CH214745A - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unterämtern. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unterämtern.

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CH214745A
CH214745A CH214745DA CH214745A CH 214745 A CH214745 A CH 214745A CH 214745D A CH214745D A CH 214745DA CH 214745 A CH214745 A CH 214745A
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Fides Gesellschaft Beschraenk
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Fides Gmbh
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Description


      Schaltungsanordnung    für Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unterämtern.    Die     Erfindung    bezieht sich auf Fern  sprechanlagen mit Haupt- und Unterämtern,  in denen die ohne Batterie ausgerüsteten  Unterämter über mehrere Verbindungslei  tungen mit dem Hauptamt verbunden sind.  



  Da mehrere Verbindungsleitungen zwi  schen Haupt- und Unteramt verlaufen, muss  neben der bei Anlagen mit einer einzigen  Verbindungsleitung zwischen dem     Haupt-          und    Unteramt erfolgenden Prüfung auf Frei  sein der Verbindungsleitung noch eine Prü  fung auf Freisein des gewünschten Teilneh  mers erfolgen. Denn während bei Anlagen  mit einer einzigen Verbindungsleitung das  Freisein der     Verbindungsleitung    auch ein  Freisein des gewünschten Teilnehmers be  deutet, kann bei Anlagen mit mehreren Ver  bindungsleitungen selbst bei Erreichen einer  freien Verbindungsleitung der gewünschte  Teilnehmer infolge einer     Verbindung    über  eine andere Verbindungsleitung besetzt     sein.     



  Diese Prüfvorgänge lassen sich ohne wei-         teres    in bekannter Weise über eine besondere  Hilfsader in Lokalstromkreisen des Unter  amtes     durchführen,    sofern das Unteramt mit  einer Batterie ausgerüstet ist. Schwierigkei  ten entstehen aber, wenn das Unteramt keine  Batterie besitzt.  



  Die vorliegende Erfindung gibt nun hier  für einen Lösungsweg an, der darin besteht,  dass im Hauptamt an jeder Verbindungs  leitung ein Schaltwerk vorgesehen ist, wel  ches entsprechend einem im Unteramt an die       Verbindungsleitung    anzuschaltenden Teil  nehmer einstellbar ist, und dass mittels einer  an einem Schaltarm des Schaltwerkes liegen  den Prüfeinrichtung über von dem Schalt  arm zu bestreichende, den einzelnen Unter  amtsteilnehmern zugeordnete Kontakte, wel  che jeweils teilnehmerweise mit entsprechen  den Kontakten der Schaltwerke der andern  Verbindungsleitungen verdrahtet sind, nach  der Einstellung des Schaltwerkes festgestellt  wird, ob ein Sperrpotential über das Schalt-      werk einer andern     Verbindungsleitiuig    den  erreichten Teilnehmer als besetzt kenn  zeichnet.  



       Eine    besonders zweckmässige Anordnung  ergibt sich, wenn an den dem besetzten       Unteramtsteilnehmer    entsprechenden Kontakt  des     Schaltwerkes    der mit ihm verbundenen  Verbindungsleitung über den Schaltarm des  Schaltwerkes ohne Schliessung eines Sperr  stromkreises ein     Sperrpotential    angelegt wird,  welches bei Feststellung des     Besetztzustandes     dieses Teilnehmers durch     eine    Prüfeinrich  tung am Schaltarm eines Schaltwerkes einer       andern    Verbindungsleitung eine Verbindungs  herstellung zwischen diesem Teilnehmer und  dieser andern     Verbindungsleitung    verhindert.  



  Das Vorteilhafte dieser letztgenannten  Anordnung liegt darin, dass ein sonst für  jeden     Unteramtsteilnehmer    erforderlicher  Sperrwiderstand am Schaltwerk im Haupt  amt erspart werden kann. Auch ist in diesem  Fall der Schaltungsaufbau stromsparend, da  wie gesagt ein Sperrstromkreis während des  Bestehens     einer        Verbindung    nicht vorhanden  ist.  



  In den     Fig.    1 und 2 sind zwei     Au.4iih-          rungsbeispiele    gezeigt.  



  In der Fug. 1 ist eine Fernsprechanlage  gewählt, in der an ein Hauptamt     Hol    ein  ohne Batterie     ausgerüstetes    Unteramt     (TA     über zwei Verbindungsleitungen     (IjLI,        T'LII)     angeschlossen ist.  



  Im Unteramt ist unter anderem zur An  schaltung eines     Unteramtsteilnehmers    an die  zum Hauptamt führenden Verbindungs  leitungen an jeder Verbindungsleitung ein  durch Stromstösse vom Hauptamt aus einzu  stellender Wähler vorgesehen und ausserdem  jedem Teilnehmer für jede Verbindungs  leitung ein. Relais zugeordnet. Für abgehende       Verbindungen    ist die eine     (YLI)    der beiden  Verbindungsleitungen und für     ankommende          Verbindungen    die andere Verbindungsleitung  als zuerst zu benutzende     Verbindun-sleitun-          gekennzeichnet.     



