CH219986A - Verfahren zum Herstellen von in Pressmaterial eingebetteten Metallteilen. - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von in Pressmaterial eingebetteten Metallteilen.Info
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Description
Verfahren zum Herstellen von in Pressmaterial eingebetteten Metallteilen. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von mindestens teilweise in einem Körper aus Pressmasse eingebetteten, mit mindestens einem Teil ihrer Oberfläche in einer gemeinsamen Ebene liegenden und dort voneinander isolierten Metallteilen aus einem einzigen Stück, welches Verfahren da durch gekennzeichnet ist, dass ein Gebilde aus Metall hergestellt wird,
welches mindestens an einem Teil der in einer Ebene liegenden Isolationsstellen Rillen besitzt, dass darauf dieses Gebilde in Pressmasse eingebettet wird, worauf die hervorstehenden Rillen entfernt werden, so dass einzelne, mindestens teilweise in diesem Körper aus Pressmasse eingebettete und voneinander isolierte Teile entstehen.
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine bei spielsweise Anwendung des Erfindungs gedankens.
In der Fig. 1 ist ein nach dem erfin dungsgemässen Verfahren hergestellter Schal ter, der als Dreh- oder Potentiometerschalter verwendet werden möge, gezeigt. Dieses Ver- fahren ist aber natürlich auch bei der Her stellung anderer Apparate oder Gegenstände anwendbar.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Schalter kann mittels des drehbaren Armes D mit der Kontaktbürste B wahlweise Kontakt zwischen einer der Lamellen Ll-L7 einer seits und der Lamelle L$ anderseits herge stellt werden.
Alle diese Lamellen sind teil- weise in einem Körper PM aus Pressmasse eingebettet, und ferner sind sie an den in einer gemeinsamen Ebene liegenden Stellen J,. und J2 durch Isolation voneinander ge trennt.
Es ist bereits bekannt, in ähnlichen Fällen zur Erzielung grosser Regelmässigkeit und Billigkeit die noch zusammenhängenden, vorgestanzten Stücke zuerst in Pressmasse einzubetten und dann die Trennung erst nachträglich vorzunehmen. Dieses Verfahren konnte aber bisher in einem Fall wie der Vorliegende infolge der dargestellten Form der Lamelle La und
infolge der zwischen dieser und den übrigen Lamellen L,7-L; an den Stellen J2 liegenden Isolation, die in der gleichen Ebene liegt wie die Isolationsstellen Ji, nicht angewendet werden.
Wie in Fig. 2 gezeigt, wird eine dünne Metalltafel zuerst nur teilweise, und zwar an den Stellen J, unterbrochen (ausgestanzt), während an den Stellen J. vorerst die später entstehenden einzelnen Teile L,-L, über die Rillen W noch miteinander und mit, der, La melle L$ zu einem einzigen Stück verbunden bleiben. Diese Rillen werden beispielsweise durch Pressen hergestellt, so dass dann die im Schnitt B-B gezeigte Form entsteht.
Anschliessend wird das in Fig. 2 darge stellte Gebilde in bekannter Weise in Press- masse eingebettet, wobei die in Fig. 3 ge zeigte Querschnittsform entstehen möge. Mit einer Fräse, durch Drehen oder durch Schlei fen, wird nun längs der Linie F-F die her vorstehende Rille W entfernt.
Dadurch er folgt die Trennung der Lamellen L,-L, von der bisher noch über die Rille W verbun denen gewesenen Lamelle L, Es ist auch möglich, das in Fig. 2 dar gestellte Gebilde durch ein Spritzguss- oder Warmpressverfahren zu erzeugen, wobei dann die Rillen W in dem gleichen Arbeitsvor gang erzeugt werden,
in welchem die Metall tafel selbst hergestellt ist. Diese Rillen kön nen aber auch gleichzeitig mit dem Aus stanzen von Material an den Stellen J1 aus gepresst werden.
Zweckmässigerweise wird bei- dem Ent fernen der Rillen W durch Fräsen, Drehen oder Schleifen gleichzeitig noch eine teil weise Oberflächenbearbeitung der Lamellen L,-L" durchgeführt, damit die Kontakt stellen für die Kontaktgabe über die Bürsten B geeignet werden.
Das Verfahren ist natürlich nicht auf ebene Metallgebilde beschränkt; es wird mit Vorteil überall dort angewendet, wo Teile von aus dünnen Metallstücken beliebiger Form bestehenden Konstruktionselementen in einer gemeinsamen Ebene liegen und- dort durch Isolation getrennt sein sollen.
Der Ansatz A dient zur Verankerung der Lamellen L8 auf der Pressmasse PH. Bei dem beschriebenen Anwendungsbei spiel des Erfindungsgedankens sind die Teile Ll-L8 zum Teil in Isoliermaterial ein gebettet. Bei der Herstellung anderer Stücke können die einzelnen Teile natürlich auch vollständig eingebettet sein, und es ist auch (je nach dem herzustellenden Gebilde) mög lich, dass an allen in einer Ebene liegenden Isolationsstellen zuerst Rillen angebracht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen von minde stens teilweise in einem Körper aus Press- masse eingebetteten, mit mindestens einem Teil ihrer Oberfläche in einer gemeinsamen Ebene liegenden und dort voneinander iso lierten Metallteilen aus einem einzigen Stück, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gebilde aus Metall hergestellt wird, welches mindestens an einem Teil der in einer Ebene liegenden Isolationsstellen Rillen besitzt, dass darauf dieses Gebilde in Pressmasse eingebettet wird, worauf die hervorstehenden Rillen entfernt werden, so dass einzelne, mindestens teilweise in diesem Körper aus Pressmasse eingebettete und voneinander isolierte Teile entstehen.UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rillen in dem metallenen Gebilde durch Pressen angebracht werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rillen gleich zeitig mit dem Herstellen des metallenen Gebildes entstehen. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass für die Herstellung des metallenen Ge bildes ein Spritzgussverfahren angewendet wird, wobei die Rillen in dem gleichen Ar beitsvorgang erzeugt werden. 4.Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das metallene Gebilde an einem Teil der in einer Ebene liegenden Isolations stellen unterbrochen wird und an einem an- dern Teil der Isolationsstellen durch Rillen verbunden bleibt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mit dem Entfer nen der Rillen auch eine gleichzeitige, teil weise Oberflächenbearbeitung der eingebet- teten Metallteile erfolgt. 6. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rillen durch Drehen entfernt wer den.7. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rillen durch Fräsen entfernt werden. B. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rillen durch Schleifen entfernt werden.
Applications Claiming Priority (1)
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