CH220181A - Streckwerk, insbesondere für Ringspinnmaschinen. - Google Patents
Streckwerk, insbesondere für Ringspinnmaschinen.Info
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Description
Streckwerk, insbesondere für Ringspinnmaschinen. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Streckwerk, insbesondere für Ringspinn maschinen, das mit zwei auf der mittleren Riffelwalze aufliegenden Streckzylindern versehen ist und bei dem das Wesen der Er findung darin liegt, dass Mittel zur Ver änderung der Achsdistanz der beiden Streck zylinder vorgesehen sind, so,dass die Klemm distanz -derselben der zu verspinnenden Fa serlänge angepasst werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht des an einer Ringspinnmaschine angebrachten Streck- iverkes, Fig. 2.
eine Draufsicht, wobei einzelne Teile der Deutlichkeit halber weggelassen sind, Fig. 3 und 4 das Streckwerk gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel in Seitenansicht in zwei verschiedenen Stellungen, Fig. 5 und 6 in Seitenansicht und Drauf- sieht ein Streckwerk gemäss dem zweiten Ausführungsbeispiel, F'ig. 7 und 8 je eine Draufsicht auf (das, Streckwerk gemäss dem dritten bezw. vierten Ausführungsbeispiel.
Mit 1 ist die vordere, mit 2 die mittlere und mit 3 die hintere Riffelwalze bezeichnet, die unter dem Einf'.luss der Putzwalzen 4 und 5 (Fig. 1) stehen. Mit 6 ist der mit oder Riffelwalze 3 zusammenwirkende Druck- zYlinder bezeichnet. Auf der mittleren Riffel- wa.lze 2 liegen die beiden Streckzylinder 7 und 8 auf, von denen der Zylinder 8 beledert ist.
Die Streckzylinder 7 und 8 besitzen beiderends Lagerzapfen 7' bezw. 8' (Fig. 2), die in den entsprechenden Führungsschlitzen 9, 9' (Fig. 3 bis, 7) der benachbarten U-förmi gen Bügel 9" eingreifen. Die Bügel 9" sind mittelst Schraube 10 auf den Chapeaux G' (Fix. 3 bis 7) befestigt. Die Streckzylinder 7, 8 besitzen, wie aus Fig. 2 ersichtlich, in ihrer Längsmitte je eine Eindrehung.
Auf den Streckzylindern 7, 8 liegt die Putzwalze 11 auf, die von diesen mit gleichmässiger Drehgeschwindigkeit angetrieben wird und die den Zweck hat, die beiden Streckzy linder 7 und 8 zu reinigen. Mit 12 ist der mit der vordern Riffelwalze 1 zusammenwirkende Druckzylinder bezeichnet, der in seiner Längsmitte eine Eindrehung besitzt. 13 be zeichnet eine Wippe, die einen mit dein Streckzylinder 8 zusammenwirkenden Arm 1.1 und einen weiteren, mit dem Druck-.
zylinder 12 zusammenwirkender Arin 1) be sitzt und die ferner einen Handgriff 16 auf weist. An der Wippe 13 ist mittelst Bolzen 17 (Fig. 1) (las eine Ende des Zughakens 18 (Fig. 1) befestigt, dessen anderes Ende unter dem Einfluss dez Gewichtes 19 steht.
Die Führungsschlitze 9, 9' sind, wie aus den Fig. 3 und 4 der Zeichnung ersiclriliclr, V-fö.rniig in bezug aufeinander an den beiden Seitenlappen des Bügels 9" angeordnet.
Will man mit dem beschriebenen Streck werk zum Beispiel ganz kurzfaseriges Ma terial verarbeiten, so kann die Klemmdistanz ,der Streckzylinder 7, 8 der zti verspinnenden Fa,serlänbe angepasst werden. Dies gesehiebt in einfacher Weise dadurch, dass man die Bügel 9" in bezug auf die Chapeaux C hebt, was zum Beispiel dadurch erfolgen kann.
dass man, wie in Fig. 4 gezeigt, eine Unter- labNzcheibe 20 zwischen Bügel 9" und die Chapeaux legt. Dadurch gleiten die Lager zapfen 7', 8' in den Führltn gsscbl.itzen 9, 9' infolge des Gewichtes der Streclzzylinder 7, 8 nach unten, und da die 'letzteren V-förmig in bezug aufeinander angeordnet sind und sich nach unten verjüngen,
wird dadurch die Achsdistanz der Streckzylinder 7, 8 auto- matiseh verkleinert und die Klmmdistanz der beiden Streckzylinder entsprechend ver ringert. Durch Verwendung von Unterla-- scheiben verschiedener Dicke ist es möglich. die Klemmdistanz innert gewissen Grenzen, den praktischen Bedürfnissen entsprechend auf einfache und bequeme Weise und mit ausserordentlich einfachen und billigen Mit teln zu verändern.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. @i und 6 besteht der Bügel aus zwei Hälften 21, 21'. Die seitlichen Lappen der beiden Biibelbälften sind mit je einem beiderends offenen. vertikalen Fiibrun.@",sschlitz 9, 9' ver sehen. Die eine Hälfte (21<B>)</B> des Bühels be sitzt aua ihrem Rücken einen verjüngten Fortsatz 22 (Fig. 6).
