CH222284A - Verfahren und Vorrichtung zum Bestimmen des Splitterungswiderstandes von Einzelfasern. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Bestimmen des Splitterungswiderstandes von Einzelfasern.Info
- Publication number
- CH222284A CH222284A CH222284DA CH222284A CH 222284 A CH222284 A CH 222284A CH 222284D A CH222284D A CH 222284DA CH 222284 A CH222284 A CH 222284A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- fibers
- liquid
- clamps
- clamping
- determining
- Prior art date
Links
- 239000000835 fiber Substances 0.000 title claims description 34
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 11
- 206010041662 Splinter Diseases 0.000 title claims description 10
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 21
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 2
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 5
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 3
- 244000144992 flock Species 0.000 description 2
- 238000013467 fragmentation Methods 0.000 description 2
- 238000006062 fragmentation reaction Methods 0.000 description 2
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 2
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 description 2
- 238000010998 test method Methods 0.000 description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229920000297 Rayon Polymers 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 239000003599 detergent Substances 0.000 description 1
- 239000002657 fibrous material Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 239000002964 rayon Substances 0.000 description 1
- 239000004753 textile Substances 0.000 description 1
- 238000005406 washing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N33/00—Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
- G01N33/36—Textiles
- G01N33/365—Filiform textiles, e.g. yarns
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N3/00—Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N33/00—Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
- G01N33/36—Textiles
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Immunology (AREA)
- Pathology (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Verfahren und Vorrichtung zum Bestimmen des Splitterungswiderstandes von Einzelfasern. Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Bestimmen: -des Spl.itterungswiderstandes von Einzelfasern.
Der rasche Verschleiss von Zellwolle ist insbesondere auf eine Eigenschaft zurückzuführen, für :die mitunter der Ausdruck ,;Splittrigkeit" angewendet wurde. Man versteht darunter eine Aufsplitterung der Fasern, insbesondere in nassem Zustand, unter dem Einfluss mechanischer Einwirkungen.
Die typische Aufsplitterung tritt bei der -#Väs.chebeha-n:dlung in Trommehwasch- maschinen a.u:f, bei der die Faser in gequollenem Zustand einer stossweisen Beanspruehung ausgesetzt wird. Eine Pä.rallelerachei- nung findet sich z.
B. bei Fahnentuch, an dem bei Regen und Wind ebenfalls Absplitterungen an der Einzelfaser hervorgerufen werden. lHan hat .sich beider Prüfung der Splntt- rigkeit oder besser gesagt des :Splitterungs- widerstandes bisher lediglich @da,rarwf beschränkt, die mehr oder weniger stark auf- gesplittBrten Fasern unter dem Mikroskop zu beobachten, um bestenfalls zwischen ve:rschie- den starker Aufsplitterung zu unterscheiden und durch Auo,zählen:
@d:er Eplitterstä:rke entsprechende Prozentsätze zu berechnen. Bei dieser Art der Bestimmung des Aufsplitte- rungsgrades ist jedoch der persänliehe Beob- achtungsfehler nicht nachprüfbar.
Im übrigen kann die mikroskopische Beurteilung keinen zahlenmässiben Ausdruck für :das me- ohan.ische und technologische Verhalten eines Fasermaterials ergeben., das hier ausschliesslich als Mass für eine Gebrauchswerteigen- sehaft angesehen werden muss. Es erscheint daher notwendig, den Splitterungswiderstand
<Desc/Clms Page number 2>
auf meclianisch-teehnologiseher Grundlage massteehnisch zu erfassen.
Da man neuerdings bestrebt isst, den Ge- braa!ehswert ei.n.e.s Textilgutes bereits durch Prüfungen der Einzelfasern zu erfassen, wird dies auch beim erfitidungs@gemässen Zerfahren :so gehalten. Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, .die Einzelfaser einer periodischen, sehlagartigen Behandlung mit Wasser oder andern Flüssigkeiten zu unterwerfen.
Hierbei m:uss die Aufsplitterung der Fasern in Abhängigkeit von der Zahl der Aufschläge in .der Zugfestigkeit zum Ausdruck kommen, die mit zunehmendem Verschleiss abnimmt.
Das erfindungsgemässe Verfahren zur Bestimmung des Splitterangswiderstandes von Einzelfasern aus der Flocke, aus Garn oder Gewebe besteht darin, dass mehrere parallel angeordnete Fasern in gespanntem Zustand so bewegt werden, d < ass die Fasern periodisch auf einen Flüssigkeit=sriegel aufschlagen, und dass die Zugfestigkeit der Fasern vor und nach einer Anzahl von Auf- ,schlägen bestimmt wird.
Zweckmässigerwei#se verfährt man bei der Bestimmung des Splitterungswiderstandes derart. da.ss man von vornherein einen bestimmten prozentual auszudriiekenden Wert für den zulässigen Festigkeitsabfall festlegt, der für sämtliche Faserarten für den glei- chen Verwendungszweck konstant bleibt. Als Mass des Splitterungswiderstandes wird dann die Anzahl der Aufschläge gewählt, die diesen bestimmten Festigkeitsabfall hervorruft.
