CH225618A - Kopierfräsmaschine. - Google Patents

Kopierfräsmaschine.

Info

Publication number
CH225618A
CH225618A CH225618DA CH225618A CH 225618 A CH225618 A CH 225618A CH 225618D A CH225618D A CH 225618DA CH 225618 A CH225618 A CH 225618A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
milling machine
holder
copy milling
attached
tool
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Deckel Firma Friedrich
Original Assignee
Deckel Fa Friedrich
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deckel Fa Friedrich filed Critical Deckel Fa Friedrich
Publication of CH225618A publication Critical patent/CH225618A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
    • B23Q35/04Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
    • B23Q35/08Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work
    • B23Q35/20Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work with special means for varying the ratio of reproduction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)

Description


      Kopierfräsmaschine.       Die     Erfindung    bezieht sich auf eine Ko  pierfräsmaschine, bei der ein Träger, der  derart verstellbar ist, dass er bei seiner Ver  stellung seine ursprüngliche Richtung bei  behält und sowohl das Werkzeug als auch  den Kopierstift trägt,     mittels    einer Steuer  vorrichtung in     mindestens        vier    Richtungen  bewegt werden kann.  



  Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfin  ,dung, auf einfache und     billige        Weisse    eine  Verwendung     "der    Kopierfräsmaschine sowohl  als Starrfräsmaschine als auch zum zwangs  läufigen, groben     Vorbearbeiten    des Arbeits  stückes nach einem     Musterstück    zu ermög  lichen.  



  Die Erfindung zeichnet     sich    .aus :durch  einen starren Halter, der an der Kopierfräs  maschine derart befestigt werden kann, dass  er Bewegungen des Trägers mindestens par  allel zu ,den     Ebenen,des        Werkstück-        und,des     Modelltisches     verhindert.     



  In der     Zeichnung    ist ein Ausführungs  beispiel der     Erfindung    schematisch darge  stellt, und zwar     zeigen:       Fig. 1 eine Vorderansicht der Kopierfräs  maschine mit festgehaltenem Werkzeug     und          Taster,     Fig. 2 den Gegenstand der Fig. 1 in  Draufsicht.  



  An dem     Maschinenständer    11 ist mit  Hilfe eines Trägers 13 ein     als,Steuervorrich-          tung    dienender und aus" ,den Armen 15, 17,  19 und 21 bestehender Storchschnabel um  eine in seiner Ebene (oder parallel zu -dersel  ben) liegende Achse 23 schwenkbar gelagert.  An einem Senkrechtschlitten 25, der an einer       senkrechten    Führung 27 des Ständers 11 glei  tet,     .ist        mittels    zweier Gelenkarme 29 ein Bal  ken 31 derart     befestigt,        dass    er parallel zu       .sich    geführt um die     Drehpunkte    33 der Ge  lenkarme 29 schwingen kann.

   Auf der Vor  derseite des Balkens 31 ist ein     schlittenför-          miger    Träger 35 waagrecht verschiebbar an  der     ;eine    Fassung 37 für ein Werk  zeuglager 39 und eine weitere Fassung 41 für  einen Kopierstifthalter 43 trägt. Im Werk  zeuglager 39, das     mittels        einer-Riemenscheibe     45 von einer nicht     ,dargestellten        Kraftquelle         angetrieben wird, ist zweckmässig ein Mehr  schneidefräser 47 befestigt, während in dem  Kopierstifthalter 43 ein Kopierstift 49 einge  setzt ist.

   Der Träger 35 trägt ferner auf sei  ner     Oberseite    eine etwa rechtwinklig zur  Achse 23 angeordnete waagrechte Schiene 51,  auf welcher ein mit dem Schreibpunkt 53 des       Storchschnabels    gelenkig verbundenes Gleit  stück 55 an     beliebigen        Stellen        befestigt    wer  den kann. Am Fahrpunkt des Storchschna  bels oder in der Nähe desselben ist ein Hand  griff 57 befestigt, mit dem über den Storch  schnabel das Werkzeug und der Kopierstift  geführt werden.  



  Der Senkrechtschlitten 25 liegt an seiner  Unterseite auf einem Anschlag 59 auf, der  mittels eines Handrades 61 längs einer Nut  63 bewegt werden kann. Durch Verstellen  des Anschlages 59 wird der Senkrechtschlit  ten 25 und damit auch Werkzeug und Ko  pierstift     in    der Höhe eingestellt.  



  Die Fassung 37, in der das Werkzeug  lager 39     befestigt        ist,    trägt an der Unterseite  einen Ansatz 65, der von dem einen Ende 67  eines starren Halters 69 umschlossen wird,  der seinerseits mittels     zweier    Schrauben 71  am untern Teil des Senkrechtschlittens 25 be  festigt ist.