der mit einer entspre chenden Ausnelrniung 23 der zugehörigen Bügelhälfte 21' korrespondiert. Durch diese Ausbildung wird erreicht, dass die beiden Biibelliälften 21, 21' und damit deren Füh- runbssehlitze 9, 9' in bezug aufeinander ver stellt werden können, wodurch die Achs- distanz der,Si reekzylinder 7,
8 und damit die Klemmdistanz derselben der zu verspinnen den Faserlänge angepasst werden kann. Das Fixieren der beiden Bügelhälften 21, 21' am Chapeau (' erfolgt mittelst der Stellschraube 24, die das Bestreben hat, die längliche 1Tn- terIagscheibe 25 (Fig. 5 und 6) an den Rucken der beiden Bügelhälften anzupressen, so dass diese gegen ungewolltes Verschieben besicliert werden können.
Die Verstellung der beiden Biigelhälften könnte auch, wie beim Ausführungsbeispiel nach Fid. 7 gezeigt, durch ein gemeinsames exzentrisches Verstelloran erfolgen.
Bei dem A.usführungreispiel naelr Fig. 7 besteht der Bügel aus den beiden gleichbrossen und gleiehgeforrnten Hälften 21. 21', deren jede beidseitiä mit je einem vertikalen, beiderends offenen Führungsschlitz 9, 9' versehen ist.
Beide Bügelhälften 21, 21' besitzen auf dem Rücken je einen Bolzen 26, 26', die in die Führungsschlitze 27, 27' der Kreischeibe 28 eingreifen. Die Kreisscheibe 28 ist um den Schraubenbolzen 29, der durch nicht näher dargestellte 'Mittel am Chapeau C befestigt ist, drehbar.
Die Schlitze 27, 27' verlaufen in bezug auf die Achse des Schraubenbolzens 29 exzentrisch. so dass beim Drehen der Kreisseheibe 28 in Richtung der Pfeile (Fig. 7) die beiden Bügelhälften 21, 21' be- geneinarrder und beim Drehen derselben in umgekehrter Richtung voneinander bewegt werden.
Dadurch verändert sich der Abstand der Fiilirungssehlitze 9, 9' in bezug aufeinan der und demzufolge aueli der Achsabstand bezw. die Klemmdistanz der Streckäylinder 7 und 8, so dass die letzteren der zu verspin- nenden Faserlänge angepasst werden kann. Zur Fixierung der beiden Bügelhälften 21, 21' und gleichzeitig der Kreisscheibe 28 dient eine nicht gezeichnete, auf dem Schrauben bolzen 29 sitzende Schraubenmutter.
Zwecks leichter Verstellung der Kreisscheibe 28 könnte dieselbe mit einem Schlüsselansatz versehen sein.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 sind mit 21, 21' zwei U-förmige Bügeilhälften bezeichnet, deren Seitenteile mit je einem vertikalen Führungsschlitz 9, 9' versehen sind. Die einander gegenüberliegenden Kan ten des Rückens der beiden Bügelhälften. ver laufen V-förmig in bezug aufeinander. Zwi schen den beiden Bügelhälften ist ein durch nicht näher bezeichnete Mittel am Chapeau C befestigter Schraubenbolzen 30 angeordnet, der als Führung für den geil 31 dient, der mit einem in der Längsrichtung verlaufenden Führungsschlitz 32 versehen ist. Durch Ver schieben des.
Keils 31 in Richtung des Pfeils werden die beiden Bügelhälften 21, 21' und damit deren Führungsschlitze 9, 9' auseinan der bewegt, woduTCh der Aehsabstaud der beiden Streckzylinder 7, 8 und damit deren Klemmdistanz vergrössert werden kann.
Durch Anziehen einer nicht gezeichneten Schraubenmutter auf dem Schraubenbolzen 30 und durch Anbringen einer Unterlag scheibe unter die genannte,Schraubenmutter, die zweckmässigerweise von solchem Durch messer gewählt wird,,dass :sie den geil 31 um einen, gewissen Betrag übergreift, können sowohl der geil 31, wie auch die beiden Bügelhälften 21, 21' gegen ungewolltes Ver schieben gesichert werden.
Mit 33 sind auf dem Rücken der beiden Bügelhälften vor gesehene, miteinander übereinstimmende Tei lungsstriche bezeichnet, die so angeordnet sind, dass die Spitze des Keils 31 mit ihnen korrespondiert. Diese Teilungsstriche ermög lichen, das Mass der VeTstellung des Keils 31 bezw. der beiden. Bügelhälften 21, 21' rasch und bequem abzulesen.
Die dem Streckzylinder 8 (Fix. 1) zu gekehrte Aus.nehmung des Armes 14 der Wippe 13 ist zweckmässigerweise so gewählt, dass' sie eine achsiale Verstellung des Streck zylinders 8 innert gewissen Grenzen nicht hindert.
