss der Dros  selkern durch zusätzliche Steuerung beispiels  weise mittels einer besonderen     Vormagneti-          sierungswicklung    in einen solchen Zustand  gebracht werden, dass er entgegen der Rich  tung des nach der Schliessung zu erwartenden  Stromes mindestens annähernd gesättigt ist.  Soll die Unterbrechungsstelle wieder geöffnet  werden, so darf sich hierbei der Drosselkern  nicht im ungesättigten Zustand befinden oder  in diesen gelangen, weil er sonst die Wir  kung des Parallelkondensators unterbinden  würde, die darin besteht, dass durch einen  über den Kondensator aufrechterhaltenen  Parallelstrom der Anstieg der wiederkehren  den Spannung an der sich öffnenden Unter  brechungsstelle verzögert wird.  



  Damit sich bei einer in der Nähe eines  Nulldurchganges des zu unterbrechenden  Stromes erfolgenden Öffnung der Unter-           hreehun@"sstelle    der Drosselkern im     gesittig-          ten    Zustand befindet. wird     erfindungsgemäss     eine     Vormagnetisierung    dieses Kernes durch  den zu     unterb-echenden    Strom vorgesehen.  Statt des ganzen Stromes kann auch ein Teil       desselben    zur     Vormagnetisierung        verwendet     werden.  



  In der Zeichnung sind in den     Fi--.    1     und     2 zwei verschiedene     Ausführungsbeispiele     der Erfindung schematisch dargestellt.     Naeb          Fig.    1 ist ein Zuge einer Leitung 10 eine       Unterbrechungsstelle    11 und parallel     dazu     ein Kondensator 12 vorgesehen.

       Innerliall-          des    Parallelpfades liegt in Reihe mit     dein          Kondensator    1? eine Drosselspule 13, deren       11agnetlzern        1-1    beim     Nennstromwert        hoch-          gesättigt    ist und sich nur in der     Niihe        cles          Siromnullwertes        entsättigt.    Die magnetische  Kennlinie dieses     Hernes    soll im     ungesä.ttzgteii          CTebiet    möglichst wenig zur  <RTI  

   ID="0002.0033">   Flussachse    ge  neigt sein, an den     rbergangsstellen    in die  gesättigten Gebiete möglichst     scharfe    Knicke  aufweisen und in den gesättigten     Clebieten          möglichst    parallel zur     Erregerachse    verlau  fen.

   Durch das     ZVicklungsfengter    des     bei-          spielsweise    aus     Eisenbandlagen    spiralig flach  gewickelten     Magnetkernes    1.4 ist die Leitung  10, die     beispielsweise    für     höhere        Stromstär-          l:en    als Stromschiene ausgebildet sein kann,       leindurchgesteckt.    Zur zusätzlichen     magne-          tischen    Steuerung des Kernes 14 ist eine be  sondere     'NViel@litng    1:5 vorgesehen.  



  Die dargestellte     Anordnung    kann     bei-          spielmveise    eine Phase einer     Umformungs-          anordnung    darstellen. Die Schalteinrichtung  11 wird in diesem Falle periodisch betätigt.  Die Öffnung erfolgt     vorteilhaft        jedesmal    in  einem solchen     Augenblech,    in welchem der  Strom seinen Nullwert noch nicht ganz er  reicht hat, sondern noch einen kleinen posi  tiven Wert besitzt.

   Der     3tlanetlzern    14  bleibt dann während und zunächst nach der       C)ffnung    der     Unterbrechungsstelle    11 im  gesättigten Zustand wie     während    der voran  <B>9</B>     j,eo,ano,ep-eii    Zu     Be-          n   <B>n</B>       ,inn    eines     Unterbrechungsvorgznges    tritt der  Strom, der vorher     über    die geschlossene       1-nterbreehungsstelle    11 geflossen ist.

   in     den       Parallelpfad über und wird dort in     Form     eines Ladestromes für den Kondensator 12       z        un,        fielist        aufrechterhalten.        Der        Stromüber-          tritt    in den Parallelpfad kann ungehindert  vor     siele    geben, weil der Kern 14 gesättigt  bleibt. Zur     Vorbereitung    des nächsten       Schliessvorganges        wird    der Drosselkern 14  z.