Die Flüssigkeit, die zur Prüfung des Splitterungswiderstandes verwendet wird, wird zweckmässigerweise in Übereinstimmung mit den praktischen GebraucLsbedin- gungen gewählt, die für de betreffende Faser in Frage kommen. Dementsprechend können die verschiedensten Flüssigkeiten, insbesondere z. B. verschiedene Waschlaugen, bei der Prüfung verwendet werden.
Die Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens zeichnet sieh aus durch ein drehbares, radförmiges Gestell mit radial angeordneten. beiderseitig ge- schlossenen, mit einer Fliissigkeit teilweise gefüllten und regelbar erwärmbaren Gefässen, in welchen Einspan.norgane für die Fasern beweglich angeordnet sind, derart, dass die Fasern beim Drehen des Gestelles periodisch senkrecht zu ihrer Längsrichtung auf den Flüssigkeitsspiegel aufschlagen.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt, an Hand dessen auch ein Durch- führungsbeispiel des erfindungsgemässen Verfahrens erläutert wird, und zwar zeigt: Fig. 1 .die Vorrichtung @in Stirnansicht, und Fig. 2 eine Seitenansicht derselben; Fig. 3 und 4 zeigen in grösserem Massstab eine Einzelheit in Draufsicht und Seitenansicht.
Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung ist a ein radförmige-,., drehbares Gestell, in dem zwölf beiderseits gesehlossene, zylinderförmige Flüssigkeitsgefässe b so angeordnet sind, dass sie die Speichen des Radas bilden. Diese Zylinder sind, wenn sie wich in vertikaler Stellung befinden. mit. der Prüfflüs igkeit c bis zu einer bestimmten Marke gefüllt, und zwar mit Wasser oder einer andern Flüssigkeit. Die Zylinder sind regelbar erwärmbar ausgebildet..
In jedem der Flüssigkeitszylinder befindet sieh eine Einspanüvorrichtung d, in der die Einzel- fasern eingespannt sind, die entweder einer Flocke, einem Garn oder einem Gewebe entnommen worden sind.
Eine solche Einspannvorrichtung ist in vergrössertem Massstabe in den Fig. 3 und 4 dargestellt. Sie weist zwei scheibenförmige Klemmbacken e auf, zwischen denen die Fasern f in einer quadratischen Öffnung mittels der Klemmsehrauben g eingespannt werden. In dieser Rahmenklemme sind die Fasern in paralleler Anordnung eingespannt.
Dadurch wird eine Sc.heuerung der Fasern untereinander und an der Wandung des zylinderförmigen Flüssigkeitsgefässes vermieden.
<Desc/Clms Page number 3>
Zur Führung dem Rahmenklemmen in .den Flüssigkeitsgefässen dienen an beiden ,Seiten der Klemmen angebrachte Führuugs- stifte, und zwar sind ,die vier paarweise um 90' versetzten Klemmschrauben g mit Verlängerungsstiften h versehen,
die diese Führung der Rahmenklemme in dem Zylinder b in paralleler Richtung .zu seiner Längsachse gewährleisten. Die Zylinder b können z. B. mittels der elektrischen Heizvorrichtung i regelbar beheizt werden..
In Ausübung des P.rüfungsverfaUrens, mit dieser Vorrichtung wird das radförmige Gestell in langsame Umdrehung versetzt. Die Drehgeschwindigkeit wird derart bemessen, @dass zunächst @di@e leicht bewegliche Flüssigkeit in dem Zylinder nach unten fliesst und die Klemme erst in dem Augenblick nachfällt, wenn der unterste Zylinder senkrecht zu stehen kommt.
Hierbei schlagen die in der Rahmenklemme befestigten. Fasern parallel zum Flüssigkeitsspiegel auf und werden in ihrer freien Einspanulänge gleichmässig beansprucht. Bei jeder vollen Umdrehung des radförmigen Gestelles schlagen die Fa- sern; zweimal senkrecht zu ihrer Längsrichtung auf den Flüssigkeitsspiegel' auf. Die Anzahl der Umdrehungen wird durch ein Zählwerk .registriert, so dass die Anzahl der periodischen Aufschläge bekannt äst.
