CH220613A - Verfahren zum Aufbringen einer Umhüllung auf Transportflaschen und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents
Verfahren zum Aufbringen einer Umhüllung auf Transportflaschen und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.Info
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Description
Verfahren zum Aufbringen einer Umhüllung auf Transportflaschen und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens. Es ist bereits bekannt, Transportflaschen gegen Bruch zu schützen. Man hat dazu Weidengeflecht, Stroh, Steinholz und andere Stoffe, wie Holzspäne, Torfmull, Korkmehl und dergl. mehr benutzt, die man entweder als Hüllen um, die Flaschen legt oder schicht weise mit Hilfe von Bindemitteln, wie Leim, auf die Flasche aufbringt und dann noch in geeigneter Weise,
meist durch Farb- oder Lackanstriche gegen Feuchtigkeit schützt.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun ein Verfahren zum Aufbringen einer Umhüllung auf Transportflaschen und eine Einrichtung zur Durchführung des Verfah rens. Gemäss dem Verfahren wird eine elastische, mit einem Pressspanboden ver sehene Umhüllung mit der Flasche durch ein wasserunlösliches Bindemittel zu einem festen, einheitlichen Ganzen mittels einer Pressein- D richtung verbunden.
Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Aus führungsbeispiel der Umhüllung sowie eine Presseinrichtung zur Durchführung des Ver fahrens. Darin. zeigt:
Fig. 1 zur Hälfte die fertige Flasche, zur andern Hälfte die elastische Hülle vor dem Anpressen, Fig. 2 die Flasche in der Presseinrichtung, Fig. 3 die Anzugsschraube für das Hals zugband, Fig. 4 die Flasche mit Presseinrichtuug von oben gesehen und Fig. 5 das abgewickelte Haubenstück der Presseinrichtung für den Halsteil der Flasche.
Die Umhüllung für die Transportflasche 1 besteht aus einer elastischen Platte 2, z. B. aus Kork, Kautschuk oder dergl. Material in Grösse des abgewickelten äussern Umfanges der Flasche 1 mit den angeschnittenen Zacken 3 für den Flaschenhals, dem elastischen Bo den 4, einem festen Boden 19 aus Pressspan und den elastischen Schutzringen 20,
sowie einer elastischen Flaschenkopfmanschette 21. Und diese elastische Platte 2 mit den an geschnittenen Zacken 3 und den Böden 4 und 19 so mit der Flasche verbinden zu können, dass die Platte mit den Böden und mit der Flasche ein Ganzes bildet, ist eine zu diesem Zweck besonders ausgebildete Presseinrich- tung erforderlich. Diese Presseinrichtung be sitzt einen Blechmantel 5 mit Anzugsschrau ben 6 für den gewöhnlich zylindrischen Flaschenbauch, den Haubenteil für den Über gang von Flaschenbauch nach Flaschenhals und den Hals, der aus einem ausgezackten Blech 7 besteht, welches um die Flasche herumgelegt wird.
Zum Zusammenziehen des festen Randes des Mantels an seinen Ab schlusskanten sind Anzugsschrauben 8, und zum Anpressen der Zacken 15 der Haube ist eine Bandanzugsvorrichtung 9, 10, 11, 13, 14 vorgesehen. Die Pressvorrichtung besitzt ferner ein Bodenblech 17 mit den Anzugs schrauben 18, die in einem Halsring 16 an geordnet sind.
Die elastische Platte 2 wird folgendermassen auf die Flasche aufgebracht: Nachdem von der elastischen Platte 2 eine formgerechte Abwicklung des Flaschenum fanges hergestellt ist, wird dieselbe mit einem wasserunlöslichen Bindemittel auf der der Flasche zugekehrten Seite und an den später aneinanderstossenden Seitenkanten überzogen, um die Flasche 1 gelegt und mit dieser durch den Blechmantel 5 der Presseinrichtung mit tels der Anzugsschrauben 6 durch harte Pressung fest verbunden.
Hierauf legt man das ausgezackte Blech 7 mit dem festen Rand um den Oberteil des bereits umgelegten und befestigten Blechmantels 5 herum und zieht den festen Rand mittels der Anzugsschrau ben 8 hart an, wodurch der obere Teil des Blechmantels 5 mit angezogen wird. Darauf legt man das Zugband 9 unter die umgeboge nen Spitzen 12 der Zacken 15 der Haube.
