CH212365A - Heckenschere mit mechanischem Antrieb. - Google Patents

Heckenschere mit mechanischem Antrieb.

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CH212365A
CH212365A CH212365DA CH212365A CH 212365 A CH212365 A CH 212365A CH 212365D A CH212365D A CH 212365DA CH 212365 A CH212365 A CH 212365A
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CH
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hedge trimmer
mechanical drive
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cutting tooth
tooth plate
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Fehr Jakob
Original Assignee
Fehr Jakob
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G3/00Cutting implements specially adapted for horticultural purposes; Delimbing standing trees
    • A01G3/04Apparatus for trimming hedges, e.g. hedge shears
    • A01G3/047Apparatus for trimming hedges, e.g. hedge shears portable
    • A01G3/053Apparatus for trimming hedges, e.g. hedge shears portable motor-driven

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Ecology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description


  



  Heckenschere mit mechanischem Antrieb.



   Hecken werden bisher ausschliesslich mit Heckenscheren, welche die Form von Schnei derscheren haben, geschnitten. Diese Arbeit ist sehr mühsam und zeitraubend.



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Heckenschere mit mechanischem Antrieb und besteht darin, dass die Schere mittels eines biegsamen   Kraftübertragungsmit-    tels von einer auf dem Rücken zu tragenden Kraftquelle aus angetrieben wird.



     Heckenscheren    erfordern einen erheblichen Kraftaufwand, so dass die mechanische Kraftquelle zu schwer würde, um sie in die Heckenschere selbst einzubauen, wie es zum Beispiel bei elektrisch betriebenen Haarscheren üblich ist.



   In beiliegender Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, es zeigt :
Fig.   1    eine Heckenschere in der Draufsicht,
Fig. 2 dieselbe im Schnitt,
Fig. 3 ein Detail davon,
Fig 4 und 5 bezw. 6 und 7 zwei weitere Ausführungsbeispiele,
Fig. 8 ein Schaubild der Anwendung einer Heckenschere mit dem mechanischen Antrieb,
Fig. 9 ein Detail von Fig.   1    in grösserem   MaBstab.   



   Gemäss Fig.   1    bis 3 sitzt auf einer Grund  plate 1,    welche mit Zinken 2 versehen ist, eine Schneidzahnplatte 3. In einem Loch 4 am andern Ende der Grundplatte 1 sitzt der Bolzen 5. Auf dem Bolzen 5 ist eine Platte 6, im nachstehenden Scherenplatte genannt, schwenkbar gelagert, auf welcher ebenfalls eine Schneidzahnplatte 7 in nicht   gezeichne-    ter Weise befestigt ist. Die Scherenplatte 6 bildet einen einarmigen Hebel und hat einen Schlitz 8, in welchen das auf einem Bolzen 9 sitzende Kugellager 10 greift. Der Bolzen 9 ist exzentrisch am Kegelrad 11 angeordnet und bildet mit diesem und mit dessen Achse 12 ein Stück. In das Kegelrad 11 greift ein Zahnkolben 13 auf der Welle 14.

   Die Achse 12 und die Welle 14 sind in einem Deckel'15 mittels Kugellagern 15a und   15b      drehbar ge-    lagert. Wird die Welle 14 gedreht, so führt die Scherenplatte 6 und mit ihr die Sehneidzahnplatte 7 eine oszillierende Bewegung aus.



  Der Teil des Deckels 15, welcher die Welle 1 enthält, bildet mit der Grundplatte 1 zu  sammen    einen Handgriff H'. Der Deckel   1. 1    weist ferner zwei Rollen 16 auf, die auf Bolzen 17 sitzen. Die Rollen 16 drücken auf die Scherenplatte 6 und rollen beim Scheren auf dieser ab. Eine gleitende Reibung findet beim Scheren, abgesehen von der Lagerstelle der Platte 6, somit nur zwischen den   Sehneid-    zahnplatten 3 und 7 statt. Anstatt der Rollen 16 könnten auch Kugellager oder Kugeln Anwendung finden. Dieselben können federnd gegen die   Scherenplatte drücken.    Das Kegelrad 11 ist an seinem äussern Rand mit Sperrzähnen 18 versehen, in welche eine Klinke 19 eingreift.