Das beschriebene Prüfungsverfahren. mit der .dargestellten Vorrichtung ermöglicht die gleichzeitige Bestimmung des Splitterwider- s.tandes verschiedener Faserproben unter Anwendung verschiedener Prüfflüssigkeiten. Die Beheizung der Zylinder ermöglicht, die Aufsplitterung auch für Abhängigkeit von der Temperatur zu bestimmen. Ein beson- ,derer Vorteil dieser Prüfmethode ist, @dass sie ein Dauerbeansprueliungsverfahren für die Einzelfasern darstellt,
das der Forderung gerecht wird, die Fasern. in einer dem praktischen Gebrauch entsprechenden Weise zu prüfen.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Bestimmung -des Splitterunb widerstandes von Einzelfasern, dadurcU gekennzeichnet, dass mehrere, parallel angeordnete Fasern in gespanntem Zustand so bewegt werden, dass die Fasern periodisch auf einen Flüssigkeitsspiegel aufschlagen, und dass die Zugfestigkeit der Fasern vor und nach einer Anzahl von Aufschlägen bestimmt wird. II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch ein drehbares,radförmiges Gestell mit radial angeordneten, beiderseits geschlossenen, mit einer Flüssigkeit teilweise gefüllten und regelbar erwärmbaxen Gefässen, in welchen Einspannorgane für die Fasern beweglich angeordnet sind, derart, dass die Fasern beim Drehen des Gestelles periodisch senkrecht zu ihrer Längsrichtung auf ,den Flüssigkeitsspiegel aufschlagen. UNTERANSPR ü'CHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeitsgefässe zylinderförmig sind und als Speichen im. radförmigen Gestell angeordnsset sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, gekennzeichnet :durch. kreisförmige Rahmenklemmen zum Einspannender Fasern:, welche Klemmen mit .Stiften zu ihrer Führung in den Flüssigkeitsgefässen versehen sind. 3.. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch .ge- kennuzeiclLnet, dass die Rahmenklemmen je zwei Klemmbacken aufweisen, welche durch Klemmschrauben zusammengehalten werden., die mit Verlängerungsstiften zur Führung ,der Klemmen versehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE222284X | 1940-10-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH222284A true CH222284A (de) | 1942-07-15 |
Family
ID=5844566
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH222284D CH222284A (de) | 1940-10-25 | 1941-10-24 | Verfahren und Vorrichtung zum Bestimmen des Splitterungswiderstandes von Einzelfasern. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE443068A (de) |
| CH (1) | CH222284A (de) |
-
0
- BE BE443068D patent/BE443068A/xx unknown
-
1941
- 1941-10-24 CH CH222284D patent/CH222284A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE443068A (de) |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2845551C2 (de) | Wischer fuer oel und wasser | |
| DE102014112161A1 (de) | Biaxiale Messvorrichtung und Verfahren zur Bestimmung von normal- und schubspannungskorrelierten Werkstoffparametern | |
| DE102014200703A1 (de) | Testeinrichtung für flächige Materialien und Testverfahren | |
| DE2209164A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen des Nachlassens von Spannungen in Elasto mermatenal | |
| CH222284A (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Bestimmen des Splitterungswiderstandes von Einzelfasern. | |
| DE19521427A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Beurteilung der mechanischen Eigenschaften (Kraft-Dehnungsverhalten) und insbesondere der Weichheit von (dehnbaren) Flächengebilden, sowie zur Beurteilung der Wirksamkeit von Textil-Weichmachern | |
| DE567944C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kunstfaeden nach dem Streckspinnverfahren mit bewegter Faellfluessigkeit | |
| DE69104423T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur messung der verwindung eines textilgarns. | |
| DE726556C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Bestimmen des Splitterungswiderstandes an Einzelfasern | |
| EP0392195B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von repräsentativen, textilen Faserproben | |
| DE4323715C1 (de) | Verfahren zum Kompressivkrumpfen und Kompressivkrumpfanlage | |
| CH101435A (de) | Verfahren zur Ermüdungsprüfung von durchgebogen rotierenden Stäben. | |
| DE1963766A1 (de) | Anstreichpinselborste und Verfahren zur Herstellung derselben | |
| DE690286C (de) | faehigkeit eines Faserstoffes und zur Herstellung eines Prueffadens | |
| DE3620491C2 (de) | ||
| DE375492C (de) | Einrichtung an Pendelhaemmern zur Festigkeitspruefung | |
| DE557380C (de) | Vorbehandlung von wieder aufzudrehenden Garnen | |
| DE960510C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung des Widerstandes von bahnen- oder blattfoermigem Material gegen die Einwirkung von aggressiven Fluessigkeiten | |
| DE707102C (de) | Vorrichtung zum Pruefen des OEffnungsgrades von Fasergut | |
| DE571678C (de) | Vorrichtung zum Messen der Dicke und Gleichmaessigkeit von Einzelfasern, Faserbuendeln und fadenfoermigen Gebilden | |
| DE102014215742A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Ermittlung der Verwirbelung eines Carbonfaserrovingabschnitts | |
| DE650511C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Pruefen von Blechen auf Biegewechselfestigkeit | |
| DE2254026C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur schnellen Messung der Einkräuselung texturierter Garne | |
| DE19826081A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Beurteilung der Benetzbarkeit und der kritischen Oberflächenspannung von Fasermaterialien | |
| DE102018000603A1 (de) | Prüfvorrichtung für Textilien |