Da das Zugband 9 mit dem einen Ende an einem Ringstück 10 befestigt ist und mit dem freien Ende lose durch dieses Ringstück 10 geführt und an einer mit dem Ringstück 10 verbun denen, in Stäben 11 geführten Mutter 13 be- festigt wird, lässt sich dasselbe mittels der Schraube 14 fest anziehen, so dass die Zacken 15 die Spitzen 3 der elastischen Platte 2 gegen den Flaschenhals und unter sich fest zur Anlage bringen. Dann wird über die Haube 7, 15 der Halsring 16 und an den Bo den der Flasche die Bodenplatte 4 und der Pressspanboden 19 gelegt und mit dem unter die Flasche 1 gelegten Bodenblech 17 durch die Anzugsschrauben 18 fest angezogen.
Hier durch wird die elastische Bodenplatte 4 am Rande mit der elastischen Platte 2 und der unter der elastischen Bodenplatte 4 angeord nete Pressspanboden (Holzfaserplatte) 19 mit dieser und der Platte 2 durch wasserunlös lichen Kaltleim verbunden. Die Flasche ver bleibt so lange in der Presseinrichtung, bis sieh das Bindemittel verhärtet hat und völlig eingetrocknet ist. Nach darauffolgender Ent fernung bilden Flasche und Platte ein unlös- bares Ganzes und wird nun noch mit einem Schutzanstrich versehen.
Hierauf wird noch um den Bauch und die Bodenplatte ein elastischer Schutzring 20 ge legt, letzterer überdeckt die Naht zwischen der zylindrischen Umhüllung und der Boden platte, und über den Flaschenkopf eine ela stische Manschette 21 gestülpt. Die Flasche ist dann gebrauchsfertig.
Der Haubenteil, die Presseinrichtung kann auch aus mehreren oder aus einem Stück fertig geformt sein. In letzterem Falle er übrigt sich Ring 16, da die Schrauben 18 un mittelbar an einem Flansch der Haube an greifen können. Die Schrauben 18 ziehen die Haube nach dem Bodenblech 17 hin und drücken die unter die Haube gebrachten Zacken 3 an den Flaschenhals.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zum Aufbringen einer Um hüllung auf Transportflaschen, dadurch ge kennzeichnet, dass eine elastische, mit einem Pressspanboden (19) versehene Umhüllung mit der Flasche durch ein wasserunlösliches Bindemittel zu einem festen, einheitlichen Ganzen mittels einer Presseinrichtung ver bunden wird.II. Presseinrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, ge- kennzeichnet durch einen Blechmantel (5) mit Anzugsschrauben (6), mit dem die ela stische Platte (2) auf den Bauch der Flasche (1) mittels der Anzugsschrauben (6) aufzu- pressen ist, ferner durch eine Haube (7, 15) die durch ein Blech (7) mit dessen Zacken (15) gebildet ist, ferner durch ein Zugband (9) mit einer Zugvorrichtung (10, 11, 13, 14) zum Aufpressen der Zacken (15) auf den Flaschenhals,ferner durch Organe zum Pres sen des Bodenteils der elastischen Hülle (4, 19) gegen den Flaschenboden, welche Organe durch das Bodenstück (17), den Ring (16) und die Zugschrauben (18) gebildet sind. UNTERANSPRüCHE L. Verfahren nach Patentanspruch I zum Aufbringen einer plattenförmigen Umhüllung, deren Länge dem abgewickelten äussern Um- fang der Flasche entspricht, dadurch gekenn zeichnet,dass die bei auf der Flasche an gebrachten Platte aneinanderstossenden Stel len der Platte ebenfalls durch ein. wasserun lösliches Bindemittel miteinander verbunden werden.2. Presseinrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugvor richtung zum Anziehen des Zugbandes (9) ein Ringstück (10) aufweist, auf welchem eine Schraubenspindel (14) mit einer in Stä ben (11) geführten Mutter (13) angeordnet ist und an welchem das eine Ende des Zug bandes (9) fest angeordnet ist, während das freie Ende des Zugbandes (9) das Ringstück (10) lose durchsetzt.
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1940
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Also Published As
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| ES148034A1 (es) | 1941-10-01 |
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