CH217536A - Wechselstrom-Ferraris-Zähler. - Google Patents
Wechselstrom-Ferraris-Zähler.Info
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R11/00—Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
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Description
VaTeehselstrom-Ferraris-Zähler.
Die Erfindung betrifft einen Wechsel strom-Fenris-Zähler mit einem zweipoligen Stromeisen und einem dem Stromeisen gegen über versetzt angeordneten dreizinkigen Spannungseisen.
Zweck der Erfindung ist ein Ferraris Zähler, bei welchem unter Beibehaltung des bisherigen einfachen Aufbaues der normalen Wechselstromzähler und der einfachen Regulierungsmethoden derselben eine dauernde Belastung bis zur dreifachen oder vierfachen Normalstromstärke bei Einhaltung der durch die Prüfämter vorgeschriebenen Fehlergrenzen ermöglicht ist. Zu diesem Zweck ist im Sinne der Erfindung der magnetische Nebenschluss des Hauptstromeisens derart bemessen, dass er erst im Gebiet der Überlast des Zählers gesättigt ist. Diese Sättigung erfolgt vorteilhaft erst bei 150 bis 180% der Normalstromstärke.
Da hierdurch die Stromtriebfelder ge schwächt werden, sind im Sinne der Erfindung zur Kompensierung dieses Nachteils und zum Ausgleich der dadurch bedingten Verluste die Polenden des Stromeisens zwecks Verringerung des Polmittenabstandes derart nach innen abgestuft, dass der Übergang der Hauptstromkraftlinien nahezu ausschliesslich an der der Ankerscheibe am nächsten liegenden Polfläche stattfindet. Ausserdem sind neben diesen Flächen dieselben verbreiternde Ansätze vorgesehen, die senkrecht unterhalb den Rückschlusseisen des Spannungseisens liegen. Durch diese Massnahmen wird das Drehfeld verstärkt und der magnetische Widerstand des Kraftlinienfeldes zwischen Rauptstromeisen und Rückschlusseisen stark vermindert und das Hauptstromkraftlinienfeld dadurch verstärkt.
Gleichzeitig wird die bei Überlastung wirksame Stromdämpfung durch die Polverbreiterung merklich verbessert.
Vorteilhaft erhält der magnetische Nebenschluss die Form eines Winkeleisens, dessen vertikal stehender, dem Hauptstromeisen zugekehrter Schenkel bis zu seiner Sättigung die kurzgeschlossenen magnetischen Kraft- linien des Hauptstrommagneten aufnimmt, während der horizontal liegende Schenkel als die oben besagte Polverbreiterung des Hauptstromeisens dient und so angeordnet ist, dass er lotrecht unter dem zwischen den Schenkeln des Spannungseisens liegenden Rückschluss eisen liegt.
Mit dem Wechselstromzähler nach der Erfindung kann leicht erreicht werden, dass trotz der stark abgelenkten unwirksamen Hauptstromkraftlinien ein Drehmoment von etwa 5 gcm erhalten wird, wobei der Neben schlussverhrauch etwa 0,6 bis 0,7 Watt beträgt.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Zählers nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, in welcher Fig. 1 den schematischen Aufbau des Zählers in schaubildlicher Darstellung und
Fig. 2 in Seitenansicht zeigt;
Fig. 3 ist eine schaubildliche Darstellung des llauptstromstators mit dem magnetischen Nebenschluss.
7 ist das U-förmige Stromeisen, dessen Schenkel 8 und 9. auf welchen sich die Stromspulen 10 und 11 befinden. am Kopf. wie aus der Fig. 3 ersichtlich, abgesetzt sind.
Diese verjüngten Enden sind in der Fig. 3 mit 4 und 5 bezeichnet.
Das Stromeisen liegt unter der Aluminiumscheibe 12, während das Spannungseisen 13 mit den Schenkeln 14, 15 und 16 über der rotierenden Aluminiumscheibe liegt.
Auf dem mittleren Schenkel 15 ist die Spannungsspule 29 angeordnet. Zwischen den Schenkeln 14 und 15 einerseits, ferner 16 und 15 anderseits sind unten am Fuss die Flussrückschlusseisen 30 bezw. 31 angeordnet, welche gleichzeitig als Stromrückschlusseisen dienen. Sie liegen am innern Schenkel 15 an, zwischen ihren Enden und den äussern Schenkeln besteht jedoch je ein Luftspalt.
Die seitliche Versetzung zwischen Spannungseisen 13 und Stromeisen 7 ist aus der Fig. 2 ersichtlich.
