CH215533A - Anlage zur Erzeugung von Bildern, Zeichen oder dergl. zu Reklame- oder andern Zwecken auf Wasseroberflächen. - Google Patents
Anlage zur Erzeugung von Bildern, Zeichen oder dergl. zu Reklame- oder andern Zwecken auf Wasseroberflächen.Info
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Description
Anlage zur Erzeugung von Bildern, Zeichen oder dergl. zu Reklame- oder andern Zwecken auf Wasseroberflächen. Verfahren zur Erzeugung von Bildern, Zeichen oder dergl. zu Reklame- oder andern Zwecken auf Wasseroberflächen sind be kannt. Sie bestehen darin, dass man<B>30</B> bis 50 ein unter einer ruhigen Wasseroberfläche Röhren anbringt, welche die Form des an der Wasseroberfläche zu erzeugenden Zei chens haben. Die Rohre sind mit einer Reihe von düsenartigen kleinen Öffnungen ver sehen.
Schickt man durch diese Rohre ein Gas, beispielsweise Press.luft, so steigen aus den Öffnungen Luftbläschen in die Höhe, die, an der -#Vasseroberfläch,e angelangt, durch Bewegung des Wassers und der hierbei eintretenden Schaum- oder Blasenbildung oder durch Licht-, Rauch- oder Nebelbildung bei Verwendung entsprechender Gase der ,jeweiligen Rohrfigur entsprechende Erschei nungen auf dem Wasser hervorrufen.
Derartige Vorrichtungen werden wie alle energiegespeisten Reklameanlagen nur zeit weise betrieben. Deswegen sind sie mit dem Mangel behaftet, dass während des Stillstan des der Anlage die feinen Bohrungen in den Röhren durch Schlamm und andere im Wasser suspendierten Körper verstopft wer den, so dass bei der Wiederinbetriebnahme der Anlage Störungen eintreten.
Dieser Nachteil wird gemäss der Erfin dung dadurch beseitigt, dass man an Stelle einfacher feiner Bohrungen Düsen mit selbst schliessendem Gummiventil' benutzt. Dieses Ventil lässt das Betriebsmedium (Gas oder Flüssigkeit) unter Druck leicht durch, ver hindert aber das Verstopfen der Düsen da durch, dass es sich bei Aufhören des Innen druckes unter Wirkung der eigenen Elastizi tät schliesst. Derartige Düsen sind zwar an sich schon bekannt, aber noch nicht auf dem Gebiet der Wasserreklame zur Verwendung gelangt, wo sie den Vorteil zeitigen, dass die Gefahr der Verschlammung der Rohre besei tigt wird.
Die beiliegende Zeichnung zeigt in Fig. 1 teils perspektivisch und teils im Schnitt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung und das erzeugte Zeichen auf der Wasseroberfläche; Fig. 2 zeigt die Düse im Längsschnitt.
In Fig. 1 ist unterhalb der Wasserober fläche 1 beispielsweise auf parallel zuein ander angeordneten, horizontalen Rohren 2 ein Zeichen 3, z. B. der Buchstabe J, welches aus einem Rohrstück gebogen ist, aufgesetzt. Das Rohr 3 ist mit eng nebeneinanderliegen- den Düsen 4 ausgestattet. Das Innere der Rohre 2, 3 und der Düse 4 stehen mitein ander in Verbindung, so dass durch Einführen von beispielsweise Druckluft in die Leitun gen 2 fein verteilte Luftbläschen aus den Düsen 4 an die Wasseroberfläche aufsteigen. Es entsteht die Schaumfigur 5, die sich in folge der Lichtbrechung stark von der in Ruhe bleibenden Wasseroberfläche abhebt.
In Fig. 2 ist eine Düse 4 im Längsschnitt dargestellt.