  Im Hauptamt ist für jede Verbindungs  leitung     ein.    Schaltwerk (Schaltarme wir) vor  gesehen, welches sich bei der Stromstosssen-    dun- zur     Wählereinstellung    im Unteramt  synchron mit dem     L:nteramtswähler    einstellt;

    es dient bei     Verbindungen    abgehender und       ankommender    Richtung zur     Besetztkenn-          zeichnung    des sprechenden     Unteramtsteil-          nehmers    und     ausserdem    bei     abgehenden    Ver  bindungen zur     Anschaltung    des dem anrufen  den Teilnehmer entsprechenden Zählers im       I3auptamt.     



  Um eine Prüfung auf den     Besetztzustand     eines     Unteramtsteilnehmers    im Hauptamt zu       ermö-lichen,    ist jeder     Verbindungsleitung     eine Prüfeinrichtung zugeordnet;

   diese ist an       einen        Schaltarm    der vorerwähnten Schalt  werke     angeschlossen.    Die den einzelnen       Unteramtsteilnehmern    jeweils zugeordneten  Kontakte in der von diesem     Scha.lta.rm    zu be  streichenden     Kontaktbank    des Schaltwerkes  der     einen    Verbindungsleitung sind mit den  entsprechenden     Kontakten    des Schaltwerkes  der andern Verbindungsleitung verdrahtet.

    Nach     Besetztkenn.zeichnimg    eines Teilneh  mers an dem     Schaltwerk.    der einen     Verbin-          dungsleittuig    wird somit die Prüfeinrichtung  an dem Schaltwerk der andern Verbindungs  leitung nach Auswahl desselben Teilnehmers       diesen    als besetzt feststellen.  



  Die Herstellung von     Verbindungen    er  folgt in der als     Ausführuingsbeispiel    gewähl  ten     Fernsprechanlage    in folgender     Weise:     In der     Ruhelage    der Anlage ist über  beide     Verbindungsleituiiigen    je ein Ruhe  stromkreis geschlossen, durch den über jede       Verbinduingsleitung    ein Anrufstromkreis für  sämtliche Teilnehmer des Unteramtes     UA          vorbereitet    ist.

   Der Ruhestromkreis über die       Verbindungsleitung        T'LI    verläuft über: Erde,  Batterie, Wicklung I des Relais     X1,    Kon  takte     43x1,        42y,        41a,        341,.,    Schaltarm     nuvl     in Stellung 0,     a-Ader    der Verbindungslei  tung     FLI,    Kontakt     13d@i#1        bezw.        Kontakt          142i.1    und     Schaltarm        irll    in Stellung 0,  Schaltarm in Stellung 0, Kontakt 11112,

    Relais     L1.1,        L7.2,        Erde.    In diesem Stromkreis  sind die Relais     Lll    und L12 erregt, so dass  sich ihre     Kontakte    in der gezeigten Lage be  finden, also ein für sämtliche Teilnehmer des       Unteramtes        UA        vielfachgeschalteter    Anruf-      Stromkreis über die     Verbindungsleitung        VLI     zum Hauptamt<I>HA</I> vorbereitet ist.  



  Der Ruhestromkreis über die Verbin  dungsleitung     V        LII    verläuft in entsprechen  der Weise über die     a-Ader    dieser Verbin  dungsleitung, so dass im Unteramt     UA    die  Relais L21 und L22 der Verbindungsleitung       YLII    erregt sind. Auch diese Relais haben  ihre Bontakte in die gezeigte Lage gebracht,  so dass über die     Verbindungsleitung        VLII     ebenfalls ein für sämtliche Teilnehmer des  Unteramtes     UA        vielfachgeschalteter    Anruf  stromkreis vorbereitet ist.

   Durch die den  Teilnehmern für jede Verbindungsleitung zu  beordneten Relais (z.     I3.   <I>A2, B2)</I> sind die  beiden     vielfachgeschalteten    Anrufstromkreise  beider Verbindungsleitungen allen Teilneh  mern des Unteramtes.     UA    zugänglich ge  macht.

   Im Ausführungsbeispiel ist die An  ordnung so getroffen, dass bei einem     Anruf     eines Teilnehmers, sofern beide Verbindungs  leitungen frei sind, ein Anrufstromkreis zu  nächst nur über die Verbindungsleitung     TVLI     zustande kommt, indem das zur Aufnahme  des Anrufanreizes dienende Relais X2 der  Verbindungsleitung     VLII    über den Kontakt  104b des     Relais        B    der     Verbindungsleitung     <I>ULI</I> kurzgeschlossen ist, so dass es bei der  Anruferzeugung nicht beeinflusst werden  kann, vielmehr nur das Relais     X1    zur Erre  gung kommt. Dieser Stromkreis verläuft,       wenn    z.

   B. der Teilnehmer     T-n2    der an  rufende ist, über: Erde,     Batterie,        Wicklung    I  des Relais     X1,    Kontakte 48x1, 42y, 41a, 34k,  Schaltarm     mwl        in    Stellung 0,     a-Ader    der       Verbindungsleitung    ULI,     Kontakt        13dwl          bezw.    Kontakt     14u1    und Schaltarm w11 in       Stellung    0, Schaltarm w12 in Stellung 0,  Kontakte     9dwl,   <B>8111,</B> Widerstand     TVil,

      Kon  takt     1b2,    Teilnehmer<I>Trat,</I> Kontakte 84b2  und     6a2        bezw.    87a2 und 89b2, Erde. Das  Relais X1 legt sich     durch    Schliessen des Kon  taktes 59x1 mit seiner Wicklung     II    über den  Widerstand     Wi13    in     einen    Haltekreis, wel  cher nach der     Fortschalturig    des Schaltwer  kes über den Schaltarm     mw2,    die Kontakte  57x1, 51p1     (bezw.    später     52v        und    den Wi  derstand     Wi12)

          verläuft.    Durch Unterbre-         chung    des Kontaktes     48x1    bei der Erregung  des Relais     X1        wird    der über die     a-Ader    der       Verbindungsleitung        VLI    verlaufende Ruhe  stromkreis unterbrochen, so dass im Unteramt       UA    die     Relais        Lll        und    L12 stromlos werden.

