CH223643A - Verfahren zur genauen Einschmelzung des Elektrodensystems einer Kathodenstrahlröhre. - Google Patents

Verfahren zur genauen Einschmelzung des Elektrodensystems einer Kathodenstrahlröhre.

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CH223643A
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Gesellschaft Fuer D Telefunken
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Telefunken Gmbh
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Description


      Terfahren    zur genauen Einschmelzung des     Elektrodensystems    einer       Itathodenstrahlröhre.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  genauen Einschmelzung des Elektroden  systems einer Kathodenstrahlröhre.  



  Es ist bei Kathodenstrahlröhren oft er  forderlich, das     Elektrodensystem    unter einem  genauen Winkel zwischen einer bestimmten  Ebene des Systems und des Röhrenkolbens  einzuschmelzen. Dies ist zum Beispiel dann  der Fall, wenn ein     Elektrodensystem    mit  elektrostatischer Ablenkung in einen Kolben  mit rechteckigem Leuchtschirm oder in     einen     Kolben, auf dessen Boden eine Skala, ins  besondere eine Innenskala, angebracht ist,  und der bei der Ablenkung des Leuchtfleckes  entstehende Strich der Kolbenkante     bezw.    der  Skala parallel verlaufen soll, eingeschmolzen  werden muss.  



  Diese Aufgabe wird durch die Erfindung  gelöst. Das Einschmelzen des Elektroden  Systems einer Kathodenstrahlröhre in einer  bestimmten Lage zum Leuchtschirm wird ge-         mäss    der Erfindung in der Weise vorgenom  men, dass der Schatten eines Teils des     Elek-          trodensystems    mittels einer Lichtquelle auf  den Leuchtschirm projiziert wird und das       Elektrodensystem    nach der Lage des Schat  tenbildes auf dem Leuchtschirm ausgerichtet  wird.

   Zu diesem Zweck ist es nützlich, in  dem     Elektrodensystem    eine kleine Glühlampe  anzubringen, die eine gerade     gante    des     Elek-          trodensystems    auf den Leuchtschirm proji  ziert.  



  In der Zeichnung ist     ein    Ausführungs  beispiel des erfindungsgemässen Verfahrens  dargestellt. Der Röhrenkolben 1 ist mit einer  Skala 2 versehen,     und    das     Elektrodensystem     3, 4, 5, 6 muss nun so in den Kolben ein  geschmolzen werden, dass bei Ablenkung des  Strahls der Leuchtfleck die Skala 2 be  streicht. Zur Erreichung dieser genauen Ein  schmelzung des     Systems    dient der Glühfaden  7, der zwischen der     Ablenkplatte    6a und der      Anode 5     angeordnet    ist und sich     innerhalb     eines kleinen Vakuumgefässes 8 befindet.

   Die  von dieser Lichtquelle ausgehenden Licht  strahlen treffen den Leuchtschirm und gleich  zeitig den äussern Rand der     Ablenkplatte    6a  und werfen dadurch einen Schatten dieses  Randes auf den Leuchtschirm (punktierte  Gerade). Der Glühfaden ist hierbei gegen  über der Kante der     Ablenkplatte    so angeord  net, dass bei richtiger Lage des Elektroden  systems die Schattengrenze auf dem     Leucht-          schirm    gerade durch die Spitzen der Skalen  teile der auf dem     Leuchtschirm    angebrachten  Skala 2 gehen muss. Vor dem Einschmelzen  wird nun das Elektronensystem so lange ver  dreht und geneigt, bis der Schatten genau  parallel zur Skala verläuft und die Spitzen  der Skalenteile berührt.

   In dieser Lage des       Elektrodensystems    wird dann die Einschmel  zung vorgenommen. Während des gesamten       Einschmelzvorganges    kann die Lage des Sy  stems durch Beobachtung des Schattens  dauernd überwacht werden, und falls sich  beim Einschmelzen eine     Lagen < inderung    er  gibt, kann diese noch rechtzeitig beseitigt  werden. Auf diese Weise wird erreicht,     dass     der Strahl später im Betrieb genau parallel  zur Skala 2 verläuft. Nach erfolgter Ein  schmelzung wird der Glühfaden 7 durchge  brannt und so Anode 5 und     Ablenkplatte    6a  wieder elektrisch voneinander getrennt.

   Es  ist aber auch möglich, den Glühfaden zwi  schen einer Elektrode und einer besonderen  Einschmelzung anzuordnen, so dass der Glüh  e faden nicht durchgebrannt zu werden braucht.  



  Es ist jedoch ebensogut möglich, eine  ausserhalb des Systems und des Röhrenkol  bens angeordnete Lichtquelle zu verwenden.  Dies ist überall dort von Vorteil, wo nur eine  Verdrehung des Systems gegenüber dem  Leuchtschirm     bezw.    einer Skala vermieden  werden soll, z. B. bei solchen Kathoden  strahlröhren, bei denen durch den Röhrenhals    und am System     befindliches        Zentriermittel     bereits die Lage des Systems festgelegt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum genauen, Einschmelzen des Elektrodensystems einer Kathodenstrahlröhre in einer bestimmten Lage zum Leuchtschirm, dadurch gekennzeichnet, dass der Schatten eines Teils des Elektrodensystems mittels einer Lichtquelle auf den Leuchtschirm proji ziert wird und das Elektrodensystem nach der Lage des Schattenbildes auf dem Leucht schirm ausgerichtet wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schatten einer geraden Kante des Elektrodensystems auf den Leuchtschirm projiziert wird. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass als schattenwer fende Kante eine dem Leuehtschirm zuge kehrte Kante einer Ablenkplatte verwendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine punktförmige Elektronenquelle verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch; da durch gekennzeichnet; dass als Lichtquelle eine im Elektrodensystem angebrachte kleine Glühlampe verwendet wird. 5.
    Verfahren nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Enden des Glühfadens der Glühlampe mit zwei im späteren Betrieb getrennten Elektroden ver bunden sind und der Glühdraht dazu be stimmt ist, nach Fertigstellung der Ein schmelzung durchgebrannt zu werden.
CH223643D 1941-03-19 1942-03-03 Verfahren zur genauen Einschmelzung des Elektrodensystems einer Kathodenstrahlröhre. CH223643A (de)

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