   Die Klinke 19 ist schwenkbar auf einem Hebel 20 gelagert, der auf dem Bolzen 21 befestigt ist, und wird durch eine nicht gezeichnete Feder mit den Sperrzähnen 18 in Eingriff gehalten. Der Handgriff H", der mit dem Bolzen   21    fest verbunden ist, dient ebenfalls zum Halten der Heckenschere.



  Er ist in Fig. 9 im Schnitt und in grösserem Massstab herausgezeichnet. Der Hebel   22 ist    mit dem Bolzen 21 fest verbunden. Er besitzt einen zylindrischen Griffteil mit einer Bohrung 23 und einem Schlitz   23'zur    Aufnahme des Bolzens 2 mit der Nase 24' und dem Stift   24".    Die Nase 24' greift in eine Nute des Auges   95    am Deckel   15    und der Stift 24"greift durch einen schrägen Schlitz a der drehbaren   Griffhülse    b. Dureh Verdrehen der   Griff hülse 6 kommt    die Nase   24'ausser    Eingriff mit der Nute des Auges   95    und der Hebel   22    wird damit entkuppelt.



  Der   Handgriff H"und    mit ihm der Hebel   20    können nun versehwenkt werden, wobei die Klinke 19 das Kegelrad 11 verdreht.



  Diese Einrichtung dient dazu, das Kegelrad 11 von Hand zu drehen, wenn zu dicke Ruten in die Schere gelangen, welche durch den mechanischen Antrieb nicht durchgeschnitten werden können, oder wenn sich die Schneidzahnplatten 3 und 7 durch zwischen sie eindringende Teile verklemmen. Der Deckel 15 und die Platte 1 sind durch die Schrauben 26 und 27 miteinander verschraubt. Das Ende der Welle 14, welches iiber den Deckel 1 5 hinausragt, ist mit einer biegsamen Welle 28, es konnte auch eine   Kreuzgelenkwelle    sein, verbunden, deren anderes Ende mit einer me  ehanisehen    Kraftquelle 30 gekuppelt ist, welche auf dem   Riieken    des Arbeiters getragen wird. Diese Kraftquelle kann zum Beispiel ein Elektromotor mit entsprechend langem Ansehlusskabel oder ein Benzinmotor sein.



  Der Antrieb kann auch über Reduziergetriebe erfolgen, sofern   solehe    erforderlich sind. An der   Platte 1.    ist ein schwenkbarer Bügel 31 vorgesehen der beim Scheren unten am Unterarm des   Arbeiters    anliegt, wodurch die   Handhabung der Heckenschere erleichtert    wird. Die beschriebene Heckenschere arbeitet mit relativ geringem Kraftaufwand, da eine gleitende Reibung in der Hauptsache nur zwischen den beiden   Schneidzahnplatten    auftritt. Die bewegliche Schneidzahnplatte 7 macht aber eine Kreisbewegung um den Bolzen 5. wodurch ein bogenförmiger Schnitt entsteht, der in gewissen Fällen ungünstig ist.



   In den Fig.   4    und 5 ist eine Heckenschere gezeigt, bei welcher die Sehneidzahnplatte 7' eine geradlinige Bewegung ausführt. Die Nasen 35 der   Sehneidzahnplatte 3'greifen    in die Schlitze 36 der Schneidzahnplatte 7' ein, die   Führungsgleitflachen    sind somit in gehärtete Teile verlegt. wodurch zusätzliche   gehärtete Fiihrungsteile vermieden werden.



  Die Bewegmo, y des einarmigen Hebels 6'wird    der Schneidzahnplatte 7'durch einen in einen Schlitz der letzteren eingreifenden Bolzen 37   iibermittelt.   