    Durch Öffnen der von ihnen     betätigten    Kon  takte<I>7112,</I> 8111     und    11112 werden im Unter  amt der     vielfachgeschaltete    Anrufstromkreis  und der Ruhestromkreis unterbrochen, wäh  rend durch Schliessen des Kontaktes 17111  der Drehmagnet     Dwl    des der Verbindungs  leitung<I>ULI</I> zugeordneten Wählers im Unter  amt     UA    an die     b-Ader    der Verbindungslei  tung     YLI    angeschaltet wird.

   Hierdurch  kommt folgender Stromkreis zustande: Erde,  Batterie, Wicklung I des Relais     K,    Kontakt  60y, Schaltarm     mw3    in Stellung 0, Kontakt  55q,     b-Ader    der     Verbindungsleitung        VLI,     Kontakte     18u1,    17111,     Drehmagnet        Dwl,     Erde. In diesem     Stromkreis    werden das Re  lais     K    und der Drehmagnet     Dwl    erregt.

    Durch     Schliessen    des Kontaktes 85k wird an  die     a-Ader    der Verbindungsleitung     VLI    die  Wicklung I des Relais A angeschaltet, so  dass nach der     Fortschaltung    des Wählers im.

    Unteramt durch     Erregung    des     Drehmagneten          Dwl    über den von dem Drehmagneten     Dw1     betätigten Kontakt     12dwl    folgender Strom  kreis zustande kommt:

   Erde, Batterie, Wick  lung I des Relais A, Kontakte 40z, 39a, 38y,       33x1,    35k, Schaltarm     nawl    in Stellung 0,       a-Ader    der     Verbindungsleitung        VLI,    Kon  takt     12dwl,    Schaltarm w13 auf Segment  1-6,     Widerstand        Wi5,    Erde.     In    diesem  Stromkreis kommt das Relais A zur Erre  gung, so dass durch Schliessen des Kontaktes  48a der Drehmagnet     Dmw    des     Schaltwerkes     im Hauptamt erregt wird über:

   Erde, Bat  terie, Drehmagnet     Dmw,    Kontakte     47q,   <I>48a,</I>       50,b,    49p1, Erde.     Das    Schaltwerk     imHauptiamt          wird    um einen Schritt     fortgeschaltet.    Durch  Schliessen des Kontaktes     31dnaw        wird    das  Relais Y über seine     Wicklung    I erregt, so  dass durch Öffnen des Kontaktes     60,y    die  Wicklung I des Relais     K    stromlos wird.

   Der  über die     b-Ader    der     Verbindungsleitung        VLI     verlaufende Stromkreis für den Drehmagne  ten     Dwl    wird nach     Fortschaltung    des Schalt-           werkes    im Hauptamt am Schaltarm     inu,3     unterbrochen, so     da,ss    der für die     Wicklung    I  des Relais A über die     a,-Ader    der Verbin  dungsleitung     T'LI    zustande     gekommene     Stromkreis durch Öffnen des Kontaktes       12dwl    ebenfalls aufgetrennt wird.

   Das Re  lais A wird stromlos und unterbricht am  Kontakt     48a    den Stromkreis des Drehmagne  ten     Drnui,    so dass durch Öffnen des Kontak  tes     31dmio    das Relais F     aberregt    wird.  



  Während der Zeit der Erregung des     Pte-          lais    F und der     Aberregung    des Relais     K    ist  ein Prüfstromkreis zur     Feststellung    des an  rufenden Teilnehmers     vorbereitet,        indem    an  die     a-Ader    über den Widerstand     TI';

  ll        und     den Kontakt     37J    ein Batteriepotential und  an die     b-Ader    über den     Kontakt        61k    ein     Erd-          potential    über das     Prüfrelais        .B    angelegt ist.

    Durch das Batteriepotential an der a- Ader  wird im Unteramt ein über den     Schaltarm          unll    in Stellung 1     angeschaltetes    Relais A1  des hier nicht gezeigten Teilnehmers     Tral    er  regt, um     feststellen    zu können, ob dieser  Teilnehmer der anrufende Teilnehmer ist.  Sollte der nicht gezeigte Teilnehmer aber be  reits an die Verbindungsleitung     I'LII    ange  schaltet sein, so wird, da. dann sein Relais       B1    erregt ist. eine Erregung des Relais Al  verhindert, um das Gespräch des Teilnehmers  über die andere Verbindungsleitung nicht zu  stören.  