Sie besteht aus dem Düsenträger a, wel cher vorzugsweise zylindrisch ausgebildet ist und eine Mittelbohrung a2; besitzt. Von der Mittelbohrung führt auf die @antelfäche des Düsenträgers eine feine Bohrung a3, wel che die Austrittsstelle der Luft ist. Über den Düsenträger ist ein dünner Gummischlauch b gezogen, der sich kraft seiner Elastizität eng an die Mantelfläche des Düsenträgers a anschmiegt.
Um die Düse wird ein Schutzkörper d angeordnet, der unten in das Rohr 3 (Fig. 1) eingeschraubt wird. Am obern Ende des auf schraubbaren Teils dl des Schutzkörpers ist bei d.@ eine Öffnung vorgesehen, die so Reit ist, dass Schlammteile oder dergleichen die Öffnung nicht verstopfen. können; d_ ist grösser als a3.
Das Einsetzen der Düse a, b in den Schutzkörper d erfolgt durch Einschrauben des Düsenträgers a in den Sockel des Schutz- körpers d. Hierbei ragt. das Gummitventil b an der untern Partie des Ventilträgers a hervor, so dass beim Einschrauben dieser vor ragende Teil bei b1 umgekrempelt wird.
3lan zieht danach über .den Ventilträger a. eine Druckscheibe e und setzt dann den Schutz- körperteil dl mit einer Einschraubhü.lse fein, wodurch die Druckscheibe die Krempe b1 gegen den Boden des Schutzkörpers d presst. Der Zweck dieser Anordnung ist, zu verhin dern, dass Druckluft am Einschraubgewinde des Düsenträger' a vorbei unmittelbar in den Hohlraum des Schutzkörpers d strömt.
Zur Erleichterung des Ein- und Aus schraubens des Düsenträgers a ist an dessen Kopf der Sehraubenschlitz a1 vorgesehen, der z. B. mit. einem Schraubenzieher erfasst wer den kann.
Die in der llitte:bohrung cr, unter Druck eingeführte Luft tritt bei dieser Anordnung durch die Düsenöffnung n., in den Zwischen raum. welcher durch das Gummiventil und den Grund einer ringförmigen Ausnehmung a, gebildet wird. Die Luft bläht dann den Schlauch des Gummiventils auf und tritt nach oben fein verteilt ins Freie. Sobald der Druck in der Mittelbohrung a, aufhört, schliesst das CTummiventil b.
Man kann aber auch so verfahren. dass man bei c einen feinen Nadelstich oder Ein schnitt anbringt, dessen Weite um ein mehr faches. kleiner ist als die der Öffnung d._. In diesem Falle wirken die Ränder des Stiches oder Einschnittes lippenartig, erlauben den Austritt der Luft, schliessen sich aber, so bald der Innendruck aufgehört hat.
Das Gummiventil kann auch aus einer Gummimembran bestehen, in welcher an der Gaszuführungsstelle durch Einstich oder Einschnitt eine selbstschliessende Öffnung angebracht ist. Die Gummimembran ist in einem schützenden Hohlkörper, ähnlich dem der Fig. 2, eingebaut, der eine am obern Ende vorgesehene Öffnung (d,) besitzt, deren Weite die Weite der selbstschliessenden Öffnung (Schlitz) um ein Mehrfaches über trifft.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anlage zur Erzeugung von Bildern, Zei chen oder dergleichen zu Reklame- und ähn lichen Zwecken auf Wasseroberflächen mit tels figürlich gestalteter, unter der Wasser oberfläche liegender Rohre, die ein unter Druck stehendes Medium führen, welches in Strahlen aus den Rohren durch Düsen aus tritt, gekennzeichnet durch die Verwendung von Düsen mit selbstschliessendem Gummi ventil. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gummiventil aus einem Gummischlauch (b) besteht, welcher um einen mit Mittelbohrung (a1!) und an diese anschliessender Seitendüse (a3) versehe nen Düsenträger (a) gelegt ist. 2.Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gummiventil. aus einem Gummischlauch besteht, in welchem an der Gaszuführungsstelle (a3) durch Ein schnitt eine selbstschliessende feine Öffnung (c) angebracht ist. 3. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, rlass das Gummiventil aus einem Gummischlauch besteht, in welchem an der Gaszuführungsstel.le (a,) durch Ein schnitt ein selbstschliessender feiner Schlitz (c) angebracht ist. 4.Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gummiventil aus einer Gummimembran besteht, in welcher an der Gaszuführungsstelle durch Einstich eine selbstschliessende Öffnung angebracht ist. 5-. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gummiventil aus einer Gummimembran besteht, in welcher an der Gaszuführungsstelle durch Einschnitt ein selbstschliessender feiner Schlitz angebracht ist.6: Anlage nach Unteranspruch 1, .da durch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper (a) und das Gummiventil in einen schützen den Hohlkörper (d) eingebaut sind, der eine Öffnung (d.) besitzt, deren Weite grösser ist als die Weite der Seitendüse (a3). 7.Anlage nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Gummiventil in einen schützenden Hohlkärper (d) einge baut ist, der eine Öffnung (d2) besitzt, deren Weite die Weite der selbstschliessenden feinen Öffnung (c) um ein Mehrfaches über trifft. B. Anlage nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Gummiventil in einen schützenden Hohlkörper (d) einge baut ist, der eine Öffnung (d2) besitzt, deren Weite die Weite des selbstschliessenden fei nen Schlitzes (c) um ein Mehrfaches über trifft. 9.Anlage nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Membrane in einen schützenden Hohlkörper (d) ein gebaut ist, der eine Öffnung (d2) besitzt, deren Weite die Weite der selbstschliessenden feinen Öffnung (c) um ein Mehrfaches über trifft. 10. Anlage nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Membrane in einen schützenden Hohlkörper (d) eingebaut ist, der eine Öffnung (d2) besitzt, deren Weite die Weite des, selbstschliessenden feinen Schlitzes um ein Mehrfaches über trifft. 11.Anlage nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Öffnung (dz) am obern Ende des Hohlkörpers vorgesehen ist. 12. Anlage nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Öffnung (d2) am obern Ende des Hohlkörpers vorgesehen ist. 13. Anlage nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die Öffnung (d2) am obern Ende des Hohlkörpers vorgesehen ist. 14. Anlage nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die Öffnung (d2) am obern Ende des Hohlkörpers vorgesehen ist. , 15.Anlage nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, d.ass die Öffnung (d2) am obern Ende des Hohlkörpers vorgesehen ist. 16. Anlage nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass d-er Düsenträger <I>(a)</I> in den Sockel des Hohlkörpers <I>(d)</I> ein geschraubt und der Ventilschlauch (b) durch Umlegen mit einer Krempe (bi) versehen ist, die durch einen überzogenen Ring (e) und eine Einschraubhülse (f) gegen den Sockel gepresst wird. 17.Anlage nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass der Düsenträger (a) in den Sockel des Hohlkörpers (d) ein geschraubt und der Ventilschlauch (b) durch Umlegen mit einer Krempe (b1) versehen ist, die durch einen überzogenen Ring (e) und eine Einschraubhülse (f) gegen den Sockel ge- presst wird. 18.Anlage nach Unteransprueli 13, da durch gekennzeichnet, dass der Düsenträger <I>(a)</I> in den Sockel des Hohlkörpers<I>(d)</I> ein geschraubt und der Ventilschlauch (l durch Umlegen mit einer Krempe (b,) versehen ist, die durch einen überzogenen Ring (e) und eine Einschraubhülse (f) gegen den Sockel gepresst wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE215533X | 1939-03-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH215533A true CH215533A (de) | 1941-06-30 |
Family
ID=5824471
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH215533D CH215533A (de) | 1939-03-28 | 1940-01-17 | Anlage zur Erzeugung von Bildern, Zeichen oder dergl. zu Reklame- oder andern Zwecken auf Wasseroberflächen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH215533A (de) |
-
1940
- 1940-01-17 CH CH215533D patent/CH215533A/de unknown
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