   B. mittels eines in der Wicklung 15       fliessenden        #Vc:eliselstromes    so     vormagneti-          siert,    dass er     beine        folgenden    Schliessvorgang       nnter        dein    Einfluss des      < LUs    dem Kondensator  1'? kommenden     Entladungsstromes    zunächst       mindestens    einen Teil des ungesättigten Ge  bietes seiner     @llagnetisierungskeniilinie    durch  laufen mass,

       @iodiircli    ein steiler Anstieg des       Entladestronies        vorübergehend    bis zur erneu  ten Sättigung verhindert wird. Die     Win-          dungsz:ilil    der Drossel 13 wird     vorzugsweisse     so gewählt und der     @'orma-netisierungsstrom     in der     Wicklung    15 so abgestimmt, dass der       Entladungsstrom    des Kondensators während  des     ungesiittigtcn        Zustandes    des     Prossell->er-          ncs    14     kleiner    ist als<B>10</B> Ampere.  



  Zur     Erleichterung    der     Stroniunterbreehung     kann ferner in der Leitung 10 eine weitere  Drossel mit     einem        Magnetkern    von ähnlichen       Ei=genschaften    wie     Kern.    14 angeordnet sein,  die sich bei einem kleinen positiven Wert des  zu     unterbreabenden    Stromes     entsä        ttigrt    und  hierbei eine stromschwache Pause hervorruft,       w         ibr(,ii(1    .

       welcher        der        Strom        ohne        schädliche          Selialt;l'euer    unterbrochen     werden    kann.  



  Eine derartige Drossel kann gemäss     Fig.    2  mehrere     -Wicklungszweige    16, 16' aufweisen.  Ihr     lllagnetkern    17 besitzt ebenfalls eine be  sondere     Vormagnetisierungswicklung    18, die       jtj    nach den gegebenen     Betriebsverhältnissen     mit Gleich- oder Wechselstrom erregt sein  kann.

   Der Strom eines der beiden     Wieklungs-          zweige    ist zur     Vormagnetisierung    der Drossel  13, 14 über eine besondere Wicklung 19 um  den Fern 14     geführt.    Der Kondensator ist       hier    in zwei gleiche Teile 1?' und 1?" unter  teilt, die     symmetrisch    zur Wicklung 13     an-          Per        Mittelpunkt        der        Wicklunh     13 bildet somit einen     Sy        mineti@iepunkt.    Die  ser ist mit     (lein        be@ve";

  liehen    Schaltstück der       1Lontakteinriehtung    11     vcrbnnden,        welches         im geschlossenen Zustand zwei ruhende  Schaltstücke überbrückt. Durch die Mittel  verbindung ist die Spannung auf die beiden       hintereinandergeschalteten    Unterbrechungs  strecken der Kontakteinrichtung 11 gleich  mä.ssig verteilt, so dass die zulässige Span  nung, die an der     Unterbrechungsstelle    zu Be  ginn ihrer Öffnung auftreten .darf, doppelt  so hoch ist wie bei einer Anordnung ohne:       Mittelanzapfung    der Wicklung     13.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Unterbrechung und Schliessung eines Stromkreises nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Drossel durch min destens einen Teil des über die Unter brechungsstelle fliessenden Stromes vor magnetisiert wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zuleitung zur Unterbrechungsstelle durch das Wicklungs fenster des Drosselkernes hindurchgeführt ist. 2. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die im Parallel pfad liegende Drossel zusätzlich mit Wech selstrom vormagnetisiert wird. 3.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Windungszahl der im Parallelpfad liegenden Drosselwick lung so gewählt und die Vormagnetisierung so abgestimmt ist, dass der aus dem Konden sator kommende Entladestrom während des ungesättigten Zustandes der Drossel weniger als 10 Ampere beträgt. 4. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Drosselwicklung und KondensatQ@r in zwei symmetrische Zweige aufgeteilt sind und der Symmetrie punkt mit einem zwei ruhende Kontaktstücke überbrückenden beweglichen Schaltstück der Unterbrechunzsstelle verbunden ist.
CH229786D 1941-05-30 1942-05-23 Anordnung zur Unterbrechung und Schliessung eines Stromkreises. CH229786A (de)

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CH207784T 1942-05-23

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CH (1) CH229786A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2884585A (en) * 1954-11-12 1959-04-28 Ite Circuit Breaker Ltd Electrical means for mechanical rectifiers to limit contact wear

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2884585A (en) * 1954-11-12 1959-04-28 Ite Circuit Breaker Ltd Electrical means for mechanical rectifiers to limit contact wear

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