  Da im vorliegenden Falle der Teilnehmer       I'ra2    anruft,     kommt.    nach dem ersten Schalt  schritt noch kein     Prüfstromkreis        zustande,     vielmehr wird nach     Aberregung    des Relais     I'     durch Schliessen des Kontaktes     60y    die     \Vick-          lung    I des Relais h von neuem erregt über:

    Erde, Batterie, Wicklung I des Relais     K,     Kontakt     60J,    Widerstand     W%?0,    Kontakte       54b,        53v,        Schaltarmnztt-    auf Segment 1-5,  Erde. Das Relais     1i    legt. über seinen     hontaki          26k        Batterie    an die b- Ader.

   Es wiederholt  sich jetzt das oben     beschriebene    Wechselspiel,  so dass im     Unteramt    der Wähler um einen  weiteren Schaltschritt, verstellt wird und  durch Zurücksendung eines     Stromstosses    über  die     a-Ader    der Verbindungsleitung     T'LI    das  Relais A im Hauptamt<I>HA</I> erregt wird, so-    mit also auch das Schaltwerk im Hauptamt  um einen     weiteren        Schaltschritt        fortgeschal-          tet    wird.

   Nach Ausführung des zweiten       Schaltehrittes        v-ird,    solange das Relais F  erregt ist, das Relais  < -12 erregt über: Erde,  Batterie, Widerstand Will,     Kontakte        37y,          33.x1,    Schaltarm     na@@@l    auf Segment 1-6,       aAder    der     Verbinduna-sleitung        FLL    Kon  takt     14a,1.    Schaltarm     zi.,ll    auf Kontakt 2,  Wicklung 1 des Relais     A2,    Kontakt     16b2,     Erde.

   Das Relais A2 schaltet den anrufenden       Teilnehmer        Tag    von der Verbindungsleitung       T'LII    ab.     Ausserdem    wird der anrufende  Teilnehmer über     den    Kontakt     3a2    mit einem  für sämtliche Teilnehmer     vielfachgescha,lte-          ten        Abzweig        zui@        aAder,    in welchem ein zur       LTbei-briickiing    der     A-Relais    dienender Kon  densator liegt,     zusammengeschaltet,    während  am Kontakt:

   86a2 eine entsprechende     Zu-          sammensehaltung    zur     Überbrückung    des Re  lais     Z'1.    an der     b-Ader    erfolgt. Durch diese  besondere Anordnung     isi    zur     Überbrückung     der Relais an jeder     Ader    einer Verbindungs  leitung für sämtliche Teilnehmer nur ein  Kondensator aufzuwenden..  



  Nach. diesen     Vorgängen    kommt über die  Teilnehmerschleife     folgender    Stromkreis zu  stande: Erde. Batterie, Widerstand     Tfri11,     Kontakte     37y,        33,r1.        Schaltarm        iiawl    auf  <B>,</B>     Se        -ment        1-ti,        a-Ader        der        Verbindungslei-          tung        T-LI,        Kontakt        13r?@cl    , Schaltarm w12  auf Kontakt 2,

       Wicklung,    11 des Relais A2,       Kontakt    1b2. Teilnehmer     7'n.2,    Kontakte       84b2,        5a2,    Relais     Z'1,    Kontakt     19atl,    Erde.

    In. diesem     Strombrei    s     bleibi-    das Relais     .:12          erregl-,        v-älircild        das    Relais     L'\1    erregt     wird.     so dass unter Abschaltung der Erde am Kon  takt     19icl    und des Drehmagneten     Avl    am  Kontakt     18icl    die     b-Ader    der Verbindungs  leitung     T'LI    zwischen     dem    anrufenden Teil  nehmer     Tja-)

      und dem Hauptamt<I>HA</I> über  den Kontakt     20-n1.        durchgeschaltet    wird.       Cber    die Schleife des anrufenden     Teilneh-          niers    wird     nunmehr    das an die b- Ader der  Verbindungsleitung     VLI    angeschaltete Re  lais B in Reihe mit den Relais     L'1    und A2  erregt, da der Kontakt 61h geschlossen ist.  Durch Öffnen des Kontaktes     50b    wird eine      weitere     Erregung    des Drehmagneten     Dmw     verhindert.

   Das Relais Y fällt nunmehr ab  und schaltet an Stelle des Widerstandes  <I>Will</I> das Relais<I>A</I> an die     a-Ader    an, so dass  nunmehr dieses Relais in Reihe mit den Re  lais A2,     U1    und B erregt wird.  



  Inzwischen     ist    durch Schliessen des Kon  taktes 69b über die Drosselspule     Drl    das  Relais     h'1    zwecks     Anlassens    des     Vorwählers          I'Wl    erregt worden.

   Weiterhin wird durch  Schliefen des Kontaktes 63b die Wicklung I  des Relais     Y    eingeschaltet, so dass durch  Schliessen des Kontaktes     111v    folgender  Stromkreis zustande kommt (I): Erde, Bat  terie, Wicklung I und     II    des Relais     P1,     Kontakte 110y,     11.1v,    Schaltarm     @nat@5    auf  Kontakt 2, Widerstand     Wil9,    Erde. Am  Kontakt 109p1 wird die     hochohmige    Wick  lung     II    des Relais     P1    kurzgeschlossen, so  dass der anrufende Teilnehmer im Hauptamt  gesperrt erscheint.

