CH217191A - Vorrichtung zur Verhinderung des Überlaufens kochender Flüssigkeiten. - Google Patents

Vorrichtung zur Verhinderung des Überlaufens kochender Flüssigkeiten.

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CH217191A
CH217191A CH217191DA CH217191A CH 217191 A CH217191 A CH 217191A CH 217191D A CH217191D A CH 217191DA CH 217191 A CH217191 A CH 217191A
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CH
Switzerland
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boiling
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Inventor
Baer Jules
Original Assignee
Baer Jules
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/56Preventing boiling over, e.g. of milk
    • A47J27/60Funnel-like inserts; Grooved plates to be placed on the bottom of cooking utensils

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description


      Vorriehtnng    zur Verhinderung des Überlaufens kochender Flüssigkeiten.    Die Erfindung     betrifft    eine Vorrichtung  zur Verhinderung des Überlaufens kochender  Flüssigkeiten, insbesondere kochender Milch.  



  Es wurden schon zahlreiche Vorrichtun  gen zur Verhinderung des Überlaufens  kochender Milch aus dem Kochgeschirr vor  geschlagen, doch wirkt keine der bekannten  Vorrichtungen in zuverlässiger Weise. Zum  Beispiel ist schon versucht worden, das Über  laufen der Milch durch in die Kochpfanne  bestellte trichterförmige Einsätze oder Steig  rohre zu verhindern. Die     'Wirkung    solcher  bekannter Einsätze war aber ungenügend,  weil dieselben dem mit ihnen benützten  Kochgeschirr nicht     angepasst    waren und sie  nicht     verhindern    konnten, dass die kochende  Milch gleichwohl zum Teil längs der Wen  dung des Kochgeschirres emporstieg und  überlief.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung ver  meidet diese Nachteile und ist gekennzeichnet  durch ein Kochgeschirr und einen dazu pas  senden, trichterförmigen Einsatz, der be  stimmt ist, mit seiner grösseren Öffnung nach    unten in das Kochgeschirr gestellt zu werden,  wobei der untere     Trichterrand    einen solchen       äussern    Durchmesser     besitzt,    dass er oberhalb  des Bodens des Kochgeschirres in der Wan  dung desselben ein Spiel von 1 bis höchstens  2 mm hat.

   In dieser Weise wird erreicht,  dass die kochende Flüssigkeit nicht längs der  Wandung des     Kochgeschirres    aufsteigen  kann, sondern     gezwungen    ist, durch das  Innere des Trichters emporzusteigen, um  durch     die    obere Öffnung desselben auszu  treten und wieder in das Kochgeschirr zu  rückzufliessen. Der Einsatz wird vorzugs  weise aus Porzellan oder     Pyrexglas    gemacht,  so dass es leicht     reinigbar    ist.  



       Eine        Ausführungsform    des Erfindungs  gegenstandes     ist    auf der     Zeichnung    bei  spielsweise dargestellt.  



  1 bezeichnet das Kochgeschirr und 2 den  dazu     passenden    trichterförmigen     Einsatz,     der mit seiner grösseren Öffnung nach unten  in das Kochgeschirr gestellt wird. Die Wan  dung des Einsatzes 2 bildet mit ihrem untern  Rand 3 einen Fuss, der einen solchen Aussen-           durchmesser    hat, dass er unmittelbar ober  halb des Bodens des Kochgeschirres der Wan  dung desselben ein Spiel von 1 bis höchstens  2 mm besitzt. Oberhalb des Fusses verjüngt  sieh der Einsatz ziemlich, und um seine obere  Öffnung herum ist eine Randwulst 4 vor  gesehen, der zum leichten Erfassen des Ein  satzes dient.

   Der Einsatz kann aus beliebigem  Material bestehen, er wird aber vorzugsweise  aus Porzellan oder     Pyrexglas    gemacht, so dass  er leicht gereinigt werden kann. Die     Wan-          dunt;    des Einsatzes ist; gegen unten verstärkt,  und besonders der Fuss wird ziemlich massiv  gehalten, damit. der Einsatz etwas schwer wird  und er nicht etwa durch die siedende Milch  angehoben oder gekippt werden kann. Der  untere Rand des Einsatzes kann spitz oder  abgerundet sein. so dass ein glatter     Aufsitz     auf dem Boden des Kochgeschirres erzielt  wird. Zum     Durchfluss    der Milch ins Innere  des Einsatzes können an seinem untern Rand  ein oder mehrere kleine Löcher oder Kerben  vorgesehen sein.  



  Beim Kochen von     liilch    erreicht zuerst  die im Innern des Einsatzes 2 befindliche  Milch den Siedegrad und steigt im Einsatz  empor. Sie kann nicht längs der Wandung  des Kochgeschirres emporsteigen, die sie von  dem sich der Geschirrwandung anschmiegen  den Fuss 3 daran verhindert wird. Die im  Einsatz emporsteigende Milch läuft durch  seine obere Öffnung aus demselben heraus  und in das Kochgeschirr zurück und gelangt  durch den Spielraum zwischen dem Fuss 3  und der Wandung des Kochgeschirres und  durch die Öffnung 5 wieder in das Innere des  Einsatzes zurück.  



  Mittels der beschriebenen Vorrichtung  wird auch bei starker Flamme und länger an  dauerndem Sieden ein Überlaufen der Milch  aus dem Kochgeschirr mit Sicherheit ver  mieden, da der sich der Kochgeschirrwan-         dung    anschmiegende Fuss des Einsatzes längs  der Gefässwandung eine solche Drosselung er  zielt, dass die am Boden des     Kochgesclärres     den Siedepunkt erreichende Milch nicht zwi  schen dem Fuss und der Wandung hindurch  steigen kann, sondern gezwungen ist, im Ein  satz emporzusteigen.  



  Das Kochgeschirr 1 braucht nicht, wie  dargestellt, ein zylindrisches zu sein, es  kann auch eine nach oben sich konisch er  weiternde Form besitzen, in welchem Falle  der Fuss des Einsatzes sich ebenfalls der  konischen Wandung des Kochgeschirres an  passt und auf dem Boden desselben glatt  aufsitzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Verhinderung des Über laufens kochender Flüssigkeiten, gekenn zeichnet durch ein Kochgeschirr und durch einen dazu passenden trichterförmigen Ein satz, der bestimmt ist, mit seiner grösseren Öffnung nach unten in das Kochgeschirr ge stellt zu werden, wobei der untere Trichter rand einen solchen äussern Durchmesser be sitzt, dass er oberhalb des Bodens des Koch- geschirres in der Wandung desselben ein Spiel von 1 bis höchstens 2 mm hat. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch. da durch gekennzeichnet, dass der Einsatz einen verstärkten Fuss aufweist, der auf dem Bo den desselben glatt aufsitzt. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wandung des Einsatzes sich gegen unten verstärkt. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im untern Rand des Einsatzes wenigstens eine Durchflussöffnung vorgesehen ist.
CH217191D 1940-08-15 1940-08-15 Vorrichtung zur Verhinderung des Überlaufens kochender Flüssigkeiten. CH217191A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29701292U1 (de) * 1997-01-27 1997-05-28 Kuse, Mera, Dr., 81925 München Rührkochring

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE29701292U1 (de) * 1997-01-27 1997-05-28 Kuse, Mera, Dr., 81925 München Rührkochring

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