CH213967A - Ablesevorrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere Feinbohrwerken. - Google Patents

Ablesevorrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere Feinbohrwerken.

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CH213967A
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A-G Vomag Maschinenfabrik
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Vomag Maschinenfabrik Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q17/00Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools
    • B23Q17/24Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools using optics or electromagnetic waves

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Description


  Ablesevorrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere Feinbohrwerken.    Es. ist bereits bekannt., die Einstellung  des Supportes bezw. des Arbeitstisches von       Werkzeugmaschinen    durch Massstäbe zu  überwachen, die mit Hilfe eines Mikroskopes  bezw. einer das. Massstabbild vergrössert auf  eine Projektionsfläche werfenden Ablese  einrichtung beobachtet werden. Um hierbei  ,die Grobeinstellung des Tisches gegebenen  falls, bei     Verwendung    eines Eilganges beob  achten zu können, hat man bereits. vorge  schlagen, mit dem Support bezw. dem     Ar-          beitsti:sch    ein Zählwerk bezw. einen mit  g 'ber Teilung versehenen Massstab 7    binden.

   Diese bekannten Einrichtungen haben  den     Nachteil,    dass die     Tischeinstellung    an  zwei verschiedenen Stellen abgelesen und  beobachtet werden muss. Im übrigen sind  diese bekannten Einrichtungen wegen des  Vorhandenseins von zwei getrennten     Mess-          und    Ableseeinrichtungen als umständlich an  zusprechen. Durch die Erfindung wird eine  Ablesevorrichtung geschaffen, bei der in sehr  einfacher und bequemer Weise die Ablesung    des     Massstabes    an einer einzigen Stelle ermög  licht wird, ohne dass bei einer Eilverstellung  des     Tisches    die Übersicht über seine jeweilige  Stellung     erschwert    oder behindert würde.

    Erfindungsgemäss ist zu diesem Zweck die  Ablesevorrichtung in der Weise ausgebildet,  dass für die Grob- und Feineinstellung des  beweglichen     Maschinenteils    ein gemeinsamer  Massstab vorgesehen ist,     und    dass ein opti  sches Glied für den Eilgang und ein optisches  Glied für den Normalgang vorgesehen sind,  welche     in    den Strahlengang     des        optischen     Systems der Abesevorrichtung einschaltbar  sind, das Ganze derart,

   dass die Massstabteilung  bei     Eilgang    gegenüber der bei     Normalgang          verkleinert    zur Darstellung     gebracht        wird.     Zweckmässigerweise kann,die Vorrichtung in  der Weise     ausgebildet    werden, dass das op  tische Glied für den     Eilgang    eine Vergrösse  rung des     Bildwinkels    bewirkt und mit dem  andern optischen Glied zusammen auf einem       sektorartigen    Schwinghebel, einer Scheibe  oder dergleichen     angeordnet    ist.

   Die Beleuch-      tung des Massstabes erfolgt zweckmässiger  weise durch eine auf dem beweglichen Ma  schinenteil bezw. einem Gehäuse der op  tischen     Einrichtung    befestigten Arm an  gebrachte Soffitenlampe, die nach dem Mass  stab hin durch eine lichtstreuende und       wärmedämpfende    Scheibe abgedeckt ist.  



       Die    Zeichnung     stellt    ein Ausführungs  beispiel     des.        Erfindungsgegenstandes    an dem  Support und dem     Maschinengestell    eines  Feinbohrwerkes dar. Es zeigt:  Fig. 1 die Vorrichtung im Schnitt,  Fig. 2 die beispielsweise Ausbildung und  Anordnung der den     Wechsel    der optischen  Glieder     auslösenden    und bewirkenden Teile  in     vereinfachter        Darstellung.     



  Am     Maschinengestell    1     isst    der Support 2  in bekannter Weise     verschiebbar    befestigt.  Das     Maschinengestell    1 trägt den in einer       Aussparung    3     angebrachten,    durchsichtigen  Massstab 4, der mit einer Einstellskala, ge  gebenenfalls auch mit nebeneinanderliegen  der Grob- und Feinteilung, versehen ist.

    Zur Aufnahme der optischen Einrichtung ist  auf den beweglichen     Maschinenteil,    den Sup  port 2,     ein        Gehäuse    5 aufgesetzt,     dessen     Inneres durch einen     Deckel    6, seitliche Türen  oder dergleichen leicht zugänglich ausgebil  det ist.

       Das        Gehäuse    5 ist     ausser    am Support  2 an einer     Platte    7     befestigt,    die     ihrerseits     mit dem Support 2     verbunden    ist und die  Öffnungen der     Gehäuserückwand    8 gegen die  Aussparung 3 im     Maschinengestell    1 abdeckt.  Durch eine     Aussparung    der Platte 7 greift  der im     Gehäuse    5 befestigte     Haltearm    9  hindurch.

   Dieser hintergreift den Massstab  4 und trägt die Lichtquelle 10, beispielsweise  eine Soffittenlampe, die gegen den Massstab 4       durch        eine        lichtstreuende    und wärmedämp  fende Scheibe 11 aus     Mattglas,    mattiertem,

         durchsichtigem    Kunstharz oder dergleichen  abgedeckt und in     ihrer    Länge dem durch die  optische Einrichtung erfassbaren Massstabteil       entsprechend        bemessen        ist.    Die Lichtquelle  kann     jedoch    auch im     beweglichen    Maschinen  teil selbst oder in dem     Gehäuse    der     optischen          Einrichtung        liegen,    wobei dann an dem Arm    9 ein     entsprechend        bemessenes    Prisma an  gebracht     wird.     