   Es kann nunmehr, falls  der Teilnehmer     Tn2    über die Verbindungslei  tung     VLII    angerufen werden soll, nach der  in später noch zu erläuternder Weise erfolg  ten Einstellung des Schaltarmes     naw5        (II)     das Relais P2 nicht erregt werden.

   Infolge  dessen wird an die     b-Ader    der Verbindungs  leitung     VLII    zum vorgeordneten Leitungs  wähler, wie das bei der     Verbindungsleitung          YLI    zu erkennen ist, kein Erdpotential       (vergl.   <I>ULI:

  </I> Erde,     Wil5,    81p1) über einen       p2-Kontakt    angelegt werden, wodurch ein  sonst bis zum Melden des gewünschten Teil  nehmers über die     b-Ader    im     Leitungswähler     beeinflusstes Relais     aberregt    wird und unter  Aussendung eines Besetztzeichens vom Lei  tungswähler aus die Prüfader c zur Verbin  dungsleitung des Unteramtes auftrennt, so  dass diese Verbindungsleitung freigegeben       wird.    Ein weiterer Aufbau der Verbindung  zu dem bereits besetzten Teilnehmer     Tn2        ist     damit verhindert.

   Man erkennt also, dass der  anrufende     Unteramtsteilnehmer        Tn2    durch  das Relais     P1    im Hauptamt<I>HA</I> als besetzt  gekennzeichnet ist, so     dass    Verbindungen über  die andere     Verbindungsleitung    nicht zu ihm  hergestellt werden können.  



  Hat inzwischen der durch den Anruf-         anreiz    angelassene     Vorwähler        VWl        einen     freien nachgeordneten Wähler     gefunden,    so  kommt     in    bekannter Weise eine Erregung  des Relais     T1    zustande, wodurch der an  rufende Teilnehmer über die Schaltarme des       Vorwählers        YWI    auf den Nummernstrom  stossempfänger durchgeschaltet wird.

       Betätigt     der Teilnehmer     Tn2    nunmehr seine Num  mernscheibe, so werden     durch    Unterbrechung  der Teilnehmerschleife die Relais<I>A</I> und<I>B</I>  stossweise     aberregt,    so dass durch entspre  chende     -Unterbrechung    des Kontaktes 69b  eine Übertragung der Stromstösse zur Ein  stellung nachgeordneter Nummernstromstoss  empfänger erfolgt. Ist der gewünschte Teil  nehmer nach Aussendung der erforderlichen       Stromstossreihen    erreicht, so erfolgt die Aus  sendung des Rufstromes.

   Meldet er sich, so  wird     in    bekannter Weise der Ruf abgeschal  tet und über die Prüfader ein Zählstromstoss  gegeben, durch den die Wicklung I des Re  lais Z betätigt wird.     Durch    Schliessen des  Kontaktes 115z     wird    der an den Kontakt 2  über den Schaltarm     niv#6    des Schaltwerkes  im Hauptamt angeschaltete, dem anrufenden  Teilnehmer     Tn2    entsprechende Zähler Z2 be  tätigt.  



  Legt der anrufende Teilnehmer nach Be  endigung des Gespräches seinen Hörer auf,  so werden die Relais     .A    und B und nach  einiger Zeit auch die Relais A2 und U1  durch Unterbrechung der Teilnehmerschleife  stromlos. Durch Öffnen des Kontaktes 69b  erfolgt die Auslösung der Nummernstrom  stossempfänger und des     Vorwählers        VW1,     welcher über seinen Schaltarm c nach Rück  kehr in die Ruhelage die Wicklung     II    des  Relais Y kurzschliesst, welches sich nach       Ausschaltung    der Wicklung I bis zu diesem  Zeitpunkt über den Kontakt     76v    gehalten  hat.

   Durch Öffnen des Kontaktes     52v    wird  der Haltekreis der Wicklung     II    des Relais       X1        unterbrochen,    so     da.ss    während des nun er  folgenden Rücklaufes des Wählers im Unter  amt ein     Aufprüfen    durch das Relais B (Kon  takt     62x1    offen) auf einen anrufenden Teil  nehmer     verhindert    ist. Nach der     Aberregung     des Relais     V    wird durch Öffnen des Kon-           taktes    111v auch das Relais     P1.    stromlos.

    Durch Schliessen des     Frontaktes        53v    wird die  Wicklung I des Relais     K    wieder erregt, so  dass nunmehr die hier nicht weiter interessie  rende     Fortschaltung    des     Unteramtswählers     und des     Schaltwerkes    im Hauptamt. in die  Ruhelage einsetzt.

   Nach dem letzten Schalt  schritt des     Unteramtswählers    wird dann, so  lange der Drehmagnet     Du#1    noch erregt ist,  am     Kontakt        lOdwl    über die     a-Ader    der Ver  bindungsleitung     VLI    über den Widerstand       Wi10        bezw.    über die Wicklung I des Relais  XI eine Erregung der Relais L11 und L12  herbeigeführt, so dass durch Schliessen des  Kontaktes 11112 nach     Stromloswerden    des  Drehmagneten     Dwl    der eingangs geschilderte  Ruhestromkreis zur     Vielfachschaltung    des  Anrufstromkreises geschlossen ist.  