   Durch diesen Halter (der bei Ver  wendung der     Kopierfräsmaschine    als Starr  fräsmaschine oder zum zwangläufigen gro  ben     Vorbearbeiten    eines Arbeitsstückes nach  einem Musterstück an der Maschine anzu  bringen ist) wird das Werkzeuglager (und  über den Waagrechtschlitten 35 auch der  Kopierstift) mit dem Senkrechtschlitten 25  in der Weise starr verbunden, dass das Werk  zeug und der Kopierstift nur noch     senkrechte,     also längs der Führungsbahn 27 verlaufende  Bewegungen, aber keine waagrechten Bewe  gungen mehr     :ausführen    können.

   Der Träger  35 behält bei seiner Verstellung die ursprüng  liche     Richtung    wegen der Lenker 29 bei; er  kann     mit,dem        Storchschnabel    in sechs Rich  tungen bewegt werden (aufwärts, abwärts,  seitwärts links, seitwärts rechts und nach  vorn     und    nach hinten). Bei angebrachtem  Halter 69 sind also die Bewegungen des Trä-    gers 35 parallel zu den Ebenen des Werk  stück- und des     Modelltisches    verhindert.  



  Das Arbeitsstück 73 ist auf einem Ar  beitstisch 7 5     befestigt,    der mittels der Hand  kurbeln 77 und 79 in zwei sich kreuzenden  Richtungen bewegt werden kann, während  das Musterstück 81 auf einem sogenannten       Schlepptisch    83 aufgespannt ist, der durch  zwei winkelförmige Leisten 85 und 87 mit  dem Arbeitstisch 75 verbunden ist und auf  einem weiteren Tisch 89 gleitet. Eine etwaige  Verstellung der beiden Tische 75 und 83 ge  geneinander kann mittels der     Leisten    85, 87  erfolgen und ist deshalb in der Zeichnung  nicht näher     dargestellt.     



  Mit dem     beschriebenen    Halter wird auf  der     Maschine    in folgender Weise gearbeitet:       Wenn    eine grössere Arbeit ausgeführt       werden    soll, ist es zweckmässig, zur Erzie  lung einer stärkeren Spanabnahme und um  den Bedienenden vor Ermündung zu schüt  zen, das Arbeitsstück zwangläufig grob     vor-          zubearbeiten.    Zu diesem Zweck wird der  Halter 69 an der     Maschine    befestigt, wobei  er in angebrachtem Zustand das Werkzeug  lager festhält.

       Das    Anbringen des Halters  erfolgt in der Weise, dass zuerst das Ende  67 des Halters 69     über    den Ansatz 65 der  Werkzeuglagerfassung 37 geschoben und  dann der Halter mittels der     beiden    Schrau  ben 71 am Senkrechtschlitten 25 befestigt  wird. Nachdem dann     Arbeits-    und Muster  stück gegenüber Werkzeug und Kopierstift  in eine geeignete Lage gebracht sind, wird  unter     Abwärtsbewegen    des     Schlittens    25 das  Arbeitsstück so lange     bearbeitet,    bis der Ko  pierstift das Musterstück berührt.

   Dabei wird  der senkrechte Schnittdruck und damit die       Abwärtsbewegung    durch das Eigengewicht  aller senkrecht     beweglichen    Teile erzeugt,  während der waagrechte Vorschub durch Ver  schieben der beiden miteinander gekuppelten  Tische 75 und 83 (durch Drehen der Hand  kurbeln 77 und 79)     entsprechend    der Form  des     Musterstückes    erfolgt. Durch nicht ge  zeigte     Mittel,    z. B.     Gegengewichte,    die am       Senkrechtschlitten        angreifen,    kann der senk  rechte Schnittdruck in bekannter Weise ge-      regelt werden.

   Bei grosser Tiefe des Muster  stückes wird zweckmässig ,das Material nicht  in     einem    Arbeitsgang, sondern     schichtweise     abgenommen,     indem    mit     Hilfe,des    Anschla  ges 59 die Abwärtsbewegung des Schlittens  25 mehr oder weniger begrenzt wird.  



  Wenn in dieser Weise das Arbeitsstück  grob     vorbearbeitet    ist,     wird,der        Halter    69 ab  genommen und das Arbeitsstück     mit    frei be  weglichem Werkzeug und Kopierstift     unter     Verwendung des     Storchschnabels        fertigbe-          arbeitet.     



  Soll die Maschine nur als Senkrechtfräs  maschine benützt werden, so sind nach Fest  legen der Werkzeugspindel durch den ange  brachten Halter 69     lediglich    die beiden Tische  75 und 83 voneinander zu entkuppeln und  nötigenfalls der     Kopierstift    49 zu     entfernen,     wodurch dann alle für eine Senkrechtfräs  maschine notwendigen Elemente gegeben  sind;

   der Axialvorschub des Werkzeuges  wird dabei entweder     ebenfalls        mittels    des  Handgriffes 57 oder (nach Festlegen des  Senkrechtschlittens 25 durch bekannte und  deshalb     nacht    besonders     gezeigte        Mittel)     durch Aufwärtsbewegen des Arbeitstisches  75     bewirkt.     