  Die Übertragung des Massstabbildes er  folgt durch ein vor einem entsprechenden  Ausschnitt 12 der     Platte    7     angeordnetes,    Ob  jektiv 17, das das aufgefangene Bild über  die periskopartig angeordneten Prismen 13,  1.4 nach der an der Vorderwand 15 des Ge  häuses 5     angebrachten    Projektionsfläche 16  oder einem Okular     hinleitet.     



  Das     Vergrösserungsobjektiv    17 ist auf  einem schwenkbar     gelagerten    Organ, zum  Beispiel einem sektorförmigen Schwinghebel  18,     einer    Scheibe oder     dergleichen,    angeord  net,     dessen    Welle im     Gehäuse    5 gelagert ist  und     beispielsweise        unter    der Wirkung einer  Feder 19 steht.

   Da bei Eilverschiebung des       Supportes    2 mit     dem        Normalobjektiv        eine          scharfe        Abbildung        des        Massstabes    nicht mehr  zu erreichen ist und     demnach    die Support  einstellung nicht mehr verfolgt werden kann;  ist auf dem sektorartigen Schwinghebel 18  ein zweites Objektiv 20     angebracht,    das einen  grösseren Bildwinkel hat und den Massstab  auf der     Mattscheibe        gegenüber    dem vom Ob  jektiv 17 erzeugten Projektionsbild verklei  nert darstellt.  



  Diese -die zwei     optischen    Glieder für Eil  und Normalgang bildenden Objektive 17, 20  werden jeweils     vorzugsweise        selbsttätig    ent  sprechend der eingestellten Vorschubge  schwindigkeit .des Supportes 2 in die     Be-          triebsstellung,    d. h. in den Strahlengang des       optischen        Systems        der        Ablesevorrichtung,     geschwenkt.

       Dies    kann,     wie    in     Fig.    2 dar  gestellt, dadurch     geschehen,    dass durch den  Schalthebel 21 für die     Tischbewegung    ein  Kontakt 22     geschlossen    wird, der den Strom  kreis     eines    Magnetes 23     schliesst,    so dass die  an dem     Objektivträger    18     angreifende        Ste11-          stange    24     verschoben    und der     erstere    um  einen dem Abstand der Objektive 17,

   20       entsprechenden    Winkel     verstellt    wird. Hier  durch wird das     Weitwinkelobjektiv    20 in  den Strahlengang     des        optischen    Systems ge  schwenkt. Beim     Abschalten    des     Eilganges          wird    der Kontakt 22 wieder geöffnet, die       Wirkung    des     Magnetes   <B>23</B> hört auf und das'           Normalobjektiv    17 wird unter der Wirkung  der Feder 19 wieder     in    die optische Achse  geschoben.  



  Zur Begrenzung der Verstellbewegungen  sind auf dem Objektivträger 18 Vorsprünge  25, 26 bezw. Anschläge angeordnet, die sich  gegen     einen    an der Gehäusewand angeordne  ten Anschlag 27 bezw. Vorsprung anlegen.       Selbstverständlich    kann die Verstellung des  Objektivträgers statt in der beschriebenen  Weise, also statt     elektromagnetisch    auch me  chanisch, beispielsweise durch Hebel- oder  Zahnradübertragung oder auch unter Ver  wendung einer Photozelle durch den Schalt  hebel 21 :ausgelöst werden.  



  Die Objektive können als Einzellinsen  oder     Linsengruppen    ausgebildet sein, die an       beliebiger    Stelle, beispielsweise nach Art der  Vorsatzlinsen, in den Strahlengang der op  tischen Einrichtung unter Verwendung     eines.     unverschiebbaren Objektivs eingeschaltet  werden     können.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ablesevorrichtung an Werkzeugmaschi nen, insbesondere Feinbohrwerken, zur Beob achtung der Einstellung des Supportes. bezw. des Arbeitstisches gegenüber dem orts festen Maschinengestell, mit auf optischem Wege vergrösserter Darstellung der Massstab teilung, dadurch gekennzeichnet, dass für die Grob- und Feineinstellung des, beweglichen Maschinenteils (2) ein gemeinsamer Massstab vorgesehen ist und dass ein optisches.
    Glied für den Eilgang und ein optisches Glied für den Normalgang vorgesehen sind, welche in den Strahlengang des optischen Systems der Ablesevorrichtung einschaltbar sind, das Ganze derart, dass die Massstabteilung bei Eilgang gegenüber der bei Normalgang ver- kleinert zur Darstellung gebracht wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Ablesevorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bei den optischen Glieder (17, 20) auf einem schwenkbar gelagerten Organ (18) angeord net sind, dessen Verstellung mechanisch durch den Schalthebel (21) für den Antrieb des beweglichen Maschinenteils (2) ausgelöst wird. 2.
    Ablesevorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Beleuchtung des. Mass- Stabes (4) durch eine Soffittenlampe (10) er folgt, die nach :dem Massstab (4) hin durch eine lichtstreuende und wärmedämpfende Scheibe (11) abgedeckt ist. 3. Ablesevorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bei den optischen Glieder (17, 20) auf einem schwenkbar gelagerten Organ (18) angeord net sind, .dessen Verstellung mit Hilfe einer Photozelle durch den Schalthebel (21) für den Antrieb des beweglichen Maschinenteils (2) ausgelöst wird. 4.
    Ablesevorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bei den optischen Glieder (17, 20) auf einem schwenkbar gelagerten Organ (18) angeord net sind, dessen Verstellung elektromagne- tisah durch den Schalthebel (21) für den An trieb des beweglichen Maschinenteils: (2) aus gelöst wird.
CH213967D 1939-04-17 1940-05-03 Ablesevorrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere Feinbohrwerken. CH213967A (de)

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