  Wie oben beschrieben, war im Hauptamt  u. a. während des Bestehens einer Verbin  dung über die Verbindungsleitung     1715I    das  Relais     B    erregt, so dass an der Verbindungs  leitung     VLII    durch     öffnen    des     Kontaktes     104b der Kurzschluss der Wicklung I des Re  lais X2 aufgehoben ist. Demzufolge     konnte     ein weiterer Anruf zur Herstellung einer ab  gehenden Verbindung von der Verbindungs  leitung     VLII    in einer der oben für die Ver  bindungsleitung     VLI    gegebenen Beschrei  bung entsprechenden     Weise    aufgenommen  werden.

   Die in der Figur nicht gezeigten  Schalteinrichtungen der Verbindungsleitung       VLII        arbeiten    dabei in der gleichen Weise,  wie dies für die     Verbindungsleitung        VLI    er  läutert worden ist. Die Sperrung des ange  schalteten Teilnehmers     erfolgt    hier durch das  Relais P2 über den Schaltarm     naw5        (II).     



  Soll an Stelle einer abgehenden Verbin  dung eine ankommende Verbindung herge  stellt werden, so wird der     Leitungswähler     <I>LW</I> zunächst durch die Kennziffer des  Unteramtes     UA    eingestellt. Der Leitungs  wähler<I>151V</I> prüft dann in bekannter Weise,  welche Leitung frei ist; er prüft also hier  zunächst die     Verbindungsleitung        TLII,    da  diese als erste in seiner Kontaktbank ange  schlossen ist; ist diese besetzt, so läuft er  auf die Verbindungsleitung ULI auf.

   Bei    Freisein derselben werden über den     c-Arm     des     Leitungswählers    L     il'    die     Relais    Z,     I'     und     TI    erregt.     rber    die     1)-Ader    wird vom  vorgeordneten     LeiturI.s -ähler        L11'    aus das  Relais     K        (Wicklung        II)    erregt.

   Neben       andernchaltvorgäii:,@en        (Erregung,    von       1',        X1)        wird.        nachdem        durch     des     R.uhestronikreises        über    die     a,-Ader    (42y)  der     Drehmagnet.        Diel.    an die     bAder    ange  schaltet ist,

       durch    die über die     b-Ader     vom     Leitungsw-lililer    her erfolgende Strom  stossgabe das Relais     K        beeinflusst;    da  durch wird     über        Kontakt        1I7'    das     Schalt-          tverk    im     Hauptamt    und     über    Kontakt     2971-          der        Wähler    im.     Unterau        il        svnchron    fort  geschaltet.

   Im     Hauptamt    prüft nach dieser  Einstellung das     Relois        P1,    ob der gewünschte  Teilnehmer, der durch die     Einstellung    des  Schaltarmes     @yaat@5    im     Hauptamt        Zekennzeich-          net    ist, frei ist.

   Zu diesem Zweck sind die       Kontakte    der Kontaktarme     @yzw@    beider     Ver-          bindungsleitung-en        teilnehmerweise    mitein  ander verdrahtet.     Ist    der Teilnehmer frei, so  spricht das Relais     P1    an und schaltet nach       Abschaltung    der     Wicklung        1I    des Relais     K          (I'    fällt nach der     Stromstossgabe    ab) über  den Kontakt:

       81p1    Erde über Widerstand       11%i15    an die b- Ader zum Leitungswähler, so  dass eine     Rufsendung        eingeleitet    wird, d. h.  die Erregung des Relais     Pl    ermöglicht die  Vollendung der     Verbindungsherstellung.    Der  gewünschte Teilnehmer ist durch Beeinflus  sung des entsprechenden      < 1-Relais    über den  Schaltarm     w11    nach der Einstellung des  Wählers im Unteramt angeschaltet. Am  Kontakt     56p1    wird das Relais     B    an die       b-Ader    angeschaltet.  



  Meldet sich der gewünschte Teilnehmer,  so sprechen über die Teilnehmerschleife die  Relais     -1,        L%   <I>l.,</I>     B    in Reihe mit dem schon er  regten     A-Relais    des gewünschten Teilneh  mers an. Durch Öffnen des     Kontaktes    80b  wird die Rufabschaltung im     Leitungswähler     veranlasst. Die weiteren Schaltvorgänge sind  nicht von Interesse.  



  Es sei noch bemerkt, dass alle für die Ver  bindungsleitung     VLI    beschriebenen Schalt  vorgänge bei Einstellung abgehender oder an-      kommender     Verbindungen    in gleicher     )Veise     bei Benutzung der Verbindungsleitung     FLII     ablaufen.  



  In     Fig.    2 steht das batterielose Unteramt  U A über zwei Verbindungsleitungen     FLl     und     FL2    mit dem Hauptamt<I>HA</I> in Verbin  dung. Die im Unteramt<I>U A</I> an jeder Verbin  dungsleitung vorgesehenen, zur     Anschaltung     der     Unteramtsteilnehmer    dienenden Wähler       I''1    und W2 werden in nicht. näher beschrie  bener und dargestellter Weise unter Mitwir  kung des Hauptamtes<I>HA</I> eingestellt;

   dabei  werden in entsprechender Weise die Schalt  arme     mwl    und     mw2    von im Hauptamt<I>HA</I>  vorgesehenen Schaltwerken     miteingestellt.     Die von den genannten Schaltarmen be  strichenen Kontakte sind teilnehmerweise  miteinander verdrahtet, um zur Kennzeich  nung des     Besetztzustandes    eines Unteramts  teilnehmers zu dienen.  