     Fig.    6 und   7    zeigen eine Ausführungsform, bei welcher die Zahnplatte 7"mit einem Winkel 39 verbunden ist, welcher eine Nute   40    aufweist, in welche der mit einer Rolle versehene Kurbelzapfen 41 eingreift und beim Drehen der Antriebswelle   42    dem Winkel 39 und der mit diesem verbundenen Schneidzahnplatte 7"die oszillierende Bewe  x,    erteilt. Die Kurbelscheibe 43 sitzt direkt auf der Antriebswelle 42 und ist mit Sperrzähnen 18"versehen, so dass eine Verdrehung derselben mittels Sperrklinke von einem auf dem Bolzen 21'anzuordnenden Handgriff aus in nicht gezeichneter, jedoch analoger Weise wie in Fig.   1    gezeigt erfolgen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Heckenschere mit mechanischem Antrieb, dadurch gekennzeichnet, dass die Schere mittels eines biegsamen Eraftübertragungsmit- tels von einer auf dem Rücken zu tragenden Kraftquelle aus angetrieben wird.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Heckenschere mit mechanischem Antrieb nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Schneidzahnplatte mit tels eines Exzenters hin-und herbewegt wird.
    2. Heckenschere mit mechanischem Antrieb naeh Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Führung einer gerad linig sich hin-und herbewegenden Schneidzahnplatte in einer feststehenden Schneidzahnplatte erfolgt, damit zusätz- liche gehärtete Führungsteile nicht er forderlich sind.
    3. Heckenschere mit mechanischem Antrieb nach Patentanspruch und d Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Nasen der einen Schneidzahnplatte in Schlitze der andern Schneidzahnplatte eingreifen.
    4. Heckenschere mit mechanischem Antrieb nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass eine bewegliche Schneid zahnplatte durch Rollen gegen eine feste Schneidzahnplatte gedrückt wird.
    5. Heckenschere mit mechanischem Antrieb nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Schneidzahnplatte mit einem durch Kurbeltrieb bewegten ein armigen Hebel in Eingriff steht und durch diesen hin-und herbewegt wird.
    6. Heckenschere mit mechanischem Antrieb nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass eine bewegliche Schneid zahnplatte mit einem eine Nute auf weisenden Winkel versehen ist, in wel che Nute ein mit einer Rolle versehener Eurbelzapfen eingreift, welcher der Schneidzahnplatte eine oszillierende Be wegung erteilt.
    7. Heckenschere mit mechanischem Antrieb nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass Gehäuseteile, welche eine Antriebswelle umschliessen, zu einem Handgriff ausgebildet sind.
    8. Heckenschere mit mechanischem Antrieb nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Handgriff durch Verdrehen seiner Griffhülse ausgeklinkt werden kann und dadurch schwenkbar wird.
    9. Heckenschere mit mechanischem Antrieb nach Patentanspruch und Unteransprü- chen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass beim Schwenken des zweiten Hand griffes eine Klinke bewegt wird, welche in Sperrzähne einer Rurbelscheibe greift und diese dreht, das Ganze zum Zwecke, eine bewegliche Schneidzahnplatte von Hand zu bewegen, wenn sie sich ver klemmt hat.
    10. Heckenschere mit mechanischem Antrieb nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ab stützorgan als Verlängerung des Hand- griffes vorgesehen ist, derart, dass es beim Scheren unten am Unterarm an liegt, um die Handhabung der Schere zu erleichtern.
CH212365D 1939-08-03 1939-08-03 Heckenschere mit mechanischem Antrieb. CH212365A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2654475A1 (fr) * 1989-11-14 1991-05-17 Kioritz Corp Machine de travail a moteur, notamment un taille-haie portable sur le dos de l'operateur.
FR2839850A1 (fr) * 2002-05-21 2003-11-28 Pierre Jean Emilien Reaud Outil de jardin portable motorise

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2654475A1 (fr) * 1989-11-14 1991-05-17 Kioritz Corp Machine de travail a moteur, notamment un taille-haie portable sur le dos de l'operateur.
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