  Der     Halter    69 könnte statt mit dem Senk  rechtschlitten 25 auch unmittelbar mit dem  Maschinenständer 11     verbunden    werden,  wobei er ortsfest wäre, wodurch dann der  Senkrechtschlitten und damit das Werkzeug  lager     sm    Raume festgelegt wären. Sollte in  diesem Falle     eine        Einstellmöglichkeit    des  Werkzeuglagers längs seiner Achse er  sein, so     könnte    entweder der An  satz 65 der Werkzeuglagerfassung 37 im  Halter 69 oder das Werkzeuglager 39 in sei-    ner Fassung 37 axial verstellbar ausgeführt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kopierfräsmaschine, bei welcher ein Trä ger, der derart verstellbar ist, dass er bei sei ner Verstellung seine ursprüngliche Richtung beibehält und -der das Werkzeug sowie den Kopierstift trägt, mittels einer Steuervorrich tung in mindestens vier Richtungen bewegt werden kann, gekennzeichnet durch einen starren Halter (69), der an .der Kopierfräs maschine derart befestigt werden kann, dass er Bewegungen des Trägers (35)
    mindestens parallel zu den Ebenen .des Werkstück- und des Modelltisches verhindert. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kopierfräsmaschine nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (69) an einem senkrecht beweglichen Teil befestigt werden kann. 2. Kopierfräsmaschine nach Unteran spruch 1, .dadurch :gekennzeichnet, dass der Halter (69) an dem Senkrechtschlitten (25) befestigt werden kann. 3.
    Kopierfräsmaschine nach dem Patent anspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (69) am Maschinenständer (11) derart befestigt werden kann, !dass er ortsfest ist. 4. Kopierfräsmaschine nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeuglagerfassung (37) in bezug auf den befestigten Halter (69) axial verstellbar' ist. 5. Kopierfräsmaschine nach Unteran spruch 3, dadurch ,gekennzeichnet, dass das Werkzeuglager (39) in seiner Fassung (37) axial verstellbar ist.
CH225618D 1940-11-16 1941-11-06 Kopierfräsmaschine. CH225618A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE225618T 1940-11-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH225618A true CH225618A (de) 1943-02-15

Family

ID=5861899

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH225618D CH225618A (de) 1940-11-16 1941-11-06 Kopierfräsmaschine.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH225618A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2739533A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur werkzeuglaengeneinstellung
DE19503482A1 (de) Werkzeugmaschine mit einem Ständer, an dem zwei Spindelstöcke unabhängig voneinander verfahrbar sind
DE899440C (de) Mehrzwck-Bearbeitungsmaschine
DE3218107A1 (de) Vorrichtung zum quer- und/oder laengsbearbeiten von holzwerkstuecken
DE102009009969A1 (de) Werkzeugmaschine
DE3611129C2 (de) Vorrichtung zum Gravieren oder Fräsen von ebenen und/oder gekrümmten Oberflächen eines Werkstückes
DE202018101910U1 (de) Zahnprothese-Verarbeitungseinrichtung
DE880836C (de) Vorrichtung zur Bearbeitung langgestreckter ebener oder leicht balliger, beliebig geneigter Flaechen
CH225618A (de) Kopierfräsmaschine.
DE623359C (de)
DE518573C (de) Maschine zur Bearbeitung von Zahnbohrern, bei der mehrere Werkstuecke in einem um seine Achse drehbaren Werkstueckhalter eingespannt sind
DE736163C (de) Handkopierfraesmaschine zum Herstellen des Positivs und des Negativs eines Musters
DE840041C (de) Feststellvorrichtung fuer Kopierfraesmaschinen
DE1477177C3 (de) Schablonengesteuerte Werkzeugmaschine
DE722671C (de) Abrichtvorrichtung einer spitzenlosen Rundschleifmaschine fuer profilierte Werkstuecke
DE961143C (de) Kopiervorrichtung fuer Paralleldrehbaenke
DE880651C (de) Zinkenfraesmaschine
DE841984C (de) Kopierfraesmaschine
DE1220229B (de) Maschine zum Bohren oder Ausreiben von parallelen Loechern bei Serienfabrikation
DE378654C (de) Tragbare Werkzeugmaschine zum Bohren, Schleifen, Fraesen u. dgl.
DE680996C (de) Buerstenbohr- und -stopfmaschine
DE862993C (de) Vorrichtung zum Fuehren von Autogenschneidbrennern beim Ausschneiden von Formkoerpern
DE403087C (de) Schablonendrehbank
DE2103436A1 (de) Universal- Fräs- und/oder Bohrmaschine
DE894319C (de) Zapfenschneidmaschine