  Will z. B. der Teilnehmer     Tn3    eine Ver  bindung herstellen, so hebt er     seinen    Hörer  ab. Dadurch wird in hier nicht weiter inter  essierender Weise, falls die Verbindungslei  tung     VII    frei ist, der Wähler     W1    in Gang  gesetzt; mit ihm wird der Schaltarm     mwl    im  Hauptamt<I>HA</I> fortbewegt.

   Nach jedem  Schaltschritt wird in hier nicht gezeigter       Weise    über den Kontakt 9c1 des     Bel_egungs-          relais    Cl der Verbindungsleitung     FL1    das  Prüfrelais     FI    an den Schaltarm     ntwl    an  geschaltet, um festzustellen, ob der jeweils  im Unteramt<I>U A</I> von dem Wähler W1 er  reichte Teilnehmer frei ist.

   Ist das der Fall,       i    so spricht das Relais     F1    an über: -,     F1,     9c1,     Ilpl,        Wi3,        +.    Durch Schliessen der  Kontakte     3f1    und 6f1 wird ein Stromkreis  für das Relais     P1    (I) vorbereitet, um festzu  stellen, ob der erreichte, freie Teilnehmer der  anrufende Teilnehmer ist. Besteht keine Teil  nehmerschleife, so ist der anrufende Teilneh  mer noch nicht erreicht; das Relais     P1     spricht nicht an; die     Fortschaltung    geht wei  ter.

   Ebenso wird die     Schaltbewegung    fort  i gesetzt, wenn über den Schaltarm     mwl    fest  gestellt ist, dass der erreichte Teilnehmer be  setzt ist. Dann liegt nämlich über einen dem       Widerstand        Wil    entsprechenden Widerstand    ein     1@linuspotential    an dem von dem Schalt  arm     wawl    erreichten Kontakt. Das Relais     F1     kann nicht erregt werden, so dass für das Re  lais     P1    erst gar kein Stromkreis vorbereitet  wird.  



  Ist schliesslich der anrufende Teilnehmer       T,3    erreicht, so wird das Prüfrelais     F1    er  regt, da kein Minuspotential an dem von dem  Schaltarm     mwl    erreichten Kontakt 3 liegt.  



  Nach Schliessen der Kontakte 3f 1 und 6f 1  wird die Wicklung I des Relais     P1    über die  Teilnehmerschleife erregt; es legt sich mit  seiner     Wicklung        III    über     13p1    und     Wi5        in     einen Haltekreis. Durch Öffnen des Kontak  tes     11p1    wird das Prüfrelais     FI    ausgeschal  tet, während durch Schliessen des Kontaktes  12p1 über den Widerstand     Wil    Sperrpoten  tial an den Kontakt 3 angelegt wird.

   Durch  Schliessen der Kontakte     1p1    und 4p1 erfolgt  die     Durchschaltung    zum weiteren Aufbau  der     Verbindung.     



  Wird nun der Teilnehmer     Tn3    z. B. in  einer ankommenden Verbindung gewünscht,  so wird der     Leitungswähler   <I>LW</I> auf einen  Kontakt eingestellt, über den eine freie Ver  bindungsleitung zum Unteramt     ZTA    erreich  bar ist. Im vorliegenden Falle belegt er also  über die Ader e2 durch Erregung des Relais       Q2    die Verbindungsleitung     FL2.    Durch  Wahl der entsprechenden Kennziffer (3)  wird der Wähler W2 im Unteramt     UA    und  der Schaltarm     mw2    im Hauptamt<I>HA</I> einge  stellt.