In der Fig. 3 ist das Stromeisen mit dem magnetischen Nebenschluss besonders herausgezeichnet. Der Polmittenabstand e ist durch die Absetzung der Schenkelköpfe verringert. so dass der Übergang der Hauptstromkraftlinien nahezu ausschliesslich, das heisst mindestens zu 9()%, an der zur Ankerscheibe am nächsten liegenden Polfläche stattfindet.
Zwischen dem Stromeisen und dem magnetisehen Nebenschluss liegen aus nichtmagnetischem Stoff bestehende Zwischenlagen 17.
1 )er untere Schenkel 34 des in Form eines Winkeleisens ausgeführten Nebenschlusses fiihrt die unwirksamen, nebengeschlossenen Kraftlinien. Von dem obern Teil des Winkeleisens bilden 20 und 21 horizontal liegende Polverbreiterungen, welche lotrecht unter den Rückschlusseisen 30 und 31 liegen und die Führung des wirksamen Kraftflusses übernehmen. Auf diese Weise sind sowohl für die unwirksamen Kraftlinien des magnetischen Nebenschlusses, als auch für die aus den Polverbreiterungen heraustretenden wirksamen Kraftlinien des Hauptstrom tilebfeldes besondere magnetische Wege vor llaPnden. 19 ist eine Einsenkung, in welcher die Zunge 28, die Kraftlinien des mittleren Zinkens des Spannungseisens zurückführt, liegt.
Der als Rückschlussjoch des Spannungseisens dienende Brückenteil 26 ist über die Arme 24 und 25 mittels vertikalen Lappen 32 und 33 an den seitlichen Schenkelflächen des Spannungseisens befestigt. Die Arme 24 und 25 liegen oberhalb und die Brücke 26 mit der Zunge 28 unterhalb der Scheibe 12. Durch diese Anordnung wird die Streuung der Kraftlinien des Mittelzinkens 15 des Spannungseisens zum Brückenteil 26 herabgesetzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Wechselstrom-Ferraris -Zähler mit einem zweipoligen Stromeisen und einem dem Stromeisen gegenüber versetzt angeordneten, dreizinkigen Spannungseisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Polenden des Stromeisens zwecks Verringerung des Polmittenabstandes derart nach innen abgestuft sind, dass der Übergang der Hauptstromkraftlinien nahezu ausschliesslich an der zur Ankerscheibe am nächsten liegenden Polfläche stattfindet, und dass neben diesen Flächen dieselben verbreiternde Ansätze vorgesehen sind, die senkrecht unterhalb den Rückschlusseisen des Spannungseisens liegen, wobei der magnetische Nebenschluss am Stromeisen, zwecks Verbesserung der Eichkurve bei Überlastung des Zählers, so bemessen ist, dass er erst im Gebiet der Überlast des Zählers gesättigt ist.UNTERANSPRflCIIE: 1. Wechselstromzähler nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl für die unwirksamen Kraftlinien des magnetischen Nebenschlusses, als auch für die aus den Polverbreiterungen heraustretenden wirksamen Kraftlinien des llauptstromtriebfeldes besondere magnetische Wege vorgesehen sind.2. Wechselstromzähler nach dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Kraftlinien ablenkende magnetische Nebenschluss und die Polverbreiterungen der beiden Hauptstrompole in Form eines Win keleisens ausgebildet sind, dessen einer als magnetischer Nebenschluss dienender Schenkel dem Hauptstromeisen zugekehrt ist, während der andere Schenkel die aus den Hauptstrompolen austretenden Kraftlinien des Stromtriebfeldes zum Stromrückschlusseisen quer durch die Ankerscheibe führt.3. Wechselstromzähler nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch eine an den äussern Schenkeln des Spannungseisens befestigte Brücke, welche dazu dient, aus dem mittleren Schenkel des Spannungseisens austretende und durch die Ankerscheibe des Zählers gehende Kraftlinien wieder zum Spannungseisen zurückzuführen und die aus einem zwischen zwei die Ankerscheibe umgreifenden Laschen unterhalb der Ankerscheibe vorgesehenen Querstück besteht, das mit einer Zunge zur Rückführung von : Kraft- linien des mittleren Zinkens des Spannungseisens in einen Ausschnitt des die Polverbreiterungen des Stromeisens bildenden Winkeleisens eingreift.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH217536T | 1940-04-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH217536A true CH217536A (de) | 1941-10-31 |
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ID=4450169
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|---|---|---|---|
| CH217536D CH217536A (de) | 1940-04-17 | 1940-04-17 | Wechselstrom-Ferraris-Zähler. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH217536A (de) |
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1940
- 1940-04-17 CH CH217536D patent/CH217536A/de unknown
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