Durch Anhängen von mehr oder weniger Gewicht an dem Zughaken 18 kann die Be lastung auf den Zylinder 8 und die Druck walze 12 nach Bedarf verstärkt werden.
Das beschriebene Streckwerk eignet sich insbesondere für Ringspinnmaschinen, doch könnte es bei entsprechender Ausbildung auch für Sellfsktoren, Vorspinn- und Streck maschinen Verwendung finden; es besitzt den Vorteil der Einfachheit, es kann ohne Umänderung an jeder schon bestehenden Ma schine angebracht werden, es ermöglicht eine zweckmässige Verarbeitung speziell auch von kurzfaserigem Material und es gestattet die Herstellung einer besseren Garnqualität;
es reduziert die Fadenbrüche auf ein Minimum und es ermöglicht, auf rasche, einfache und bequeme Weise die Klemmdistanz der beiden Streckzylinder 7 und 8 entsprechend der Fhserlläuge des zu verspinnenden Materials zu verändern, wodurch unter anderem ermög licht wird, selbst bei Verarbeitung von kurz faserigem Material eine gute Garnqualität herauszubringen.
Das beschriebene Streckwerk könnte in seinen Einzelheiten auch anders als. gezeich net ausgebildet sein, ohne d@ass dadurch das Wesen der Erfindung beeinträchtigt würde, so könnte z. B. der Bügel 9" gemäss. dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 durch eine Stellschraube in bezug auf die Chapeaux verste'L1t werden.
Claims (1)
- PATENANSPRUCH Streckwerk, insbesondere für Ringspinn maschinen mit zwei auf der mittleren Riff el- walze aufliegenden Streckzylindern, dadurch gekennzeichnet, @dass Mittel zur Veränderung der Achsdistanz der beiden Streckzylinder vorgesehen sind, so d@ass die Klemmdistanz derselben der zu verspinnenden Faserlänge angepasst werden kann. UNTERANSPRÜUCHE 1.Streckwerk nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Streck- zylinder beiderends mit Achszapfen versehen sind, die in Führungsschlitze von an den Chapeaux anbringba.ren, U-förmigen Bügeln eingreifen. 2.Streckwerk nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Seitenwänden der Bügel vor gesehenen Führungsschlitze V-förmig in Be zug aufeinander angeordnet sind. 3. Streckwerk nach Patentanspruch und L: nteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die mit den V-förmig angeordneten. Führungs schlitzen versehenen Bügel in Bezug auf die Chapeaux in der Höhe verstellen zu können.4. Streckwerk nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Bügeln vorgesehenen Füh rungsschlitze in vertikaler Richtung und parallel zueinander verlaufen. 5. Streckwerk nach Patentanspruch und Unteransprüchen. 1 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bügel aus zwei in bezug aufeinander ver- und feststellbaren Hälften bestehen, wobei jede Hälfte beidseitig mit je einem in vertikaler Richtung verlaufenden Führungsschlitz versehen ist. 6.Streckwerk nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Bügelhälften unter dem Einfluss eines gemeinsamen Ver- stellorganes stehen. 7. Streel:#werk nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 4. 5 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass das gemeinsame Verstell organ aus einer Exzenterseheibe besteht. B.Streckwerk nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet. dass der Rücken der einen Bii- gelhälfte einen verjüngten Fortsatz aufweist, der in eine entsprechende Ausnehmung der andern, benachbarten Bügelhälfte eingreift. 9.Streckwerk nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die einander zugekehrten Rückenkanten der beiden Bügelhälften V-för rnig in Bezug aufeinander verlaufen, und dass sie unier ,dem Ennfluss eines keilförmigen, ver- und feststellbaren Spreizkörpers stehen. 10. Streckwerk nach Patentanspruch und Unlera,nsprüchen 1, 4, 5 und 9, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Bügelhälften auf ihrem Rücken mit. je einer Skala. ver sehen sind. 11.Streckwerk nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 4, 5, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitze desz Spreiz- körpers mit einer auf dem Rücken der beiden Bii-eahälften vorgesehenen Skala, korrespondiert. 1?. Streckwerk nach Patentanspruch, da- durcb gekennzeichnet, dass der eine der bei den Streckzylinder belastet ist.
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| CH220181T | 1940-08-09 |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN114855314A (zh) * | 2022-03-23 | 2022-08-05 | 永安市宝福纺织有限公司 | 一种细纱机牵伸组件的调节机构 |
| CN120700618A (zh) * | 2025-08-15 | 2025-09-26 | 上海俊首安防科技有限公司 | 一种张力可调节的粗纱机用牵伸装置 |
-
1940
- 1940-08-09 CH CH220181D patent/CH220181A/de unknown
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|---|---|---|---|---|
| CN114855314A (zh) * | 2022-03-23 | 2022-08-05 | 永安市宝福纺织有限公司 | 一种细纱机牵伸组件的调节机构 |
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