   Nach dieser     Einstellung    prüft das  jetzt in nicht dargestellter Weise angeschal  tete Prüfrelais F2 über den Kontakt 19q2  auf den     Besetztzustand    des gewünschten  Teilnehmers     Tn3.   <I>Da</I> über den Widerstand       Wil    und den Kontakt 12p1 ein Sperrpoten  tial angelegt ist, kommt das Prüfrelais F2  nicht zur Erregung. Das Relais P2 kann  nicht, wie sonst bei freiem Teilnehmer, über  die Kontakte 26f2 und. 27q2 erregt werden,  um die Verbindung     durcbzuschalten.    Der an  rufende Teilnehmer erhält auf nicht darge  stellte Weise     ein    Besetztzeichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung für Fernsprechan lagen mit Haupt- und Unterämtern, in denen die ohne Batterie ausgerüsteten Unterämter über mehrere Verbindungsleitungen mit. dem Hauptamt verbunden sind, dadurch gekenn zeichnet, dass im Hauptamt an jeder Verbin- dungsleitung ein Schaltwerk vorgesehen ist, welches entsprechend einem im Unteramt an die Verbindungsleitung anzuschaltenden Teil nehmer einstellbar ist, und da,ss mittels einer an einem Schaltarm des Schaltwerkes liegen den Prüfeinrichtung über von dem Schaltarm zu bestreichende, den einzelnen Unteramts teilnehmern zugeordnete Kontakte,
    welche je weils teilnehmerweise mit entsprechenden Kontakten der Schaltwerke der andern Ver bindungsleitungen verdrahtet sind, nach der Einstellung des Schaltwerkes festgestellt wird, ob ein Sperrpotential über das Schalt werk einer andern Verbindungsleitung den erreichten Teilnehmer als besetzt kenn zeichnet. UNTERANSPRüCHE 1.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer abgehenden Verbindung das im Hauptamt vorhandene Schaltwerk der belegten Verbin dungsleitung durch gleich viele Stromstösse eingestellt wird als im Hauptamt erzeugt und vom Hauptamt. zum Unteramt zwecks Anschaltung des anrufenden Untera.mtsteil- nehmers gesendet werden. 2.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer ankommenden Verbindung das im Hauptamt vorhandene Schaltwerk der beleg ten Verbindungsleitung durch eine zur Aus wahl des gewünschten Unteramtsteilnehmers im Hauptamt ankommende Stromstossreihe eingestellt wird. 3. Schaltungsanordnung nach Unteran sprüchen 1 und \?, dadurch gekennzeichnet, dass das in jeder Verbindungsleitung vorhan dene Schaltwerk sowohl bei ankommenden. als auch bei abgehenden Verbindungen einge stellt wird. 4.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Fall einer ankommenden Verbindung die Prüfein richtung (Pl, P2) der belegten Verbindungs- leitung bei freiem Teilnehmer eine Voll endung der @'erbindungsherstellüng ermög licht und über den zur Prüfung des Teil nehmers benutzten Schaltarm (rrtzt@5) des Schaltwerkes ein Besetztpotential anschaltet.
    Schaltungsanordnung nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Besetztpotential infolge der teilnehmerweisen Verdrahtung der einzelnen vom zur Prüfung des Teilnehmers benutzten Schaltarm (rnw5) zu überstreichenden Kontakte der Schalt werke sämtlicher Verbindungsleitungen an die dem besetzten Teilnehmer entsprechenden Kontakte der Schaltwerke der übrigen Ver bindungsleitungen angeschaltet wird, so dass bei Einstellung eines dieser Schaltwerke auf den besetzten Teilnehmer eine Betätigung der diesem Schaltwerke zugeordneten Prüfein richtung verhindert wird. 6.
    Schaltungsanordnung nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Besetztpotential durch ein 3linuspotential er zeugt wird. i. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den dem besetzten Unteralntsteilnehmer (Tn3) entsprechenden Kontakt (3) des Schaltwerkes der mit ihm verbundenen Verbindungsleitung (I'Ll) über den Schaltarm (rrzwl) des Schaltwerkes ohne Schliessung eines Sperr stromkreises ein Sperrpotential (-) angelegt wird,
    welches bei Feststellung des Besetztzu- standes dieses Teilnehmers durch eine Prüf einrichtung (F2) am Schaltarm (rraw2) eines Schaltwerkes einer andern Verbindungslei tung (1'L?) eine Verbindungsherstellung zwischen diesem Teilnehmer (T113) und die ser andern Verbindungsleitung (I"L2) ver hindert. B.
    Schaltungsanordnung nach Unteran spruch i, dadurch gekennzeichnet, dass nach Einstellung des Schaltwerkes einer mit dem Teilnehmer (T)13) zu verbindenden Verbin- dungsleitung (j'Ll) die mit dem Schaltarm (-rrzi@@1) dieses Schaltwerkes verbundene Prüf einrichtung (F1) über den Schaltarm prüft, ob ein Sperrpotential an dem erreichten Kon takt (3) liegt,
    und dass diese Prüfeinrichtung beim Fehlen eines solchen Potentials in einem von dem Schaltarm unabhängigen Stromkreis zwecks Vollendung der Verbindung zwischen Teilnehmer (Tn3) und Verbindungsleitung Z'Ll) betätigt wird. 9.
    Schaltungsanordnung nach Unteran spruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im ankommenden Verkehr durch die vorüber gehende Betätigung der Prüfeinrichtung (FZ) ein durch ein nur bei ankommendem Verkehr erregtes Relais (Q1) vorbereiteter Stromkreis für ein Durchschalterelais (P1) geschlossen wird, so dass dasselbe erregt wird. 10.
    Schaltungsanordnung nach Unteran spruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im ab gehenden Verkehr durch die vorübergehende Betätigung der Prüfeinrichtung (F1) ein über die Teilnehmerschleife des anrufenden Teilnehmers gehender Stromkreis für ein Durchschalterelais (P1) geschlossen wird, so dass dasselbe erregt wird.
    11. Schaltuugganordnung nach Unteran spruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass durch die vorübergehende Betätigung der Prüfein richtung (F1) ein Durchschalterelais (P1) erregt wird, welches das Sperrpotential an den dem Teilnehmer entsprechenden Kontakt des Schaltwerkes anlegt. 12.
    Schaltungsanordnung nach Unteran spruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrpotential eine vorübergehende Betäti gung der Prüfeinrichtung (F2) einer andern Verbindungsleitung (VL2) bei Einstellung des entsprechenden Schaltwerkes auf den Kontakt (3) des besetzten Teilnehmers (Tn3) in dem unabhängig von dem Schaltarm dieses Schaltwerkes gebildeten Stromkreis für die Prüfeinrichtung (F2) verhindert.
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